Erstellt von Friedarrr  |  Antworten: 72  |  Aufrufe: 13271
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  1. #1
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Da ich mit meiner Ar96 an einem Punkt angekommen bin, an dem die Kennung noch Probleme macht, hab ich sie bei Seite gelegt und mit dem Umbau der Revell Bf 109 G-10 in eine Bf 109 G-6/AS angefangen. Vor lauter Übereifer sind mir aber leider die ersten Fotos vom Baubeginn abhanden gekommen und so kann ich nur mit Bildern dienen, welche schon den „Rohbau“ zeigen.
    Dargestellt soll eine schwarze BF 109 G-6/AS der I.EJG2 werden.
    Als der Bericht erschien, war ich mal wieder Feuer und Flamme und wollte unbedingt diese Maschine bauen! Die gleiche Idee hatten dann auch andere und ich fand einen Baubericht bei dem sogar angegeben worden ist, dass es Decals gibt und wo sie erhältlich sind.
    Also nichts wie die Decals bestellt und nach einem geeignetem Bausatz Ausschau gehalten.
    Da es keine Bf 109 G-6/AS in meinem Maßstab gibt, wurde die G-10 von Revell besorgt.
    Den Bausatz von Revell hab ich vor Jahren schon mal gebaut, nur scheinen die Formen langsam ans Ende ihrer Lebensdauer zu gelangen. Viele der Gravuren waren nicht mehr vollständig und gerade an den Flügelrandbögen war alles sehr „Ausgefranst“!
    Der sehr weiche Kunststoff macht ein Bearbeiten dafür sehr leicht, dies birgt aber naturgemäß auch einige Gefahren.
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  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Der Bausatz ist im Allgemeinen recht ansprechend und Passgenau. Mit einwenig zusätzlicher Arbeit lässt sich so ein sehr schönes Modell bauen.
    Das Abtrennen der Landeklappen, Seiten- Höhen- und Querruder ist schnell erledigt und bringt somit später etwas mehr „Leben“ an das Modell.
    Leider hat Revell den Kopfpanzer an die Rumpfschalen „angegossen“, das ist natürlich nicht akzeptabel und er muss somit abgetrennt werden. Der Ladelufteinlass hat leider keinen „Einlass“ und musste aufgebohrt werden, die Schweißnaht wurde mit einem dünn gezogenen Gießast dargestellt.
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  4. #3
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Der Prop. ist überhaupt nicht zu gebrauchen! Er ist viel zu klein und in der Form auch noch falsch, einen besseren hab ich in der Ersatzteilkiste gefunden. Da dieser nun aber auch eine andere Befestigung benötigte, wurde sie anhand zweier ineinandergestreckter Injektionsnadeln schön leicht drehbar hergestellt.
    Die Abschirmbleche über den Abgaskrümmern sahen alles andere aus als Bleche und sollten durch bessere ersetzt werden. Leicht geht dies z.B. mit Blechen von Teelichtern.
    Das ETC (Bomben/Tankaufhängung) vom Bausatz ist auch nicht so gelungen und wurde abgeschliffen. Ein besseres lag in der Grabbelkiste und stammt von einer Academy G-6.
    Die MGs über dem Motor wurden durch welche von Schatton ersetzt und der „Schusskanal/Ausbuchtung“ wurde so bearbeitet das beim öffnen die Mündungen nicht gestört hätten.
    Natürlich kann man, wenn man eh die Kleinbohrmaschine wieder in der Hand hat, die Auswurfschächte der Kanonen unten am Rumpf öffnen.
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  5. #4
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Viele Fotos zeigen BF 109s mit „ausgefahrenen“ Vorflügeln!
    Diese können aber getrost auch im eingefahrenen Zustand dargestellt werden, da sie, so zu sagen „Feder betätigt“ waren und oft am Boden von den Warten wieder in „Normalfluglage“ zurückgedrückt wurden.
    Um mehr Modellbauspaß zu haben, habe ich sie weggeschliffen/geschabt und mit Blech von Teelichtern neu erstellt um sie später in ausgefahrenen Zustand darstellen zu können.
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  6. #5
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Die Positionslichter an den Flügelenden sind „ausgeschnitten“ und mit Bohrungen versehen um nach dem Lackieren die „Birnen“ besser anbringen zu können.
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  7. #6
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Die Bügelkannten wurden alle abgetrennt um sie später mit kleinen Blechen besser nachzubilden. Die des Seitenruders müssen eh entfernt werden, weil sie so nicht an meiner
    G-6/AS waren.

    In der Ausgabe 04/04 der J&P hab ich nun gelesen das viele der BF 109 G-6 des JG 300/301/302 im unteren linken Flügel Landescheinwerfer hatten, ich brauch wohl nicht zu erwähnen, dass ich mal wieder ins Grübeln gekommen bin!?
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  8. #7
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Von Revell vergessen wurden die Hutzen links und rechts unterhalb der seitlichen Frontfenster, die kleinen Beulen hinter den MG- Öffnungen, das Scharnierband zum öffnen der Motorcowlings, die Zugangsklappe an der Rumpfunterseite, ein Zugangsdeckel auf dem linken Flügel, den Auslaß des Ölkühlers, die mittigen Betätigungsstangen aller Kühlereinlasse, das kleine mittige Loch unten zwischen Spinner und Ölkühler, die Betätigungsstange des Flettnerruders des SLWs, je vier längliche Löcher in den Farwerkschächten, die Darstellung der Öffnung für die Aufbockgestelle hinten am Rumpf…dies alles sollte bei einer G-10 wie auch bei meiner G-6/AS so gewesen sein und wurde daher ergänzt.
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  9. #8
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Der Ölkühler entspricht eher dem der G-6, denn bei der G-10 müsste er etwas „bulliger“ sein, das sparte in diesem Fall aber eine menge Arbeit!
    Eigentlich hätte eine G-10 beim Staufach hinter dem Piloten einen Kasten, dieser und auch die Staufachklappe, die ersatzweise vorhanden sein sollte, sind nicht im Bausatz berücksichtigt. Da eine G-6/AS diesen Kasten eh nicht hatte, wurde der Staufachdeckel mit einem Stückchen zurechtgeschnittenem Kunststoff- Sheet erstellt.
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  10. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  11. #9
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Des Weiteren muss, um von der Grundauslegung der Revell G-10 eine/diese G-6/AS zu machen, noch folgendes geändert werden:
    1. die Öffnung des Moronemast am unteren linken Flügel schließen

    2. der Deckel zum Ölpeilstab, vorn an der linken Motorcowling, nach
    unten versetzten
    3. der Deckel zum Kompass an der linken Seite verspachteln
    4. je nach Rüstsatz, Deckel an der rechten Seite verspachtelt oder
    gravierten
    5. die „großen“ Rader müssen gegen schmalen ausgetauscht werden
    6. die großen Radverkleidungen an der Oberseite der Flügel müssen
    gegen kleine Beulen ausgetauscht werden
    7. der HF-Antennenmast muss von der Erlahaube auf den Rumpfrücken
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  12. #10
    Friedarrr

    Avatar von Friedarrr
    Das Instrumentenbrett ist vom Bausatz. Es wurde nur dünnergeschliffen, die einzelnen Rundinstrumente aufgebohrt und von hinten, ein schwarz bemaltes weiße Kunststoffsheet, angeklebt. Dann kann man z.B. Zeiger einkratzen, die dank des Weißen kunsstoffes deutlich werden.
    Die Gurte sind von Eduart und waren schon bemalt.
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