WB2025BB - Tupolew Tu-204-100C (Zvezda - 1:144)

Diskutiere WB2025BB - Tupolew Tu-204-100C (Zvezda - 1:144) im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2025 -Transporter, Frachter und Kräne; Ich suche immer noch nach einem Foto dieses Details. Quelle: https://www.aircraftrecognitionguide.com/tupolev-tu-204 Sitzt da eine Glasscheibe...
JohnSilver

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Im Lotter Kreuz links oben
Hallo Thomas.

Hier sieht man etwas besser.



Eindeutig mit Scheibe.

Ich vermute, dass es sich um ein deicing light handelt, also um eine Art Scheinwerfer, um zu überprüfen, ob die Tragflächen einen Eisansatz haben.
 
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Ah :w00t: ! Die kleine Lampe ist demnach nicht mittig auf dem Grund der Vertiefung angebracht, sondern weiter vorn, um nach hinten zu strahlen!

Und wieder hast Du mir geholfen, Robert - besten Dank :TOP: !
 
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Umgesetzt sieht das dann so aus:

Der überstehende Rand des transparenten Epoxys wurde nach Redaktionsschluß des Fotoreporters auch begradigt.

Am Cockpit gab's eine Schleif- und Spachtelorgie, die mich vielleicht das rechtzeitige Fertigwerden gekostet hat. Sei's drum, es geht weiter.

Das Bild zeigt aber nur einen Zwischenstand - inzwischen ist auch das Hellgrau des Rumpfes lackiert (noch nicht im Bild). Samstag kommt dann das Maskieren für den orangefarbenen Unterrumpf, wovor es mich wirklich graust, weil ich solche Bögen (siehe Kartondeckel) zum allerersten Mal abklebe.

An den Fahrwerken geht's auch weiter - links die etwas filigranere Ätzteil-Variante der HFW-Klappen.
 
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Der @Nachbrenner hat mich auf einen Fehler in den Proportionen hingewiesen: Die kleinen Ätzteile in Cockpitnähe, die die "Grundplatten" für Winkelgeber bzw. Pitot darstellen sollen, sind für den Maßstab viel zu klobig. Ich hätte nur die eigentlichen Geber in den Rumpf einkleben sollen (was noch nicht geschehen ist). Jetzt ist das Rumpfgrau allerdings schon aufgetragen - zu spät für eine Korrektur.
 
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Viel ist in den letzten Tagen nicht passiert, aber es geht zumindest in kleinen Schritten voran.
Währenddessen im neuen Wettbewerb viele Modelle schon richtig Gestalt annehmen, habe ich mich ein wenig vor dem Lackieren der orangenen Rumpfunterseite gedrückt. Grund: Ich habe noch nie sich kontinuierlich ändernde Radien auf großen Flächen abgeklebt, so wie das an der ausgewählten 'RA-64052' der Fall ist.

Aber ich wollte sie ja unbedingt in dieser Bemalung darstellen, also Mut gefaßt.

Ganz fertig geworden, um mit der Airbrush weiterzumachen, bin ich heute noch nicht. Aber an die Radien taste ich mich heran. Stabiles Rollmaßsegment in Verlängerung der Farbkante angelegt und den Bleistift beim Entlangfahren schön senkrecht gehalten.

Der "Umkehrpunkt" (nicht im Bild) landet überraschenderweise sogar dort auf dem Maskiertape, wo er laut Zeichnung sein sollte :squint: . Freitag habe ich wieder Zeit, dann muß alles wie bei Malen nach Punkten mit Schwung verbunden werden - was ich schon in der Schule nicht konnte :pinch: .
 
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Ich habe immer wieder Ausreden gefunden, mich um die Anfertigung der Masken zu drücken, aber mit Hilfe meiner alten Kurvenschablonen für das Berufsschulfach Technisches Zeichnen haben sie dann Gestalt angenommen.


Und für eine Premiere stellt mich das Ergebnis mehr als zufrieden. Man darf sich nicht von den Blechstößen leiten lassen, die führen weg von der geraden Linie des Übergangs zwischen den Farben, wenn man Referenzfotos betrachtet.


Am Seitenleitwerk war's dann endlich auch soweit.

Für den Rhombus um die HLW-Befestigung liegt dem Kit zwar ein Decal bei, aber der Farbton ist heller als der von Fotos her bekannte. Also stufenweise abkleben und mit dem Stahlgrau, das ohnehin an den Tragflächen und am SLW Verwendung findet, lackieren.

Nach zwei kleinen Ausbesserungen (Farbnebel am Winglet und am Tragflügel - beim Abkleben das Tape nicht richtig angedrückt :huh: ) war heute Schluß mit der Maskerade! Nachdem die gelben Hüllen gefallen sind, sieht das so


und so aus.


Etwas beunruhigt war ich nach dem Demaskieren über die Oberfläche des orangenen Bereichs. Zvezda empfiehlt Orange Clear(!) von Tamiya. Eine Probelackierung mit dieser Farbe vor ein paar Wochen zeigte aber, daß sie irgendwann deckt! Vielleicht sind 24 Stunden Trocknung, bevor das restliche Tamiya-Tape-Kleid angelegt wurde, bei den Clear-Farbtonen zu kurz veranschlagt, jedenfalls war die Oberfläche nicht mehr so glatt wie unmittelbar nach dem Farbauftrag. Die Hoffnung lag im Überzug mit Mellerud. Uff, es hatte die herbeigewünschte Wirkung! Die Oberfläche ist jetzt so, wie sie sein sollte.

Hoffentlich ist die Fracht ordentlich verzurrt ...

Die neue Absaugung mit Verdopplung des Luftstroms macht sich auch positiv bemerkbar, woran man erkennen kann, daß ich noch lange weiterbasteln will :wink2: .
 
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Die knappe Hälfte der Decals ist drauf. Das lief ohne Probleme - muß ja auch mal was auf Anhieb klappen :wink2: .

Freitag dann noch die Steuerbordseite und die Tragflächen, dann können die Schiebebilder versiegelt werden (womit auch die milchigen Setter & Softer-Stellen wieder verschwinden).
 
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Um die Höhenleitwerke in der richtigen V-Stellung anzubringen, genügen die Bohrungen im Heck und die beiden Nasen an der Leitwerkswurzel nicht. In der Hoffnung, daß der zur Verfügung stehende Dreiseitenriß mit ausreichender Sorgfalt erstellt wurde, habe ich den ungefähren Winkel am Monitor ermittelt und ihn auf eine Pappe übertragen.


In einem unbedachten Moment riß allerdings die Drehstuhllehne das Modell vom Tisch :cursing: ! Das hätte das Ende der Bastelei kurz vor Erreichen der Ziellinie bedeuten können, aber Glück im Unglück: Eines der HLW war sauber abgebrochen und ließ sich ohne größeren Aufwand wieder ankleben. Nur ein weiterer Stift sorgt für zusätzliche Stabilität, da die ursprünglichen durch den Bruch ja nicht mehr zur Verfügung standen - sie kleben fest in den dafür vorgesehenen Löchern.

Das Gefrickel an 1:144er Fahrwerksbeinen kann viel Zeit kosten, aber ich hab's fast geschafft. Das BFW erhielt vier Landescheinwerfer. Zur Auflockerung haben sie - neben unterschiedlichen Durchmessern - auch abweichende Reflektoren bekommen: die größeren oben konzentrische Ringe, die kleineren unten senkrechte Linien.

Inzwischen sind mit Kristal Klear auch die Lampengläser nachgebildet worden. Bevor in Siebenlehn zwar nicht die Nieten-, aber vielleicht doch die Hydraulikleitungszähler ihre strengen Blicke auf die langen Beine der Tupolew(a) richten, gestehe ich's lieber gleich: nicht alle Ätzteile wurden verbaut. Oft ist die Zeichnung nicht eindeutig und es mangelt an Belegfotos. Aber um etwas Struktur zu erzeugen, sind zumindest einige Leitungen angebracht und farblich hervorgehoben worden.

 
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Björn, die Beinfreiheit beim Modell beträgt ~ 15 Millimeter, der Limbo-Weltrekord liegt hingegen bei 15 Zentimetern. Das wird spannend :wink2: .

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@BAT21 hat mich berechtigt auf zwei Mängel hingewiesen:
  • man sieht die Naht am Fahrwerksbein - auch wenn das Original ebenfalls gegossen wurde, so gibt es daran keine solche Naht, also meine Nachlässigkeit
  • grieselige Lackierung - daran scheitere ich regelmäßig, weshalb ich beim nächsten Modell Deine Hinweise hinsichtlich Verdünnung bzw. Verzögerer beherzigen werde. Schließlich übe ich noch, denn das ist überhaupt erst mein neunter Bausatz :biggrin: . Diese Anzahl fertigen andere Modellbauer in weniger als einem Jahr ...
 
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