Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe)?

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boxkite

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Weiß jemand, weshalb es in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" vom Verlag Bernard & Graefe keine Ausgabe über (Claude) Dornier gibt? Messerschmidt, Heinkel, Tank, Bölkow, et cetera - alle wurden sie bedacht, aber Dornier ist nur in Band 21 über die Schwimmerflugzeuge vertreten, aber nicht eigenständig abgehandelt. Ja, mir ist klar, daß es Bücher über ihn in anderen Verlagen gab, aber die o. g. Reihe zeigte auch diverse Nachkriegsprojekte. Gerade Dornier wies einige interessante Entwürfe auf, die zwar nie verwirklicht wurden, aber der Präsentation wert sind. Ein Beispiel ist die Entwicklungsreihe um die Do P340, die im Buch "Nimrod's Genesis" in ihrer Vielgestaltigkeit beleuchtet wurde, ein anderes das Jagdflugboot Do P326 aus den 1950er Jahren. Ich war vor einigen Jahren mit @Jemiba im Dornier-Archiv, doch wurde uns nur Zugang zu jenen Themen gestattet, die wir mit "Name und Hausnummer" benennen konnten - zu den Regalreihen selbst wurde uns der Zutritt verwehrt. Wir nahmen das seinerzeit als gutes Zeichen, daß ein Autor über dem Thema säße und man uns nicht in die Karten schauen lassen wollte. Aber seitdem ruht der (Boden-)see still :cool: ...

Sieht der Verlag womöglich keinen Absatz zu diesem Thema?
 
FREDO

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Space Cadet
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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Da gibt es immer mehrere Möglichkeiten, die das verhindern: kein (geeigneter) Autor, kein geeigneter Verlag, keine ausreichend wirtschaftliche Absatzerwartung...
Gerade mit Verlagen ist es heute schwieriger denn je: die gemachten Vorgaben haben inzwischen viele Autoren von ihren Projekten absehen lassen oder haben/werden diese nur noch als Demand/Eigenverlag herausbringen. Dazu gehören übrigens nicht nur gestaltungsmäßige Restriktionen, sondern auch begrenzte Umfänge etc. Wichtiges Verhinderungsmerkmal sind auch eine Mindestselbstabnahme und/oder eine Druckkostenbeteiligung.

Buchland Deutschland? Jaaaa, aaaaber.....
 

Ledeba

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Wichtiges Verhinderungsmerkmal sind auch eine Mindestselbstabnahme und/oder eine Druckkostenbeteiligung.
... gerade bei Bernard & Graefe ein Killer (z.B.: 20 Bücher a 50,- € ... oder waren es damals noch mehr :confused:)
 
Junkers-Peter

Junkers-Peter

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Gute Frage, die wohl nur der Verlag selbst beantworten kann. Neben Dornier fehlt z.B. auch Henschel. Die Aufteilung der Bände ist, im Nachhinein betrachtet, sehr inkonsistent. Manche Firmen und Typen werden nur am Rande erwähnt, andere Flugzeuge wiederum behandelt man in mehreren Bänden erschöpfend, so dass eine gewisse Redundanz vorhanden ist. Die Me 262 z.B. kommt recht erschöpfend in drei Bänden vor: Bd. 4: Geschichte der Jagdflugzeuge, Bd. 14: Die ersten Strahlflugzeuge und Bd. 17 über Willy Messerschmitt. Die Reihe soll ja nun mit dem bald erscheinenden Band über die Flugkraftstoffe beendet werden.

Fredo: Nicht immmer jammern: Machen! Wenn man ein halbwegs schlüssiges Konzept hat mit informativem Text und guten Fotos findet sich immer ein Verlag. Es gibt ja neben den großen auch die kleinen lokalen Verlage.

Viele Grüße
Peter
 
AGO Scheer

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Hallo Kollegen,
ein großer (Luftfahrt-) Verlag bedeutet tatsächlich nicht unbedingt bessere Konditionen für Autoren. Das können kleinere und regionale Verlage zum Teil besser. Selbstbeteiligung oder Mindestabnahme gab es z.B. bei meinem Verleger nicht- und von der Einbandgestaltung bis zum letzten Punkt hatte ich auch freie Hand. Sicher würde man bei BOD oder im Eigenverlag die "gefräßigen" Bedingungen der Groß- und Zwischenhändler umgehen, aber letztlich kommt man doch nicht darum herum.

Monographien über Herstellerwerke sind sicher auch nur etwas für Spezis. Die meisten Leser kaufen doch lieber das 10. Buch über die Bf 109.

Wünscheswert wären auch noch Monogaphien über Siebel und Erla.
Die müssen ja nicht zwangsläufig von BG kommen....
 
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cockpit

Fluglehrer
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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Über Dornier bis 1945 gibt es ein gutes Buch von Frost, Kössler und Koos im Heel-Verlag, erschienen 2010:
"Dornier - von den Anfängen bis 1945"
Wer etwas sucht, findet kleinere Publikationen über Erla und Siebel in kleineren Verlagen:
Seifert: "DKW und die Erla Me-Flugzeuge 1926-1945", Sutton Verlag 2011
Ebert, Mahn, Tack "Die Siebel-Flugzeugwerke Halle (1934-1946)", Schriftenreihe Luftfahrtgeschichte im Land Sachsen-Anhalt
Zwei hübsche Kleinode.

Viele Grüße
Cockpit
 

Ledeba

Flieger-Ass
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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Wer etwas sucht, findet kleinere Publikationen über Erla und Siebel in kleineren Verlagen:
Seifert: "DKW und die Erla Me-Flugzeuge 1926-1945", Sutton Verlag 2011
... natürlich mit den üblichen kleinen Fehlern behaftet ... :wink:
 
AGO Scheer

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Hallo Kollege Cockpit,
die Literatur zu Siebel und Erla ist aber dünn. Hab sie auch gelesen, aber m.M. nach ist da viel mehr "drin". Ich wünschte mir umfangreichere und aus Primärquellen stammende Publikationen zu diesen Werken....
 

martin388

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Kann mich dem über "große" Verlage Gesagten nur anschließen. Es ist für Autoren, die tieferschürfend ein Thema behandeln wollen oft schwierig mit den namhaften Verlagen "zusammen zu kommen". Das gilt nicht nur für Autoren die "einmal" ein großes Werk nach langen Jahren der Forschung abliefern wollen, sondern durchaus auch für namhafte Autoren. So blieben viele Manuskripte unveröffentlicht, weil sie nicht in eine "Verlagsserie" (Seitenanzahl, Foto/Text-Verhältnis, wenig Mitgestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Layout oder Nachauflagen etc.) passten, oder man war nicht bereit (zeitgemäße) Fußnoten oder Endnoten zu drucken (um die Quellenreferenzen nachzuweisen, statt bloß Quellenverzeichnisse im Anhang). Schließlich ist auch die Zugänglichkeit zu Archiven und Sammlungen und insb auch zu gutem Fotomaterial (samt Bildrechten) über die Jahre immer schwieriger geworden. Dass bei einigen Flugzeugwerken trotz mehrfacher Versuche noch keine Werksmonografien (z.B. die genannten Dornier, Henschel) die Werksgeschichte und Baumuster gleichermaßen umfassend behandeln, existieren, nimmt versierte Sammler und Leser daher nicht wunder.

Und erwiesener Maßen müssen auch von der Fachpresse sehr gut beurteilte Bücher noch lange kein Verlagserfolg sein.
Alternative Wege bei Kleinverlagen sind ein gangbarer Ausweg, der aber Kompromisse in anderen Bereichen erfordert.

Umso höher sind alle erschienen guten Bücher (z.B. auch zu Lizenzwerken, wie AGO! Von kommentierten Bildbänden abgesehen, nicht aber zu Erla, WNF, ATG) zu beurteilen, den deren Autoren haben all diese Hürden genommen.

Martin
 
Peter Wimpsey

Peter Wimpsey

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Kann mich dem über "große" Verlage Gesagten nur anschließen. Es ist für Autoren, die tieferschürfend ein Thema behandeln wollen oft schwierig mit den namhaften Verlagen "zusammen zu kommen". Das gilt nicht nur für Autoren die "einmal" ein großes Werk nach langen Jahren der Forschung abliefern wollen, sondern durchaus auch für namhafte Autoren. So blieben viele Manuskripte unveröffentlicht, weil sie nicht in eine "Verlagsserie" (Seitenanzahl, Foto/Text-Verhältnis, wenig Mitgestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Layout oder Nachauflagen etc.) passten, oder man war nicht bereit (zeitgemäße) Fußnoten oder Endnoten zu drucken (um die Quellenreferenzen nachzuweisen, statt bloß Quellenverzeichnisse im Anhang). Schließlich ist auch die Zugänglichkeit zu Archiven und Sammlungen und insb auch zu gutem Fotomaterial (samt Bildrechten) über die Jahre immer schwieriger geworden. Dass bei einigen Flugzeugwerken trotz mehrfacher Versuche noch keine Werksmonografien (z.B. die genannten Dornier, Henschel) die Werksgeschichte und Baumuster gleichermaßen umfassend behandeln, existieren, nimmt versierte Sammler und Leser daher nicht wunder.

Und erwiesener Maßen müssen auch von der Fachpresse sehr gut beurteilte Bücher noch lange kein Verlagserfolg sein.
Alternative Wege bei Kleinverlagen sind ein gangbarer Ausweg, der aber Kompromisse in anderen Bereichen erfordert.

Umso höher sind alle erschienen guten Bücher (z.B. auch zu Lizenzwerken, wie AGO! Von kommentierten Bildbänden abgesehen, nicht aber zu Erla, WNF, ATG) zu beurteilen, den deren Autoren haben all diese Hürden genommen.

Martin
Wie auch schon weiter oben erwähnt, um ein Buch zumindest zu null publizieren und verteiben zu können wird man um den Großhandel nicht umherkommen. Da sprechen wir noch gar nicht von einem Gewinn!

Ein sogenannter großer Verlag muß genau wie in kleiner in erster Linie wirtschaftlich denken und handeln.
Denn in Schönheit gestorben ist auch tot!

Ja, natürlich sollten die eingereichten Werke in eine Verlagslinie bzw. Verlagsreihe passen. Dies hilft dem Verkauf.

Es ist auf der einen Seite "leichter" geworden zu publizieren, denn jeder hat ja einen PC oder MAC zu Hause.
Zumindest wird einem dies von der Werbung so suggeriert. Aber auch hier kommt es auf Fachwissen (u.a. Layout und Typografie) an!

Ja, ich gebe Dir Recht, gute Beurteilungen sagen leider nur sehr wenig über den Verkaufserfolg eines Buchs aus.

Ich glaube, daß es auch bei den erwähnten Kleinverlagen ohne Kompromisse (vorallem von Autorenseite) in keinster Weise gehen wird. Randthemen und dicke Schwarten haben gerade zur Zeit nur eine geringe Chance auf Publikation.
 
Der durstige Mann

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Hallo!

Ich besitze ein Buch aus dem Hause Dornier aus dem Jahr 1983. Dieses trägt den Titel "Dornier - Flugzeuge/Aircraft". Vllt. hilft das Buch weiter. Auf 153 S. werden Die Dornier Typen aus dem Zeitraum 1915 bis 1983 vorgestellt, von der RS I bis zur ATT. Jeder Typ wird auf einer Seite in deutschem und englischem Text abgehandelt und die Vorstellung wird mit einem s/w-Foto oder Zeichnung des jeweiligen Typs abgerundet. Die Texte sind allgemein gehaltene "Lebensläufe", detailreiche Abhandlungen sind es nicht. Format: 22 x 15,7 cm (HxB).
Angaben über die erwähnten Do P 326 und 340 sind aber nicht zu finden.
Vllt. ist dies ein "wertvoller" Tip für die Interessierten. Wo man dieses Buch erwerben kann, ist mir nicht bekannt. Mein Buch erhielt ich bei einem Besuch in Friedrichshafen geschenkt.
Zum besseren Verständnis habe ich drei Bilder meinen Zeilen angefügt.

Es grüsst der durstige Mann
 
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AGO Scheer

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Ich glaube, daß es auch bei den erwähnten Kleinverlagen ohne Kompromisse (vorallem von Autorenseite) in keinster Weise gehen wird. Randthemen und dicke Schwarten haben gerade zur Zeit nur eine geringe Chance auf Publikation.
Hallo Peter,
tatsächlich hatte ich bei meinem Verlag völlig freie Hand. Er hat nur Format und Layout vorgegeben. Von der inhaltlichen Gestaltung bis zu der des Umschlags wurde nichts reglementiert. Es ist eine relativ dicke Schwarte geworden, lief und läuft noch immer gut.

Ich bin der Überzeugung, dass ein Fh / Siebel - oder Erla-Buch (Bitte bald!) in inhaltlich ähnlicher Gestaltung ebenso ein "Renner" werden würde.

Ausführliche Werksmonografien, wie z.B. auch "Focke Wulf" vom Thiel, oder "Focke" von Enno Springmann sind doch 100% informativer, als die 100. "Me" 109- Monografie.
Oder liege ich mit meiner Meinung so daneben?:headscratch:
 
Peter Wimpsey

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Hallo Peter,
tatsächlich hatte ich bei meinem Verlag völlig freie Hand. Er hat nur Format und Layout vorgegeben. Von der inhaltlichen Gestaltung bis zu der des Umschlags wurde nichts reglementiert. Es ist eine relativ dicke Schwarte geworden, lief und läuft noch immer gut.

Ich bin der Überzeugung, dass ein Fh / Siebel - oder Erla-Buch (Bitte bald!) in inhaltlich ähnlicher Gestaltung ebenso ein "Renner" werden würde.

Ausführliche Werksmonografien, wie z.B. auch "Focke Wulf" vom Thiel, oder "Focke" von Enno Springmann sind doch 100% informativer, als die 100. "Me" 109- Monografie.
Oder liege ich mit meiner Meinung so daneben?:headscratch:
Schön zu lesen, daß dies noch möglich ist.
Und was ist die Auflage?
 
one-o-nine

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

... als die 100. "Me" 109- Monografie.
... ich möchte hierzu noch anfügen, dass selbst das 1001ste Werk zur 109 sich zwar leider auch verkauft,
aber für 99% der Literatur über die 109 kein Baum hätte sterben müssen ... :FFTeufel:

Für einen Überblick über das Schaffen und Wirken von Dornier sei unabhängig von Büchern
ein Besuch im Dornier-Museum empfohlen, ich vergebe das Prädikat "museumspädagogisch sehr wertvoll" :TOP:
 

hemingis

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Neben dem schon erwähnten Buch aus dem Heel-Verlag kann ich zu Dornier noch empfehlen:

"Claude Dornier - Ein Leben für die Luftfahrt" von Joachim Wachtel, Aviatic-Verlag, 1989,

das man des öfteren in Antiquariaten noch findet oder beispielsweise auch auf der letzten Flugzeugteile-Börse in Speyer (vielleicht auch auf der nächsten am 7. November).

Es entspricht in Umfang und Größe den Bänden der Reihe "Die deutsche Luftfahrt".

Gruß
Paul
 
Düsenjäger

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Es ist zwar kein Typenbuch im eigentlichen Sinn, aber ich kann auch den knapp 450 Seiten starken Band "Dornier erlebt" empfehlen. Hier gibt es Berichte und persönliche Erlebnisse von Dornier-Mitarbeitern und Freunden zu verschiedenen Flugzeugen, Projekten, Auslandsentwicklungen zu lesen, wobei so manches davon überhaupt nicht trocken, sondern recht unterhaltsam ausfällt. Viele, oft persönliche Fotos...., ein Vorwort von Silvius Dornier, Zeichnungen, Tabellen etc.
 
boxkite

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

Als Thread-Eröffner möchte ich mich bei allen bedanken, die verschiedene Alternativen zum nicht existenten Dornier-Band in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (auf)gezeigt haben :TOP: .
 
Peter Wimpsey

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Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe

... ich möchte hierzu noch anfügen, dass selbst das 1001ste Werk zur 109 sich zwar leider auch verkauft,
aber für 99% der Literatur über die 109 kein Baum hätte sterben müssen ... :FFTeufel:

Für einen Überblick über das Schaffen und Wirken von Dornier sei unabhängig von Büchern
ein Besuch im Dornier-Museum empfohlen, ich vergebe das Prädikat "museumspädagogisch sehr wertvoll" :TOP:
Sehr gute Antwort!

Es ist für viele, auch internationale Verlage halt einfacher sehr bewährtes in neuem Gewand (Bf.109 oder alles um WWII) zu verlegen als einen mutigen Schritt nach vorne zu machen.
 
Thema:

Warum keine Dornier-Ausgabe in der Reihe "Die deutsche Luftfahrt" (Bernard & Graefe)?

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