WB2021BB - Morane-Saulnier Typ N, Special hobby, 1:32

Diskutiere WB2021BB - Morane-Saulnier Typ N, Special hobby, 1:32 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2021 - Flugzeuge aus Frankreich; "Bullet", so der Spitzname der Morane-Saulnier Typ N, welcher ihr auf Grund ihres gedrungenem aussehens von den Briten gegeben wurde. Dieses...
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"Bullet", so der Spitzname der Morane-Saulnier Typ N, welcher ihr auf Grund ihres gedrungenem aussehens von den Briten gegeben wurde.
Dieses kleine Französiche Jagdflugzeug soll mein Beitrag zum Wettbewerb 2021 werden.

Kurze Daten zum Original (Quelle Wiki):
Angetrieben wurde der Jäger durch einem Le Rhône 9C Umlaufmotor, welcher rund 80PS leistete.
Und wie dieser Motor klang, kann man sich hier anhören:

Seitenruder mit kleinem Ruderausgleich, Höhenruder als Pendelruder gefertigt. Querlage wurde durch Verwinden der Tragflächen ein - und ausgeleitet.
Auch das kann man ab ca. 1:30Min im obigen Video kurz sehen - da spielt der Gute kurz mit dem Steuerknüppel.
Die Spannweite betrug 8,14m, die Länge 6,70m und die Startmasse 444Kg.
Die Höchstgeschwindigkeit des stromlinienfömigen Flugzeuges lag bei 165 km/h

Das besondere daran war aber, dass das vor dem Piloten montierte MG durch den Propellerkreis schoß - ohne Unterbrechergetriebe!
Damit der Propeller nicht durch die Geschoße zerstört werden konnte, wurden dreieckige stählerne Abweiserkeile an den erforderlichen Stellen am Propeller montiert.


Roland Garros konnte drei gegnerische Flugzeuge abschießen, bevor er selbst durch einen Bodenabwehr-Treffer auf durch die Deutschen besetzten Gebiet notlanden musste.

Grade eben gefunden, es gibt sogar ein kurzes originales Filmchen zur Typ N:

Zum Modell:
Im Baukasten befinden sich ein Decalbogen mit Kokarden und Werksnummern, drei Short-run Plastik-Spritzlinge, eine Ätzteileplatine mit Gurten und Motorenteilen, ein Klarsichtplättchen für die Amaturen so wie Resinteile für Motor, dem Propeller und den MG-Munitionsstreifen.
Ich werde auf Zubehörteile von Gaspatch (ein in 3D-gedrucktes Hotchkiss-MG), sowie den beiden Morane-Saulnier-Ätzteilelogo's von Tom's Modelworks zurückgreifen.
Ansonsten wird aus dem Kasteninhalt gebaut werden - ob und wie viel davon allerdings im Laufe des Baufortschrittes abgeändert werden wird, wird uns die Zeit zeigen.

Als Helferlein werde ich mir das Windsock-Datafile Nr. 58 vermutlich des öfteren zur Hand nehmen.
Ich wünsche uns allen viel Erfolg, Spaß und Freude beim Bauen der Modelle.

Das Kartonbild:


Der Kartoninhalt:


Das Zubehör-MG:


Die beiden MS - Logos für die Motorhaube (nein, diesesmal ist nicht MicroSoft damit gemeint :squint:):


Das Datafile Nr.: 58:
 
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Auf deinen Baubericht bin ich ja Mega-Gespannt!🏹
 
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Angemeldet und begonnen.
Ich habe mir gleich den Resinpropeller geschnappt.
Von seinem Anguß befreit und alle Kanten gesäubert macht das Resin gar nicht mal so nen schlechten Eindruck.
Gut, die Details könnten sauberer geprägt gegossen sein, aber ich glaube, da lässt sich schon was draus machen.
Interessant die Kontur des Propellers, ähnelt er doch mehr einer Paddel als den mir bekannten WK1-Props.
Geschuldet wohl der Montage der Ablenkkeile, welche ja doch relativ weit aussen am Prop-Durchmesser montiert werden mussten.
Viel Leistung (Vortrieb, Steigleistung) kann der Propeller allerdings meiner Meinung nach nicht gebracht haben.



Die Vordere Seite des Props:



Die hintere Seite mit der Montageplatte für den Abweiser-Keil:



Die Abweiser-Keile.
Der Abweiser-Schußkanal ist gar nicht mal so schlecht wiedergegeben am Guß


 
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Damit die WK1-Modellbauer sich eine Vorstellung machen können - hier der Morane-Rumpf im Vergleich zu einer Albatros D.V:
Die große Cockpitöffnung der Morane sagt uns, dass dem Betrachterauge hier später am fertigen Modell sehr viel geboten werden sollte.
Nun, um es vorweg zu sagen, die Bausatzeile geben dazu leider nicht allzuviel her - es wird geschnitzt werden müssen. :evil:



Der Rumpf der Morane an sich weist einfach eine wunderschöne Kontur auf.
 
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Im Bild das Seitenruder nebst angegossener Flosse.
Die versenkten Stoffstrukturen sind mir einen Ticken zu tief, da werde ich später noch ran gehen.
Was auch sicher gemacht wir, dieses zusammenhängende Bauteil wird getrennt werden.
Das sieht vor allem in diesem einszuzweiunddreissiger "Mammutmaßstab" (Hallo @Swordfish :hello:) um ein vielfaches originalgetreuer aus.

 
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In diesen Bildern die Austritte der Steuerseile zum Höhenruder und dem Seitenruder.
?? - richtig, da is nix.
Wo oben und unten Öffnungen sein sollten da sind die Lucken geschlossen.
Mit einem 0,5mm Bohrer wurden die angedeuteten Öffnungen durchbohrt. Von der Innenseite dann mit einem Kugelkopffräser vorsichtig das material abfräsen.
Den Finger drunterlassen an der Stelle an welcher gefräst wird - sobald's da warm wird aufhören mit fräsen.
Mittels einem borstigen Pinsel werden die Frässpäne entfernt. Die Öffnungsschlitze werden später noch filigraner ausgearbeitet werden - vorerst mal nur die Metzgerarbeit.
Und damit lasse ich's auch gut sein für heute :hello:











 
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Lasst mir noch nen Platz frei! :squint:
 
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Der Rumpf mal auf die schnelle Tamiya-getapt
Es ist so wie ich befürchtet habe, man sieht in's Cockpit bis zur Brandwand vor.
Im Karton sind leider keine Teile um das alles aufzufüllen.
Also Tank, Motorhalterung, Ansaugrohr mit Verteiler, Vergaser, die Zündanlage, Kraftstoffleitungen - alles muss gemacht werden.
Auch nach hinten in den Rumpf wäre vermutlich der Blick frei im Original - special hobby macht es sich hier einfach - Rückwand-Deckel drauf hinter dem Pilotensitz und gut ist's.









 
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Im inneren der kleinen Rumpfhälften werden die Formgebenden dünnen Holzleisten nur sehr rudimentär wiedergegeben - und das auch nur bis zur Rückwand des Cockpits.


Ich muss aber weiter hinter damit, denn wie schon geschrieben, der Einblick in's Cockpit ist groß.
Den Beginn der Holzleisten am Modell habe ich mit einem 0,3mm Bohrer leicht angebohrt und somit kenntlich gemacht. Die Bohrung befindet sich an einer Stelle, welche später durch einen schmalen Holzspant verdeckt werden wird.


Natürlich habe ich zuvor die Stellen mit der äusseren Darstellung der Holzleisten verglichen (siehe gelbe Pfeilmarkierungen aussen am Rumpf)


Mit einer gerundeten Skalpellklinge wird die Formleisten-Andeutung schabend entfernt.


Auch den Anguß welcher als Anschlag für die Rückwand dient, wird bis auf zwei kleine Knubbel oben und unten in der Rumpfhälfte entfernt. Hier benutzte ich den Dremel.

 
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Die Markierungsbohrungen einer Rumpfhälfte werden mit der Schieblehre - Pardon, dem Meßschieber, - auf die andere Rumpfseite übertragen - zu oft schon habe ich feststellen müssen, dass die Formenbauer nicht unbedingt immer beide Rumpfhälften identisch aufgebaut haben.
Ich habe aus den (Ur) alten Short-Run Bausätzen von Eduard meine Lehren gezogen :rolleyes1:




....... gut, wenn man nachmisst :evil:



Mittels dünner Evergreenleisten werden nun die Formleisten möglichst weit (und gerade) nach hinten zum Rumpfende gezogen. Zum Verkleben benutzte ich Tamiya extra dünnen flüssig Kleber.



Die oberste Leiste im Bild nur mal festgehalten - die Position ergiebt sich aus der Höhe des Cockpitrandes. Eigentlich fals unter dem Cockpitrand noch eine Leiste aufzukleben, denn im Prinzip stellt ja die Materialstärke des Plastiks an dieser Stelle schon die formgebende Leiste dar.
Mal schauen was mir dazu einfällt, evtl. Material herausschaben .... :confused1: .... .

 
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Eine Rumpfhälfte ist soweit fertig mit den Leisten.
So sieht das dann aus:



Die unterste Leiste habe ich gegenüber der unteren Formnaht der Rumpfhälfte überlappend aufgeklebt.


Hier im Macro vielleicht besser zu sehen.


Die hat den Vorteil, dass beim Einblick in das fertige Modell eben keine Klebenaht der zusammengeklebten Rumpfhälften sichtbar sein wird sondern die Formleiste, welche da ja auch hingehört.
Zum Großteil wird diese Leiste eh durch ein später noch zu fertigendes Cockpit-Bodenbrett überdeckt werden, aber egal - sie gehört da hin.
Ich hoffe nur, dass das kleine Evergreenleistchen die Prozedur bis zum finalen Zusammenfügen der Rumpfhälften überstehen wird.
Im letzten Bild schön zu sehen wie die untere Klebenaht überdeckt werden wird.




Das wars dann auch schon für heute :hello:
 
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Na das gefällt mir ja mal ausgezeichnet. Da bin ich doch dabei!! Den Bausatz hab ich 2012 gebaut und hier im Forum ausgerollt. Viel Spaß dabei.

Beste Grüße von der Ostsee
Hendrik
 
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