WB2024NB Weserflug P.1003/1 1:48 Amusing Hobby

Diskutiere WB2024NB Weserflug P.1003/1 1:48 Amusing Hobby im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2024 - Drehflügler; Wenn noch Platz in eurer Mitte für einen weiteren Teilnehmer ist würde ich hiermit meinen Hut in den Ring werfen. Damit mir keiner nachsagen kann...
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Wenn noch Platz in eurer Mitte für einen weiteren Teilnehmer ist würde ich hiermit meinen Hut in den Ring werfen.

Damit mir keiner nachsagen kann ich würde hier nur halbgares abliefern habe ich den Begriff Drehflügler mal wortwörtlich genommen. 😎
Meine Entscheidung fiel also auf die Weserflug P.1003/1



Der Bausatz ist relativ neu auf dem Markt.
Scalemates datiert ihn auf das Jahr 2020 und der ist im beliebten Maßstab 1:48 gehalten.

Zum Original findet sich in der großen weiten Welt des WWW nicht wirklich viel, handelt es sich dichbum einen recht früh aufgegebeben "Papier(fl)tiger.
Wikipedia sagt dazu folgendes:

Anfang 1938 erstellten der technische Direktor von Weserflug, Adolf Rohrbach, und Adolf Simon Pläne für ein Kipprotor-Flugzeug, dessen Entwicklung unter der Bezeichnung P.1003 wurde vom Reichsluftfahrtministerium unterstützt wurde. Das Flugzeug war ein Eindecker mit einem konventionellen Rumpf. Das Flugzeug wurde mit hoch montierten Flügeln gebaut, deren Außenflächen mit einem Propeller an jeder Flügelspitze schwenkbar waren. Für dieses Prinzip meldete Weserflug im Mai 1938 ein Patent an.[1] In der Rumpfmitte war ein Daimler-Benz DB 600 installiert. Antriebswellen verbanden den Motor mit zwei Propellern mit vier Metern Durchmesser. Die ursprünglichen Pläne beinhalteten ein Einziehfahrwerk. Für den Start konnte der gesamte äußere Teil des Flügels um 90 Grad gedreht werden, so dass die Propeller nach oben zeigten und das Flugzeug vom Boden hoben. Danach würden die Propeller für den Übergang in den Horizontalflug waagerecht geschwenkt werden.
Das Flugzeug wurde jedoch aufgrund der Komplexität des VTOL-Systems nie gebaut, das Projekt nach Rohrbachs Tod im Jahr 1939 nicht weiter verfolgt.

Also....auf geht's.

Horrido!
 
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Der Schachtelinhalt kommt recht übersichtlich daher.
Rund 60 Teile an drei Spritzgußrahmen, zwei in Sandgelb, einer in Klar.



Dazu gesellt sich eine 4- seitige Bauanleitung in nicht ganz DIN AA Größe und ein kleiner Decalbogen Mit den nötigsten Markierungen.
Wartungshinweise etc. sucht man dabei jedoch vergeblich es bleibt bei Balkenkreuzen, Rumpfbände, ein paar Zahlen und Nationalitätskennzeichen.
In übersichtlichen 7 Baustufen führt die Bauanleitung zum Ziel und läßt dem Modellbauer final die Wahl drei der Darstellung dreier fiktiver Einsatzmaschinen.



So ganz ooB wollte ich dann doch nicht bauen und habe mir über den Aftermarket einen Satz offener Abgasrohre und einen Sitz von einer Bf 109 E besorgt die ich alternativ verwenden möchte.

Horrido!
 
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Erste Amtshandlung das abtrennen und versäubern der Resinteile.



Danach ging es dann an den Seitenteilen weiter denen ich neben dem versäubern der nur sehr wenigen und dezent auftretenden Angüssen und Trennnähten die erste Optimierung spendiert habe.
Vor dem verschließen der Rumpfhälften soll hier schon zu diesem frühen Stadium des Baus die filigrane Heckradgabel eingesetzt werden...das Resultat dürfte jedem klar sein.
Ich habe dazu einfach die unteren Begrenzungen für das Bauteil entfernt und kann so später das gesamte Bauteil final am Modell einschieben.



Horrido!
 
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Die Resinteile, obwohl gar nicht für diesen Bausatz gedacht, passen perfekt in die Aussparungen am Rumpf und werten den Bausatz m.M.n schon jetzt deutlich auf.



Beim Sitz werde ich wohl einen etwas größeren Eingriff am Modell vornehmen müssen aber egal wie dieser auch aussehen wird er wird diesen Beteich später sicherlich aufwerten denn das originale Bauteil ist ja eher als rudimentär anzusehen.



Mal sehen was mir dazu einfällt.

Horrido!
 
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Der Ausbau des eher rudimentär dargestellten Cockpit ging dank Restekiste und etwas Eigeninitiative zügig voran.
Beim Sitz habe ich die beiden Seitenwangen entfernt und die Rückenlehne soweit zurück geschliffen bis das Profil plan war.
Die freie Durchsicht in den Rumpf links und rechts der ehemaligen Rückenlehne habe ich mit einer selbst gebauten Rückwand verschlossen und die eher nackte Seitenkonsole auf der rechten Seite bekam eine Konsole mit Trimmrad.
Der Rückwand habe ich noch zwei Sauerstoff Flaschen und eine weitere Konsole spendiert und zwischen Steuerknüppel und Instrumentenbrett eine weitere Konsole hinzugefügt.
So "gefüllt" sieht das Cockpi wesentlich stimmiger und nicht mehr so nüchtern aus.







Horrido!
 
MiGhty29

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Hurra,Hurra...die Bilder sind da ...von janz alleeeene ... :headscratch:
egal ...freue mich und wünsche viiiieeel Erfolg :TOP: !

Gruss Uwe
 
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Ist bei mir seit Tag zwei dieses Bauberichtes auch so.
Am 1.Tag habe ich noch mehr Bilder gesehen. Jetzt nur noch eines.
Ich dachte schon es liegt an den Einstellungen meines Gerätes, aber anscheinend bin ich nicht der Einzige.
 
Stovebolt

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Ok, habs nochmal auf einem anderen Gerät versucht, da sehe ich alle Bilder.
 
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Zwei gebrochene Rippen und eine deftige Prellung schränken dann doch etwas ein und drücken etwas aufs Tempo aber zumindestens habe ich den Rohbau aller Teile soweit abgeschlossen das ich langsam ans grundieren denken kann.
Der Zusammenbau gestaltete sich übrigens völlig entspannt und mit etwas mehr trockenpassen und ein wenig schleifen bleibt der Einsatz von Spachtel im Promillebereich.
 
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