Erstellt von Pyle  |  Antworten: 6  |  Aufrufe: 1015
  1. #1
    Pyle

    Avatar von Pyle
    Moin, moin an alle im Board.
    Ich hab jetzt mal eine menge Fragen bezüglich der "hauseigenen" Airbusflotte, die also die typische Airbuslackierung haben.

    1.
    Haben diese Flugzeuge die ganz normale Serienausstattung oder handelt es sich um Versuchsträger zur Flugerprobung bei denen z.B. statt Sitzreihen irgendwelche Sensoren und Tanks eingebaut sind.
    Oder dienen die Flugzeuge auch zum "Klinkenputzen" und fliegen rund um die Welt um neue Kunden zu werben?

    2.
    Wird von jedem Airbustyp, also auch von den vielen Unterversionen, eine in den Airbusfarben lackiert? Und wie lange bleiben diese Flugzeuge in den Farben? Wie sieht es z.B. mit dem schon betagten A-300 aus? Den gab es ja auch mal in den Werksfarben. Steht der immer noch bei Airbus irgendwo rum?

    Worauf ich hinaus will: Mit der Zeit müssten sich ja eine Menge von Flugzeugen angesammelt haben, die schon an die Stärke einer Airline heranreichen. Eine teure Angelegenheit, diese Flugzeuge betriebsbereit zu halten, vor allem wenn man bedenkt dass diese Flugzeuge(besonders die älteren) ja keinen Gewinn oder Nutzen einbringen(die Beluga jetzt mal ausgenommen).
    Und wo werden diese Flieger geparkt? Ein Teil in Tls, ein anderer in Hamburg und der Rest in Spanien? Oder gibt es da einen zentralen "Parkplatz"?
    Ich bin zwar nicht oft auf dem Airbusgelände in Finkenwerder, aber alles was da landet fliegt mehr oder weniger direkt über meiner Hütte hinweg. Und da sind auch oft solche Werksflieger dabei. Was passiert mit den Flugzeugen, wenn die Flugerprobung abgeschlossen ist?

    Also, ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, damit ich endlich wieder ruhig schlafen kann

    Gruß
    Pyle

  2. Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Bestseller und die Flugzeug-Kategorie

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  3. #2
    Acela

    Avatar von Acela
    Die Flieger die diese Lackierung tragen sind zuallererst Prototypen, vollgestopft mit Testgeräten. Meistens erhalten sie dann eine Serienausstattung um, wie Du schon sagtest, Klinkenputzen zu gehen. Ab und zu testet man in ihnen neue Kabinendesigns und führt sie dann den Kunden vor...

    Wenn Sie nicht mehr benötigt werden verkauft man sie entweder mit Preisnachlässen an Kunden, ähnlich einem Vorführwagen, oder sie werden Dauertests unterzogen, oder eben, nach Jahren der Flugerprobung gleich verschrottet, da sie meistens im Rahmen der Erprobung enorme Belastungen über sich egehen lassen mussten.

    Der A300 Prototyp (A300B1, S/N 001, F-WUAB, später F-OCAZ) wurde im August 1974, nach nur zwei Jahren, verschrottet. Ein Teil des Rumpfes, der linke Flügel, ein Triebwerk und das Fahrwerk stehen im Deutschen Museum.

    Schade, der wäre in seiner Livery Lackierung sicherlich ein Blickfang auf Airshows...

  4. #3
    Glideslope

    Avatar von Glideslope
    Zitat Zitat von Pyle
    Wie sieht es z.B. mit dem schon betagten A-300 aus? Den gab es ja auch mal in den Werksfarben. Steht der immer noch bei Airbus irgendwo rum?
    Speziell zum A300: Der erste Prototyp (F-OCAZ) wurde verschrottet, Reste befinden sich in einem Museum. Der zweite (OO-TEF) ging in den Liniendienst und stand geraume Zeit als Wrack auf dem Flughafen in Brüssel, letztes Jahr kam er in die Schrottpresse.
    In Airbus-Werksfarben und mit der Aufschrift "Zero-G" präsentiert sich der dritte Prototyp (F-BUAD). Genutzt wird er - wie schon die Aufschrift vermuten lässt - für Parabelflüge, in denen mit speziellen Flugmanövern Schwerelosigkeit erzeugt wird.

  5. #4
    Pyle

    Avatar von Pyle
    Hallo,
    danke für die Antworten, dann wäre ja schon das Wesentliche geklärt. By the way noch eine Frage zum A380:
    So viel ich weiß, sollen ja alle Flugzeuge in der neuen SuperHighTech-Lackierhalle in Finkenwerder/Hamburg lackiert werden. Die Montage erfolgt aber in Toulouse. Heißt das, der Jungfernflug des A380 findet im unlackiertem Zustand statt??? Wohl kaum, oder wie oder was?

    Gruß
    Pyle

  6. #5
    beistrich


    Ja sollte er. Aben wenn die Anwohner die längere Landebahn verhindert wird wohl nichts draus.

  7. Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

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  8. #6
    bluechip

    Avatar von bluechip
    Zitat Zitat von beistrich
    Ja sollte er. Aben wenn die Anwohner die längere Landebahn verhindert wird wohl nichts draus.
    Die verlängerte Landebahn wird nur für die Frachtversion benötigt. Die jetzige Passagierversion ist davon nicht betroffen, sie kann ohne Probleme in Finkenwerder landen. Ansonsten muss Hamburg halt ein Lackiererteam nach Toulouse schicken.

  9. #7
    Acela

    Avatar von Acela
    Die Landebahn wird so oder so kommen. Airbus hat doch das perfekte Druckmittel: ARBEITSPLÄTZE! Was denkt Ihr wie schnell die Bahn gebaut wird wenn Airbus einen Stellenabbau androht, weil z.B. die Produktion des Frachters nach Toulouse geht...

    Ich finde es schrecklich das man heute gegen alles was der Allgemeinheit dient klagen kann.

    Egal ob BBI Airport, Waldschlößschen Brücke Dresden, überall hat jemand was dagegen und die Klagerei verschlingt Millionen Steuergelder...

Airbus in Werksfarben

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