WB2026BB - Northrop HL-10, Anigrand 1:72

Diskutiere WB2026BB - Northrop HL-10, Anigrand 1:72 im Bauberichte Forum im Bereich Wettbewerb 2026 - Versuchsflugzeuge; So für Zwischendurch habe ich noch etwas Kleines in der Mache. Der Resin-Bausatz stammt aus dem Nachlass Walther und sieht nach einem Quick-Build...
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Alien
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So für Zwischendurch habe ich noch etwas Kleines in der Mache. Der Resin-Bausatz stammt aus dem Nachlass Walther und sieht nach einem Quick-Build aus. Weil das Vorbild ins Wettbewerbsthema gut passt, stelle ich es hier ein.

Die HL-10 gehört zu einer Reihe von fünf Lifting-Body-Konstruktionen der NASA aus der zweiten Hälfte der 1960er Jahre. Mit Raketenantrieb wurden Mach 1,861 und Höhen bis 27,524 km erreicht. Das Flugzeug existiert noch im Armstrong Flight Research Center auf der Edwards Air Force Base als Ausstellungsstück.

Northrop HL-10 - Wikipedia liefert reichliche Informationen zur Geschichte des Vorbilds.



Die Bauanleitung ist einfach gehalten:



Leider haben sich die Abziehbilder irgendwo versteckt. Ich meine, sie gesehen zu haben, finde aber nichts mehr davon.

 
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Es geht mit dem Cockpit los. Dieses ist effizient konstruiert, so dass man da rasch weiter kommt:



Lediglich an der Rückseite habe ich 1 mm Sheet untergeschoben, damit der Einbau gut hält:



Damit später kein Licht durch den Rumpf scheint, braucht es ein Schott. Die Spreizklappen am Rumpfende sind meist leicht geöffnet. Dies soll mit drei Zwischenstücken gewährleistet werden:

 
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Alien
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Bis hierher also nichts Besonderes. :rolleyes1: Alle Gravuren, außer denen für die Klappen, sollen weg. Mit dem Wachspachtelgerät geht das wie immer rasch:



Das zentrale Leitwerk würde ohne Stifte etwas arg in der Luft hängen:



Hurra! Das gehört mit zum Schönen am Modellbau! :HOT::angel2::w00t:
Man kann einfach mal die Epoche oder das Thema wechseln:

 
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Alien
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Ein paar Durchgänge später kommt Glanzschwarz ins Spiel:



Hier zeigt sich eine Stelle, von der die Farbe wegläuft, so dass eine unbedeckte Stelle bleibt, ähnlich Siegfrieds Schulter nach dem Bad im Drachenblut:



Da beide „Wangen“ noch rau sind, geht‘s nochmals zurück in eine neue Grundier-und-Schleifrunde:

 
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So eine Kanüle im Steiß hilft beim Hantieren ungemein, um die Oberfläche zu schonen. Diese ist inzwischen mit Future grifffest gemacht. „Siegfrieds Lindenblatt“ war beim weiteren Grundieren so plötzlich wieder verschwunden wie es zuvor gekommen ist:



Dann geht’s an die Maskierung zum Lackieren der weißen Bereiche. Hier mal händisch, ohne Schneidplotter:

 
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bolleken96

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Bin gespannt, ob du mit dem Maskierband das Alu nicht wieder abziehst. Wenn nicht, schaue ich mir bei dir deine Technik für die Polierfarben von Gunze ab. Toi toi toi !
 
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Nee, da passiert nichts. Das Klebeband haftet auf dem "staubigen" Grund nicht fest.
 
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Hast du die Farbe vorher nicht poliert?
 
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Nein. Nur mit Klebeband partiell abgezogen. Dann alles mit Future grifffest gemacht.
 
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Ah... verstehe. Habe meine negativen Erfahrungen mit polierten Oberflächen gemacht. Diese waren mit Aqua Gloss von Alclad versiegelt, da dies aus meiner Erfahrung als einziger Klarlack nicht den Effekt der polierten Flächen zunichte macht. Danke, dein Vorgehen hat mir gedanklich seht geholfen.
 
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Ohje, jetzt hab ich’s aber doch verbockt! :cursing::evil::cursing:

Für die weißen Flächen habe ich Glanzfarbe genommen, weil ich mir einen Arbeitsgang sparen wollte. Zunächst lasierend aufgesprüht und dann immer dicker bis zur vollständigen Deckung des Untergrunds. Die Überraschung kam beim Abziehen der Masken. Die weiße Farbe hatte sich mit ihnen verbunden und ist teilweise mit abgegangen. Die Ränder sind nun alles andere als scharf:



Da ich immer nur vorwärts baue, versuche ich eine Reparatur. Diesmal mit Mattfarbe, weil diese keinen so festen Film bildet wie die Glanzfarbe:

 
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KRick42

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Dattenberg gegenüber der Ahrmündung
nach Trocknung an den Übergangskanten mit scharfer Skalpellklinge entlang trennen - hilft mir immer, wenn ich ohne Abkleben bei Klarsichteilen an den Streben entlang einschneide vor'm freischaben - bei Acryl.
 
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Ihr habt ja sooo Recht!

Beim Joggen kam die rettende Idee! Ich drucke die blauen Randstreifen auf weißer Folie. Dann bekomme ich den notwendigen Überstand der weißen Farbe über die blaue Linie hinaus und eine gerade Schnittkante in einem Arbeitsgang! Damit das Decal sich nicht wölbt, habe ich für die Seiten solche Dreiecke geschnitten:



Ja, das funzt! Sogar so gut, dass ich gleich alle Beschriftungen anbringe:



Hier ein Blick in meine Sammlung an Abziehbildern für das Modell (die von Anigrand sind nicht wieder aufgetaucht). Selbstgemacht habe ich die hier:



und von der Mach 2 X-24 habe ich diese noch:

 
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Zeit, sich um das Kleinzeugs zu kümmern! Die größte Luftblase des Resin-Bausatzes ist an einem Rad. Mit einem Tropfen heißem Wachs lässt sich das rasch und dauerhaft beheben:



Vorne in der Kabine braucht es „Leitungssalat“ hinter dem Instrumentenbrett und überhaupt. Kupferlitze soll es richten. Die Kunst dabei ist, nicht bloß ein rundes Fadenknäuel zu erzeugen sondern etwas, das nach etwas Sinnvollem aussieht. Das ist schwierig, …



aber eine auffällig dicke, graue Stange lenkt ab:



Bevor ich die tiefgezogene Haube von Anigrand zerschneide, wollte ich mir einen Stempel als Sicherung machen. Dem ersten Versuch (der mit der Schraube) traue ich festigkeitsmäßig nicht, daher noch ein zweiter mit Holzbrettchen als Stütze:



Hier entstehen Hydraulikzylinder für den Öffnungsmechanismus der Cockpithaube, so dass ich diese offen präsentieren kann:



Hier die zugehörigen Löcher im Rumpf:

 
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Thema:

WB2026BB - Northrop HL-10, Anigrand 1:72

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