Wie Gravuren einfärben?

Diskutiere Wie Gravuren einfärben? im Farben, Verdünner, Pinsel & Pinselarbeiten Forum im Bereich Tipps u. Tricks; Hängt das nicht auch davon ab in welchem Winkel die Lichtquelle(n) kommen? Und welche Farbe der Untergrund hat (hell/dunkel)? Wenn ein...
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Space Cadet
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Hängt das nicht auch davon ab in welchem Winkel die Lichtquelle(n) kommen?
Und welche Farbe der Untergrund hat (hell/dunkel)?

Wenn ein scheinbar sauberes Flugzeug photographiert wird auf dessen Flaeche das Licht senkrecht eintrifft und keine Schatten werfen kann wird man wohl eher weniger Höhenunterschiede (Blechstoesse, Luken etc.) sehen als wenn das Licht in einem schrägen Winkel auftritt?
Ist der Flieger dreckig (Marine-Flugzeuge?) dürfte sich dieser Effekt dann doch relativiert haben da man dann den Dreck auch dann noch erkennen kann?

Dreck ist doch meist von dunkler Farbe, also müsste man doch den Dreck dann auf hellen Flaechen eher sehen als auf dunklen?

Spontan fällt mir da auch Tavins 1/144er F-5E als Aggressor ein. Da haben sich ja viele ob der schwarzen Gravuren "beschwert".
Ohne jetzt eine neue Diskussion lostreten zu wollen .. mag sein dass es etwas übertrieben war, aber so ganz ohne Betonung sähe das, meiner Meinung nach, arg nach Spielzeug aus.... so ganz ohne Konturen. Vielleicht hätte man nicht jeden Blechstoss etc betonen müssen aber schon bei den Rudern z.B.
 
BOBO

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Vorbild und Modell: Blechstöße

Und da sind wir wieder bei einem Thema, das auch für die Sparte Jury von höchstem Interesse ist, nämlich: OHNE DOK. ist eine ralistische Bewertung/ Einschätzung gar nicht möglich. Ist es ein Museumsmodell, das 20 Jahre draußen im ungewarteten Zustand rumsteht, ist es eine Einsatzmaschine, die unter Kriegs- oder Manöverbedingungen feldmäßg oder industriell gewartet wurde .... Arne: ein schönes Foto mit einem gewissen Reiz, die Blechstöße an der Kiste so fein hinzubekommen, das es KEIN Kartonmodell ist - ist es eine gut gepflegte Maschine aus einem beheizten Ausstellungsraum wie in Telford/ Cosford oder Hendon. Allerdings hat solch ein Modellbau den bitteren Beigeschmack, gerade für jüngere unter den Kiddie-Modellbauern zu anspruchsvoll zu sein, denn wir verbinden Realismus, Original und Modell so eng miteinander, das wir eigentlich schon reif für die Klappsmühle sind.
 
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BOBO

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und draußen ... :FFEEK: Da hat man auch Mühe welche zu erkennen, das Bild entspricht Größe ca. 1/72
 
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Selbst an restaurierten/ in Restauration befindlichen Maschinen hat man Mühe Blechstöße zu finden, weil ..... verspachtelt! :FFTeufel: :HOT
Und nicht weil das jemand vom Museum gemacht hat, sondern das ist der Urzustand, wie er nach abschleifen der Farbe zu Tage trat.
Halloooooho, Sören wie war das mit den Blechstößen?
 
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Naja .. bei der blauen Maschine duerfte es auch schwer sein was zu sehen wenn man naeher rangeht so wie das spiegelt. Geputzt ist die bestimmt auch. Und bei dem in Restauration befindlichen Ding kann man schon was sehen. Auch wenn der Winkel und der Zustand arg unglücklich sind.
 
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Nur in 1/72 oder 1/48 denken ... 72m oder 48m :FFEEK:

der Zustand arg unglücklich sind .... wie meinst Du denn das? :?!
 
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Wenn man nur in 72m, 48m, 32m oder auch 144m denken sollte .... dann dürfte man die Modelle aber auch nur aus 1m betrachten und vor allem bewerten. Nur ... ich frage mich gerade wer hat Photos von seinem Original die (relativ) genau aus 72m, 48m.... aufgenommen wurden? Und dann dürfte man doch das Modell auch nur aus dem Blickwinkel anschauen etc.
Irgendwo muss man doch auch als Genauigkeitsfanatiker einen Kompromiß zwischen Authentizität und optischen Eindruck treffen. Ich hab hier noch kein Rollout gesehen, bei dem eine kaum bis arg dezente Gravurbetonung nicht von irgendeinem bemängelt wurde oder?
Ob das Aussehen eines Modells nun dem Original entspricht müsste man wie Bobo ja schon sagte auch das entsprechende Photo vorlegen, und man das Modell aus dem Blickwinkel und Entfernung betrachten ..... wie uuunncooool oder?
Meine persoenliche Meinung: eine dezente also sichtbare Betonung sollte vorhanden sein, damit das ganze an Kontrast und Vielseitigkeit gewinnt.
Je nach Original kann das dann auch mal stärker ausfallen.

Edit:

Bobo ganz vergessen ... arg ungluecklich deswegen aldiweil ich da Belchstoesse sehe und das ganz arg fleckig ist mit Restfarbe/Rost? und aus einem steilen Winkel usw etc. ;)
 
Erdferkel

Erdferkel

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Habe dem Thema noch was hinzuzufügen, leider ohne Bilder da die Kamera sagte "Bitte Speicherkarte einlegen" :rolleyes:

Hatte heute mal die Gelegenheit einen CH-53 ausgiebig zu begrabbeln, und habe dann auch mal geschaut wie das aussieht mit "schwarzen" "Gravuren". Dabei vielen mir viele schwarze Rechtecke auf unterhalb der Triebwerksauslässe. An den Nietenreihen (die erhaben sind) hatte sich der Ruß abgelagert. Die Flächen dazwischen waren nicht so stark geschwärzt. Ging man mit den Finger über diese Flächen, so sah man, daß sich das Ruß zwar entfernen liess, die Nietenreihen aber deutlich abgesetzt waren. Der gesamte Heckbereich sah aus wie eine Fläche aus regelmässigen Rechtecken, fast wie eine Mauer.
 

AM72

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72m-48m-32m- Entfernung :
Das ist doch - mal ganz direkt jetzt - Quark.

Überlegt doch mal :
Wenn ich mir irgendwas aus 48m Entefrnung ansehe kommt es schonmal auf meine Augen an was ich erkenne und was nicht.
Und etwas aus 48m zu erkennen ist nicht gleichzustzen damit ob ich etwas erkenne was vor mir ist und 48fach verkleinert wurde.
Macht mal ein Denkbeispiel mit einer Euro-Münze oder soetwas !

Ergo :

Was ich aus 72m Entfernung sehe ist nicht gleichzusetzen mit einer 72fachen Verkleinerung direkt vor meinen Augen.

Ich frage mich sowieso woher so manche "Standard-Weisheiten" herkommen. Nur weil ein Franzose, Engländer oder Ammi oder was weis ich wer mal gebaut hat und in einer Zeitschrift abgelichtet wurde muss das nicht der Weisheit letzter Schluss und das Maß der Dinge sein. (Scaleeffekt der Farben - man, da hat sich einer was ausgedacht und die ganze Herde rennt hinterher ....)
Wir sollten uns keine Götter schaffen - ich denke Objektivität und eigenes Prüfen und In-Frage stellen sollten kein Tabu sein - egal vor welchem Modell von welchem Modellbauer man steht.
 
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Eben .. wie ja jemand schon meinte, glaube ich, wuerden die Blechstösse etc von einem 1/72 Modell auf 1/1 Übertragen Daumendick sein .. mindestens. Aber ein Modell ohne Gravuren waere dann wohl korrekt aber langweilig.
Ist halt wie im Leben .. gibt nicht nur schwarz und weiss. Also wird uns die Diskussion um das einfärben der Gravuren usw noch laaaaaaaaaaaaaaange weiterbeschaeftigen :D
 

AM72

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Nee, Hops, ich glaube Du hast mich jetzt falsch verstanden - die Sache ist eben komplizierter :

Stelle Dir eine 1 Euro-Münze vor die 72m weit weg von Dir ist. Würdest Du die überhaupt sehen können ?
Wenn aber ein 72fach verkleinerte 1Euro-Münze direkt vor Dir liegt - die müsstest Du erkennen.
 
AE

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Erdferkel schrieb:
Wer natürlich nen Airliner schwarze Stösse verpasst, muss sich fragen ob das so das richtige ist. Bei Frachtmaschinen geht das ja, aber der normale Passagierjet hat sowas nicht in gröseren Mengen.
Ich habe bei meinem letzten Flug darauf geachtet. Z.B. gibt es am Triebwerk einen Spalt der ist ca. 1,5 cm breit. In den kann man auf den "Grund" sehen. Dort ist aber kein schwarz zu sehen, sondern die Blechfarbe matt silbern/Alu. Andere Blechstöße sind überall vorhanden und kleiner als 1 mm.
 
Erdferkel

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Hmm.. die Flieger mit denen ich bisher geflogen bin waren immer "sauber" will heissen man sah selbst von nahem keine STösse. Ich habe aber sauch schon Frachtflieger gesehen in weiss, wo man ziemlich deutliche Ablagerungen in den Stössen erkennen konnte.
 
HorizontalRain

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(Die Schraube rechts unten ist nachträglich im Museum eingefügt)
@ Jan

FALSCH!

Diese Schraube ist mit Sicherheit genau so lange am Flieger gewesen wie die anderen, denn es nämlich die Schraube, die zur Befestigung der Laufmatte auf der Fläche (zB musste die Fläche zum Betanken betreten werden) diente.

HR
 
Friedarrr

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<<Ich habe bei meinem letzten Flug darauf geachtet. Z.B. gibt es am Triebwerk einen Spalt der ist ca. 1,5 cm breit. In den kann man auf den "Grund" sehen. Dort ist aber kein schwarz zu sehen, sondern die Blechfarbe matt silbern/Alu. Andere Blechstöße sind überall vorhanden und kleiner als 1 mm.>>

Dist du dir sicher das es Blechstöße sind, oder eher Fugen von Klappen und Deckel (oder Dehnfugen)??

An diesem TWK sieht man mehrer Spalten , die aber alle auf Klappen, Deckel, bzw. Anbauteile beruhen!
 
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Arne schrieb:
Nee, Hops, ich glaube Du hast mich jetzt falsch verstanden - die Sache ist eben komplizierter :

Stelle Dir eine 1 Euro-Münze vor die 72m weit weg von Dir ist. Würdest Du die überhaupt sehen können ?
Wenn aber ein 72fach verkleinerte 1Euro-Münze direkt vor Dir liegt - die müsstest Du erkennen.
Eh weiss jetzt nicht .. du verwirrst mich :D
Nein .. schon klar. Ich hab nur ein 5-Cent-Stueck da, das hat einen Durchmesser von 21mm. Wenn ich das 72m Entfernt ablege ist es fraglich ob man die Münze noch sieht. Diese Münze auf 1/72 verkleinert hätte einen Durchmesser von 0.3mm (0.29....). Wenn ich mir die vor die Nase halte kann ich das erkennen. Mein Gedankengang ist dann nur, wenn ich mir ein Flugzeug aus 72m angucke dann muesste ich es im Massstab 1/72 aus 1m Entfernung angucken um die Relation beizubehalten.

Weitergesponnen:
Hat ein Flieger im Original, ich sage jetzt einfach mal:, Lücken von max 5mm (und das ist schon erheblich oder?) so waeren diese in 1/72 0.07mm breit, aber halt aus 1m Entfernung betrachtet. Wenn ich jetzt mit meiner Annahme nicht falsch liege, würde man also gar keine Gravuren am Modell sehen.
Selbst wenn man die Nase an dem Ding plattdrückt und man haette max 0.07mm breite Gravuren und wenn man sich daran hält diese gar nicht oder kaum zu betonen, würde man die nur unter Anstrengung erkennen.

In 1/48 wären 5mm = 0.1mm, in 1/32 = 0.15mm .. und wenn meine Annahme nun stimmt dass man da auf 1m Entfernung gehen muss ... behaupte ich jetzt mal, sieht man auch 0.15mm breite unbetonte/kaum betonte Gravuren nicht.

Wer also ach so viel Wert auf die 100%ige Originaltreue legt dürfte gar keine Gravuren am Modell haben. Weder betonte, kaum betonte noch unbetonte.

Deswegen ist es immer wieder lustig wie manche sich aufregen über, ihrer Meinung nach, zu stark betonte Gravuren weil sie selber so 100%ig Originalgetreu arbeiten wollen, und mit Eifer dabei sind dies auszudiskutieren.

Wenn man natuerlich sagt ein Modell ohne Gravuren schaut langweilig aus und betont diese kann man sich natuerlich darueber streiten.. über die Farbe, die Intensität und den Ort etc. Nur sollte dann keiner mehr von Originaltreue reden. So ein Flieger schaut halt einfach mit Gravuren schöner aus.

Ach ja .. im Modellboard gibts auch ein Thema "Schwärzen von Blechnähten", da wurde diesesBild gepostet. Ich kann mir vorstellen dass am Triebwerk die Spalten wegen der Hitze/Wärme und der Ausdehnung des Metalls so groß sind ansonsten sind das normale Klappen zum Triebwerkausbauen oder?.
 
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