Welche Unterseitenfarbe hatten die Seahawk MK 100/101 der deutschen Marine?

Diskutiere Welche Unterseitenfarbe hatten die Seahawk MK 100/101 der deutschen Marine? im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Moin, kann mir da jemand weiterhelfen? Trumpeter meint ein helles Grau, viele andere sind für Sky. Viele Bilder zeigen tatsächlich eine fast...
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Moin,
kann mir da jemand weiterhelfen? Trumpeter meint ein helles Grau, viele andere sind für Sky. Viele Bilder zeigen tatsächlich eine fast weisse Unterseite. Eine Farbe die sehr an die Unterseiten der Marine-Tornados erinnert (Ral7035).
Vielen Dank im Voraus.
Beste Grüße
Stefan
 
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kann mir da jemand weiterhelfen? Trumpeter meint ein helles Grau, viele andere sind für Sky. Viele Bilder zeigen tatsächlich eine fast weisse Unterseite. Eine Farbe die sehr an die Unterseiten der Marine-Tornados erinnert (Ral7035).
Vielen Dank im Voraus.
Beste Grüße
Stefan
Farbschema war identisch mit dem der Briten. Auch die Niederländer haben das Schema übernommen.
Oberseite: British Standard 381C:640 Extra Dark Sea Grey
Unterseite: BS381C:210 Sky

Die alten Aufnahmen täuschen oft eine deutlich hellere Farbe vor, ist aber nicht so. Am besten bei solchen Fotos mal den unmittelbaren Vergleich mit den Eisernen Kreuzen machen. Da sieht man, daß das (ohnehin etwas dunklere) RAL 9016 Verkehrsweiß deutlich heller ist, als die Lackierung der Unterseite.

Hier auf dem Gate Guard aus Jagel recht schön erkennbar.
 
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papaya26

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Verkehrsweiß? Das wäre mir neu ...eigentlich wurde schon früh in der Marinefliegerei RAL 7035 Lichtgrau und Basaltgrau RAL 7012 lackiert.Beim Starfighter wurde Lichtgrau durch Weißaluminium RAL 9006 ersetzt
 
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Verkehrsweiß? Das wäre mir neu ...eigentlich wurde schon früh in der Marinefliegerei RAL 7035 Lichtgrau und Basaltgrau RAL 7012 lackiert.Beim Starfighter wurde Lichtgrau durch Weißaluminium RAL 9006 ersetzt
Das war genau meine Frage. Gab es Weiß schon bei der Seahawk oder erst später, in Kombi mit Basaltgrau, beim Tornado?
Beste Grüße
Stefan
 
BerndK

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Showtime 100 hat die Frage in #2 doch schon vollständig und richtig beantwortet. Und das Verkehrsweiss bezieht sich in seinem Beitrag nur auf das Weiss in den EK's.
Die Sea Hawk hatten das angegebene Farbschema während ihres gesamten Bw-Einsatzes.
 
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Verkehrsweiß? Das wäre mir neu ...eigentlich wurde schon früh in der Marinefliegerei RAL 7035 Lichtgrau und Basaltgrau RAL 7012 lackiert.Beim Starfighter wurde Lichtgrau durch Weißaluminium RAL 9006 ersetzt
Damit meinte ich den Weißanteil in den Eisernen Kreuzen. Das Zweifarb-Tarnschema der Marine kam übrigens erst ab Mitte der 70er Jahre mit der Norm 76, bis dahin waren z. B. die Marine F-104G genauso in Norm 62 lackiert, wie die der Luftwaffe.
 
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Viking

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Die Gannet und die Sea Hawk wurden beide in den erwähnten britischen Farben auf der Insel ab Werk lackiert.

Die Umrandung der Kreuze war laut alten LW Unterlagen erst in RAL 1013, dann in RAL 9001 ausgeführt, im Gegensatz zu RAL 9016 beide eher ins helle Beige gehend.

Der stärkere Kontrast zu dem britischen Farbton ist trotzdem auf Bildern ersichtlich, im Gegensatz zu RAL 7035 / RAL 9001, wo man meiner Meinung nach auf Bildern fast keinen Unterschied erkennt.
 
Viking

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Damit meinte ich den Weißanteil in den Eisernen Kreuzen. Das Zweifarb-Tarnschema der Marine kam übrigens erst ab Mitte der 70er Jahre mit der Norm 76, bis dahin waren z. B. die Marine F-104G genauso in Norm 62 lackiert, wie die der Luftwaffe.

Die ersten F-104 der Marine wurden bereits 1970 auf das einfarbige Schema der Oberseite umlackiert. Deswegen wundert mich die Namensgebung "Norm 76"

Das Bild wurde 1971 fotografiert und zeigt einen Mix aus beiden Tarnschemen. Copyright RAF Lossiemouth.

 
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Die ersten F-104 der Marine wurden bereits 1970 auf das einfarbige Schema der Oberseite umlackiert. Deswegen wundert mich die Namensgebung "Norm 76"

Das Bild wurde 1971 fotografiert und zeigt einen Mix aus beiden Tarnschemen. Copyright RAF Lossiemouth.

Hab grad nochmal geschaut, Du hast völlig Recht. Die entsprechende TA für die Lackierung der Marine-Starfighter kam tatsächlich sogar schon im Jahr 1969. Scheinbar hat man die ursprüngliche TA-196 (unter die auch die Norm 62 fiel) noch ein paarmal überarbeitet. In diesem Fall war das dann die TA-196-3. Wann genau daraus dann die Norm 76 wurde, weiß ich allerdings nicht. Interessanterweiße sind auf obigen Maschinen die Radome mit Blendschutz ausgeführt, bei der Norm 76 waren die komplett grau.
 
Viking

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Danke fürs Nachschauen, ich wollte das bitte nicht als meckern verstehen. Ich hatte das schon des öfteren auf der 916 Starfighter Webseite gelesen und mich darüber gewundert, es dann aber wieder vergessen. Bei der deutschen Gründlichkeit müsste es ja dann eigentlich Norm 70 oder so heißen. Die eine F-104 hat schon ein komplett weißes Radome, vielleicht hat die Umarbeitung der Teile mehr Zeit in Anspruch genommen. Gab ja auch versuchsweise graue und schwarze Radome.
 
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Danke fürs Nachschauen, ich wollte das bitte nicht als meckern verstehen. Ich hatte das schon des öfteren auf der 916 Starfighter Webseite gelesen und mich darüber gewundert, es dann aber wieder vergessen. Bei der deutschen Gründlichkeit müsste es ja dann eigentlich Norm 70 oder so heißen. Die eine F-104 hat schon ein komplett weißes Radome, vielleicht hat die Umarbeitung der Teile mehr Zeit in Anspruch genommen. Gab ja auch versuchsweise graue und schwarze Radome.
Hatte ich nicht als Meckern empfunden. Genau dazu dient ja so ein Forum. Ich schnalz eine Behauptung raus, Du schickst ein Foto als Denkanstoß und im Ergebnis sind jetzt Alle schlauer :biggrin:

Die schrägste Abwandlung der Norm 62 war übrigens die Norm 62 Ü/83. Da hat man vor Einführung der Norm 83 Lizzard-Tarnung das Gelboliv auf die Unterseite rumgezogen. Zum Glück nur beim JaboG 34, ganz schlimm...
 
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Moin Kollegen,
ich bin jetzt gerade bei der Seahawk dran und hätte da noch folgende Frage:
Innenfarbe der Fahrwerkschächte? HB sagt Alu/Silber wie auch bei den Fahrwerken. Letzteres ist definitiv falsch, die Fahrwerke waren Sky, aber die Innenseiten? Weiß da jemand näheres?
Besten Dank im Voraus.
Beste Grüße

PS: F-40 hilft da leider nicht weiter.
 
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Moin Kollegen,
ich bin jetzt gerade bei der Seahawk dran und hätte da noch folgende Frage:
Innenfarbe der Fahrwerkschächte? HB sagt Alu/Silber wie auch bei den Fahrwerken. Letzteres ist definitiv falsch, die Fahrwerke waren Sky, aber die Innenseiten? Weiß da jemand näheres?
Besten Dank im Voraus.
Beste Grüße

PS: F-40 hilft da leider nicht weiter.
Ich glaube, das es hier - je nach Zeitraum und Betreiber - unterschiedliche Farbgebungen gab. Wenn man sich mal diverse Walkarounds bzw. Museumsmaschinen anschaut, zeigt sich aber eine Gemeinsamkeit. Das Fahrwerk, die Schächte und z. B. die Innenseiten vom Flügelfaltmechanismus hatten je Maschine immer eine einheitliche Farbgebung. Das war mal Sky, mal weiß und (selten) mal silber. Auf den meisten Fotos von überlebenden Sea Hawks der Marine wiederum erscheint das Fahrwerk heller als die Rumpfunterseite, was auf weiß hindeuten würde. Original-Fotos geben da (zumindest bei Marine-Maschinen) wenig her, die sind alle schwarz-weiß und sehr grobkörnig...

Was evtl. hilft: nachdem die Kollegen vom Imperial War Museum in Duxford nicht für schlampige Restauration berüchtigt sind, könnte man sich z. B. hieran orientieren. Da wirken zwar die Hauptfahrwerkschächte und der Faltmechanismus leicht gelblich (aber deutlich heller als Sky), das ist aber vermutlich dem Licht geschuldet. Bugfahrwerkschacht erkennbar weiß, analog Fahrwerkbeinen.
 
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Moin,
die Maschine um die es sich handelt ist die RB+256 der Bundesmarine. Zeitraum Anfang der 60er Jahre. Hatten denn die Maschinen der Bundeswehr unterschiedliche Farben in den Fahrwerksschächten?
Mein "Gefühl" tendiert zu Sky, aber ich hätte es gern etwas genauer. Wie habt Ihr Eure lackiert?
Hier kommt eine 2. Frage auf:
Im Special Hobby Bausatz wird als obere Farbe EXTRA Dark Sea Gray angegeben. Alle anderen Quellen haben bisher nur Dark Sea Gray angegeben.
Weiß jemand was da stimmt?
Beste Grüße
Stefan
 
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die Maschine um die es sich handelt ist die RB+256 der Bundesmarine. Zeitraum Anfang der 60er Jahre. Hatten denn die Maschinen der Bundeswehr unterschiedliche Farben in den Fahrwerksschächten?
Mein "Gefühl" tendiert zu Sky, aber ich hätte es gern etwas genauer. Wie habt Ihr Eure lackiert?
Hier kommt eine 2. Frage auf:
Im Special Hobby Bausatz wird als obere Farbe EXTRA Dark Sea Gray angegeben. Alle anderen Quellen haben bisher nur Dark Sea Gray angegeben.
Weiß jemand was da stimmt?
Beste Grüße
Stefan
BS640 Extra Dark Sea Grey ist korrekt. Das war der Standard-Farbton für die Oberseite von allen zweifarbig getarnten FAA-Maschinen bis zum Falklandkrieg. Zunächst mit Unterseite in BS210 Sky, ab Ende der 50er weiß.

Ich hab bei meinem Bausatz (ist der 48er Trumpeter) das Fahrwerk und die Schächte weiß gehalten. Wie beim oben verlinkten Foto habe ich mich da an der Maschine vom IWM orientiert, da die bei der Restauration absolut korrekt sind. Zudem ist m. E. nach bei einem großen Teil der britischen Museumsmaschinen das Fahrwerk weiß. Und die deutschen Maschinen wiederum waren damals analog der britischen lackiert. Es gibt in Deutschland zwar auch ein paar freistehende Museumsstücke, bei denen das Fahrwerk erkennbar in Sky lackiert ist, da würde ich aber nicht drauf wetten, ob man das evtl. nur wegen des geringeren Aufwands gemacht hat.

Wenn man sich andere (britische) Museumsmaschinen anschaut, gewinnt man zudem den Eindruck, daß "Sky"-Fahrwerke auch nicht immer in Sky lackiert waren, sondern in einer ähnlichen, aber leicht gelblicheren Farbe. Siehe hier, oder hier bei der WV856 aus Yeovilton. Gibt aber auch Fotos, bei denen ist z. B. beim Hauptfahrwerksbein der untere Teil in Silber und der obere Teil in einem mittleren grau lackiert. Somit leider viel Raum für Spekulation.

Hier mal eine Übersicht zu Walkarounds von Museumsmaschinen, da ist alles dabei. Weiß, Sky, Grau, Silber :wink2:
 
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BTW und etwas off topic:
Die Schusskanäle (gun troughs) sehen sowohl bei dem Trumpy wie auch beim Vorgänger von CA einfach scheußlich aus. Das wäre doch ein zwar aufwändiges aber dankens- und lohnens(???)wertes Projekt für Freunde der 3D-Hobbyabteilung ?
 
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BS640 Extra Dark Sea Grey ist korrekt. Das war der Standard-Farbton für die Oberseite von allen zweifarbig getarnten FAA-Maschinen bis zum Falklandkrieg. Zunächst mit Unterseite in BS210 Sky, ab Ende der 50er weiß.

Ich hab bei meinem Bausatz (ist der 48er Trumpeter) das Fahrwerk und die Schächte weiß gehalten. Wie beim oben verlinkten Foto habe ich mich da an der Maschine vom IWM orientiert, da die bei der Restauration absolut korrekt sind. Zudem ist m. E. nach bei einem großen Teil der britischen Museumsmaschinen das Fahrwerk weiß. Und die deutschen Maschinen wiederum waren damals analog der britischen lackiert. Es gibt in Deutschland zwar auch ein paar freistehende Museumsstücke, bei denen das Fahrwerk erkennbar in Sky lackiert ist, da würde ich aber nicht drauf wetten, ob man das evtl. nur wegen des geringeren Aufwands gemacht hat.

Wenn man sich andere (britische) Museumsmaschinen anschaut, gewinnt man zudem den Eindruck, daß "Sky"-Fahrwerke auch nicht immer in Sky lackiert waren, sondern in einer ähnlichen, aber leicht gelblicheren Farbe. Siehe hier, oder hier bei der WV856 aus Yeovilton. Gibt aber auch Fotos, bei denen ist z. B. beim Hauptfahrwerksbein der untere Teil in Silber und der obere Teil in einem mittleren grau lackiert. Somit leider viel Raum für Spekulation.

Hier mal eine Übersicht zu Walkarounds von Museumsmaschinen, da ist alles dabei. Weiß, Sky, Grau, Silber :wink2:
Moin,
danke für Deine Ausführungen und Links.
Zum Glück hatte ich noch keine Decals darauf!
Die Schächte mache ich jetzt Sky nach den Bildern möglich und sehr viel wahrscheinlicher als Alu/Silber.
Beste Grüße
Stefan
 
Thema:

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