Zellulose Verdünner?

Diskutiere Zellulose Verdünner? im Farben, Verdünner, Pinsel & Pinselarbeiten Forum im Bereich Tips u. Tricks; Nachdem ich hin und wieder den Tip gelesen habe, bestimmte Farben mit "cellulose thinner" zu verdünnen, da diese dann schneller trocknen (xtra...

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  1. #1 moto khalupke, 23.01.2009
    moto khalupke

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    Nachdem ich hin und wieder den Tip gelesen habe, bestimmte Farben mit "cellulose thinner" zu verdünnen, da diese dann schneller trocknen (xtra z.b.) hier meine Frage: welche Verdünner sind denn sog. "cell. thinners"?
    Was ist der Unterschied zu den üblichen Verdünnern (für enamel z.b. der Humbrol verdünner...). Auf den Gebinden steht das leider nicht so deutlich drauf.
     
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  3. F-18

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    Ich bin mir nicht ganz sicher; aber "echter" Nitro-Zellullose-Verdünner hat wohl eine andere Zusammensetzung als der normale Universal-Verdünner (auf jeden Fall hat er eine andere Zusammensetzung, als Terpentin/Humbrol-Verdünner)?:confused::?!
     
  4. #3 moto khalupke, 23.01.2009
    moto khalupke

    moto khalupke Flieger-Ass

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    gute frage! ich kenne Nitroverdünner wohl! Hab ich auch in Gebrauch, aber nur um die pistole nach alcald gebrauch zu reinigen! Ich hab da skrupel das aufs plastik zu spritzen...ist doch recht agressiv!?
     
  5. F-18

    F-18 Fluglehrer

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    Du kannst es ja mal auf einem Reststück probieren, bei vorsichtigem Farbauftrag sollte eigentlich nichts passieren.

    MfG

    F-18

    P.S.: Aggressiv ist es schon; kann man auch sehr gut zum Kleben verwenden:)
    P.P.S.: Such´ dir lieber noch jmd., der mehr Ahnung hat, als ich(ich mein´ mal wo gelesen zu haben, dass Nitro die Farbeigenschaften nicht nur verbessert)!
     
  6. #5 peter2907, 12.02.2009
    Zuletzt bearbeitet: 12.02.2009
    peter2907

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    Hallo zusammen,

    Mit Nitro Zellulose Verdünner kenne ich mich nicht aus. Aber sollte es das gleiche sein wie Aceton, kann man damit wirklich Polystyrol kleben. Ich habe eine Lehre in einem großen Chemiewerk in Düsseldorf gemacht. Dort haben wir im Labor Polystyrolkleber hergestellt, indem wir Styropor in Aceton aufgelöst haben bis die gewünschte Konsistenz erreicht war.
    Aber ausprobiert hab ich den Kleber nicht. Der steht schon seit 1996 bei mir im Keller und ist immer noch flüssig.

    Also ich benutze Nitro-Universalverdünnung oft, um Enamelfarben (Revell, Humbrol und Model Master) zu verdünnen.
    Man muss natürlich zunächst die Verträglichkeit der Farben und der zu lackierenden Oberfläche testen.

    Die Verdünnung wirkt sehr stark. Wenn Terpentinersatz nicht mehr wirkt, geht es oft noch mit Nitro-Universalverdünnung, zum Reinigen nehme ich nur dies.

    :!:Ich habe festgestellt, dass es das Trockenverhalten beschleunigt.

    Darin liegt aber auch, beim Farbauftrag mit der Spritzpistole, die erhöhte Gefahr der Nebelbildung. Die Farbe trocknet u.U. ja auf dem Weg zur Oberfläche vorzeitig.

    Die Glanzwirkung des Farbauftrags könnte verschlechtert werden, müsste man erstmal (nicht am Modell) ausprobieren.


    Ich hoffe, dass ich helfen konnte.
     
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  8. #6 Rhino 507, 12.02.2009
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    Ein argument gegen den Cellulose-Verdünner ist vor allem der durchdringened Geruch. Da ist Revell oder Tamyia Verdünner der reinste Wohlgeruch.


    gruss Rhino
     
  9. #7 Hans Trauner, 14.02.2009
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    Lasst euch nicht immer von den wirklich sehr ungenauen Bezeichnungen aus dem amerikanischen Modellbau verunsichern. Nitrocelluloselacke sind nicht mehr im allgemeinen Gebrauch, es sei denn man hat mit Restauration von Oldtimern zu tun oder ist Konzertflügelhersteller. Ein allgemein erhältlicher Lack auf Zellulosebasis ist Zaponlack, aber den verwendet man auch nicht im Modellbau.

    Was die Amis als Cellulose Thinners bezeichnen, heisst im Baumarkt "Nitro-Universalverdünnung". Keine 'echte Nitroverdünnung', sondern hat sich halt als Produktbezeichnung gehalten, so wie Fön oder Tempotaschentuch. Die Universalverdünnungen sind Benzine mit Zusatzstoffen wie Toluol oder irgendwelche Ketone. Sie haben starke Lösungseigenschaft, je nach genauer Zusammensetzung. In aller Regel sind sie so 'scharf', dass sie ohne Probleme als Flüssiglkleber im Plastikmodellbau eingesetzt werden können.

    Für den Einsatz bei normalen Alkydharzfarben ( Enamels, sprich Humbrol oder Revell) bringt das keinerlei Vorteile. Es genügt Terpentinersatz (Testbenzin) oder der jeweilige hauseigene Verdünner (den aber nur ggf. zum Einstellen der Spritzfähigkeit. Zum Pinseln oder Säubern reicht Terpentinersatz mehr als aus).

    Was aber immer wieder diskutiert wird, ist die Verdünnung von Acrylfarben auf Alkoholbasis ( sprich Tamiya oder Gunze/Mr Hobby Aquaeus) mit Universalverdünnung. Diese soll die Durchhärtung beschleunigen (macht insbesondere beim Klarlack wirklich Sinn!), aber auch feinere Spritzergebnisse ermöglichen. Letzteres halte ich für Materialfetischismus, der nix bringt, aber die Härtungsgeschichte funktioniert.

    Bei wasserbasierten Acryls wie Revell Aqua, Lifecolor, GamesWorkshop, Humbrol etc. ruiniert man sich die Farbe, sonst passiert nix.

    Meine Meinung: Kompetenzvortäuschendes Geheimmittel ohne wirklichen Effekt. Macht nur die Entsorgung der Lösemittelreste komplizierter, sonst hat man keinen wirklichen Vorteil.

    H
     
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