Erstellt von quarter  |  Antworten: 31  |  Aufrufe: 6160
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  1. #1
    quarter

    Avatar von quarter
    Ich habe mich ja in der letzten Zeit etwas rar gemacht hier und auch auf dem Rest des Bords, aber das hatte seine Gründe.
    Die Arbeiten an der P-38 gehen jetzt auch weiter, Grund dafür das es mit dem Modell nicht weiter ging ist das nun folgende.

    Doch zuerst etwas Geschichtliches, damit ihr wisst worum es überhaupt geht!

    Dr. Eugen Sänger erprobte ab 1937 in der DFL in Trauen (Lüneburger Heide) das von ihm entwickelte Staustrahltriebwerk in einem eigens dafür errichteten Institut.
    Das offiziell als Prüfstelle Institut war in der Lage Raketen mit bis zu 100t Schub und einem Brennkammerdruck von bis zu 120 Bar zu testen.
    Die Austrittsgeschwindigkeit der Brenngase bertug bei diesen Triebwerken bis zu 3000m/sek.
    Praktische Versuche wurden ab 1939 bis zum Kriegsende durchgeführt, im Jahre 1941 wurde erstmals ein sogenanntes "Kaminrohr" auf einem LKW montiert und erprobt.
    Die später auf eigens dafür angeschafften Flugzeugen vom Typ Do 17-Z und Do 217 E-2 montierten Triebwerke hatten Leistungen von bis zu 20000 PS.

    Neben der Triebwerksentwicklung wurden an diesem Institut Forschungen über optimierte Rumpfformen und Flügelprofile angestellt, die zur Entwicklung eines Fernbombers führen sollten.
    Die in diesen Jahren der Forschung gemachten Erkenntnisse gelten u.a. als Grundlage zur Entwicklung der X-15.

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    quarter

    Avatar von quarter
    Schon länger schwebte mir ein solcher Umbau vor, Objekt der Begierde war da natürlich sofort nach Erscheinen die Do 215 von Revell.

    Im Original sah das von der DFL genutzte Flugzeug so aus.
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  4. #3
    quarter

    Avatar von quarter
    Als Grundbausatz hatte ich die wie gesagt die Do von Revell zur Verfügung.
    Die Unterschiede zwischen den Do 217 Versionen E2 und E5 können mit wenigen Handgriffen beseitigt werden, die Gleitbombe verschwindet erstmal in der Grabbelkiste und auch die Abwehrbewaffnung wird nicht gebraucht und landet vorerst dort.

    Der sonstige Zusammenbau das Modells ist nicht mit größeren Schwierigkeiten verbunden, alles paßt soweit nur im Bereich der Trakflächenoberseite muß an den Nahtstellen der Flächenteile sauber gearbeitet werden.
    Auch der hintere Rumpf sollte auf Grund der Aufteilung der Bauteile sauber zusammengebaut werden. Hier, aber auch nur hier muß etwas gespachtelt und geschliffen werden.
    Im Cockpit habe ich außer ein paar Ätzteilen von Eduard nicht weiter an Aftermarket Teilen verwendet und wie ich die Preßluftflasche gebaut habe, konnte man ja vor einiger Zeit an anderer Stelle sehen.
    Alles in allem ist der Bauzustand nach knapp 10 Tagen so gewesen.
    Beriets hier kann man erkennen das ich die Oberseite des Modells "vermaßt" habe und die ersten Lagerbockhalter für das Triebwerks Stützgestell sind zu erkennen.
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  5. #4
    quarter

    Avatar von quarter
    Noch etwas zu der im Hintergrund zu erkennenden Zeichnung. Durch Zufall bin ich im WWW auf jemanden gestoßen der über dieses Thema eine Facharbeit geschrieben hat. Er war so freundlich und hat mir völlig unentgeltlich eine CD mit allen ihm zur Verfügung stehenden Bildern und Zeichnungen gebrannt und sie mir zugeschickt.
    Von unschätzbarem Wert waren darauf enthaltenen Kopien von originalen Blaupausen die auch die Maße enthielten. Ein hochkopieren auf 1:48 war da nur noch eine reine Formsache.

    Für den fordern Stützbock habe ich mir eine Helling gebaut, damit während der Aushärtephase des Klebers nicht verkehrt geht.
    Das Gestell slebst besteht aus elliptischen Profilen die man als Set bei Rai-Ro kaufen kann. Ich habe sie schon des öffteren bei solchen Sachen verwendet
    (Ta 154 Mistel).
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  6. #5
    quarter

    Avatar von quarter
    Und hier der zur Helling gehörenden H i n t e r e Stützbock.
    Oben geschriebenes gilt aber auch für den vorderen Lagerbock.
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  7. #6
    quarter

    Avatar von quarter
    Hier der Gerechtigkeit halber noch der vordere Lagerbock.
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  8. #7
    quarter

    Avatar von quarter
    Spätestens jetzt mußte ich mir ganz konkret Gedanken über das Triebwerk machen.
    Zuerst wollte ich das Triebwerk aus Sheetplatten bauen.
    Angesichts der unterschiedlichen konischen Eintritts und Austrittsöffnungen habe ich nach dem erfolglos verlaufenden zweiten Versuch dieses Experiment abgebrochen.
    In der Seitenansicht des original kann man recht gut erkennen was ich meine.
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  9. #8
    quarter

    Avatar von quarter
    Hilfe kam dann in zweierlei Form.
    Zum einen bot die Firma Modulor aus Berlin ein im Duchmesser fast passendes Rundmaterial an, zum anderen kannte bei der Bearbeitung das selben ein Freund helfen.
    Hier muß ich eine Pause einlegen und meinem freund Dietmar und der VW Coaching herzlichst danken!
    Denen ist es zu verdanken das das Triebwerksrohr auf´s 100stel genau nach meinen Wünschen abgedreht wurde und anschleißend mit einer durchgängigen Bohrung versehen wurde die eine wirklich maßstäbliches Aussehen der Wandung zur Folge hatte.
    Ohne die Jungs wäre ich aufgeschmissen, das Projekt nicht durchführbar und ich um einiges ärmer, wenn auch um eine Drehbank reicher gewesen. ;)

    Das Rundmaterial wird von Modulor in zwei unterschiedlichen Längen geliefert, ich habe das längere gewählt und mehrere Triebwerksrohlinge anfertigen lassen, man weiß j :red: a nie.
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  10. Hallo

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  11. #9
    quarter

    Avatar von quarter
    Fertig bearbeitet bekam ich den Rumpfrohlng dann nach einiger zeit so wieder.
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  12. #10
    quarter

    Avatar von quarter
    Auf dem Foto ist zu erkennen das das Triebwerk mit diversen Bohrungen versehen werden mußte. Diese sollten natürlich genau parallel zueinander und gegenüber sein, damit das ganze später nicht krumm und schief auf der Do zu liegen kommt.

    Um dies zu verhindern habe ich mir eine Helling aus Holz bebastelt, in der ich das Triebwerk für weiter Arbeiten verrutschsicher ablegen konnte.
    Die Ränder sind genau so hoch das man bequem ein Linial zur Vermesseung drauf entlang schieben und auf dem Triebwerk Fixpunkte anzeichnen kann.
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Do 217 mit Sänger Triebwerk

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