WB2021BB - Morane-Saulnier Typ N, Special hobby, 1:32

Diskutiere WB2021BB - Morane-Saulnier Typ N, Special hobby, 1:32 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2021 - Flugzeuge aus Frankreich; Gut, daß ich nur aus Spaß in diesem Wettbewerb mitmache :w00t: Sehr beeindruckend was Du da machst 👍
Kenneth

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Gut, daß ich nur aus Spaß in diesem Wettbewerb mitmache :w00t: Sehr beeindruckend was Du da machst 👍
 
nexus

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Wir machen hier alle nur aus Spaß mit. Oder meinst du, wir würden mit dem Quatsch hier Geld verdienen?
 
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Vielen Dank, @Kenneth
Im Prinzip beteilige ich mich aus dem selben Grund wie Du an dem Wettbewerb.
Und noch macht's mir Spaß, obwohl irgendwie gefühlt tausend Dinge an dem Modell "gemacht" werden müssten und es so wenig an - für mich - verwertbaren Bildern von diesem petits avions gibt.
 
Kenneth

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Wir machen hier alle nur aus Spaß mit. Oder meinst du, wir würden mit dem Quatsch hier Geld verdienen?
Das ist mir schon klar und sehr ersichtlich (also nicht das Geld), aber ich habe damit gemeint, dass dieses Kunstwerk in einer ganz anderen Liga ist, als wo ich spiele. So gesehen habe ich wenig Chancen auf einem Preis, aber dennoch macht es mir Spass teilzunehmen 😁
 
sky

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Geht mir genauso... :rolleyes1: Einen Preis werde ich nicht holen. Aber immer wieder beeindruckend Kollegen über die Schulter zu schauen. Hammerteil!
 
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Heut war ich ziemlich faul bezgl. der "Bullet"
Irgendwie fehlt mir der Drive - aaber zumindest ist mir aufgefallen, dass die Cockpitwand am Modell eigentlich viel zu dick ist.
Ist ja auch logisch, ist ja der Rand der Bordwand am Modell im Original nur die mit Leinwand bezogene obere Längs-Leiste des Cockpit-Rahmens.

Hier nochmals eines der letzten Bilder:



Ich will das am Modell aber deutlich näher dem Original angeglichen haben, also ist Materialabtrag angesagt - mit einer Skalpellklinge wird der Rand dünner geschabt:



mmhm - geht in die richtige Richtung:



aber genügt noch nicht, deshalb wird auch der Rahmen selber auch noch abgedünnt:


Hier im Vergleich die Cockpitwände vorher/nachher:


Die Kehrseite de la médaille, der Rahmen wandert weit nach aussen und es entsteht ein Spalt an der Klebestelle bei der Verbindung obere Leiste zur Rückwand:
 
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Mal einen kurzen Abstecher von innen nach aussen - zu den beidseitig montierten Ansaugrohren für den Umlaufmotor.
Am Modell sind diese verschlossen was ja nicht richtig ist, also ist aufbohren angesagt:


Die Ansaugrohröffnungen habe ich dann auch noch etwas abgedünnt und die Kontur sauber und gleichmässig angepasst.
Zusätzlich wurde die Blechversteifung - das ist im Grunde nichts weiter als ein aufgenieteter Blechring um das Ansaugrohr - am Modell noch mit 0,2mm dünnem Evergreen-Sheet dargestellt.
Ausstanzen, in der Mitte anbohren und mit einer Mini-Rundfeile möglichst gleichmässig aufweiten. Verklebt wurde das kleine Ding (Aussendurchmesser 3mm Innendurchmesser 2,2mm, Materialstärke eben 0,2mm) mit dünnflüssigem Tamiya Kleber.
Nach dem Trocknen des Klebers wird dort noch mit Stahlwolle drüber poliert, damit der Grat verschwindet und die Klebestelle gesäubert wird.
 
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Le plastique en flammes :whistling:
Mit über der Kerzenflamme heißgezogenen Gußaststücken wird das Cockpitgefüge versteift.
Die beiden Gußäste saßen "in Wirklichkeit" auch an diesen Stellen, waren allerdings dort aus Stahlrohr.
Am unteren Rohr lagen der Boden und der Seitenruderbetätigungsdom auf und oben waren dort Benzin- und Öltank, sowie ein Ablagebrett montiert.
Das ganze Gestell ist am Modell äusserst zerbrechlich, durch das Dünnerschleifen der Cockpitrahmen fangen diese an sich zu verziehen.
Das habe ich bisher so noch nicht gesehen, muss wohl eine Eigenart des Short-Run Plastiks sein.
Um damit besser hantieren zu können, habe ich noch zusätzlich einen dickeren Gußast am hinteren Ende des Rahmens angeklebt - somit kann ich zumindest - trotz Verzug -, den Holzboden anpassen und scratch bauen.
Der "fette" Gußast fliegt hinterher natürlich wieder raus.







 
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Und weiter geht's mit Plastik-Müll.
Der weiße Plastik-Scherbenhaufen ist das Überbleibsel einer Schablone zur Erstellung der strukturgebenden Teil-Spanten.
Dort wo sich am Modell die Enden der weißen Evergreen-Längsleisten befinden, gehören je Seite formgebende Spantsegmente montiert.
Die sind natürlich - wen wunderts - am Modell nicht dabei.
Also, selber machen.
Das hört sich leichter an als es ist, denn die Kurve der Cockpitwand ist nicht gleichverlaufend.
Aber trotzdem, das erreichte Ergebnis stellt mich zufrieden, die Schablone kann zum scratch-Bau der beiden Spantsegmente verwendet werden - ich hatte auch das Glück, dass zumindest beide Cockpitseiten nahezu gleich gegossen sind.







 
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War richtig fleißig die letzten paar Stunden, nur - leider sieht man nicht viel davon. Das ist ganz schön zeitraubend diese Anpasserei und sich Gedanken zu machen wie das wohl alles ausgesehen haben könnte am Original.
Aber s' is halt wie's is.
Der Cockpitboden.
Am Original eine (vermutlich zwei bis vierteilige) Sperrholzplatte mit Aussparungen für die Steuerknüppelmechanik.
Kommt auch noch das Seitenrudergedöns drauf, aber alles zu seiner Zeit.
Ich verwendete eine 1mm starke Evergreenplatte, welche ich dann eingepasst habe.


Die Ausschnitte wurden mit Bohrer, Resinsäge und Feile getätigt.

Die Ausschnitte habe ich von unten dünner gefräst...... ..... damit beim Blick von oben auf die Kanten der Eindruck entsteht, dass das nur ein dünnes Brett ist.


Hier bei diesem Bild sieht man dass ganz gut, dass die Materialstärke bei den Aussparungen eher einem dünnen Holzbrett entspricht.


Zusätzlich mussten von unten umlaufend der Rand dünner gefräst werden - liegt dieser doch auf dem Cockpitrahmen auf und stünde bei 1mm Materialstärke
unnatürlich weit ab.
 
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Da ich die Cockpitrückwand unterhalb der Kopfstütze offen lassen möchte, musste der nächste Spant, welcher nach der Rückwand Richtung Heck kommt, auch noch rudimentär angefertigt werden.
So richtig einsehen kann man in nicht mehr, aber es würde auffallen wenn er fehlen würde .... mir zumindest.

Wieder musste die 1mm dicke Evergreenplatte das nötige Material liefern.



Zur besseren Anpassung habe ich die Platte nach dem Feilen der Aussenkonturen auf eine kleine Rund-Nadelfeile geschoben um den Spant wegen den nötigen Passkontrollen im Rumpf nach hinten schieben zu können.



Ich habe, bevor ich den Spant in der Mitte freigestellt habe, auch gleich an allen vier Ecken die Bohrungen für die Kreuzverspannung der Spanndrähte rein gebohrt.
Diese wurde recht simpel mit 0,18mm dicker Anglerleine umgesetzt. Verklebt mit dünnflüssigem Sekundenkleber.
Und so sieht das dann in etwa aus wenn's fertig ist.
Muss natürlich noch sauber eingepasst werden, wenn der Rumpf dann irgendwann mal geschlossen werden wird.



So, dass wars dann auch schon für heute von meiner Seite.

Bonne nuit, bonne nuit de repos. :gutenacht:
 
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