JG-9 Peenemünde

Diskutiere JG-9 Peenemünde im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Vielleicht kann hier ein Sammelpunkt von ehemaligen Angehörigen und Interessierten, rund ums das Thema JG-9, Peenemünde, entstehen!?:engel:

Moderatoren: AE
  1. JLS-9

    JLS-9 Fluglehrer

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    Vielleicht kann hier ein Sammelpunkt von ehemaligen Angehörigen und Interessierten, rund ums das Thema JG-9, Peenemünde, entstehen!?:engel:
     
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  3. bauer

    bauer Fluglehrer

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    jg9

    Also,das ist doch mal ein guter vorschlag.wäre auf jeden fall dabei!
     
  4. kuno

    kuno Sportflieger

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    nur nebenbei

    nur so als Erwähnung, 1973/74 war ich auf der Baustelle KKW Lubmin tätig.
    Vom Dach der Turbinenhalle hatten wir einen recht guten Einblick
    auf die SLB von Peenemünde.
    So haben wir uns dann hin und wieder mal eine zusätzliche Pause gegönnt und den Richtung West startenden MiG-21 zugesehen.
    Fotoapparat hatte ich damals nicht dabei, wäre wohl auch nutzlos, da schon ein mächtiges Tele nötig wäre um was ordentliches zu produzieren.

    ca 1986 habe ich auf Kap Arkona (in der Wetterstation) Urlaub gemacht und dabei des öfteren auf den Kreidefelsen gesessen und den vorbeirauschenden MiG´s (21MF oder bis) zugesehen, diese folgten oft den Küstenlinien des Tromper Wik und flogen untehalb der Kreidefelsen, so das ich von oben auf den Flieger blicken konnte. Piloten waren gut zu sehen,
    Entfernung ca 50-100m, ca 10-15m unterhalb meines Stand(Sitz)ortes.
    Wenn Flieger kamen hatte ich meinen Fotomaten nicht dabei,
    das Teil extra geholt und Stundenlang gewartet aber kein Flieger kam.
    Wieder in der Unterkunft, Flieger kommt. Ist mir mehrmals so passiert.
    Das ist doch echte Gehmhaltung oder.
    Da ich zuvor im ZGS 14 gedient hatte und über die Standorte und Truppenteile informiert war hatte ich die MiG´s dem JG 9 zugeordnet.
     
  5. radist

    radist переводчик<br><img src="http://www.flugzeugforum.d

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    Also 1986 hatte das JG-9 keine MiG-21 mehr.
     
  6. kuno

    kuno Sportflieger

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    Ja gut, ich weiß ja auch nicht ob es JG-9 war, könnte auch JG 2 gewesen sein oder villeicht nach Garz verlegte Einheiten, aber ich hatte sie ja auch nur für "mich im Kopf" dem JG 9 zugeordnet.
    Wollte nur schildern, das mich die Flüge unterhalb meiner Füsse beeindruckt hatte und ich leider kein Foto zustande brachte.
     
  7. #6 HorizontalRain, 06.07.2007
    HorizontalRain

    HorizontalRain Astronaut

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    Also, wenn es auch 1985 gewesen sein könnte, dann könnte das auch mit den MiG-21MF stimmen, denn in diesem Jahr haben das JG-3 und JG-1 jeweils für vier bis fünf Wochen in Garz DHS gestanden, da in Peenemünde die SLB gebaut wurde. Da kam es schon zu dem einen oder anderen Tief(st)flug in dem genannten Gebiet mit "MF´s":FFTeufel:

    HR
     
  8. Leiste

    Leiste Fluglehrer

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    Stimmt 1985 war das JG-1 2x in Garz

    Danach hat das JG-1 ( Ich weiß nur nicht mehr das Jahr) nach Garz verlegt , weil die Bahn in Holzdorf instand gesetzt wurde
     
  9. #8 Gabi, 06.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 06.07.2007
    Gabi

    Gabi Space Cadet

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    1986 war das JG-7 in Garz und wir durften endlich mal richtig tief fliegen. :HOT
    Die Strecke ging nach Überflug KKW nach Bergen, ab Überflug der Küstenlinie von Rügen durfte man auf 300 m runter, von Bergen aus zum Kap, die Genossen der Jägerleitstelle gegrüßt und anschließend raus und runter auf´s Meer mit Nordkurs, irgendwann Rechtskurve und mit Südostkurs unterhalb am Stubbenkammer vorbei Richtung Usedom, oder noch ´ne Runde, dann ging´s so im Raum Göhren über die Steilküste Richtung Westen. Über dem Wasser musste man nur auf die Schiffe aufpassen: weiß (Fähren) sind zu meiden, grau (VM oder Bundesmarine) sind zu "grüßen" ;)

    Schade, hätte auch gern ein Foto von mir von oben gehabt :FFCry:
     
  10. Gabi

    Gabi Space Cadet

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    JG-1 1987, da gab´s dann das Vorkommnis mit dem Fischkutter
     
  11. I/JG8

    I/JG8 Testpilot

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    fischkutter

    ja, ja gabi,
    hat das nicht den unglückseligen Ltn. Gr....a die Quali gekostet? Schließlich hat er den Kutter ja erst beim Dritten Angriff versenkt;-)
     
  12. #11 Sachmet, 07.07.2007
    Sachmet

    Sachmet Fluglehrer

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    Ich war mal so frei für Kuno in einem altem Photobuch nachzuschauen wann er da auf den Klippen saß..
    Also falls jemand von den Herrn Fliegern da einen Herrn vom 22.6.-7.7.86 auf den Klippen hat sitzen sehen.. dann kann er davon ausgehen das er am darauf folgenen Knatsch mit der Frau des dort sitzenen Herrn nicht unerheblich Anteil hat. :TD:
     
  13. Gabi

    Gabi Space Cadet

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    Freut mich, mal für was anderes verantwortlich gewesen zu sein als für Fluglärm :D
     
  14. #13 Cobra14, 08.07.2007
    Cobra14

    Cobra14 Kunstflieger

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    JG-2 in Peenemünde

    1987 war dann das JG-2 mit einer Staffel in Peenemünde stationiert, Grund war glaube ich SLB-Sanierung in NB. Da ereignete sich dann auch am 01.09.87 (Weltfriedenstag :cool: ) die Luftraumverletzung des schwedischen Luftraumes durch eine MiG-21 out of Peenemünde.
     
  15. Veith

    Veith Astronaut

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  16. Veith

    Veith Astronaut

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    SLB 1985

    Im Zeitraum vom 17. Januar bis 01. Dezember 1985 wurden an der SLB Bauarbeiten durchgeführt.

    In diesem Zeitraum war das JG-9 und sein Fliegertechnisches Bataillon 9 dezentralisiert: Die 1. Staffel war in Trollenhagen, 2. und 3. Staffel in Marxwalde untergebracht.
     
  17. JLS-9

    JLS-9 Fluglehrer

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    Tiefflüge Kap Arkona

    Ich war von 1987-1990 Jägerleitoffizier in Putgarten (Kap Arkona). Die dort im Tiefflug gesichteten Mig´s waren zu 90% MIG- 23 vom JG-9, die dort das "Abfangen vor dem Erdhintergrund" (dort war der Erdhintergrund die Ostsee) trainierten. Meist mit Kurs 090°, da wir sie vom Seepunkt NW Dranske auf ca. 600-300 m sinken ließen. Wir haben in diesem Bereich so ziemlich alles geleitet, JG-2 (hatten zum Teil "Angst" bei Überflug Küste mit 360°), MFG- 28, MHG- 18 und alles was mal zu Gast war in Peenemünde , Garz usw.
    Wir waren nur drei Leitoffiziere, hatten aber "pro Kopf" fast die meisten Abfangen
    zu leiten.
     
  18. Tom

    Tom Testpilot

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    Kann sich noch einer erinnern, als Major B. (Kdr. 2.Staffel) im Tiefflug die "Schallmauer" geknackt hat? Kam auch bei den anderen Ljotschiks nicht so gut, sind wohl in den Kleingärten auch allerlei Schäden an den Datschen entstanden. Auf jeden Fall im Kraftwerk. Müßte 1981 gewesen sein.

    Gruss
    Tom
     
  19. DDA

    DDA Alien

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    Na die Schallmauer hat der tieffliegende Genosse aus der Wettbewerbsinitiatorstaffel wohl nicht geknackt, dann wäre die Spur der Zerstörung wohl größer gewesen. Schaden wurde aber trotzdem genügend angerichtet.
    Aber über das Ergebnis des Tieffluges gehen die Meinungen von Beförderung bis Degradierung auch etwas auseinander.

    Axel
     
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  21. #19 Tom, 09.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 09.07.2007
    Tom

    Tom Testpilot

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    er wurde versetzt (das war aber vorher schon beschlossen!)
    degradiert definitiv nicht, befördert evtl. später (hab nichts mehr von ihm gehört) Ich denke, die Sache ist auch im Sande verlaufen, weil sein Name mit dem "Wettbewerbsinitiator Staffel B." verbunden war und NVA-weit bekannt war
    Und der Knall, den nicht nur ich gehört habe, entsteht, wenn das was der Laie "Schallmauer durchbrechen" nennt, passiert. Der Tiefflug an sich mit hoher Geschwindigkeit war genehmigt (war für irgendeine Vorführung, weiss nicht mehr genau). Die Genossen FF unter uns (oder die Physiker) werden besser erklären können, warum das genaue Halten einer Geschwindigkeit knapp unter M 1 so schwierig ist.
     
  22. DDA

    DDA Alien

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    Ich kenne die Geschichte auch nur "von Hörensagen". Gibt es jemanden, der sich erinnern kann, in welcher Höhe der Klappdrachen über (?) die Insel gebügelt ist?

    Wenn ich mich recht erinnere, war es eigentlich unterhalb 10650m im Luftraum der DDR verboten, sich mit Überschall in einem Flugzeug zu bewegen.

    Sicher ist auch, daß bei Überflügen jenseits Mach 1 in wenigen hundert Metern Höhe mehr zu Bruch geht, als nur Fenterscheiben und auch ungeschütze Gehöre nachhaltigen Schaden davontragen.

    Der Energieaufwand zum Beschleunigen steigt bis zum Erreichen von Mach 1 kontinuierlich an, erst danach wird wieder weniger Energie für eine weitere Geschwindigkeitszunahme benötigt. So kann ich mit zumindest nicht vorstellen, daß die Geschwindigkeit "aus Versehen" bis über Mach 1 gestiegen ist. Allerdings ist der Krach des verdichteten Luftkegels in geringen Höhen schon bei Geschwindigkeiten (des Gesamtflugzeuges) knapp unter M1 sehr bedeutend, außerdem kann an Teilen der Maschine die Luft schon mit Überschall vorbeiströmen und somit kleine Verdichtungsstöße erzeugen.

    Axel
     
Moderatoren: AE
Thema: JG-9 Peenemünde
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