WB2019BB - La-200, Avis, 1:72

Diskutiere WB2019BB - La-200, Avis, 1:72 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2019 - X-Planes aus Ost und West; La-200 mit Korshun Radar Der Kleinserienbausatz kommt von Avis. Dazu gibt es den Ätzteilsatz von NH Detail, das einzige mir bekannte Zubehör.

bart II

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Der Bausatz ist ein typischer Amodel mit Grat und einigen Oberflächenfehlern, aber mit guter Substanz und angemessener Detaillierung. Die Originalgetreue habe ich mir noch nicht genauer angeschaut - es gibt hoffentlich keine bösen Überraschungen :unsure:

An den Rumpfhälften habe ich schon etwas gefeilt...



Die linke Seite vom Seitenleitwerk liegt separat bei und muss eingepasst werden, inklusive einiger Nacharbeit - nur so als Vorgeschmack für mich und Interessierte :smile1:

 
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bart II

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NH Detail liefert ein schmales und teures Ätzteilset. Das Gebotene sieht sinnvoll aus, Gurtzeug fehlt leider.

Die Anleitung zeigt nicht die genaue Platzierung der Ätzteile, gibt aber die zu ersetzenden Bausatzteile an, mal sehen!

 
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bart II

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An Literatur habe ich Red Star #32 von Midland. Darüber hinaus findet man ein paar Fotos in anderen Quellen (z.B. awiaru.rf). Aber die La-200 ist wie die meisten sowjetischen Muster ihrer Zeit eher spärlich fotografisch dokumentiert.
 
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DDA

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Alien
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Die La-200 gab es mit drei Positionen des Funkmessvisieres (und auch drei unterschiedlichen Visieren): Milan (Korschun), Thorium (Torij) und Falke (Sokol). Letzteres war in der Version La-200B mit drei Luftansaughutzen konzentrisch um die Antennenverkleidung, für das Torij sass die Verkleidung über den Lufteinläufen, für das Korschun zentral in der Mitte. Welche Version willst Du bauen? Die Zeichnung sieht aus wie die Torij-Version.

Axel
 

bart II

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Das wird kein schneller Bau(bericht), aber es geht immerhin weiter :smile1:

Die beiden Düsenhälften müssen jeweils an kritischer Stelle verspachtelt werden. Ich habe daher "Flüssigplastik" genommen (Plastik + Kleber).



Die Turbinen bestehen aus recht vielen Teilen, Passgenauigkeit ist eher mäßig. Glücklicherweise kommt es nur auf die Draufsicht an.

 
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bart II

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Der erste richtige Ärger steht an: Ich habe mir mal die Fahrwerksschächte von NH angeschaut und die beiden Teile sind völlig identisch, also zweimal für die linke Seite !!! Und der Fehler ist sogar auf der Bauanleitung abgebildet, hätte mir mal vor dem Kauf auffallen sollen :cursing:

 
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bart II

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Entspannung an der Ätzteilfront, zumindest bei den Fahrwerksschächten! Ich habe auf Anfrage einen kostenlosen Korrektursatz vom Hersteller bekommen :thumbup:

Es würde sich eine weitere Detaillierung (Leitungen) anbieten, aber mir fehlt es an vernünftigen Vorlagen.
Die Passgenauigkeit der Fahrwerksschachtbaugruppe gegenüber Rumpfhälfte ist seehr dürftig, das Ätzteil ist stimmiger, also werde ich basteln müssen.

 
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bart II

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Das Buginnenleben habe ich auch schon mal angefangen. Die Teile für den komplizierten Lufteinlauf sollte man Schritt für Schritt verkleben und sich einen Zugang für die Farbe offenhalten, hier bin ich noch lange nicht fertig!

Beim Bauteil #38 (Baugruppe #8) frage ich mich, ob es eher eine Montagehilfe darstellt, weil es die Luftzufuhr für das erste Triebwerk blockiert, oder wird die Luft über dieses komische Teil angesaugt (siehe nächsten Beitrag)?

 
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bart II

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Die Bauteile #35 und #36 wurden in der Bauanleitung offensichtlich vertauscht, andernfalls wäre das Radom falsch dimensioniert.



#35 alias #36 passt gut als Radom.
#36 alias #35 ergibt dagegen in meinen Augen eine komische Baugruppe (Baugruppe #8). Oder ist dieses "Triebwerksteil" eine Ansaugvorrichtung für das erste Triebwerk?

 
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urig

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Ich vermute, dass Teil #38 nur den tieferen Blick in den Rumpf verschließen soll. Daher würde ich es schwarz streichen.
 
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Hallo Bert,

das wird ein spannendes Projekt. Werde da mal dran bleiben...
Super Service mit den Ätzteilen, aber so soll es auch sein. Ist auch ein peinlicher Fehler...
Ich vermute das Teil 42 im Prinzip die stark vereinfachte Einlass-Struktur des WK-1 darstellen soll. Teil 38 schließt den Rumpf, so wie Uhrig schon geschrieben hat. Die Einlass-Struktur war ja so ein Ring aus Drahtnetz mit Streben und hatte diesen schrägen Winkel. Davor war vielleicht dann dieser dargestellte Konus angebracht. Davon ist am Ende nicht mehr viel zu sehen, könnte man so lassen.
Wer es genauer haben will, kann vielleicht noch diese winkligen Streben silbern darstellen und die Gitter in schwarz...wäre wahrscheinlich mit viel Glück später noch zu sehen.
Bin gespannt, wie es so weiter geht.

Viele Grüße UweB
 
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Alles sehr lehrreich hier. :TOP:
 

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... wahrscheinlich wird das Teil #38 eine Vereinfachung sein ... mit einer Gitterstruktur werde ich bei diesem Modell aber nicht anfangen, es sei denn, mir fällt eine einfache Umsetzung ein.

Ich habe mal den Lufteinlauf eingesetzt und den "Bugring" (#40) draufgesetzt: die Passung ist besser als gedacht, die Trennwände noch nicht symmetrisch und deutlich zu dick - es liegt noch Arbeit vor mir!

(Man kann übrigens recht gut die Aussparung für das "Triebwerksteil" erkennen :unsure: )

 
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bart II

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Zwischenstand: die Baugruppe mit den Lufteinläufen ist verspachtelt und aufgehübscht (Trennwände der Lufteinläufe dünner geschliffen).

Ursprünglich wollte ich jetzt die inneren Flächen vorlackieren, aber es gibt noch ein Problem...


... leider kann man in den mittleren Lufteinlauf schön hineinschauen und auf die Klebenaht der Rumpfhälften blicken. Erst kleben, spachteln und anschließend lackieren wird schwierig (recht flacher Winkel für Luftpinsel); vorher bemalen und anschließen kleben ist so gut wie unmöglich, weil man die Klebenaht sehen wird.

 
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Swordfish

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Innere Fläche eventuell mit einer passend zurechtgeschnittener Metallfolie (Weinflasche) belegen.....? (nach dem zusammenkleben des Rumpfes)
 

bart II

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Das mach ich lieber nicht, weil man den Unterschied zu den lackierten Flächen sehen würde, außerdem verarbeitet sich Folie nicht so leicht. Aber ich werde das schon irgendwie hinkriegen.
 
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WB2019BB - La-200, Avis, 1:72

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