Aufklärungstaffel Rejs in Cottbus - Planung

Diskutiere Aufklärungstaffel Rejs in Cottbus - Planung im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Das Buch Luftverteidigung der DDR beinhaltet die Funktion "Blick ins Buch". Luftverteidigung der DDR Auf Seite 22/23 sind Reprofotos von Archivgut...

Moderatoren: AE
  1. #1 eggersdorf, 18.08.2019
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    Das Buch Luftverteidigung der DDR beinhaltet die Funktion "Blick ins Buch".
    Luftverteidigung der DDR
    Auf Seite 22/23 sind Reprofotos von Archivgut (Bundesarchiv DVL 3/53393) abgebildet. Auf drei der Abbildungen gibt es Hinweise auf eine Aufklärungsstaffel mit Rejs in Cottbus. Zeitraum erste Hälfte der achtziger Jahre.
    Mir persönlich ist das neu.
    Weiß jemand wie das kompensiert wurde? Das System wurde schließlich durch die NVA nicht beschafft.
     
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  3. #2 ManfredB, 18.08.2019
    ManfredB

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    Ich hatte so etwas Ähnliches früher schon mal auf den 'bekannten' Seiten gelesen , allerdings für Drewitz, nicht Cottbus ....
    ==> nachrichtenbetriebsamt - Drohnen GSSD/WGT
     
  4. #3 eggersdorf, 18.08.2019
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    Lieber Manfred, jetzt sie mir nicht böse aber den dort verbreiteten Quatsch kann man nun wirklich nicht ernst nehmen :wacko:
     
  5. #4 Rhönlerche, 18.08.2019
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    Es wäre besser, konkret zu sagen, was Du für falsch hältst. Vielleicht sogar mit eigenen Quellen? So ein generelles Abbürsten wirkt sonst immer ein wenig merkwürdig.
     
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  6. #5 ManfredB, 19.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 19.08.2019
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    Da auf etlichen Seiten zitierter Internetpräsenz zwar Vieles korrekt ist, aber ebenso auch viel 'Abenteuerliches' (insbesondere zu Waffensystemen und den Strukturen der GSSD) zu lesen ist, komme ich zum Schluß, diese Seiten ebenfalls nicht für ernst zu nehmen ... :biggrin:
    Daher auch kursive Schreibweise ('bekannten')...

    OFF TOPIC
    @Rhönlerche z.B. hier ==> Nachrichtenbetriebsamt- Wie der Kreml die DDR aufgab
    Im Absatz
    Einen Kommentar zum Inhalt des Zitats erspare ich mir hier ...

    OFF TOPIC
    -Ende-
     
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  7. #6 eggersdorf, 19.08.2019
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    Meine Frage zielt auch darauf ab was alterntiv beschafft, zum Einsatz kam. Womöglich auch durch Umrüstung bestehender Hubschrauber der HSFA.
    PS: Immerhin hatten die CSSR und Rumänien Drohnen beschafft.
     
  8. #7 ManfredB, 19.08.2019
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    Aus den kopierten Seiten im zitiertem Buch (Beitrag #1) ist ersichtlich, daß wohl geplant war, die TU-143 REYS ab 1983 (Spalte 4) zu beschaffen, gemäss Angabe Anzahl = 1 (in Klammern : 1 Staffel).
    Warum die Planung nicht umgesetzt wurde, ist nicht bekannt. Es gibt/gab ja bzgl. den geplanten Beschaffungsvorhaben der NVA einige Dokumente.
    Etwas Ähnliches zu Beschaffungsplanung der NVA wird u.a. auch hier beschrieben ==> LINK

    Die beiden Hubschrauberstaffeln zur Führung und Aufklärung (HSFA-3 und -5) wurden wohl erst ab Ende 1986/Anfang 1987 etabliert (==> LINK).
    Möglw. besteht mit der Nichtbeschaffung der UAV und Aufstellung der HSFA ein Zusammenhang.
    Über die genaue Ausrüstung der MI-2 der beiden HSFA zum Zweck der Aufklärung ist kaum etwas bekannt; ebenso, ob diese Fähigkeit der MI-2 auch schon vor 1986 bestand.
    Viel schlauer bin ich momentan also auch nicht ...

    Anmerkung zu den von der GSSD in der DDR eingesetzten UAV vom Typ TU-143:
    Aufgrund der Größe der DDR incl. der "Insel" West-Berlin war es nicht ganz unproblematisch, ein UAV von der Grösse einer TU-143 'unkontrolliert' im Luftraum der DDR fliegen zu lassen. Daher wurde im Rahmen von Zusammenziehungen der fünf Drohnenstaffeln der GSSD nur zwei mal im Jahr Flüge auf dem TÜP Wittstock durchgeführt. Diese wurden dann auch von Jagdflugzeugen der GSSD begleitet (siehe auch ==> Tu-143 ).
    Mindestens einmal soll es zu einem Vorfall gekommen, in dem eine Drohne verloren ging und unkontrolliert in den Müritzsee (ab-)gestürzt ist.
    Ich denke, daß ausgiebigere Flüge daher auch im innerrussischen Raum geübt wurden.

    Wie es die Streitkräfte der damaligen ==> CSSR praktiziert haben, ist mir nicht bekannt.
     
  9. #8 eggersdorf, 19.08.2019
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    Unter anderem darauf möchte ich hinaus. Natürlich ergbnissoffen.
     
  10. #9 ManfredB, 20.08.2019
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    Mir fiel da noch etwas ein und ich habe im Regal in "Flugzeuge der DDR - Typenbuch Militär- und Zivilluftfahrt - Band III bis 1990 (Billig/Meyer)" und auch bei WIlfried Kopenhagen ("Die andere deutsche Luftwaffe") nachgeschaut (habe auch nicht alles im Kopf ... :squint: ):

    Die Fähigkeit zur Bildaufklärung mittels MI-2 war vorher schon vorhanden:
    Zwei MI-2 wurden , gem. Billig/Meyer wurden 1980/81, nach Kopenhagen schon im März 1976; ebenso bei ==> Transportfliegerstaffel-24 ==> Ing.-techn. Personal,) bei den (damaligen) FWD (Flugzeugwerke Dresden) mit Luftbild- und Spezialtechnik ausgerüstet. Dazu wurden spezielle Anbauten am hinteren Teil der Kabine und eine Sichtkuppel an der hinteren Kabinentür installiert.

    Es handelte sich um die '328' und 335', entweder als Mi-2F (F = Foto) oder MI-2LB* (LB = Luftbild) bezeichnet, Beide waren vorher dem HG-34 zugeordnet, gingen nach Umrüstung zur TS-24 (als "Fotokette") dann und waren dann beim KHG-57 im Einsatz um dann der HSFA-5 ('335') bzw. über das KHG-67 der HSFA-3 ('328') zugeordnet wurden.

    Über die Kameraausrüstung habe ich (noch) nichts Genaues herausfinden können. Da es sich um ein Produkt aus DDR-Produktion gehandelt haben soll, kann es m.E. wohl nur ein Modell des VEB Carl Zeiss Jena gewesen sein.

    Ob die Fähigkeiten der MI-2 Fotoversion ausreichten, die Fähigkeiten einer TU-143 (wie auch immer) zu ersetzen, wenn es denn so geplant war, ist also weiterhin spekulativ.

    Dieses Foto zeigt gut die Sichtkuppel in der Kabinentür und den 'Anbau' am Heck der Kabine.
    Foto '328' ==> http://авиару.рф/wp-content/uploads/2017/04/1.Mi-2F-VVS-GDR..jpg

    Leider 'verrottet' die '328' seit 2006 in Rechlin (steht heute an anderer Stelle, "hinten links vor der MI-8")
    ==> Mi-8 - JetJournal
    _____________________________________________________________________________________
    * = gem. NVA-DV "K 043/3/001 Aufklärungsmitel der taktischen Aufklärung (1984)"
     
  11. #10 MuseumRechlin, 25.08.2019
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    Das die Mi-2 mit dem Stammkennzeichen 328 in Rechlin im Museum verrottet, finden wir vom Museum nicht. Erstens haben wir die seltene Maschine vor der Verschrottung gerettet - sie sollte zu Altmetall und ebay-Teilen werden. Wir haben mit den bescheidenden Mitteln unseres Museums ohne jegliche staatlich oder gemeindliche Unterstützung in den zurückliegenden 2 Jahren die MiG 17F aus Gatow restauriert und sind jetzt dabei, die Mi-2 "328" zu restaurieren. Sie soll außen zumindest im nächsten Frühjahr wieder gut aussehen.

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  12. #11 MIGMISU, 25.08.2019
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    Die Farbtöne sind "gewöhnungsbedürftig", aber ihr erhaltet sie wenigstens. Macht weiter so!
     
  13. #12 MuseumRechlin, 25.08.2019
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    Ja sehen zu Anfang immer etwas gewöhnungsbedürftig aus. Beim Abstrahlen kam der Braunton zum Vorschein. Da Braun aus den Farben GELB, BLAU und ROT besteht, führt es wegen der UV Einwirkung zur "Auskreidung" des roten Farbrtones. Die Folge ist, dass das braun zunächst dunkler wird und dann in Grün wechselt, da dann nur noch die Farbtöne GELB und BLAU zur Verfügung stehen. Auch auf dem Foto ist die Maschine schon sehr ausgeblichen - siehe das Hoheitszeichen. Im Übrigen haben wir die Mi-2 erst seit 2016. Kann vielleicht einer etwas zu der verbauten Jena-Kamera sagen? Sie ist leider nicht mehr an "Bord".
     
  14. #13 Monitor, 25.08.2019
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    Ein Foto vom August 2018. Der Fortschritt ist deutlich erkennbar. :TOP:

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  16. #14 ManfredB, 26.08.2019
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    ...
    In dem Zustand habe ich sie 2017 auch gesehen und daher kein Foto gemacht. Aber jetzt geht es ja deutlich voran, sehr schön ....:smile1:
     
  17. #15 Monitor, 26.08.2019
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    Die Maschine ist ja rein modellbauerisch schon sehr interressant wegen dem ganzen Unterbau mit der Kamera-Einrichtung.
    Deswegen hatte ich recht viele Fotos von der Unterseite gemacht.
     
Moderatoren: AE
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