WB2024BB - Sikorsky CH-53G und GS, Revell 1:48

Diskutiere WB2024BB - Sikorsky CH-53G und GS, Revell 1:48 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2024 - Drehflügler; Und noch ein angefangenes Projekt! Oder eher zwei! Aber so verläuft mein Modellbauleben. Es gibt plötzlich völlig unerwartet Anregungen, die mich...
Norboo

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Und noch ein angefangenes Projekt! Oder eher zwei! Aber so verläuft mein Modellbauleben. Es gibt plötzlich völlig unerwartet Anregungen, die mich zum Bau motivieren. Eine kam von @Wingcommander , der hier eine G baut. Die andere daher, dass ich für einen Freund ein beschädigtes Exemplar einer GS reparierte. Und plötzlich erinnerte ich mich an einen Bausatz, der seit mehr als 10 Jahren angefangen oder eher weit fortgeschritten im Keller lag. Den habe ich erstmal fertig gebaut, naja, fast fertig im Moment.

Es ist eine G mit alten Blättern, die natürlich von meinem Regiment, dem Heeresfliegerregiment 15 in Rheine, eingesetzt wurde.

Aus den Zahlen konnte die 8475 dargestellt werden. Die alten Decals konnten nur durch Microscale Sol und Set gebändigt werden. Daco "Strong stuff" und was es sonst noch so an chemischen Hilfsmitteln gibt, hatte sie nicht beeindruckt.

 
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Weiterhin kam hinzu, dass ein guter Freund und ehemaliger Bordmechanikerfeldwebel zum Abschied aus seiner Firma von seinen Kollegen den neuen Bausatz von Revell geschenkt bekam. Da ihm jegliche Erfahrung im Modellbau fehlt, habe ich mich angeboten, sie für ihn zu bauen. Das soll auch eine G werden mit alten Blättern und zwar die 85+00, das "fliegende Klo", weil das "seine" Maschine war. Mittlerweile sind die Maschinen nicht mehr einzelnen Bordmechanikern zugeordnet und die Luftwaffe macht jetzt sowieso alles anders.

Hier der aktuelle Bausatz. Es ist alter Wein in neuen Schläuchen, nur die Farbe des Polystyrols hat sich geändert. Der Decalbogen ist unverändert und die Spritzlinge auch.

 
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Hier wartet ein wenig Arbeit, die Aufnahme für den Betankungsstutzen muss entfernt werden und das kleine Fenster muss neu poliert werden.



Sogar der alte zivile Jeep mit der Feldhaubitze ist immer noch dabei. Beides ist zu nichts zu gebrauchen und wandert wie üblich in den Müll.



Die alten Blätter mit dem Aluholm werden wie gewünscht verwendet. Die Blattmarkierungen, bestehend aus vier parallelen Streifen, müssen selbst angefertigt werden. Das habe ich bei der 84+75 erfolgreich getestet, weiß jetzt also, wie es geht.



Der Spritzling, der für die Variante GS vor Jahren von Revell geschaffen wurde, ist sehr gut recherchiert und stimmt in den meisten Details.



Bei diesem Detail allerdings nicht so wirklich. Die Schaufeln der ersten Verdichterstufe sind zwar von vorne aus sichtbar, aber nicht so wie im Plastik dargestellt.



 
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Das zweite Modell wird eine GS im Afghanistaneinsatz ISAF und soll aus diesem Bausatz entstehen. Die Teile sind identisch aber im klassischen Dunkelgrün gespritzt.
Die GS hat die neuen Titanblätter und eine umfangreiche Eloka-Schutzausstattung. Dazu EAPS (engine air particle seperator), allgemein als Luftfilter bezeichnet, und Zusatztanks.

 
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Christian37

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Da ist ja sogar der Jeep mit kleiner Haubitze dabei :squint: Dieses Set gab es Anfang der 80ziger, damals mit Decals für die Marines.
 
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Ein Forumsmitglied hat die Jeeps vor dem Mülleimer gerettet und führt sie einer Verwendung zu, viel Spaß damit!

Der Bau beider Modelle beginnt mit Sägearbeiten. Alle drei Fahrwerksbeine müssen um 2 mm gekürzt werden. Die Bugfahrwerksklappe muss um 2 mm gekürzt werden. Der Abstand der Rotorkopfabdeckung zu den Rotorblättern muss um 2 mm gekürzt werden. Man erkennt ein Muster!
 
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Das Blattverstellkreuz des Heckrotors muss weggesägt werde, wobei das oberste Stück erhalten bleiben muss.
 
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Darüber hinaus muss der Lufteinlass für das APP (Auxiliary Power Plant) vorne aufgebohrt werden, weil das besser für die Luftzufuhr ist.

Die nach vorne aufklappbare Haube für die Heizung und das APP säge ich auch auf, weil ich vorhabe, den Bereich nachzubilden. Bekloppt, oder? Naja, die Leber wächst mit ihren Aufgaben.

 
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Beachtliche Großbaustelle! Durchhalten ist da schon eine Aufgabe - guten Erfolg dabei.

Ach ja: warum gab es nur beim Heer ein fliegendes Klo?
 
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Du sagst das - oder zumindest läßt sich aus Deinem Text meine Frage ableiten:

... Das soll auch eine G werden mit alten Blättern und zwar die 85+00, das "fliegende Klo", weil das "seine" Maschine war. Mittlerweile sind die Maschinen nicht mehr einzelnen Bordmechanikern zugeordnet und die Luftwaffe macht jetzt sowieso alles anders.
...
Also, frage ich mal einfach: beim Heer gab es also diesen Hubschrauber mit Namen "fliegendes Klo" - warum hieß der so?
Der Luftwaffe-Teil meiner Frage kann von anderen ähnlich schräg denkenden Mitmenschen als ironischem Aufschlag gebutzt werden, muss es aber nicht. So ist das, wenn man zu alt geworden ist, um die aktuelle Kunst der emoji einzusetzen. Damit muss ich wohl leben und weitere Mis-/Unverständnisse erleben.
 
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Die uralte Grundform dieses Bausatzes ließ auch die Möglichkeit zu, eine HH-53C der USAF zu bauen, die mit einer Luftbetankungssonde ausgerüstet waren. Für deren Montage ist im unteren rechten Cockpitfenster eine Aufnahme vorgesehen, die man für eine deutsche Maschine entfernen muss. Also schneiden, schaben und feilen. Danach polieren und zum Schluss mit Klarlack versiegeln. Die Oberlichter bekommen eine Schicht Tamiya clear green.

 
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B.L.Stryker

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"00 heißt die Hygiene für´s WC...". Ich bleib mal mal sitzen. :biggrin:
 
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Um den leeren Raum zwischen Instrumentenbrett und Bugverkleidung zu füllen und das dort vorherrschende Kabelgewirr darzustellen, habe ich einfach ein längeres Stück Draht in Schlaufen gelegt und seitlich angeklebt. Die Drähte werden jetzt noch weiß lackiert und sollten den gewünschten Effekt erfüllen.

 
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Bei der GS-Version hat Revell ein bisschen gemogelt im Bereich der Außentanks. Wenn man sie wie vorgesehen montiert, dann befinden sich die Stabilisatoren hinter dem Sponson. Im Original sieht das aber so aus. Also muss man die Tankhalterung 5 mm nach vorne versetzen und am Sponson eine Ecke entfernen.

 
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Mit den Sitzen habe ich mich auch beschäftigt. Die ursprüngliche Bausatzversion von 1982 beinhaltete nur den einfach gehaltenen Sitz. Mit der GS-Version hat Revell eine neue Kopfstütze und eine vorbildgetreue Sitzpanzerung ergänzt. Man muss allerdings die angedeutete Panzerung des alten Sitzes etwas bearbeiten.
Die äußeren Flügel der Panzerung sind im Normalbetrieb nach hinten geklappt, um die Sichtverhältnisse zu verbessern. Bei Bedarf schlägt man gegen den kleinen angedeuteten Kasten und ein Federmechanismus klappt die Seite nach vorne. Das Verfahren habe ich in der Praxis nie angewendet und auch nicht gehört, dass es jemand mal gemacht hat.

 
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Die CH-53G wird ja in einer frühen Ausführung mit alten Alu-Blättern gebaut. In Bentlage haben wir noch ein altes Originalblatt gelagert. Das ist unten schwarz und oben grün lackiert. Es kann sein, dass spätere Alublätter beidseitig schwarz waren, so wie die aktuellen Blätter mit Titanholm.
Zur Abwechslung habe ich schon ein paar gelbe Streifen für die Hebezeugmarkierung aufgebracht.

 
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