W2018BB - Supermarine Spitfire Mk I, RAF 234 Sqn., AZ-H, Middle Wallop, 1940 – Airfix, 1:72

Diskutiere W2018BB - Supermarine Spitfire Mk I, RAF 234 Sqn., AZ-H, Middle Wallop, 1940 – Airfix, 1:72 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2018 - 100 Jahre Royal Air Force; Im Wettbewerb 2018 mit dem hochinteressanten Thema will ich zumindest noch einen Beitrag leisten und ins Rollout schaffen. Dieser Baubericht...
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Im Wettbewerb 2018 mit dem hochinteressanten Thema will ich zumindest noch einen Beitrag leisten und ins Rollout schaffen. Dieser Baubericht beschäftigt sich mit der Spitfire Mk I von Airfix in 1:72. Den Bausatz habe ich Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gekauft, die Form selbst stammt lt. Scalemates von 1978. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit haben viele von uns „auf diesem“ Kit „gelernt“. Ich selbst habe sie in den Sommerferien 1992 in Frankreich bereits einmal gebaut. Der Bausatz besteht aus wenigen Einzelteilen mit größtenteils erhabenen Details. Insgesamt kann ich hier keinen Schüttelbausatz mit zig erhältlichen Zubehörsets erwarten. Das ist wieder mal Modellbau wie früher. Aber das macht auch richtig Spaß und am Ende kommt eine doch ansehnliche Spit heraus. Natürlich ist das kein Paukenschlag an Vorbildauswahl für diesen Wettbewerb und auch sicherlich wird es keine Siegerin, aber diese 40 Jahre alte Spit passt ob ihres Alters nach meinem Verständnis gut zu 100 Jahre RAF.
 
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Als erstes habe ich eine Trockenpassprobe der wenigen Hauptkomponenten gemacht. Hier wurde schon klar, dass an der Passung der Rumpfhälften was gemacht werden muss. Ich habe es über Entfernen der massiven Passpinne an einer Rumpfhälfte gelöst. Sehr clever hat Airfix die MGs dargestellt, die Mündungen in den Tragflächen sind bereits als Taschen ausgeformt, sodass man geöffnete MG-Schächte erhält. Clever weiterhin ist die Rumpf-/Tragflächen-Schnittstelle, dazu später mehr.
 
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Auf Kitreviewsonline wurde kürzlich an der neuen Revell Spitfire kritisiert, dass die Verschlüsse an der Motorabdeckung erhaben als Kesselnieten dargestellt wurden. Das ist bei Airfix 1978 nicht anders. Also habe ich mittels ø 0.1 mm Bohrer diese nach Abtrennen der Kesselnieten eingebracht.

Außerdem habe ich bereits beide Teile des Cockpits verklebt. Wenn noch der Pilot dazu kommt, sieht man vom Cockpit ohnehin nichts mehr, dennoch werde ich wahrscheinlich da noch was reinscratchen.

Die Propellermontage erfolgte ohne Schwierigkeiten und die Drehbarkeit ist überprüft und gegeben.

Schon mal vorweg: Wer kann ein gutes Sky für die Unterseite aus dem Revell-, Gunze- oder Tamiya-Sortiment empfehlen?
 
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War es nicht so, dass es in den ersten Sommermonaten 1940 zu den unterschiedlichsten Unterseitenfarbtönen kam, da als die schwarzweißen Unterseiten übermalt werden sollten, die Mischrezeptur (gab es die überhaupt schon zu dem Zeitpunkt) nur grob auf Staffelebene umgesetzt wurde? Mir fallen da so Namen ein wie 'Nile Blue' oder 'Duck Egg Green' ein.
Supermarine Spitfire – Camouflage and Markings (ab etwa Mitte des Textes)
Jet & Prop by FalkeEins: Spitfire AZ H / N3277, Dirty Dick 234 Sq
https://www.modelhobbies.co.uk/shop/images/X72117_3.jpg

Sind die Decals überhaupt noch brauchbar?
 
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Da ich im Inneren der Spitfire doch was scratchen möchte, habe ich versucht, die Innenkontur mit Kentmasse abzuformen. Um eine Getting der Bauteile zu verhindern, habe ich Frischhaltefolie eingelegt.
Das abgeformte Teil trocknet jetzt.
 
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Nachdem mein Template getrocknet ist, habe ich mit dem Innenausbau begonnen.
Hierzu habe ich mir eine Vintage-Quelle ausgesucht: ein Buch

...Also Template im Bereich der letzten sichtbaren Spante abgesägt und die Kontur auf Sheet übertragen. Danach habe ich diese mit einer Nagelschere ausgeschnitten und versäubert. Hierauf habe ich grob den Innenausschnitt markiert und anschließend per Laubsäge ausgesägt. Im Anschluss noch Löcher reingebohrt und dann in einer Rumpfhälfte verklebt.
 
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nexus

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Ich finds gut. Mache ja ständig auch so einen Quatsch und versaue dann die Klarsichtteile…
 
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Ach... tust du das? Guck mal in deine Signatur. So übel kannst nicht sein mein lieber Freund.
 
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Letzte Nacht und heute ging es mit der Innenausstattung weiter. U.a. entstand eine Bodenplatte aus warm umgeformten Sheet.
 
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Toll, wie Du diesen eher einfach gehaltenen Bausatz "aufmöbelst"!
 
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Schon erstaunlich, was man mit viel Elan aus dieser alten Schlurre rausholen kann.
 
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Eigentlich schwachsinnig von mir, am Ende sieht man eh nichts davon. Macht halt einfach sau viel Spaß.
 
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Eben, das ist doch das Schönste. Sich an den Dingen verausgaben, die eh keiner sieht…
 
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Eine erste Passprobe zeigt, dass der Rumpf auch noch montierbar ist und die Passgenauigkeit in Ordnung bleibt.
 
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Entweder bin ich zu dämlich oder Humbrol ist nicht mehr das, was es mal war.

Fürs Cockpit habe ich gestern Humbrol Acrylics Nr. 78 Interior Green aufgetragen. Wie es sich gehört mit dem originalen Verdünner verdünnt. Mit anderen Verdünner habe ich zuvor schon böse Erfahrungen gemacht.

Resultat: Farbe deckt nicht, fließt trotzdem nicht sauber durch die Airbrush. Und nach 9 Stunden Zeit des Trocknens ist sie immer noch feucht. Die Farbe hat auch nicht die Intensität wie früher die Enamels. Also habe ich noch in der Nacht ein WW2 Interior Farbset von Gunze geordert.

 
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W2018BB - Supermarine Spitfire Mk I, RAF 234 Sqn., AZ-H, Middle Wallop, 1940 – Airfix, 1:72

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