Weltraum-Schrott und sein Wiedereintritt

Diskutiere Weltraum-Schrott und sein Wiedereintritt im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Das wir da alles in dem Frachtcontainer Multi-Purpose Logistics Module (MPLM) den das Shuttle mit frischen Gütern mit hochnimmt wieder mit...

Moderatoren: mcnoch
  1. VJ101

    VJ101 Testpilot

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    Das wir da alles in dem Frachtcontainer Multi-Purpose Logistics Module (MPLM) den das Shuttle mit frischen Gütern mit hochnimmt wieder mit runtergenommen. Früher hat man die Sachen wohl auch über Bord "gekippt", aber um die Weltraumverschmutzung nicht noch weiter zu erhöhen und die Gefahr von umherfliegenden Astronautenmüllteilen so gering wie möglich zu halten, wird nun alles schön gesammelt und zur Erde zurückgebracht oder aber auch in die Progresstransporter verladen die dann in der Erdatmosphäre verglühen.
     
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  3. mcnoch

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    Da aller Müll wieder zur Erde zurück muss, sei es nun per Shuttle (vorallem für die nicht mehr benötigten Ausrüstungsgegenstände) oder per in der Atmosphäre verglühendem Progessmodul, hat man von Anfang an konsequent auf Müllvermeidung bzw. -reduzierung gesetzt. Da biologoische Abfälle wegen der Verwesung und den dabei entstehendne Gasen und Bakterien ein spezielles Problem wären, kriegen die Astronauten z.B. viele kleine Portionen, aus denen sich sich dann nach Bedarf die Menge an Essen zusammenstellen, die sie haben möchten. UNd ews gilt wie bei Mami daheim, Es wird aufgegessen. Der Kot wird dann später chemisch gebunden und in speziellen Plastikbehältern gesammelt und gepresst. Sehr viel wird aber auch recycled, z.B. der Urin. Der Wasserhaushalt auf der ISS ist sehr genau berechnet, zusätzliches Wasser ist sehr aufwendig zur Station zur bringen, genauso wie Sauerstoff. Es tritt zwar immer ein gewisser Schwund auf, der auch nachgefüllt wird, aber z.B. bei einer zukünftigen Marsmission wäre dies nicht ohne weiteres möglich, daher lernt man die Verfahren immer mehr zu verfeinern. Die Filtersysteme für die Wasseraufbereitung sind schon sehr gut.
     
  4. Nummi

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    heisst das die trinken ihr Wasser mehr als einmal:eek: :FFEEK:
     
  5. #24 Gargelblaster, 18.08.2006
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    naja bei einem geschlossenen ökosytem wie es z.b. für langzeitreisen nötig / sehr sinnvoll wäre isst und trinkt man mehr oder weniger seine eigenen ausscheidungen... (wasser gereiniget oder durch verbrennung von (recyceltem) wasserstoff und sauerstoff entstehenden wassers.

    aber auf der erde doch mehr oder weniger auch...

    nur das da der prozentsatz von der einzelen person ausgeschiedenen biomasse im vergleich zue biomasse der erde viel geringer ist :TD:

    wie es zur zeit gehalten wird wies ich nicht. :confused:

    MfG

    GB
     
  6. #25 Airtoair, 18.08.2006
    Zuletzt bearbeitet: 18.08.2006
    Airtoair

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    Auch Astronauten und Kosmonauten sind nicht sehr angetan von der Idee, den eigenen Urin oder auch sonstiges Abwasser aufbereiten und wieder trinken zu müssen. Deshalb wird das wiederaufbereitete Wasser normalerweise nicht mehr als Trinkwasser verwendet, obwohl es Trinkwasserqualität hat. Stattdessen wird es zur Sauerstofferzeugung mittels Elektrolyse im russischen "Elektron" System verwendet. Der dabei ebenfalls entstehende Wasserstoff wird übrigens einfach ins All abgelassen, da man an Bord keine weitere Verwendung dafür hat. Während der Shuttle Mission STS-121 haben auch die Amerikaner ein ähnliches System zur ISS gebracht, das "Elektron" ergänzen soll.
    Als Trinkwasser verwendet man also normalerweise frisches Wasser, das von der Erde hoch gebracht wird.
    Ausserdem wird auch durch die Kondensation und Reinigung der Luftfeuchtigkeit in der Kabinenluft der ISS Trinkwasser gewonnen.

    Die Systeme zur Wasseraufbereitung und zur Kabinenluftreinigung, sowie "Elektron" waren von den Russen bereits in der "Mir" verwendet worden und wurden für die ISS übernommen.
    Das Modul "Zvezda", in dem diese Systeme eingebaut sind, war ja von den Russen ursprünglich als Kernmodul der "Mir 2" gebaut worden und ähnelt daher sehr stark dem Basisblock der Mir.
    Wen's interessiert: In meinem Thread über einen Besuch im Raumfahrtmuseum von RKK Energia habe ich auch das Innenleben des Basisblocks der Mir fotografiert und detailiert beschrieben (ca. ab Seite 17, Beitrag #163), inkl. den oben genannten Systemen.
     
  7. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Weltraumschrott wird zu einer realen Gefahr

    Die Warnungen vor möglichen Schäden ist ja an sich nicht neu, aber Experten sehen jetzt die Grenze zur kritischen Menge von Weltraumschrott in den erdnahmen Orbits überschritten. Die Dichte habe sich so stark erhöht, dass es von nun an zu Kollisionsketten kommen könnte, die die Zahl der Schrottteile noch stark erhöhen könnte. Aus dem Zusemmprall zweier Teile würden dabei neue, zusätzliche Schrottteile entstehen, die dann auf ihren neuen Umlaufbahnen wieder weitere Kollissionen auslösen würden. Mit über 10 000 solcher Schrottteilen nun in den niedrigeren Obits könnte es zu solch einer Kettenreaktion kommen, die diese Orbits mit zunehmender Geschwindigkeit für die Nutzung mit Satelliten unbrauchbar machen könntne und die bereits in diesen Umlaufbahnen befindlichen Satelliten gefährden.

    In den letzten Jahren ist die Vermüllung trotz strenger Vorschriften vor allem durch zwei Ereignisse vorangeschritten: In 1996 zerbarst der Tank einer US Rakete und hinterließ 713 feststellbare Teile im Orbit und vor einigen Wochen zerstörte China einen alten Wettersatellit, der bislang in über 800 Teile zerbrochen ist und im Laufe der nächsten Wochen, weiterer Kollisionen und genaueren Beoachtungen auf ein Trümmerfeld von 1000 Teile von über 10 cm Größe und Millionen kleinerer Teile anwachsend wird. Den Grundstock hatten die frühen Jahre der Weltraumfahrt und die rücksichtslosen Tests zur Hochzeit des Kalten Krieges von 1968 bis 1986 gelegt.

    Unglücke kleinerer Art tragen trotz strengerer Vorschriften immer wieder zu neuen Schrottteilen im Oribt bei, seien es Teile oder Werkzeuge, die bei Bauarbeiten an der ISS verloren gegangen sind oder Unglücke.

    Besonders die Zerstörung des chinesischen Wettersatelliten stößt auf Unverständnis, da Chinas Weltraumindustire sich der Problematik sehr wohl bewußt ist und sich bislang aktiv an den Schrottvermeidungsprogrammen beteiligt hat. Man geht davon aus, dass die Wissenschaftler und Techniker bei den Politikern kein Gehör gefunden haben. Da sich der Satellit auf einer recht hohen Umlaufbahn (530 Meilen) befunden hat, werden die Trümmerteile noch über Jahrzehnte im Orbit befinden und verteilen sich derzeit in Orbits zwischen 100 und 2000 Meilen. Die ISS befindet sich auf einer Höhe von etwa 220 Meilen. Aber auch für die anderen Satelliten besteht durch die immer weiter wachsende Zahl von Weltraumschrott eine immer weiter wachsende Gefahr. Werden Teile auf einem potenziellen Kollissionskurs gesichtet, könenn meistens die Satelliten in eine andere Umlaufbahn bewegt werden, aber dies verbraucht die Treibstoffvorräte der Systeme häufig schneller als geplant. Durch die derart verkürzte Einsatzzeit wird der Betrieb von Satelliten immer teurer, möglicherweise bald zu teuer.

    Systeme, mit denen man die Trümmerteile aus dem Orbit holen könnte gibt es nicht, obwohl es diverse Vorschläge gibt.

    http://www.nytimes.com/2007/02/06/s...b9c6ba615c2e62&ei=5088&partner=rssnyt&emc=rss
     
  8. mcnoch

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    Am 19. Februar ist aus bislang unbekannter Ursache über Australien eine russische Antriebsstufe (Breeze-M) explodiert. Die Antriebsstufe war am 28. Feburar 2006 als zweite Stufe einer Proton-Rakete ins All gestartet und sollte den Satelliten Arabsat 4 auf seine Bahn bringen, durch einen technischen Fehler versagte die Proton-Rakete und Antriebsstufe und Satellit gelangten in eine falsche und damit nutzlose Umlaufbahn. Da die Triebstufe noch nciht gezündet hatte, war sie noch fast der gesamte Treibstoff an Bord.

    Warum die Stufe jetzt plötzlich explodiert und einen Splitterteppich von bislang mehr als 1110 Teilen von mehr als 10 cm Durchmeser verursacht hat, ist noch unklar. Es könnte eine Kollission mit einem Mircometoeriten oder einem anderen Weltraumschrottteil oder einfach eine Explosion in Folge der Zersetzung des Metals durhc den stark korrosiven Treibstoff gewesen sein. Diese Explosipon dürfte die bislang schwerste Verschmutzung des erdnahen Orbits sein.

    http://www.space.com/news/070221_rocket_explodes.html
     
  9. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Zu dem um die Erde kreisenden Weltraumschrott gehören auch allein 44 aus Russland stammenden Satelliten mit radioaktiven Stoffen an Bord. Die Palette reicht von kompletten Satelliten mit Nuklearantrieb wie Cosmos-1818 und Cosmos-1867 über abgeschaltete, ausgestoßene Reaktoren bis hin zu Kühlsystemen, die in Kontakt mit Uran gekommen sind.

    Eigentlich sollen sie in ihren speziellen Umlaufbahnen 300 bis 400 Jahre verbleiben, bis dahin ist das Uran soweit zerfallen, dass es keine große Gefahr mehr darstellt. Sollte es aber vor dieser Zeit zu einer Kollision mit einem anderen Weltraumschrotteil kommen, könnten die betreffenden Teile und die in ihren enthaltenen radioaktiven Stoffe über eine große Fläche verteilt werden und vorzeitig in die Erdatmosphäre eintreten oder - ähnlich schlimm - einer bemannten Weltraumstation oder einem anderen Raumschiff in die Quere kommen. Es würden komplette Sperrzonen entstehen, die die zukünftige Raumfahrt behindern würde.

    http://www.spacemart.com/reports/The_Space_Junk_Threat_Complexity_Part_2_999.html
     
  10. #29 Sachmet, 14.02.2008
    Sachmet

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    Die USA wollen einen alten Spionagesatelliten abschießen.
    Dieser soll voraussichtlich mit einer von US-Schiff gestarteten Rakete vernichtet werden.
    Da der Satellit wohl noch giftigen Treibstoff einthällt soll direkt der Tank getroffen werden. (Wie immer sie das auch realisieren wollen. :?! )

    China war noch im letztem Jahr von der US- Regierung gescholten worden, als dieses einen ausgedienten Wettersatelliten abschoss.

    Quelle

    (Na mal sehen was das für ein Spaß wird.. zu verringerter Anzahl von Schrotteilen in der Umlaufbahn wird es sicherlich nicht führen.
     
  11. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Es kommt entscheident darauf an, in welcher Höhe der Satellit getroffen wird. In einem schon recht niedrigen Orbit reichen einige Wochen, um den entstanden Schrott von selber zu bereinigen. Bei einem "normal" Orbit, wie bei dem chinesischen wird es deutlich länger dauern und kann andere Satelliten beschädigen oder zumindest stören. So treibt seit Wochen ein Bruchteil des zerstörten chinesischen Satelliten vor den Sensoren eines chinesischen Wettersatelliten und deckt so einen Teil der Manschurei in der Erfassung ab. Wer jetzt schadenfroh in sich hinein grinst und was von gerechter Strafe murmelt, der sei darauf hingewiesen, dass solche Effekte recht oft zu beobachten sind und sich z.B. auch bei Kommunikationssatelliten deutlich zeigen. Es gibt wege dies in den Griff zu bekommen, aber es kann die Satelliten-Betreiber schon mächtig ärgern oder zu indirketen Ausfällen kommen, wie bei einem britischen Umweltsatelliten, der das Problem hatte, das ein sich um die eigene Achse drehendes unbekannte Splitterstück fast zwei Monate lang immer wieder Sonnenlicht so reflektiert hatte, das es zu Streulicht-Effekten in den Aufnahmen kam.
     
  12. #31 beistrich, 17.02.2008
    beistrich

    beistrich Astronaut

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  13. mcnoch

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    Also verschleiern würde ich jetzt nicht dazu sagen, vielmehr "Demonstrieren", nur netter verpackt.:FFTeufel:
     
  14. #33 der Leser, 17.02.2008
    der Leser

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    "Und sollte sie den Satelliten tatsächlich treffen, dann würde der Zusammenstoß mit einer Geschwindigkeit von 37.000 km pro Stunde passieren." (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/740219/)

    Nimmt man noch an das der Treibstoff unter Druck im Tank ist, kann ich mir nicht vorstellen das sich die Teile als Wolke um den Explosionspunkt schweben. Ich denke die Reste werden sich ziemlich stark und unkontrollierbar verteilen.

    Gruß, der Leser.

    --------------
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  15. malex

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    Als die Chinesen Ihren Satteliten abgeschossen haben, gab es von der USA Seite heftige Kritik. Nun redet keiner mehr darüber, wenn die Amerikaner das selbe versuchen zu tun. Es ist nichts ausser der Demonstration, das wir auch sowas machen können. Das ist reine Politische Entscheidung.
     
  16. #35 Schorsch, 18.02.2008
    Schorsch

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    Ich glaub ein Treffer erwischt immer den Treibstofftank. So groß ist der Satellit auch nicht.

    Ebenso unwahrscheinlich ist, dass die Bruchstücke einen stabilen Orbit Dutzende Kilometer höher einnehmen und dort zur Gefahr werden.

    Wie immer besteht auch die verschwindend geringe Möglichkeit, dass die Amerikaner diese Sache richtig geplant haben. Weltraumschrott kommt vor allem denen teuer zu stehen, die am meisten Milliarden im Orbit geparkt haben: die USA und Europa. Proteste von NASA oder der ESA habe ich nicht gehört. Oder haben die nicht so viel Einsicht in die Sache wie Du?
     
  17. pok

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    Nicht klares Motiv

    Auch ich denke das diese Teilewolke in wenigen Wochen aus diesem sehr niedrigen Orbit verschwunden sein wird. Allerdings erschließt sich auch mir nicht ganz der Sinn der Aktion, selbst wenn die Trümmer über bewohntem Gebiet niedergehen, so sollte eine Warnung sich den Trümmern nicht zu nähern ausreichen um die Gefahr des giftigen Treibstoffes zu minimieren, abgesehen davon, das ein Treibstofftank wohl kaum dicht und in einem Stück den Boden erreicht.
     
  18. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Die NASA hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass sie diese Maßnahme als problematisch ansieht, besonders da das Mittwoch landende Shuttle potenziell gefährdete Umlaufbahnen kreuzen wird. Um das Risiko zu umgehen wird man mit aller Gewalt versuchen das Shuttle am Mittwoch landen zu lassen, notfalls auch in Edwards, was die Zeitpläne erheblich durcheinander bringen wird, weil es viele Tage dauert und eine schöne Stange Geld kostet, das Shuttle dann wieder zum KSC zurück zu überführen. Die ESA hat ebenfalls vorbehalte geäußert und die Planetary Society sieht astronomische Beobachtungen durch dieses Ereignis gefährdet. Das US Militär steht also jeseits der Politik recht allein mit seinem Vorhaben.
     
  19. mcnoch

    mcnoch Alien
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  21. #39 F-4phan, 20.02.2008
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    Abschuss des Sateliten

    Der Grund für den geplanten Abschuss des Sateliten is folgender. Es wird vermutet, das der Satelit beim Eintauchen in die Atmosphäre nur zu etwa 60-70% verbrennen würde, also ein grosser Teil in einem Stück, oder mehreren Stücken, auf die Erde fallen würde. Da nicht vorauszusehen ist wo die Teile herunterkommen würden, könnten sie sehr wohl in russische oder chinesische Hände fallen. Da dies unter allen Umständen vermieden werden soll, um die bestimmt interessanten, technischen Geheimnisse zu schützen, wird der Versuch des Abschusses durchgeführt. Dies ist selbstverständlich auch ein realistischer Test des Raketensystems.:!:
     
  22. #40 LimaIndia, 20.02.2008
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    Schrott-Satellit könnte auf Schweiz abstürzen

    Ich glaube, ihr redet hier über diesen Satelliten hier:

    Ein kaputter US-Spionagesatellit bedroht die Schweiz. Denn die Amerikaner wollen das Objekt im All noch im Februar abschiessen. Hochgiftige Teile könnten laut der Nationalen Alarmzentrale möglicherweise über der Schweiz abstürzen.

    Der beschädigte amerikanische Satellit USA 193 soll nach dem 20. Februar abgeschossen werden. Der busgrosse, 2500 Kilo schwere Spionagesatellit hat, seit er Ende 2006 ins All geschossen wurde, wegen einer Betriebsstörung gar nie funktioniert. Doch er ist vollgeladen mit hochgiftigem Raketentreibstoff.

    Falls Satellitenteile in der Schweiz niedergehen und jemand diese finden sollte, sind sie keinesfalls zu berühren. Vielmehr sollte die Polizei benachrichtigt werden, rät die Nationale Alarmzentrale. Denn der Satellit enthält laut amerikanischen Angaben den giftigen Raketentreibstoff Hydrazin. Finder von allfälligen Teilen sollten sich den Teilen nicht nähern und sie auf keinen Fall berühren. Die Chemiewehr müsste die Sicherung der Trümmerteile übernehmen.

    «Wenn wir den Satellit verpassen, ändert sich nichts. Wenn wir ihn streifen, würde er abstürzen und ein Grossteil in der Atmosphäre verbrennen. Der Idealfall ist ein sauberer Abschuss. Oder «Clean Kill», wie sich ein Sprecher der US-Navy ausdrückte. Ist der Abschuss laut Mitteilung nicht erfolgreich, wird der Satellit um den 6. März abstürzen.

    In jedem Fall sei die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmerteile in der Schweiz niedergingen, sehr klein, führte die Nationale Alarmzentrale weiter aus. Denn die Bahn des Satelliten führe ihn nur für wenige Minuten pro Woche über die Schweiz
     
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