WB2025BB - 1:144 Douglas R4D-5L Que Sera Sera

Diskutiere WB2025BB - 1:144 Douglas R4D-5L Que Sera Sera im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2025 -Transporter, Frachter und Kräne; Irgendwann muss es ja mal losgehen... Wobei ich mittelschwer entsetzt bin, dass einige Kollegen hier quasi schon beim Lackieren sind!!! Sei ihr...
Matthias23

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Irgendwann muss es ja mal losgehen... Wobei ich mittelschwer entsetzt bin, dass einige Kollegen hier quasi schon beim Lackieren sind!!! Sei ihr alle Rentner oder schon wochenlang im Urlaub? Alter Schwede, ihr legt ein Tempo vor... :crying:
Na gut, wie meinte mein Kollege kürzlich: "Wer mich hetzt, wird selber müde!" Dann stelle ich erst einmal das Material vor:



Norbert, ich bin deinem Rat gefolgt und habe mir nochmals den Roden-Kit besorgt - den ich ja bereits schon mal gebaut hatte. Vom Minicraft-Kit der R4D-5 ("Operation High Jump", den hatte ich wohl mal von dir!) werde ich wohl bloß die Skier für die Que Sera Sera räubern. Interessant wird beim Bau auf Roden-Basis nicht nur die charakteristische Nase, sondern auch die Frachttür bb! In der Variante, die Björn baut, ist sie wohl dabei - ich bin jedoch nicht sicher, ob es von den Abmessungen und der Form her die gleiche Tür ist wie weiland bei der R4D-5L der "Operation Deep Freeze II". Sonst hätte ich mir wohl besser die andere Version besorgen sollen...

Sei's drum, jetzt wird erstmal mit diesem Material gestartet!
 
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Matthias23

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Achja, eines will ich keinesfalls vergessen: Auch an dieser Stelle ein fettes "Dankeschön" an Carl @fanaviation, der mich schon vorab mit tollem Material zur Que Sera Sera versorgt hat! Chapeau, Carl! 🎩
 
Matthias23

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So, und los geht's! :squint:



Der erste, gröbere Akt: Das Heraustrennen der backbord Seitenwand, um die große Ladetür einzufügen. Kurz war ich am zweifeln, ob das der richtige Weg ist und ob es hinterher gelingt, die Tür nach dem "Wanddurchbruch" sauber wieder einzufügen. Denn im Kit von Minicraft (den mir Norbert vermacht hatte), liegt die Ladetür als Decal bei. Das wäre sicherlich der einfacherer Weg gewesen... Dann hätte es nur mit den Gravuren der Blechstöße nicht gepasst, aber auch das wäre einfacher zu korrigieren gewesen. Nun denn...



Nu' isse wech! Das Bauteil rechts neben der Luke ist ebenfalls schon eingefügt, passt so leidlich. Versäubern der Ränder:



Und Trockenpassen der Luke:

 
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Als nächsten Schritt: Das Vergrößern der hinteren Fenster, auf beiden Seiten:



Dann ging's auch schon zur zentralen Frage - die Nase! Was gibt die Grabbelkiste her, in der noch Bauteile aus den 60ern und 70ern schlummern, die nur darauf warten, endlich mal sinnbringend verwertet zu werden:



Von Norbert kam die Idee, die Nase mittels 48er oder 32er Tanks zu gestalten. Hatte ich nicht im Angebot, waren nie meine Maßstäbe. Aber 72er Bauteile gab's doch einige.

Meine Wahl fiel auf einen Propellerspinner, von dem ich dachte, ich wüsste noch, von welchem Bausatz er ursprünglich kam. Viele Bauteile aus der Grabbelkiste kenne ich noch mit Vornamen - aber hier... egal! Das Teil macht'n schlanken fuß, schau'n mer mal.





Auf jeden Fall müssen die Öffnungen für die Propellerblätter entfernt und dadurch der Spinner gekürzt werden.

 
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Und da war's passiert: Säge angesetzt und ab is' das Näschen der Dakota! Komme mir fast vor wie Dr. Nassif (der Nasenspezialist von der Serie "Die Beauty Docs", Dr. Nassif und Dr. Dubrow), der der kleinen Dakota so ein schönes Näschen verpassen soll wie die so angehimmelte R4D-5 aus dem Film "Deep Freeze" eins hat! Einfach schick!



Der erste Trockentest zeigt, dass da ein wenig Material fehlt und ca. 2 mm unterfüttert werden müssen:



Also: Ein passendes Stück Material grob aufgesetzt...



... sieht dann so aus:

 
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Grob zugeschliffen:



Aber da der Winkel nicht stimmt und die süße Nase der R4D-5 zu sehr nach unten neigt, hat Dr. Nassif die Auffütterungsplatte ein wenig angeschrägt, so dass die Nase etwas höher kommt - und die Patientin wieder frei atmen kann! :p046:



Soviel für's erste, alles muss zunächst gut aushärten, bevor es an die entscheidenden Spachtel- und Schleifgänge geht!
 
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Norboo

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Das ist der Weg! Sehr guter Plan.
 
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Nächster Schritt: Die Spachtelei... Hier bereits der dritte Gang:





Verglichen mit der Zeichnung scheint es (mir zumindest) ganz passabel zu sein:



Das ist sicher noch nicht der Endzustand, zumal Carl erneut tätig war in der Beschaffung von Informationen zur abgeänderten Nase dieser R4D-5! Ganz herzlichen Dank nochmal dafür! Wichtig scheint das "Abplatten" der oberen Fläche auf der Nase zu sein, bis hin zur schwarzen Spitze. Nach dem Verschleifen gilt es, hier gesondert ein Augenmerk darauf zu halten. Ich werde berichten! :wink2:
 
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fanavion

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Matthias,

wenn Du Dich vom Spachteln und Schleifen erholen möchtest, kannst Du hier Dir beim Zusehen von JATO-Starts der R4Ds im Schnee entspannen.

Douglas R4D Antarctica JATO Takeoff And Landing (1961)
VX 6 R4D Goony Bird JATO launch Antarctica
Best Videos - Old U.S. Navy EXPEDITION filmed in ANTARCTIC
VX-6 R4D outcamp launch Antarktica

Die Links sind aus diesem Forumsbeitrag, der sich mit dem Bau der Que Sera Sera in 1/32 befasst. Hier ist auch das Bild aus dem Buch von Ron Stepahano zu sehen, das ich Dir gegeben hatte, auf dem nun auch die Anderen sehen was mit der Abplattung an der Oberseite gemeint ist.


Man findet immer wieder etwas Neues in Google, wenn man nur die Suchbegriffe etwas ändert. :rolleyes1:
 
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Man findet immer wieder etwas Neues in Google, wenn man nur die Suchbegriffe etwas ändert. :rolleyes1:
Stimmt, Carl, da hast du völlig recht! Ich überlege halt, wie weit ich es mit der Detaillierung treiben will. Meine größte Sorge, die "Pinoccio-Nase", hat sich etwas realtiviert - wobei man Genaueres wohl erst nach der Grundierung sagen kann. Das "Abplatten" der Nase bis hin zur Spitze ist ja deutlich belegt. Aber: Wir bewegen uns ja hier im Bonsai-Maßstab, da ist sehr schnell mal etwas übertrieben... Das will gut überlegt und mit noch mehr Gefühl umgesetzt sein! Bin selbst gespannt, ob's mir gelingt... :crying:
 
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Anschließend ging's mit dem Anbau einiger Kleinteile weiter, z.B. dem Fahrwerk:





Beim Verschleifen und anschließendem Säubern/Entfetten mit Flüssigscheuermittel und einem Tropfen Spüli ist mir vom "Schleifbrei" einiges ins Innere der Maschine geraten - natürlich (wo sonst!) setzte sich einiges an der Cockpitscheibe ab! Was für'n K...ck! :cursing:
 
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Nun bin ich am Überlegen, ob ich die Frontscheibe überlackiere und die Cockpitfenster als Decal darstelle, wie ich es bei meiner DC-3 in Lufthansa-Lackierung bereits getan habe:





Es ist der gleiche Roden-Bausatz. Allerdings weiß ich nicht mehr, was mich damals dazu bewogen hat, hier Decals zu verwenden, anstelle die Scheiben abzukleben... Ich bin noch unentschlossen. Ins Innere der Deep Freeze-Maschine komme ich so wohl nicht mehr hinein, um von innen die Scheiben zu putzen...
 
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Daher geht's erstmal mit einer anderen Baugruppe weiter, den Schneekufen:





Sie stammen aus dem Bausatz der R4D-5 von Minicraft, welche die frühere Version, eingesetzt bei der "Operation High Jump" in 1947, wiedergibt. Warum also die Skier scratchen, wenn der Bausatz bei mir herumliegt? :rolleyes1:
 
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... dann lass doch mal richtig Wasser durch den Flieger laufen. Irgendwann ist der Schleifstaub weg. :wink2:
Du glaubst nicht, wieviel Wasser durch den Rumpf schon durchgelaufen ist! Kalt, lauwarm, (fast) heiß... nix hat's geholfen! Außer 'nem Anschiß von meiner Frau zu kassieren, warum ich denn diese Unmengen an Wasser verplempere! :crying:
 
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Bevor es ans Lackieren geht - maskieren. Is' ja nicht viel...



Nach der Grundierung die Flächen in weiß, der Rumpfrücken und die später in signalorange zu lackierenden Bereiche:



Ein klein wenig Christo nacheifern:



Und schließlich das signalorange:



Zum signalorange war ein wenig Recherchearbeit angesagt, da im Web unterschiedliche Angaben existieren. Die R4D-5 war jedoch zweifelsfrei mit ANA508 lackiert (FS12197). Diesen Farbton fand ich auf Acrylbasis lediglich bei Hataka, hier nennt er sich International Orange, Nr. A062.
Jetzt heißt es erst mal gut durchtrocknen, bevor der Aluanstrich erfolgt.
 
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Hier mal eine Zeichnung der Unterseite der "Que Sera Sera", um die Position der JATO-Bottles zu zeigen:



Da Oliver (@pok) gerade die JATO-Kannister für seinen 1:72er "Dicken Albert" 3D-gedruckt hat, fragte ich bei ihm an, ob er sie mir um die Hälfte verkleinern könnte. Das wäre natürlich nochmal um ein Vielfaches besser als meine bisherige Lösung, 1:87er BW-Nebelwurfbecher zweckentfremdet zu verwenden... Oliver sagte zu! Ein fettes "dankeschön" bereits an dieser Stelle, Oliver! :applause1:
 
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pok

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Habe just an diesem Wochenende sowieso an den Jato Flaschen herumkonstruiert um sie in Zukunft zu verkaufen. Matthias wird mein Testbastler in 1/144.
 
Matthias23

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Weiter geht's: erneutes Abkleben für den Aluminium-Auftrag, hierzu verwende ich Vallejo-Farbe.





Dabei gleich noch ein paar Panels und die Ruder etwas abgetönt.
Das Demaskieren ist' ja immer so 'ne Sache... Wie Weihnachten! Gespannt wie'n Flitzebogen, ob man beim Abkleben sauber gearbeitet hat!





Bin aber sehr zufrieden, hab' nur ein winzig kleines Pünktchen entdeckt, das ich nachbessern muss.
 
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WB2025BB - 1:144 Douglas R4D-5L Que Sera Sera

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