Modellbau Graupner insolvent

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Alien
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Das Traditionsunternehmen meldet Insolvenz an, da die Gewinnerwartungen der südkoreanischen Mutter nicht erfüllt wurden.
Die deutsche Graupner/SJ werde künftig nicht mehr Teil der Herstellungs- und Vertriebskette des Mutterunternehmens in Südkorea sein, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Holger Blümle am Donnerstag mit. "Damit deutet sich nun das Ende einer Ära im Deutschen Modellbau und Handel von Komponenten zumindest unter dem Label Graupner an", sagte Blümle laut Mitteilung. Auch die Markenrechte liegen seit der ersten Insolvenz und der darauf folgenden Übernahme 2013 bei der südkoreanischen Muttergesellschaft.
 

mg218

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Wer ist Graupner ?
 
Ernst Dietikon

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Wer ist Graupner ?
Was für eine Frage? Graupner war seit meiner Jugend der erste Lieferant von Flugmodellbaukästen und Zubehör dazu. Der Graupner Uhu war das erste Balsaflugzeug, welches ich baute. Ich befürchte, heute leigt der Selbstbau von Flugmodellen ohnehin im Argen. Leider!

Gruss
Ernst
 
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So hatten wir seinerzeit ein erstes Gefühl für Aerodynamik sowie zunehmendes Verständnis für Physik entwickeln können. Vielen boys wird das heute fehlen. Was ein Glück, wir hatten die Freude.
Graupner hatte mich dann auch mit den nötigen Rohstoffen (Balsaholz, Spann- Papier u. Lack usw) versorgt. Bis zum ersten Düsenantrieb (hieß Jetex?!).
 
mannigausa

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Kleiner UHU, Beginner,Amigo, Satellit mit 2,5er Webra Diesel und Einkanalfernsteuerung (Tip-Tip Anlage), K 10 mit Styroporrumpf. Dann kam 1969 der Einstieg in die aktive Fliegerei, die bis heute anhält.
Danke Johannes Graupner
 
Whisky Foxtrott

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Kleiner UHU, Beginner,Amigo, Satellit mit 2,5er Webra Diesel und Einkanalfernsteuerung (Tip-Tip Anlage), K 10 mit Styroporrumpf. Dann kam 1969 der Einstieg in die aktive Fliegerei, die bis heute anhält.
Danke Johannes Graupner
Nicht ganz. Webra Selbstzünder wurden nicht von Graupner vertrieben. Graupner begann mit Taifun'-Motoren und entwickelt ab Ende der 50-er zusammen mit Ogawa die O.S. Motoren.
Es war nicht 'Johannes', sondern 'Hans' Graupner, der mit dem Modellbau begann.
 
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mannigausa

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Ich hatte seinerzeit den Webra (die wurden glaube ich von Hegi vertrieben) geschenkt bekommen. Da es aber häufig ein Problem beim Anwerfen gab, hat mir mein Vater einen O.S. Max gekauft.
In der Firmenhistorie kenn ich mich nicht gut aus. Ich kann mich aber an den Schriftzug Johannes Graupner erinnern.
 
Whisky Foxtrott

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Ja, 'Hegi' war in der Nähe von Nürnberg, ich meine Allersberg. Hatten sehr schöne Modelle, die die damaligen Möglichkeiten der Fernsteuerungen und deren Bediener an deren Grenzen brachten. Der damals gängigste Webra war der "Winner". Einer der ersten O. S. Glühzünder war der "Pet".

Richtig, "Johannes Graupner". Das war der Firmengründer, der in der Nachkriegszeit sinngemäß in der Hinterhaus-Garage die damals typischen Sperrholzplatten mit Heinzelmännchen, Christbäumen und Laternen etc. fertigte. Um '53 übernahm der Sohn Hans das Unternehmen und das war der Start zum Modellbau. Freiflug, Grundig Tip-Tip Steuerung, Thermikbremse mit Glimmschnur, Jetex Düsentriebwerk, etc. Dann übernahm Stefan das Geschäft, und die große Fertigungstiefe mit über 300 Mann Belegschaft wurde von den China-Schaumwaffeln ruiniert.

Graupner war für mich in den 60-ern eine schöne Zeit; Flugzeiten von mehr als 2 Minuten waren reine Glücksache.

Das aktuelle koreanische Unternehmen, etwa 7 Jahre bestehend, hatte mit 'Graupner' nur noch den Namen gemein.
 
Norboo

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Da werden Erinnerungen wach...bei mir war es die Topsy, die ich intensiv ohne Motor als Gleitflieger testete (mit Ausgleichsgewicht). Später die Piper Cub. Und dann ein Torpedoboot mit gebrauchter Fernsteuerung. Wir hätten in den letzten Jahren wohl mehr bei Graupner kaufen müssen.

Aber so wandeln sich die Interessen der Generationen.
 
tailhook

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Mit der Topsy hatte ich vor 45 Jahren auch angefangen, angetrieben vom 0,8 cm³ Cox Golden Bee, und nach jedem Flug ging der Nylon-Propeller zu Bruch.
 
gero

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Mein Graupner-Erst-Kontakt war etwas später in der fliegerischen Karriere. Der Beaver war ein ziemliches Zwischending. Bausatz in Westqualität. Zubehör aus dem Bastelbedarf. 1.5ccm Moskito ohne Schalldämpfer. Ein schönes Bauen und Fliegen. Wenig später hat sich das gute Stück auf Nimmerwiedersehen fliegend verabschiedet...

Wehmütige Erinnerungen.

gero
 
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A.G.I.L

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Zwischen EDDK und EDKL
Mein erstes RC-Modell war der Segler Beta von Graupner, über eine 27 Mhz Fernsteuerung gesteuert, die keine CB Funker mochte :rolleyes1:. Verschwand nach wenigen Flügen ebenfalls auf Nimmerwiedersehen... :biggrin: es folgten HiFly/Ultra Fly mit zwischen den Tragflächenhälften gestecktem Cox 0,8 ccm Zwiebacksägenmotor. Danach kamen die Motorflieger, auch Warbirds, zwischendurch aber auch weitere Segelflieger, zuletzt elektrisch angetrieben.
 
JohnSilver

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Im Lotter Kreuz links oben
Lang ist's her...
Den Uhu habe ich vor 40 Jahren auch gebaut, samt Thermikbremse und Seilstartvorrichtung.
Um ihm - noch - bessere Segeleigenschaften zu verpassen, hatte ich ihm in einem Anflug jugendlichen Wahns (oder besser Unkenntnis) irgendwann deutlich längere Tragflächen gebaut, dass damit eine Verstärkung der Tragflächenverbindung sinnvoll gewesen wäre, hatte mir niemand gesagt.... :whistling:

Es kam, wie es kommen musste, beim ersten Start mit den neuen Flächen hat der Uhu dann die Ohren angelegt....
Geflogen ist er danach nie wieder. :sad:
 
Swordfish

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Komisch, diese Holzdinger haben mich nie imponiert, schliesslich habe ich mit 10 Jahren meinen ersten Flugzeugträger bekommen und war so der glücklichste Plastikmodellbauer......diese Holzmodelle waren doch nur für Grobmotoriker die nicht mit feinen Plastikteilen umgehen konnten.....das waren schon damals meine Vermutungen....:07:
(Das Modell war die alte USS Forrestal von Revell)
Natürlich ist es immer ein Jammer wenn ein Hersteller aufgeben muss, hätte in meiner Jugendzeit Revell oder Airfix die Segel gestrichen hätte das vermutlich eine "Lebenskrise" ausgelöst, das geschah zum Glück nicht und ich konnte mich immer mehr mit neuen und auch besseren Hersteller anfreunden....:smile1:
 
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Flugi

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Zuhause in Thüringen, daheim am Rennsteig
Zum besseren Verständnis für Dich und nicht böse gemeint.
Diese "Holzdinger" waren für junge Menschen der Einstieg in die Flugphysik, in die Aerodynamik und für den Robert bestimmt auch in die Festigkeitslehre. Es gab viele Möglichkeiten zu experimentieren, neues auszuprobieren, Bewegung an der frischen Luft und das beobachten des Wetters.
Das ist ja grundlegend was anderes, als ein Plastikflieger im Regal.
Und, entscheidend, es war für einige hier, wie man bereits lesen konnte, der Einstieg in ein Berufsleben mit Flugzeugen. Egal ob als Pilot oder Techniker. :wink2:
 
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