Washing klappt nich so ganz

Diskutiere Washing klappt nich so ganz im Farben, Verdünner, Pinsel & Pinselarbeiten Forum im Bereich Tips u. Tricks; Halihallo, ich hoffe mal, daß es hierzu noch keinen Post gab - ich hab auf die schnelle keinen gefunden... Für jede Hilfe wäre ich auf jeden...

Moderatoren: AE
  1. #1 Staffelass, 11.01.2006
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    Halihallo,

    ich hoffe mal, daß es hierzu noch keinen Post gab - ich hab auf die schnelle keinen gefunden... Für jede Hilfe wäre ich auf jeden Fall dankbar:

    Bei meinem jetzigen "Projekt" probiere ich gerade Washing aus, was ich zuvor noch nicht bei einem Modell versucht habe. Natürlich habe ich mir zuvor mehrere Anleitungen online durchgelesen und für den Anfang ist Washing ja auch nicht die größte Hürde. Anbei auf einem Foto möchte ich kurz eine Stelle zeigen, wo es bisher geklappt hat, das Washing anzuwenden, sodaß es meiner Meinung nach ok aussieht. Allerdings klappt es nicht, daß, wenn ich die Farbe auf dünne linienartige Gravuren auftrage, sie sich einfach entlang des Verlaufes der Gravur ausbreitet und vor allem daß sie durch das Abtupfen überschüssiger Farbe nicht wieder mit entfernt wird. Glänzender Klarlack ist drunter und ich habs ein paarmal versucht, aber vielleicht mach ich was falsch... Ich wär echt froh über ein paar Tips.
    MfG :)
     

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  3. #2 Staffelass, 11.01.2006
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    Hier noch ein Bild...
     

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  4. #3 schrammi, 11.01.2006
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    Ich finde das so völlig okay. Ist mir sogar zu kräftig, sprich, ich würde jetzt nochmal mit dem Grundton drüber nebeln.
     
  5. #4 Staffelass, 11.01.2006
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    Ja, das wäre unter Umständen ganz gut hinterher... Ich habs noch nicht besser hinbekommen - werde ich mal ausprobieren. Aber an den anderen Gravuren, z. B. am Höhenruder, verläuft die Farbe gar nicht erst so schön und ich tupfe dann mit dem bischen überschüssiger Farbe auch immer gleich den Rest in der Gravur weg, so daß nix mehr übrig bleibt... :confused:
     
  6. #5 schrammi, 11.01.2006
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    schrammi Astronaut

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    Vielleicht die Farbe noch dünner machen? Sind die Gravuren tief genug?
     
  7. #6 Wolfgang Henrich, 11.01.2006
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    womit machst Du denn überhaupt Dein Washing?
     
  8. #7 Staffelass, 12.01.2006
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    Das Washing habe ich mit Tamiya Acryl auf Enamelklarlack von Revell gemacht. Ich hab gelesen, daß Revell zwar nicht die erste Wahl bei Farben für eine authentische Farbgebung ist und auch recht grobe Pigmente hat, aber ich hatte noch Massen an Döschen übrig...
     
  9. #8 schneidi, 12.01.2006
    schneidi

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    du brauchst eine ganz glatte Oberfläche, nimm also am besten glänzenden Klarlack,keinen matten oder halbglänzenden.

    Ich mache meine washings mit sehr stark verdünnter schwarz-brauner oder grauer Plakafarbe, als Verdünnung nehme ich warmes Wasser mit einem Schuß Pril.

    Von Ölfarbe oder so fürs washing bin ich wieder abgekommen, da Terpentin oder Ölfarbenverdünnung den Revell-Lack angreift. Mit Plakafarbe habe ich diese Probleme nicht.

    Viel Erfolg weiterhin!

    Gruß Jan
     
  10. #9 Intruder, 12.01.2006
    Intruder

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    Wenns nicht richtig in die Rillen reinzieht ist die Farbe noch nicht dünn genug. Ich verdünne Plakafarbe immer mit Glasreiniger, das geht ganz gut. Und mit dem Wegwischen.Läßt Du die Farbe richtig antrocknen oder gehtst Du direkt nach dem Auftrag mit nem Tuch drüber?
    Aber mal abgesehen davon siehts auf den Bildern doch gut aus.
     
  11. #10 Wolfgang Henrich, 12.01.2006
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    @Staffelass: der Weg ist schon der richtige. Das soll heißen, es ist prinzipiell richtig mit einer anderen Farbenart das washing auszuführen als mit welcher man lackiert hat. Dann kommt es auch nicht zu solchen Problemen wie von schneidi geschildert, denn das war ja schon fast Fehler mit Ansage. Denn auch das Wahing mit Ölfarbe ist unproblematisch, wenn man es richtig macht, sprich den richtig Untergrund nimmt (Acryl).
    Du solltest auf jeden Fall deine Tamiya Acrylfarbe ausreichend verdünnen. Bei Acrylfarben hat es sich bewährt zum Verdünnungsmittel (meist Wasser und/oder Ispropanol bzw. Spiritus) einen kleinen Tropfen Spülmittel hinzuzugeben. Das vermindert die Oberflächenspannung und die Farbbrühe fließt besser in die Gravuren. Wobei hier Farbbrühe wörtlich zu nehmen ist, denn die Farbe fürs Washing soll recht dünn sein. Wichtig ist auch, wie schon geschildert, eine glatte Oberfläche.
    Übrigens, so schlecht wie ihr Ruf sind Revellfarben nicht!
     
  12. #11 Pacific Strafer, 12.01.2006
    Pacific Strafer

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    Hallo Staffelass,

    sieht doch für den Anfang schon mal nicht schlecht aus.
    Beim Washing mit Acrylfarben solltest Du diese erst einmal ca. 15 Minuten antrocknen lassen und den Überschuß anschließend mit einem ganz leicht angefeuchteten Tusch oder Q-Tip quer zur Gravur wieder abnehmen. Bei noch feuchter Farbe nimmt Du praktisch alles wieder weg. Und bitte immer nur Abschnittweise vorgehen, keine zu großen Flächen behandeln.
    Wie immer ist Geduld der Schlüssel zum Erfolg.

    Gruß
    Peter
     
  13. Harris

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    Also mit Acryl habe ich das noch nicht gemacht....sollte aber genauso gehen.
    1.) Blechstöße sollten nicht gar so flach sein. Im zweifel vor der Lackierung nachgravieren
    2.) Wichtig ist ein absolut glänzender Untergrund.
    3.1.) Ölfarben-Terpentin-Mischung in die Blechstöße laufen lassen.
    3.2.) Antrocknen lassen
    3.3.) Mit Terpentin schwach angefeuchtetem Q-Tip die Überschüsse entfernen

    Alternative zu Öl
    4.1.) Wasserfarbe (Schulmalkasten) verdünnen und auf die Blechstöße aufbringen
    4.2.) Trocknen lassen
    4.3.) Überschüsse mit angefeuchtetem Q-Tip entfernen

    Ähnlich sollte es auch mit Acryl gehen.
     
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    Hallo

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  15. #13 Starfighter, 13.01.2006
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    für stärkere verschmutzungen ist eine hochglänzende oberfläche garnicht so wichtig - ich trage meine washings in diesem fall meist auf eine seidenmatte oberfläche auf. zum einsatz kam hier ein wasser-pastellkreide-spülmittel-gemisch.
     

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  16. #14 bolleken96, 13.01.2006
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    Wenn auch einige vielleicht meinen, die Alterung wäre zu stark. Für mich siehts einfach schweine-g**l aus, Starfighter.:TD:
     
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