Wissenschaftler fordern Ächtung bewaffneter Drohnen

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Moderatoren: Skysurfer
  1. #1 Monitor, 22.05.2012
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  3. FREDO

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    Nanu, warum denn das? Gegen bewaffnete manntragende Kampfflugzeuge waren sie aber nicht...(?)
     
  4. #3 MiG-Mech, 22.05.2012
    MiG-Mech

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    ... oder andere Waffen, die auf Entfernung töten, ohne dem Feind gegenüberstehen zu müssen ? Oder Waffen generell ? Oder anders gefragt: welche Waffen sind für einen "Friedenswissenschaftler" den legitim ? Das Kurzschwert ?
    Naja, wahrscheinlich musste sich jemand in's Gespräch bringen und seine Daseinberechtigung erneuern.
    Artikel gesehen - gelacht - geschlossen.
     
  5. #4 Monitor, 22.05.2012
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    Auf jeden Fall stellt sich die Frage nach der Rechtsgrundlage für Drohneneinsätze.

    Mit Ländern wie Somalia, Jemen (und auch Afghanistan) ist man nicht im Krieg.
     
  6. Thone

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    So oder so ist diese angestrebte "Ächtung" etwa 10 Jahre zu spät.
    Der Drohnenkrieg hat längst Dimensionen erreicht, die nicht mehr aufzuhalten sind.

    Nicht vergessen: Die USA bilden bereits heute mehr Drohnensteuerer aus als "echte" Piloten.

    Die anderen Nationen werden in den nächsten Jahren sicherlich nachziehen.

    Thomas


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  7. #6 MiG-Mech, 22.05.2012
    MiG-Mech

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    Man bekämpft nicht die Länder, sondern Gruppierungen, die sich dort aufhalten und durch die dortigen Behörden geduldet (vielleicht auch gefördert) oder eben nicht selbst bekämpft werden können.
    Halten sich Terroristen an Gesetze ?
    Gesetze hinken den Geschehnissen meistens sowieso hinterher.
     
  8. #7 Schorsch, 23.05.2012
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    Speziell wundert es, da die herkömmliche AK-47 tagtäglich die bewaffnete Drohne im "Daily Bodycount" schlägt. Da muss man doch fragen, ob da der ganze Terz um die paar Drohnen gerechtfertigt ist. Meines Erachtens eine von der Realität abgelöste Diskussion.
     
  9. #8 MiG-Mech, 23.05.2012
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    Jupp, es ist wie so oft:
    Kleinere Gefahren/Bedrohungen werden höher bewertet als größere.
     
  10. #9 Fliegernase, 23.05.2012
    Fliegernase

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    Ich glaube nicht, dass eine Ächtung viel bringen wird, finde es aber prinzipiell eine gute Sache.

    Derzeit werden Kriege durch zu hohe Kosten und problematische Verluste eigener Soldaten verhindert. Mit Einführung von kämpfenden Drohnen kippt das. D.h. in der Zukunft werden Drohnen in massen und günstig zu produzieren sein. Durch Wegfall von Kosten und Soldatenverlusten werden dann wieder mehr Kriege geführt werden. Das ist eine Entwicklung die wir vielleicht nicht wünschen aber vermutlich kaum verhindern können.
     
  11. #10 Monitor, 23.05.2012
    Monitor

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    Meistens gewinnt ja die Guerilla (Vietcong, Mudschaheddin, Taliban, ...).
     
  12. #11 beistrich, 23.05.2012
    Zuletzt bearbeitet: 23.05.2012
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    Friedensforscher* sind gegen Waffen? Ganz was neues.

    Allerdings frage mich bei diesem Satz:

    wie gut sie als Forscher sind.

    Leistungsfähige, bewaffnete Drohnen (in der Klasse Reaper und Heron um die es hier anscheinend geht, nicht die Dinger für das Iphone) sind weder "unsichtbar", für die Bevölkerung, noch billig.

    Wenn sie aber die rechtliche Seite der "geheimen" Kriege der USA in Pakistan, Jemen und Somalia kritisieren würden, wäre ich dabei.
    Dabei sind Drohnen aber nur eine, wichtige, Waffe. Ein Mittel zum Zweck, neben anderen.



    *Ich bin auch für den Frieden :)
     
  13. Xena

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    Durch Drohnen verändert sich die Kriegsführung komplett. Man kann vom "Wohnzimmer" aus jedes beliebige Land bekämpfen ohne eigene Verluste, ohne innenpolitische Probleme, was alle Hemmungen fallen lässt für den der solche Drohnen hat. Man kann überall aus dem Nichts sozusagen, ohne Vorwarnung, Kriegserklärung oder sonst was in das Leben anderer eingreifen. Man sieht das ja im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan wo sich die Bevölkerung einer ähnlichen Situation ausgesetzt sieht wie im Irak oder Afghanistan wo ständig irgendwo etwas explodiert und das Leben immer gefährlicher wird inklusive Kollateralschäden.

    Durch Drohnen werden Szenarien wahr wie mit Skynet in Terminator. Nur, daß da keine Maschine dahinter steckt sondern ein Land, das keine Hemmungen kennt seine Sicht der Welt anderen aufprägen zu müssen...
     
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  14. #13 MiG-Mech, 23.05.2012
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    Das hätte man mit Raketen auch schon längst tun können und trotzdem ist es nicht passiert.
     
  15. #14 propellermann, 23.05.2012
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    Na dann mal ran an den Joystick!

    konnte ich mir jetzt nicht verkneifen:TD:
     

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  16. #15 Bleiente, 23.05.2012
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    aus der Quelle :
    In einem Land in welchen Soldaten (wohlgemerkt die eigenen !) Mörder genannt (oder auch geschimpft) werden können, ist es nur konsequent zu Ende gedacht eben diesen Soldaten auch jeden Schutz bzw deren Möglichkeiten zu berauben.

    Wenn morgen Eier knapp werden, wird es auch Wissenschaftler geben die feststellen das der Genuss von Eiern ungesund sei und deshalb zu ächten wäre. :TD:

    Spitzenidee von Dir ! :TD:
     
  17. #16 beistrich, 23.05.2012
    Zuletzt bearbeitet: 23.05.2012
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    (Wieso in Pakistan das Leben gefährlicher worden ist hat viele Gründe, aber ich denke du meinst jetzt nur die Einsätze von westlichen Streitkräften)

    Ohne Drohnen würden die USA auch so Taliban und Al Qaida-Kämpfer in Pakistan angreifen. Der politische Wille ist ja da und wenn man, aus welchen Gründen auch immer, keine amerikanischen Soldaten in/über Pakistan einsetzen wollte, würden sie eben mit zb: gelenkten Bomben, gelenkten Raketen und Artillerie angreifen.

    Der Unterschied, den die Drohnen machen, ist das sie durch die Kombination ihrer Kameras und der sofort verfügbaren, relativ kleinen, Waffen sehr effektiv sind. Effektiver als zb: Tomahawks die noch in den 90ern das Mittel der Wahl gegen Terroristen waren.

    Wegen Kollateralschäden: Die Gefahr solcher ist mit "alten" Mitteln höher, bei einer zb: Reaper kann der "Pilot" zumindest noch vor dem Abfeuern sehen ob Zivilisten da sind oder nicht.


    Drohnen veränderten viel in der Kriegsführung aber am Schluss sind halt doch nur neue Waffen. Fliegende Kameras und wiederverwendbare gelenkte Raketen.

    Die Aufregung wegen Drohnen scheint nur deswegen teils so groß zu sein weil jetzt ein paar draufkommen das es Waffen gibt die sehr unpersönlich, über große Entfernung tödlich sein können. Aber da sind jetzt Drohnen nicht die ersten.

    ps, Wegen Skynet: Wenn ich die Filme des Steierbua richtig in Erinnerung habe, hat Skynet am ersten Tag die Menschheit mit ICBMs fast vernichtet. Die Roboter sind erst später im großen Maßstab gekommen...:wink:
     
  18. Toryu

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    Ich verstehe diesen ganzen Singsang nicht.

    Drohnen sind das optimale Counter-Terrorismus Mittel.
    Ähnlch wie eine Mine schläft die Drohne nie - sie kann dazu gleichzeitig überall und nirgendwo sein. Außerdem ist sie entbehrlich und leicht nachzubeschaffen. Ganz im Gegensatz zu einem Kampfflugzeug mit teurem und schwer ersetzbarem Piloten.
     
  19. #18 Taliesin, 24.05.2012
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    Minen sind ja auch nicht so ganz unumstritten ;)
    Genau das ist doch der Punkt. Wenn man Kriege führen kann, ohne eigene Verluste befürchten zu müssen, dann sinkt die Hemmschwelle, Kriege zu starten. Bisher führten gerade die eigenen Verluste immer zu einer sehr lebhaften Diskussion um die Sinnhaftigkeit des Krieges, wenn die eigenen Verluste ausbleiben, dann wird wahrscheinlich auch diese Diskussion ausbleiben.
     
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  21. Toryu

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    Die Kriege der Großheere sind so wie so Vergangenheit.
    Heute handelt es sich meist um Kämpfe zwischen regulären und irregulären Kräften - Asymmetrische Kriegsführung.

    Die Drohne bringt wieder einen Teil Symmetrie in das Geschehen.
     
  22. #20 atlantic, 24.05.2012
    atlantic

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    mit drohnen kommt wieder symetrie rein'?:headscratch::headscratch:

    (ist mir jetzt unklar )

    Drohnen sind leider nur ein neuer Aspekt der Kriegsführung.
     
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