WB2021BB -Baubericht zur 1:72er Nord 2501 D Deutsche Luftwaffe von Heller

Diskutiere WB2021BB -Baubericht zur 1:72er Nord 2501 D Deutsche Luftwaffe von Heller im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2021 - Flugzeuge aus Frankreich; bisschen o.T., aber: Wahnsinnsurlaub, den Du da antrittst. War mit meiner Frau 2017 drei Wochen auf Rundreise dort. War echt super. Genieß die...
Cadrach

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bisschen o.T., aber: Wahnsinnsurlaub, den Du da antrittst. War mit meiner Frau 2017 drei Wochen auf Rundreise dort. War echt super. Genieß die Zeit, komm heile wieder. :thumbup: :thumbsup::thumbup:
 
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Gilmore

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Habe jetzt erst diesen Baubericht von Anfang bis jetzt gelesen und genossen. Ich bewundere Deine Akribie und vor allem Deine Ausdauer an diesem Modell! Wegen der Schwerpunktlage ein kleiner Tipp von mir, weil ich die gleiche Problematik auch schon mal hatte: Ins Bugrad ein Stück Eisen einbauen und in die Grund- bzw. Dioramenplatte einen Magneten unterbringen. Natürlich kann das Modell dann natürlich nur in der korrekten Position auf der Grundplatte stehen. Und eine Frage: Wie machst Du die Dämmmmatten im Laderaum? Milliput?
 
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Habe jetzt erst diesen Baubericht von Anfang bis jetzt gelesen und genossen. Ich bewundere Deine Akribie und vor allem Deine Ausdauer an diesem Modell!

....

. Und eine Frage: Wie machst Du die Dämmmmatten im Laderaum? Milliput?
Vielen Dank!

Die Dämmatten in den Seiten sind 5.5 mm breit geschnittene Stücke einer grauen selbstklebenden PVC Folie (wobei ich bei einigen Stücken nachträglich dem „selbst“ mit etwas Gorilla Glue nachhelfen musste).
Im Deckenbereich habe ich graues Seidenband verwendet, was es hier als Meterware gibt für Geschenkverpackungen und Schleifen.
 
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Space Cadet
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Seit Montag wird in meiner Werft wieder gearbeitet, das frische 0.2 mm Evergreen Rundmaterial wird verarbeitet beim Aufbau der Stringer in den beiden Heckschalen.
Vielen Dank für die schönen Wünsche der Urlaub war super und erholsam, ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte.

 
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Die Struktur in den beiden Rumpfschalen habe ich aus verschiedenen Evergreen Profilen aufgebaut, den mit Evergreen aufgedickten Flansch mit 0,3 mm Entlastungslochern versehen.

Die letzten Tage dann grundiert, matt schwarz und dann glänzendes Aluminium lackiert.

Wie angekündigt will ich auch bei den Halbschalen ein Polystyrol-Aluminium Hybrid Bauweise anwenden was an der Vordertür schon ganz zufriedenstellend den Wandstärken unterschied zwischen original und Modell verringert.

Dafür habe ich mir zunächst eine Lego Vorrichtung gebaut, da die Form der Hecktore genaues arbeiten und Messen verhindern und einen ein wenig in den Wahnsinn treibt.

Heute Abend dann habe ich zunächst aus Papier die Struktur ausgeschnitten und gefaltet, die ich dann versuchen werde in Aluminium nachzubauen, wenn es gar nicht klappt werde ich es aus Papier bauen und lackieren und mit Pledge plastifizieren, aber mein Ziel ist es eigentlich eines meiner unterschiedlich dicken und harten Aluminium Bleche und Folien zu verwenden.

Habe ich schon gesagt, dass ich nach der Nora eine D 27 der Flugbereitschaft von Special Model out of the box bauen werde zur „Erholung“ :-)

Außen habe ich die Notausstiege mit einem Polystyrol rahmen mit Nieten dargestellt.







 
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Mein Fabergé Ei, die beiden Ladetore für meine Nora sind heute fertig geworden. So manch einer baut 2 Modelle in der Zeit.

Außen habe ich die Gravuren weggeschliffen und neue korrigiere Gravuren angebracht, da mir beim Bauen der Struktur in den Toren klar wurde, das der „Hut“, der angebracht wurde, um Lasten abzusetzen und trotzdem akzeptable Geschwindigkeiten und Reichweite zu erzielen, nicht anderes war, als Ladetore, deren unteres/hinteres Teil man nach dem Lösen von Schrauben entfernt hat.
Die Rechteckigen Panellines waren insofern nicht richtig und auf einmal für mich wichtig.
Die beiden Notausstiege habe ich wieder entfernt, da zu dick und habe sie stattdessen mit Gravurlinien dargestellt.

Die beiden kleinen Fensterchen habe ich ausgebohrt und gefeilt, nach der Lackierung außen werde ich dort die schwarze Gummidichtung malen und kleine dünne durchsichtige Fenster einsetzen.

Das erste Bild zeigt recht schön die Bordtoilette. Der rote Schlauch führt zu einem Trichter der etwas elegant als „Pissoir“ bezeichnet wurde.

Die Plattformen, über die man die Ladetore betreten kann, habe ich aus 0,25 mm Polystyrol Platten und 0,1 mm Aluminium aus Einweg Grillgeschirr in Hybridtechnik gebaut.

Auf dem 2. Bild ist der Vorhang installiert, den ich auf einem Laserdrucker beschriftet habe und dann mit Futur plastifiziert habe,

Die beiden Strickleitern führen zu den Notausstiegen oben in den Toren. Zwei Griffe waren mit einem Drahtseil verbunden, das im Notfall die Dichtung aufgeschnitten hätten und die Luke geöffnet hätte.

Für das Bild habe ich die beiden Tore in Position gebracht, so wie man sie am Ende offen am Modell wird sehen können.

Die Montage an den Rumpf wird erst ganz zum Schluss erfolgen.



 
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Gilmore

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Ganz hervorragend hast Du die Tore hinbekommen. Die sind schon je ein Modell für sich. Sieht sehr realistisch aus.
 
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Vielen Dank für die positive Kritik und die vielen Likes!

Hier noch die Statistik für die Baugruppe 3, die ich jetzt endlich abgeschlossen habe.
Wenn ich jedes Polystyrol Schnitzelchen und Draht und Alublech mitzähle, dann:



Nachdem ich endlich meinen Arbeitsplatz mal wieder aufgeräumt habe,






werde ich jetzt die Heller Bauabschnitten 5–10 (4 werde ich erst zur Fanal assembly machen) parallel durchführen, da ich so wie Grover 27 aus dem britmodeller forum
Nord 2501 Noratlas Heller 1/72

ein Aluminium Rechteck Profil in die Tragflächen integrieren werde, um sie in die richtige Form zu bringen.



Allerdings hat er anhydrale Tragflächen (Spitzen zeigen nach unten) damit gebaut während die Nora in Wirklichkeit dihydrale Tragflächen (Spitzen zeigen nach oben) hatte, ich verlasse mich da auf zahlreiche Bilder und auf Siegfried Waches Zeichnung im F-40 Heft Nummer 3

Ich werde mir eine entsprechende Vorrichtung bauen und Tragflächen, Leitwerksträger und Höhenruder in die richtige Form bringen und verbinden, bevor die Hochzeit mit dem Rumpf erfolgt.

Beim Fahrwerk werde ich mit selber aus Weißmetall gießen und selber aus Metall bauen experimentieren.
 
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Die Bilder beweisen, das ich nicht alle Vorrichtungen aus Lego baue.





Für die Verbindung des Tragflächen Mittelstückes und dem Aluminium Profil musste etwas Stabileres her.



Ich will noch 3 Details meiner Recherche mit Euch teilen :

1) Die Pitotrohre
auch nach dem Studium von hunderten Referenzbildern und der Liste im F-40 Heft sowie der Betriebsanleitung kann ich mir immer noch nicht erklären, warum ein Teil der Maschinen 2 Pitotrohre auf dem Dach hatte, während andere, so wie „meine“ 53+47, 2 Pitotrohre vorne in der Nase hatte und keine auf dem Dach.
Gott sei Dank zeigen meine Referenzbilder wie sie ausgestattet war.
Anscheinend hat weder das Herstellungsland also Frankreich oder Deutschland etwas mit der Anbringung zu tun, noch das Baujahr. Französische Noras hatten übrigens 2 oder auch 3 Pitotrohre in der Nase und nie welche auf dem Dach und anscheined wurden auch nie Maschinen nach dem Bau umgeruestet.

2)Der Schutzlack
die Maschinen waren anfangs so wie fast alle Bundeswehr Flugzeuge unlackiert, aber natürlich wurde trotzdem ein transparenter Schutzlack auf das Aluminium aufgetragen. Anfang der 60er Jahre wurden die Noras dann außen lackiert, so wie meine Maschine 1968 auch lackiert war, erst mit weißem Dach zur Kühlung in Südeuropa und in Afrika, dann kam das weiße Dach weg und dafür Dayglow an die Tragflächen und um die Motorverkleidung außen. Der transparente Schutzlack im Innenraum war wohl recht wirksam, den selbst ende, der 60er Jahren glänzte das Aluminium auf eigentlich allen Bildern.
Als ich jetzt die Fahrwerksschächte studiert habe, habe ich bemerkt, das wohl auch schon damals zunächst eine gelbliche Grundierung und dann das grüne Zink Chromat im Bereich des Fahrwerkschachtes inne aufgetragen wurde.

3)Die vordere Fahrwerksklappen.
Heller hat diese flach dargestellt, was aber nicht richtig ist, sie gingen so nicht zu, solange ein Reifen auf der Felge ist :-) . Stattdessen hatten die Klappen eine Ausbuchtung.
Hier kommt mir entgegen, dass auch die Bauanleitung bezüglich der vorderen Fahrwerksklappen falsch ist. Die Luftwaffe hatte nach ersten Winterflugerfahrungen gemerkt, das es bei Schnee Takeoffs zu Problemen kam das vordere Fahrwerk einzufahren. Als Abhilfe wurde von der Industrie die Hydrauliksteuerung so umgebaut, dass die Klappen nur zum Fahrwerksfahren kurz auf und dann gleich wieder zu gingen.
Das hilft mir sehr diese Auswölbung zu bauen, die kann so nämlich massiv aus Polystyrol gebaut werden.
 
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Vielen Dank, Lob von solchen guten Modellbauern ist sehr schön!


Und hier ist mein Nora Update.

Nachdem ich meinen Bastel Arbeitsplatz endlich gründlich aufgeräumt habe,



habe ich mit dem Bau der Flügel/Motorgondel/Leitwerk/ Höhenruder Baugruppe begonnen. Wie bereits gesagt muss ich wegen der geplanten Modifikationen an Fahrwerk und Fahrwerksschacht sowie der Integration eines Aluminium Flügelkastens die Heller Baureihenfolge ändern und alle Bauteile einzeln bearbeiten und montieren.

Der Flügelkasten ist im Flügel Mittelstück verklebt und die Dihydrale Flügelstellung habe ich auf meiner Lego Richtbank eingestellt.



Mit dem Detaillieren des Fahrwerksschachtes habe ich begonnen.





Den Versuch das Fahrwerk komplett in Messing/Kupfer zu bauen und zu verlöten habe ich abgebrochen. Zwar konnte ich die Bauteile in Metall feilen, schleifen und Bohren und zusammenstecken und auch die erste Lötung ging gut. Aber dann aber hat die Hitze der folgenden Lötungen immer wieder die vorhergehende Lötung aufgeschmolzen. Die Teile sind dafür anscheinend zu klein oder ich zu schlecht.

Das Abgießen in Weißmetall habe ich auch nicht weiterverfolgt, da die Geometrie keine authentische und entformbare Form erlaubt, ohne das ich wieder Löte.

Und wenn ich sowieso kleben muss, kann ich auch einen Hybrid aus Kupferfederbeinen, die die Hauptlast tragen und direkt in den Flügelkasten gehen, und modifizierten Kunststoffbauteilen bauen und verwenden.



Auch dort muss ich entgegen der Originalbaureihenfolge immer wieder provisorisch mit Klebestreifen montieren und messen und ausprobieren.
 
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bolleken96

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Ich habe sie vor etwa 8 Jahren besucht, da war sie auch schon ziemlich verlotterte und wurde m.E. als illegale Raucher Kneipe mit Kölsch Ausschank benutzt.
Ziemlich bizarr aber der Besitzer und die Gäste - alle 70+ - haben sich gefreut als ich ihnen gesagt habe das ich aus Amerika komme und extra einen Umweg für die alte Dame gemacht habe.
 
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