Verlagshaus Würzburg-Flechsig

Diskutiere Verlagshaus Würzburg-Flechsig im Bücher u. Fachzeitschriften Forum im Bereich Literatur u. Medien; Ritterkreuzträger Oberleutnant Hans Döbrich - Mit dem Jagdgeschwader 5 "Eismeer" auf der Jagd über Tundra und Eismeer Hans-Joachim Röll...

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  1. #1 Tornado2000, 09.12.2014
    Tornado2000

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    Ritterkreuzträger Oberleutnant Hans Döbrich - Mit dem Jagdgeschwader 5 "Eismeer" auf der Jagd über Tundra und Eismeer

    Hans-Joachim Röll
    Zeitgeschichtliche BIOGRAPHIEN

    Dies ist die Geschichte des Ritterkreuzträgers Oberleutnant Hans Döbrich. Am 24. März 1916 in Sonneberg, Thüringen geboren, zeigte er bereits in seiner Jugend großes Interesse an der Fliegerei. Im Januar 1940 trat er in die Luftwaffe ein und reifte in zweijähriger Ausbildung zum Jagdflieger heran. Nachdem er im März 1942 seine ersten Einsätze in Norwegen absolviert hatte, verlegte er Ende des Monats mit der 6. Staffel des Jagdgeschwaders 5 „Eismeer“ nach Petsamo. Mit der 6. Staffel stand er die folgenden zwei Jahre nahezu ununterbrochen im Kampfeinsatz: Er flog Begleiteinsätze für Bomber und Stukas nach Murmansk und Feindflüge über der russischen Tundra und dem Eismeer.

    Schon bald stieg seine 6. Staffel zur „Expertenstaffel“ des Jagdgeschwaders 5 auf. Hervorragende Jagdflieger und spätere Verbandsführer wie Heinrich Ehrler und Theodor Weißenberger, beide Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz, gingen aus dieser Staffel hervor. Doch für ihre Erfolge hatten die deutschen Jagdflieger einen hohen Blutzoll zu entrichten: Verluste dezimierten das Eismeergeschwader erheblich, wobei auch die Jagdfliegerasse nicht verschont blieben. Hans Döbrich selbst musste drei Mal mit dem Fallschirm abspringen – zwei Mal gelang ihm durch die Eiswüste die Rückkehr zu seiner Staffel.

    Doch als er am 16. Juli 1943 zum dritten Mal abgeschossen wurde, landete er mit seinem Fallschirm im Eismeer und wurde durch Splitter am linken Bein und im Gesicht schwer verwundet. Nur mit Glück konnte der Schwerverletzte von einem deutschen Minenräumboot gerettet werden. Es folgten langwierige Lazarettaufenthalte, aber Döbrich sollte im Krieg nicht mehr zum Einsatz kommen und sich von seiner Verwundung nie wieder völlig erholen. In 244 Feindflügen konnte Hans Döbrich 65 Luftsiege erzielen. Für seine Leistungen wurde er am 19. September 1943 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

    Eng angelehnt an das von Hans Döbrich selbst verfasste Flugbuch und ergänzt durch über 320 größtenteils bisher unveröffentlichte Dokumente, Karten und Fotos – teilweise bereits in Farbe – entsteht ein packender und einzigartiger Erlebnisbericht vom Einsatz eines Jagdfliegers im hohen Norden.

    224 Seiten, 20 Farb- und 305 SW- Abbildungen,
    Format 24 x 30 cm, gebunden mit farbigem Überzug,
    ISBN:978-3-8035-0052-6
    Preis € 24.95
    zzgl. Versandkosten, inkl. MwSt.




    Im Strom feindlicher Bomber - Der Eichenlaubträger Strüning und die deutsche Nachtjagd 1940-1945
    Hans-Joachim Röll



    Dies ist die Geschichte von Hauptmann Heinz Strüning. Geboren am 13. Januar 1912 in Neviges bei Wuppertal, trat er im März 1935 in die Luftwaffe ein und wurde zum Flugzeugführer ausgebildet. Bei Kriegsbeginn zunächst als Flugzeugführer in einer Zerstörerstaffel im Einsatz, wurde Strüning im Juli 1940 zur neu gebildeten Nachtjagdwaffe versetzt. Ab September 1940 flog er in der I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 2, die als einzige Kampfgruppe der Fernnachtjagd in der Luftschlacht um England zum Einsatz kam. Mit neun Luftsiegen innerhalb eines Jahres gehörte Heinz Strüning zu dieser Zeit bereits zu den „Assen“ seiner Zunft.

    Nachdem die Fernnachtjagd im Oktober 1941 eingestellt worden war, flog Strüning ab 1942 vom holländischen Fliegerhorst Gilze-Rijen aus Nachtjagdeinsätze gegen die alliierten Bomberflotten. Wegen Tapferkeit vor dem Feind im August 1942 zum Leutnant befördert, erhielt er nach 23 Luftsiegen am 29. Oktober 1942 das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

    Im Januar 1943 wurde das Fliegerass mit der II. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 2 nach Sizilien verlegt, wo die Nachtjäger die Aufgabe hatten, die Nachschubversorgung des Afrika-Korps aus der Luft zu sichern. Doch schon im Mai 1943 kehrte Heinz Strüning in die Reichsverteidigung zurück und wurde zur I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1 nach Venlo in Holland kommandiert. Dort erhöhte er die Zahl seiner Luftsiege kontinuierlich, bis er im September 1943 selbst abgeschossen wurde, wobei er sich mit dem Fallschirm aus seiner brennenden Maschine retten konnte.

    Ab 1944 flog Heinz Strüning mit der wohl besten deutschen Nachtjagdmaschine, der „Heinkel He 219“, mit der er sein Abschusskonto weiter in die Höhe trieb. Sein letzter Luftsieg gelang ihm am 19. Juli 1944 mit dem Abschuss einer englischen „Mosquito“.

    Ausgezeichnet mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz startete er an Heiligabend 1944 zu seinem 280. Feindflug, von dem er nicht zurückkehrte. Hauptmann Heinz Strüning, Sieger in 56 Luftkämpfen, fand beim Abschuss seiner „Messerschmitt Me 110“ durch einen englischen Nachtjäger den Tod.

    232 Seiten, 118 Abbildungen,
    Format 17 x 24 cm, gebunden
    ISBN:978-3-8035-0053-3
    Preis € 14.95


    https://www.verlagshaus.com/

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  3. #2 Friedarrr, 09.12.2014
    Friedarrr

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    Danke für die Vorstellung, da habe ich mein Weihnachtsgeschenk gefunden!
     
  4. neo

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    Dito!
    Endlich mal was aus erster Hand zum Thema Fernnachtjagd.
     
  5. #4 Tornado2000, 19.08.2016
    Tornado2000

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    Die Knullenkopfstaffel - Fernaufklärung mit der 1. Staffel/Aufklärungsgruppe 123 über Frankreich, Großbritannien, dem Mittelmeer und über dem Reich

    Harald Rabeder
    ZEITGESCHICHTE

    Dies ist die Geschichte der 1. Staffel der Aufklärungsgruppe 123, beginnend mit der Aufstellung der Einheit im Jahr 1935 bis zum Kriegsende im Mai 1945. Der Leser begleitet die Soldaten der 1.(F)/123 in der Friedenszeit, bei ihren ersten Einsätzen über Frankreich und während der Luftschlacht um England. Hautnah erlebt er dabei die Anspannung der Besatzungen im Luftkampf, im schweren Flakfeuer über Liverpool oder die dramatischen Momente eines Bildfluges über London im Herbst 1940.

    Zahlreiche Sondereinsätze dieser Fernaufklärerstaffel sind in Originalberichten erhalten geblieben und schildern in beeindruckender Form die Bildaufklärung bei Nacht, Führung der Schnellboote bei der Geleitzugbekämpfung, Gefechtsaufklärung über der britischen Landungszone bei Dieppe, Einsätze mit Bf109 Jagdaufklärern über südenglischen Häfen oder das Absetzen eines Fallschirmagenten über England.

    Basierend auf deutschen und britischen Unterlagen ist es dem Autor gelungen, die Einträge im Kriegstagebuch der 1.(F)/123 mit persönlichen Aufzeichnungen von Besatzungsmitgliedern in Einklang zu bringen und so die zunehmend aussichtslose Lage der Fernaufklärer an der Kanalfront auch aus Sicht des einzelnen Soldaten eindrucksvoll darzustellen.

    Mit der Verlegung nach Italien steigen die Verluste der Staffel in den Einsätzen über Nordafrika, Malta und während der Invasion Siziliens dramatisch an, sodass die Staffel im Verlauf der Kämpfe in Italien schließlich aufgelöst wird. Anfang 1945 erfolgt die Neuaufstellung der 1.(F)/123 und die Staffel fliegt bis zum Kriegsende Fernaufklärung mit dem legendären Düsenflugzeug Ar234.

    Dieses umfassend recherchierte Werk beruht auf bislang unveröffentlichten Aufnahmen, Archivmaterial, Interviews und Einsatzberichten. 380 S/W Aufnahmen, 12 Landkarten, 10 Farbprofile der geflogenen Flugzeugtypen sowie die komplette Verlustliste der Staffel vervollständigen diese einmalige Geschichte der „Knullenkopfstaffel“ 1.(F)/123.

    Erscheint am 19. September 2016!





    Preis € 49.95
    zzgl. Versandkosten, inkl. MwSt.
    336 Seiten, 402 historische Abbildungen,
    Format 28 x 23,5 cm, gebunden mit farbigem Schutzumschlag,
    Deutsch,
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    ISBN 978-3-8035-0079-3

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