Zivilist
Astronaut

Irrungen und Wirrungen scheinen am Rande der Wege zu neuen Zielen wohl unvermeidbar zu sein: dass giltt sogar für das Ziel selbst bisweilen. Manchmal scheint im Laufe der Entwicklung sogar die Frage aufzublitzen, wozu das Ganze den schließlich führen soll. Dazu kommen noch die Querschläger wie Finanzierungsprobleme und politische Ignoranz. Das war wohl auch bei dem "Universellen Fliegenden Flügel" des Entwicklungsbüros von Pavel Ignatyevich Grokhovsky so, der unter der Typenbezeichnung G-37 im Jahre 1934 seinen Erstflug hatte. Die Idee, die hier erstmalig verwirklicht wurde, war, eine Art Trägerflugzeug zu bauen, das mit unterschiedlichen Transportbehältern bestückt werden konnte. Es gab eine ganze Reihe von Projekten, die das gleiche Ziel hatten: Fi 333, Miles M.68, Fairchild XC-120 nennt Bill Gunston in seiner Enzyklopädie "Russian Aircraft 1875 - 1995 (Osprey). Mir scheint, das keine dieser Produkte den erwünschten Erfolg hatte, jedoch eine Variante dieser Idee war - und ist - erfolgreich: die des irgendwie an ein bestehendes Flugzeug anzubauenden Container. Das wurde bei der Lockheed Constellation verwirklicht und bei zahlreichen Fliegern der General Aviation als eine Art anschnallbarer Kofferraum.
Die Grokhovsky G-37 passt also perfekt in diese WB-Katergorie,finde ich. Wer mehr dazu wissen will, findet hier ausführliche Beschreibungen, aber in Russischer Sprache gibt es noch viel mehr - nur bedürfen die Übersetzungen (selbst von Deepl!) schon sehr weitgehender Kenntnisse zum Objekt, damit der Sinn irgendwie erahnt werden kann. Ein Beispiel? Bitte sehr! "Die Motorhauben der G-37 wurden durch zwei parallele Träger glatt nach hinten verlängert, die in zwei kleinen Kielen endeten, die mit aerodynamischen Hornkompensatoren ausgestattet waren." Alles klar?!
Airkits hat einen - ich wage das jetzt schon zu sagen - großartigen Bausatz der G-37 gemacht! Die Verpackung ist für den großen Vogel überraschend klein:
Alles aus Resin, fehlerfrei gegossen, superfeine Details. Ich hoffe, dass sich die Passungen ebenso präzise zeigen werden wie an der Tupolew ANT-9, die ich vor ein paar Jahren schon mal genaut habe. Der Außenflügel ist übrigens identisch mit der ANT-9. Hier die Teile:
Oben sieht man in der Tüte die Klarsichtteile, daneben aber auch den Stempel zum DiY-Tiefziehen! Das lob ich mir, sollten mehr Hersteller so machen! Was man auch sieht, oder eben nicht, sind irgendwelche Innenausrüstungen, bis auf das minimalst-mögliche zum Cockpit. Aber es gibt erstaunlich viel dazu in den Quellen - werden wir noch sehen.
Die Bauanleitung ist übersichtlich, aber ausreichend. Eben alles handgemacht hier...
Die Grokhovsky G-37 passt also perfekt in diese WB-Katergorie,finde ich. Wer mehr dazu wissen will, findet hier ausführliche Beschreibungen, aber in Russischer Sprache gibt es noch viel mehr - nur bedürfen die Übersetzungen (selbst von Deepl!) schon sehr weitgehender Kenntnisse zum Objekt, damit der Sinn irgendwie erahnt werden kann. Ein Beispiel? Bitte sehr! "Die Motorhauben der G-37 wurden durch zwei parallele Träger glatt nach hinten verlängert, die in zwei kleinen Kielen endeten, die mit aerodynamischen Hornkompensatoren ausgestattet waren." Alles klar?!
Airkits hat einen - ich wage das jetzt schon zu sagen - großartigen Bausatz der G-37 gemacht! Die Verpackung ist für den großen Vogel überraschend klein:
Alles aus Resin, fehlerfrei gegossen, superfeine Details. Ich hoffe, dass sich die Passungen ebenso präzise zeigen werden wie an der Tupolew ANT-9, die ich vor ein paar Jahren schon mal genaut habe. Der Außenflügel ist übrigens identisch mit der ANT-9. Hier die Teile:
Oben sieht man in der Tüte die Klarsichtteile, daneben aber auch den Stempel zum DiY-Tiefziehen! Das lob ich mir, sollten mehr Hersteller so machen! Was man auch sieht, oder eben nicht, sind irgendwelche Innenausrüstungen, bis auf das minimalst-mögliche zum Cockpit. Aber es gibt erstaunlich viel dazu in den Quellen - werden wir noch sehen.
Die Bauanleitung ist übersichtlich, aber ausreichend. Eben alles handgemacht hier...