CH 53K und Eurocopter HTH

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Herby

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Wie schaut es denn mit den vorhandenen Hallen aus? Passt der rein oder müssen die erweitert oder gar neu gebaut werden...?
Bei nahezu jeder Einführung eines neuen Musters werden/wurden die betroffenen Fliegerhorste hallen- und infrastrukturtechnisch aufgerüstet bzw. angepasst. Warum nicht jetzt auch?
 
Kilgore

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Also die Hallen in Holzdorf und Laupheim sollten keine Probleme mit CH-47F haben - die CH-53G / GA / GS ist sowohl von der Höhe her, als auch vom Rotordurchmesser größer als die CH-47F.

Damit sind die Hauptstandorte der beiden Hubschrauber erstmal Platzmäßig soweit passend aufgestellt - alles andere ist erstmal unwichtig und völligst uninteressant - zu mal man die CHinook auch im Feld warten kann - was die US Army ja auch schon mehrfach unter Beweis stellen musste.

Auch Donauwörth und meinetwegen auch die EFW in Dresden als Airbusstandorte zur Wartung sind entsprechend aufgestellt.
 

Praetorian

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So viel zum Thema es gäbe die CH-53K als MOTS-Version fertig zu kaufen.

Da geht es nur um die im FMS-Verfahren genannte aber bisher offiziell nicht näher beschriebene "green variant" für Israel.
Die Israelis haben wie üblich eine Extrawurst ausgehandelt, weil sie - ähnlich den F-35I - in ihre CH-53K ihre eigenen Komponenten einbauen wollen.

Das muss man als FMS-Exportkunde allerdings nicht zwingend genauso handhaben und kann - sofern für diesen Kunden exportfähig - auch die US-Konfiguration als "MOTS" bestellen.
 
jockey

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Also die Hallen in Holzdorf und Laupheim sollten keine Probleme mit CH-47F haben - die CH-53G / GA / GS ist sowohl von der Höhe her, als auch vom Rotordurchmesser größer als die CH-47F.

Damit sind die Hauptstandorte der beiden Hubschrauber erstmal Platzmäßig soweit passend aufgestellt - alles andere ist erstmal unwichtig und völligst uninteressant - zu mal man die CHinook auch im Feld warten kann - was die US Army ja auch schon mehrfach unter Beweis stellen musste.

Auch Donauwörth und meinetwegen auch die EFW in Dresden als Airbusstandorte zur Wartung sind entsprechend aufgestellt.
Hm also in Holzdorf stehen die 53er zusammen geklappt in den Hallen…
 

Jumo 004

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Also die Hallen in Holzdorf und Laupheim sollten keine Probleme mit CH-47F haben - die CH-53G / GA / GS ist sowohl von der Höhe her, als auch vom Rotordurchmesser größer als die CH-47F.

Damit sind die Hauptstandorte der beiden Hubschrauber erstmal Platzmäßig soweit passend aufgestellt - alles andere ist erstmal unwichtig und völligst uninteressant - zu mal man die CHinook auch im Feld warten kann - was die US Army ja auch schon mehrfach unter Beweis stellen musste.

Auch Donauwörth und meinetwegen auch die EFW in Dresden als Airbusstandorte zur Wartung sind entsprechend aufgestellt.
Bitte daran denken, dass der Rotor der CH-53 ungefähr am Ende des vorderen Drittels der Maschine sitzt. Zudem wird meistens auch noch der Heckrotor umgeklappt. Sind die Rotoren der CH-47 denn faltbar, wie beim CH-53? Falls nicht, kommen an beiden Rumpfenden ja noch einmal mindestens 6m zur angegebenen Rumpflänge dazu.
 

Praetorian

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Sind die Rotoren der CH-47 denn faltbar, wie beim CH-53?
Der Chinook hat normalerweise keine faltbaren Rotorblätter. Es gibt Nachrüstsätze, die eine manuelle Blattfaltung (also von Hand) ermöglichen, mindestens die Briten haben die wohl beschafft. Ob man die mittlerweile gleich als Option bei Neubestellungen auswählen kann, kann ich aber nicht sagen. Eine automatische Blattfaltung gibt es nicht.
 

K.B.

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Das muss man als FMS-Exportkunde allerdings nicht zwingend genauso handhaben und kann - sofern für diesen Kunden exportfähig - auch die US-Konfiguration als "MOTS" bestellen.
Bestellen kann man viel, ob das aber auch so geliefert wird, bleibt dahingestellt.

“The domestic basic CH-53K aircraft, [with its] three T408 engines, are common with any CH-53K export,” a USN spokesperson told Janes . “The avionics, communication gear, and sensor systems would all be developed, negotiated, and exported on a case-by-case basis,” he added.

Das bedeutet also größeren Zeitbedarf für Verhandlungen und höheren Aufwand für etwaige Anpassungen.
Nebenbei schwindet dabei auch das Argument für die Kooperation mit Israel, wenn die Varianten sich deutlich unterscheiden.
 

phantomas2f4

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Bestellen kann man viel, ob das aber auch so geliefert wird, bleibt dahingestellt.

“The domestic basic CH-53K aircraft, [with its] three T408 engines, are common with any CH-53K export,” a USN spokesperson told Janes . “The avionics, communication gear, and sensor systems would all be developed, negotiated, and exported on a case-by-case basis,” he added.

Das bedeutet also größeren Zeitbedarf für Verhandlungen und höheren Aufwand für etwaige Anpassungen.
Nebenbei schwindet dabei auch das Argument für die Kooperation mit Israel, wenn die Varianten sich deutlich unterscheiden.
Der Zug für die CH 53 K ist abgefahren, deshalb erübrigen sich hier weitere Diskussionen / Beiträge mit Focus auf Deutschland als Kunde....
Klaus
 

Praetorian

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Bestellen kann man viel, ob das aber auch so geliefert wird, bleibt dahingestellt.

“The domestic basic CH-53K aircraft, [with its] three T408 engines, are common with any CH-53K export,” a USN spokesperson told Janes . “The avionics, communication gear, and sensor systems would all be developed, negotiated, and exported on a case-by-case basis,” he added.
Naja, aber das ist bei jedem anderen FMS-Case doch genauso?

Im FMS-Verfahren wird ein beabsichtigter Kauf erstmal nur beantragt, dieser dann gegen Exportrichtlinien und US-Sicherheitsinteressen geprüft und kann erst nach anschließender Freigabe durch die DSCA fortschreiten. Dabei kann es dann durchaus dazu kommen, dass Teile als nicht exportfähig eingestuft werden und zwar grundsätzlich exportiert werden darf, in Teilen aber eine Anpassentwicklung nötig wird. Ein Extrembeispiel dafür ist die (fähigkeitsreduzierte) P-8I Neptune für Indien. Andersherum kann auch ein FMS-Kunde gewisse Anpassungen beantragen, z.B. eine andere Funkgeräteausstattung oder einen anderen Radarwarnempfänger.
 

Jumo 004

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Der Chinook hat normalerweise keine faltbaren Rotorblätter. Es gibt Nachrüstsätze, die eine manuelle Blattfaltung (also von Hand) ermöglichen, mindestens die Briten haben die wohl beschafft. Ob man die mittlerweile gleich als Option bei Neubestellungen auswählen kann, kann ich aber nicht sagen. Eine automatische Blattfaltung gibt es nicht.
Ok, dann treffen einige der weiter ober gemachten Aussagen nicht zu und der Platzbedarf eines CH-47 ist in etwa so groß wie für zwei gefaltete CH-53. Da dürften an den Standorten noch umfangreiche Baumaßnahmen anfallen. Aber das Geld ist ja nun da.
 

K.B.

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Naja, aber das ist bei jedem anderen FMS-Case doch genauso?
Ja, aber bei der CH-47 gibt es reichlich Erfahrung auf der US-Seite mit der Anpassung der Hubschrauber. Und mit den niederländischen CH-47F existiert eine Konfiguration, an die man sich bei Bedarf anlehnen kann. Gerade im Bereich der Definition und Zulassung nicht zu verachten - denn da fehlt es ja an Personal im Beschaffungswesen.

(These: Bis wir die ersten CH-47 mit Luftbetankungssonde für den Einsatz in Deutschland zugelassen haben, wird die Dekade ihrem Ende entgegengehen. Vorher wird es "nur" Standard geben. Aber dies ist eher Thema für den CH-47-Thread...)
 
Wolfsmond

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Nebenbei schwindet dabei auch das Argument für die Kooperation mit Israel, wenn die Varianten sich deutlich unterscheiden.
Diese Kooperation besteht in aller Regel darin, dass wir ihnen aus historischen Gründen ihre Ausrüstung finanzieren. Das will ich auch gar nicht in Frage stellen, da diese Verantwortung unsererseits sicherlich zu Recht besteht. Aber welche Synergien sich hier sonst für uns erschlossen hätten, ist für mich nicht ersichtlich. Glücklicherweise kooperieren wir jetzt aufgrund der getroffenen Auswahlentscheidung mit Ländern wie NL, woraus sich echte operationelle Vorteile ergeben und nicht nur politische.
 
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Sens

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Diese Kooperation besteht in aller Regel darin, dass wir ihnen aus historischen Gründen ihre Ausrüstung finanzieren. Das will ich auch gar nicht in Frage stellen, da diese Verantwortung unsererseits sicherlich zu Recht besteht. Aber welche Synergien sich hier sonst für uns erschlossen hätten, ist für mich nicht ersichtlich. Glücklicherweise kooperieren wir jetzt aufgrund der getroffenen Auswahlentscheidung mit Ländern wie NL, woraus sich echte operationelle Vorteile ergeben und nicht nur politische.
1966 stand die BRD vor der Entscheidung CH-53 oder CH-47. Israel hatte sich 1968 für die CH-47 entschieden und Deutschland für die CH-53. Darauf hin schwenkte Israel auf die CH-53 um. Beide Staaten erhielten ihre ersten CH-53 1969 aus den USA. Ende der 80iger initiierte Israel ein Upgrade-Programm für seine CH-53 zusammen mit deutschen Firmen, dessen Elemente auch Eingang in die in Deutschland produzierten CH-53 fanden. Die CH-53 der Israelis stammten aus der US-Produktion oder waren überwiegend ehemalige Maschinen des USMC.
Auch bei der CH-53K ging die Tendenz der Israelis zunächst in Richtung CH-47. Da der Iran als aktuell größter Feind angesehen wird hat die Bordeinsatzfähigkeit und größere Reichweite der CH-53K samt Kooperation mit dem USMC den Ausschlag gegeben.
Mit dem künftigen Schwerpunkt Europa ist die CH-47 inzwischen das Standardmuster und die richtige Entscheidung. Es werden damit zwar die bisherigen Bande zu Sikorsky gekappt, doch wie Du richtig anmerkst überwiegen die operationellen Vorteile.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bundeswehr sich da einfügt und keinen deutschen Sonderweg beschreitet. Dazu gehört auch, dass man die Erfahrungen und Spezifikationen der Niederländer übernimmt.
 
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