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In einer noch nicht von Fachkolleginnen und Fachkollegen geprüften
Studie stellen die Autorinnen und Autoren die These auf: Der dunkle Komet 1998 KY26 hat keinen natürlichen, sondern einen technologischen Ursprung.
.... Es könnte sich um die verschollene russische Raumsonde „Phobos 1“ handeln.
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Russische „Phobos 1“-Sonde ist seit 1988 im Weltall verschollen
Die Raumsonde ging im September 1988 im Weltall verloren, nachdem sie einen fehlerhaften Befehl von der Erde erhalten hatte. Ein fehlender Bindestrich sorgte dafür, dass die Lageregelungsdüsen deaktiviert wurden. Das Raumschiff konnte seine Solarpaneele nicht mehr zur
Sonne ausrichten und seine Batterien nicht mehr laden, berichtet Loeb
auf seiner Website
Dort schreibt er auch: „Unsere Analyse kann nicht eindeutig belegen, dass es sich bei 1998 KY26 definitiv um die Sonde ‚Phobos 1‘ handelt.“ Allerdings habe sein Team in der Studie gezeigt, „dass die Umlaufbahnen von ‚Phobos 1‘ und 1998 KY26 ähnlich sind“. Außerdem sei der Unterschied zwischen den beiden Umlaufbahnen „energetisch mit dem Gesamtgeschwindigkeitsschub vereinbar, der ‚Phobos 1‘ zur Verfügung stand“.
Einige Hinweise deuten darauf hin, dass der Komet tatsächlich eine Raumsonde ist
Auch die Dimensionen stimmen überein: 1998 KY26 misst etwa elf Meter, während „Phobos 1“ mit ausgefahrenen Solarpaneelen auf einen Durchmesser von ungefähr zehn Metern kam. Besonders auffällig sind zudem die seltsame Form des Objekts und seine Helligkeit. Es dreht sich alle fünf Minuten einmal um sich selbst, was auf eine sehr längliche Form hindeutet – es könnte die Form einer Raumsonde mit ausgefahrenen Solarpaneelen sein.
Erst im vergangenen Jahr hatte ein Forschungsteam
1998 KY26 genauer untersucht und festgestellt, dass es deutlich kleiner als erwartet ist. Es drehe sich schneller, und auch die Zusammensetzung sei viel heller als gedacht, hieß es damals. Das könnte ebenfalls ein Hinweis darauf sein, dass es aus Metall besteht – und nicht aus Gestein.
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