WB 2026 Vickers wagt den Neustart ins Jetzeitalter - Viking 618 Nene von Broplan in 1-72

Diskutiere WB 2026 Vickers wagt den Neustart ins Jetzeitalter - Viking 618 Nene von Broplan in 1-72 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2026 - Versuchsflugzeuge; Den Kit habe ich schon so lange, daß er schon bald Grünspan angesetzt hat. In meiner "First Jet Phase" habe ich so ziemlich alles gebunkert, was...
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Den Kit habe ich schon so lange, daß er schon bald Grünspan angesetzt hat. In meiner "First Jet Phase" habe ich so ziemlich alles gebunkert, was unter diese Rubrik fällt, aber eher nur die militärischen gebaut. Ok, gerade die Do 31 und VAK 191 wären ja sogar zivil durchgegangen, aber das war's dann schon: alle anderen Kits von zivilen Jets der ersten Stunde haben also bis jetzt warten müssen. Das ist eben das Gute bei diesem Wettbewerb, er stimuliert - nicht nur mich, hoffe ich.

Die Historie dieser Viking ist ja in allen mögliche Medien behandelt worden, so auch durch das Flugzeugmuseum Hannover Laatzen. Dort wird auch gut erklärt, dass es nicht dabei blieb, irgendwie Nene-Triebwerke an eine Viking zu pappen: Verstärkung mit dickerem Blech, aerodynamische Veränderung an den Flächen, Höhenruder nun in Metall, ein absolut einmaliges Fahrwerk und und und. Hat Broplan trotzdem einfach einen Standard-Viking Kit mit ein paar Teilen für die Triebwerkgondel angeboten? Das finden wir sicher im Weiteren noch raus.

Aber erstmal zu Kit selbst: Teuer, also richtig teuer, da wundert es immer wieder, dass Broplan Schachteln fast aus etwas dickerem Papier sind. Zumindest ein farbiges Deckelbild tröstet.



Die geringen Abmessungen der Broplan Schachteln führen zu einer nahezu Presspackung, die wohl nur geübte Hände jemals wieder in die Kunststoffhülle schadlos reinbekommen.



Aus der Verpackungslogik resultieren für Modellbauer mühsame Auswirkungen: zum Beispiel längs und quer geteilte Rümpfe. Dazu ist dass Material im Vergleich mit den meisten Vacu-Produkten anderer Hersteller früherer Zeiten extrem dünn. Auch das führt zu manchmal erheblichem Mehraufwand beim Modellbauer.



Bei den Flächen ist das dünne Material dagegen auch eine Erleichterung: weniger Schleifen für scharfe Hinterkanten. Gilt aber nur auf den ersten Blick: die Gefahr, gerade den berühmten einen Schliff zuviel zu machen, wird sofort bestraft. Die Kleinteile, gnädigerweise in Spritzguss gefertigt, können die Ansprüche der meisten Kunden sicher nicht befriedigen. Die Decals müssen wir noch mal genauer untersuchen - wäre nicht der ersten Broplan-Kit, wo Eingenfertigung fast unausweichlich wird.



Also alles lecker angerichtet, ideal für einen Wettbewerb?! Erst mal sacken lassen, und wir haben ja noch 11 Monate Zeit!
 
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Arbeitslos wäre ja auch schlecht, Uli ;-)
Wenn ich mir die Bauanleitung mal etwas genauer anschaue, was fällt da auf?



  1. Der Rumpf ist nahezu völlig leer bis auf die Teile 2 und 4 bis 9. Für Teil 8 gibt es keine Decals oder anders. Für die 618 habe ich auch nichts im Netz dazu gefunden.
  2. Klare Position des Durchtritts für den Holm 10&11 fehlt.
  3. Die Triebwerksgondeln haben einen geschwungene Linie für den Ausschnitt zur Flächennase - die ist in dem Bereich aber oben vertikal flach. Auch die Markierungen für Klappen etc. fehlen, nur die Fahrwerksklappen sind erkennbar.
  4. Die Turbinenschaufeln im Einlauf sind unsinnig: die Nene hatte einen Radialkompressor.
  5. Die HR sind von der Oberfläche her korrekt!

Jetzt aber mal ran ans Plastik! Das Material ist erfreulicherweise dicker als sonst bei Broplan. Trotzdem lassen sich die Teile an geritzten Umrissen gut rausbrechen. Dafür sind die Oberflächen mit Dellen und Abplattungen übersät - schwer zu fotografieren. Aber noch viel schwerer am Modell zu korrigieren! Viele Markierungen (Gravuren?) sehen aus, als wenn sie ohne Lineal von Hand skizziert wären.



Und der berühmte Broplan-Stoß, an dem das Heck angebaut wird: Die Konturen sind unscharf, spachteln droht auch hier. Hier sieht man aber auch, dass die Markierungen für die Fenster nicht alle winkelrecht sind. Und die Oberflächen - aber das hatten wir ja gerade schon.



Man lernt ja meist durch Fehler oder schlechte Erfahrung. Also prüfe ich mal, ob die Rumpfhälften den passende Form und Länge haben.
Sieht ganz machbar aus, was mich wirklich erleichtert.



Es gibt ja einen Spant im Kit - als Rückwand des Cockpits. Der hat Gravuren für die Position des Cockpitbodens, die ich einfach mal glaube. Aber stumpf ankleben möchte ich den Boden lieber nicht, also Träger drunter!



Viel gibt es sonst ja nicht dort. Das nackte Instrumenten"brett" und die in bekannter Qualität gespritzten Teile für die Hebelkonsole: Einteilig wäre zu dick, zweiteilig wird sie also. Die Hälften sind Identisch, haben also auf der einen Seite ein Loch. Ehe ich das verschließe und die Spalte ausbessere, die sich durch die großzügige Formschräge ergibt, mache ich die Konsole lieber und schneller selber, samt Hebelei. Aber das ist ja gewohnter Vacu-Standard.

 
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Jetzt geht das Fitness-Training los - Schleifen stärkt die Fingermuskeln ungemein! Zum sicher nicht ersten, aber auch nicht letzten mal eine kleine Einsicht in die Geburtswehen eines Modells - das ist schon was deutlich anderes als Spritzguß oder Resin. Es beginnt mit einer Glasplatte, darauf ein pitschnasses Blatt Naßschlaifpapier (sic!) mit Körnung 180 - und immer wieder viiiiiel Wasser. Das Werkstück ist vorher genau in der Bearbeitungskante (also von oben) mit einem Fineliner o.ä. liniert. Knapp darum herum wird es ausgeschnitten / geritzt und ausgebrochen, je nach Temperament und Zugänglichkeit. Handhabung des Werkstücks beim Schleifen mit Klebebandlaschen - oder bei großen Teilen gerne auch einfach "mit die Finger"!



Druckarmes gleichmäßiges Bewegen des Werkstücks - dabei immer und immer wieder den Erfolg kontrollieren, das ist jetzt alles, was nötig ist. Wenn man Glück hat, kann man ein mit entsprechender Gruckanpassung ein gleichmäßiges Schleifbild erreichen, zu erkennen am Durchscheinen (von unten) der ja vorher angebrachten Linie. Vorne hier genau richtig, hinten schon einen Tick zu weit im unteren Bereich - da sind es schon die 100,1%!



Jetzt unbedingt rechtzeitig aufhören zu schleifen überall dort, wo die 99% erreicht wurden. Gerade bei so großen Teilen wird es dann doch nicht völlig gleichmäßig sein: an dickeren Stellen kann man jetzt vooorsichtig punktuell weiterschleifen. Glücksmoment genießen, wenn schließlich der abgeschliffen Rand an allen Stellen sich quasi von selbst in einem Stück löst - wie hier:



Broplan hat uns ja die Aufgabe hinterlassen, die Rumpfteile miteinander zu verbinden. Dazu hat der Vorderrumpf eine Klebekante - die von der Fertigung her per definition nie perfekt zur Materialstärke des anderen Teils passen kann! Auch die Kantenform ist ungünstig, kann nur die gewünschte klare Kante bekommen, wenn wir was dafür tun. Wie etwa nachfeilen. Dann wird es so vielleicht sogar eine gerade Linie geben, hilft auch ungemein.



Wobei im Idealfall auch nachher noch die zusammengeleimten Rumpfhälften genau zueinander passen sollten - Länge, Höhe, Winkel! Ist das mit den augelösten Teile überhaupt möglich? Hier haben wir eine Chance, dass das klappen kann - das zeigt wenigstens die Trockenprobe.



Das hat jetzt alles nicht wirklich lang gedauert, aber der Flieger ist ja schon weit gediehen! Und was für eine Menge an Endorphinen wir bei der Geburtshilfe bisher schon ausschütten dürfen....
 
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Gilmore

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Das Vorbild hatte ich für diesen Wettbewerb auch vor meinem geistigen Auge, kannte diesen Bausatz aber nix. Echt spannend, was Du daraus machst, da bleib ich dran!
 
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Ehe die Rumpfteile ihre Inneneinrichtung erhalten, kann man sich ja mal Gedanken zu der Fensterlösung machen. Es ist ja ein Vacu - also dünnwandig. Und weil es ein Vacu von Broplan ist, sind die Markierungen für die Fenster - sagen wir mal - individuel. Das mag ja künstlerisch wertvoll sein, passt aber so gar nicht von meiner Vorstellung eines in Serie gebauten Fliegers der späten 40iger Jahre. Also was tun?

Das Fensterband der Viking drängt quasi darauf, als Einheit bearbeitet zu werden. Kann man hier in der Silhouette - Darstellung gut erkennen, denke ich.



Das Fensterband kann aus transparentem Sheet geschnitten werden, am Stück - das sind die roten Linien. Darauf ist aber vorher ein Tamiya-Klebeband aufgelegt, dass jetzt nicht nur rot, sondern auch blau geritzt wird - und wir haben die Masken, erfreulicherweise auch gleich für die Fensterrahmen!
Ein weiteres Band wir rot ohne blau geschnitten und wird zur Schneidmaske - die liegt hier schon auf den Fenstern.



Dünnwandig ist ja genau das, was man im Endeffekt haben will. Aber beim Ausschneiden des Vacu-Fensterbandes ist die Stabilität der Rumpfhälfte daher eher nicht genügend - wir brauchen eine Auflage. Und da ja bei mir nichts weggeworfen wird, hilft dazu ein fast genau passendes Glas, das ehemals mit Gewürzen zu tun hatte.



Der Ausschnitt des Fensterbandes ist damit recht einfach. Das maskierte Transparent-Fensterband passt auch gut in den Ausschnitt. Der war vorher von innen mit Tesafilm "stabilisiert" worden: so konnte das neue Teil eingesetzt und gleichzeitig verklebt werden.



Ob innen dann noch Spanten zur Stabilisierung des Rumpfes - und des Fensterbandes! - benötigt werden? Ich werde sie jedenfalls vorsehen. Aber vorher klebe ich die Innenseite des Transparentteils auch mit der Klebeband-Maske ab.
 
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Haptisches Wohlgefühl bei nasser Vaku-Polystyrolpampe und knirschendem Quietschgeräusch :thumbsup:

Optisches Wohlgefühl als Spanner! :cool1

Gruß Joachim
 
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Viel gibt es ja nicht, was dem Fügen der Rumpfhälften noch im Wege stehen könnte. Auch für das Geringste gilt aber immer die eherne Regel "nur nach bestandener Trockenprobe kleben". Klar haben die Hälften nicht zusammengepasst, als das Cockpitmodul eingelegt war. Das muß kein Bausatzfehler sein, denn der Spant ist als flaches Teil nicht eindeutlig definiert. Dazu kommen wir gleich, aber erstmal messen: Mit dem Tiefenmaß die Innenbreite der Rumpfhälften. Zuerst vorn, wo der Spant sitzen soll, also am Beginn des zylindrischen Rumpfteils.



Bei der Gelegenheit auch gleich hinten, wo die Endstruktur noch die tiefgezogene Form bewahrt hat.



Das Tiefenmaß zeigt da Abweichungen von wenigen Zehntel mm. Deutlicher sind die Abweichungen der rechten zur linken Rumpfhälfte, aber immer noch weniger als 1mm. Das ist ein gutes Zeichen!
Jetzt kommt der Check des Spants. Er war ja entsprechend der Außenkontur (also in der Draufsicht sichtbaren Kontur) ausgeschnitten worden. Jetzt zeigt sich, dass die Breite erst dann zum Rumpf passt, wenn sie auf die innere Kontur (also die, die sich bei Blick von unten zeigt) abgeschliffen wird. Dann die Mitte nach den Rumpfmassen auftragen und schrittweise abgeschleifen, bis alles in die Rumpfhälften passt.



Also kein Bausatzfehler: Die Kontur ist richtig, der Master Spant stimmt. Wenn der auf die Platte gelegt und dann das Vacu erzeugt wird, muss die Kontur von oben um die Materialstärke zu groß sein. Man muss also wissen, wie der Hersteller arbeitet - und auf jeden Fall immer prüfen! Und - wie man sieht - sind die Rümpfe innen auch eine Tick zu breit geraten, den da bleibt am Spant noch Material zur "Innen"kontur.



Aber wie so oft - wichtig ist, was hinten rauskommt.
Wo genau der Holm einzubauen ist, bleibt dem Modellbauer überlassen. Dabei zeigt sich der nennenswerte Dicken-Unterschied der Rumpfhälften. Passt zu den Unterschieden der Tiefenmessung. Aber die Probemontage zeigt, dass sich die Rumpfteile ordentlich schließen - darauf einen was auch immer! Dass die Gravuren nur ausnahmsweise zusammenpassen, soll auch bei Spritzguß- und besonders Resinkits vorkommen. Bei Broplan hab ich noch nie was anderes gesehen. Macht aber auch nichts, stimmen ohnehin auch nicht wirklich präzise zum Original.



Das sind aber Petitessen, um die wir uns später kümmern können. Erstmal Durchatmen - Der Rumpf passt, erster wichtiger Schritt erledigt!
Der Nächste wäre die Cockpitverglasung.
 
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Halleluja, ich habe hier in diesem Forum in Sachen Plastikmodellbau schon viel gesehen! 😲 Von regelrechtem Plastikgemetzel bis zu filigraner Uhrmachertätigkeit! Aber jetzt kommt hier auch noch Recycling von Haushaltsverpackungen dazu! Was noch fehlt, ist ein Sudgemisch aus aufgekochten Plastikschnippsel zur späteren Modellierung und Aushärtung von bspw. Grenzschichtzäunen auf Tragflächen!
 
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Was noch fehlt, ist ein Sudgemisch aus aufgekochten Plastikschnippsel zur späteren Modellierung und Aushärtung von bspw. Grenzschichtzäunen auf Tragflächen!
Schade, dass ich diesen Beitrag nicht am 1.April gelesen habe - dann hätte ich die Rezepte für die selbstformende und auf Fingerschnipp aushärtende Spachtelmasse verraten. Leider zu spät!

Weiter geht's mit ohne Geheimrezepten. Zunächst scheint mir sinnvoll, mich vor dem Schließen der Rumpfhälften um den Innenausbau zu kümmern. Zuerst das Cockpit - der Kit ist ja förmlich gespickt mit Teilen dafür! Der Instrumententräger ist ein Vacu-Teil, Sitzkissen und -lehnen sowie die Hebelkonsole sind sogar Spritzgußteile!
Bei den Lehnen macht der gigantische Anzug (Winkel zur Erleichterung der Ausformung - die meisten von uns kennen das sicher noch aus dem Sandkasten) nicht so viel aus, eher die 4 unterschiedlichen Winkel an allen 4 Ecken - das ist schon Kunst, sowas hinzukriegen. Das war leichter zu korrigieren als die Senkstellen bei den beiden Hälften der Hebelkonsole, bei der der Anzug per Spachtel ausgeglichen werden muss. Zwei Dinge ärgern mich dabei: Erstens, dass das bei einem so teuren Kit so ist, weil zweitens eigentlich kostenlos auch korrekt produzierbar.

Wenn diese Teile ok wären, könnte man sich auf die fehlenden Dinge konzentrieren: Armelehnen und Gurte der Sitze, Hebel und Trimmräder an der Konsole - und Instrumente etc. für das Brett vorm Kopf.

Hier die Konsole - in Ermangelung von Bildchen für die Nene mach ich da was Eigenes:

Schubhebel mit Hilfe des tollen Universalätzteils vom JFR-Team (oben), Trimmräder aus dem Reheat-fret (unten). Reheat wurde von Hannants nach Geschäftsaufgabe übernommen, manches ist da wohl wieder verfügbar.



Das mit den Instrumenten ist ähblich ungewiss: hab mal ein Foto umgesetzt, das die Prop.Viking Instrumente zeigen soll.



Bei der Stellprobe sieht man ja auch die Sitze samt Lehnen. Gurte kommen noch.



Dann gab's wohl noch eine Sammlung von Geräten (Funk? Navigation?), die auf der hinteren SB-Ecke im Cockpit montiert war. Da werde ich mal sowas Ähnliches machen, wie es Valom gemacht (oder erfunden?) hat. Und gab es noch einen Sitz im Cockpit?
 
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Eigentlich sollte bei einem Bausatz die Kontrolle der korrekten Grundform der Hauptteile nicht nötig sein. Trotzdem schauen wir mal, wie der "ordnungsgemäße" Zusammenbau der Bausatzteile zum Flight Deck passen - nach der üblichen Schleif-Anpassung im Detail, natürlich.



Sehr schlechte Aussichten für den Piloten, denk ich mal - wirkt zu stark, weil der Arme hier ein wenig nach rechts hängt (Schwerkraft), ist aber dennoch viel zu tief alles. Übrigens ist die Gravur für die Tür zur Kabine auch falsch: die war mittig, sagen die Fotos, und nicht nach Broplan nach BB versetzt. Und auch nicht Decken-hoch.

Also alles neu! Und warum dann nicht mit all den Teilen, die eigentlich noch dazu gehören? Schließlich gab es doch einen dritten Mann im Cockpit, der sich um Navigation und Funk gekümmert hat, und der natürlich dazu seine Instrumente und Konsolen braucht, vielleicht noch einen Tisch.
Die gute Silhouette hilft: von links nach rechts sehen wir Bodenplatte, Schottwand, dann oben Instrumentenblöcke, darunter das Funkgerät.



Neuer Test - wird es denn jetzt bessere Aussicht geben?



Aufrecht - wie hier - und damit solte es auch leicht geneigt passen! Jetzt noch Instrumente und Hebelkonsole:



Deutlich zu sehen die nötige Anhebung unter der (ohnehin viel zu schmalen) Konsole. So passt das ergonomisch und auch zum oberen Anschluß des Instrumententrägers.
 
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Besser alle Innenteile vor dem Einbau bemalen, heißt es oft. Also mach ich das jetzt auch mal. Da es von der Nene-Viking keine Cockpitbilder gibt (bei mir wenigstens nicht), und schon gar keine in Farbe, mach ich mal, was mir gefällt. Lediglich der helle Sitzüberzug ist zumindest belegbar.



OK, den Türrahmen sollte ich noch mal machen, aber der Rest gefällt mir so ganz gut. Der dritte Sitz ist auch da. Ich vermute, dass der quasi auf einer Schiene quer verschoben werden konnte - hab ich mal weggelassen. Dafür sind Pedale eingebaut worden.



Was noch deutlich fehlt sind die Steuer"hörner". Die im Kit sind weder zart genug noch formal zu Cockpitfotos der normalen Viking passend. Da muss ich erst mal suchen, ob ich was dafür habe. Dafür sind aber jetzt Trimm-Räder dran - waren eigentlich für (m)eine Blériot 125 gedacht, passen aber hier ganz gut rein.



Und in die Rumpfschale passt das Ganze auch noch!

 
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Ein knallblauer Cockpitboden - ist das Dein Ernst? :smile1: Den hätte ich eher dunkelgrau bemalt, oder evtl. auch grau-blau.
 
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War gerade neulich bei GMX - blau beruhigt! Ok, das war für die Kabine und die Sitze, aber Ruhe stört ja auch im Cockpit nicht.

Vielleicht wird man beim fertigen Modell ja sogar etwas sehen von den Details.

Gruß Joachim
 
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