Beech 350C

Diskutiere Beech 350C im Royal Air Force Forum im Bereich Einsatz bei; Die Royal Air Force hat vier Beech 350C geordert c/n FM-14 G-JENC wird evtl ZZ416 c/n FM-16 G-NICY wird evtl ZZ417 c/n FM-17 G-JIMG wird evtl...

Moderatoren: TF-104G
  1. #1 TF-104G, 15.10.2007
    TF-104G

    TF-104G Alien
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    Die Royal Air Force hat vier Beech 350C geordert
    c/n FM-14 G-JENC wird evtl ZZ416
    c/n FM-16 G-NICY wird evtl ZZ417
    c/n FM-17 G-JIMG wird evtl ZZ418
    c/n FM-18 G-OTCS wird evtl ZZ419
     
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  3. 3.5DME

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    Wofür?:?!

    Als Ersatz für die Jetstreams?:confused:

    Gruß
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  4. CUJO

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    Hallo,
    soweit ich weiss sollen das so eine Art "RC-12" sein - sie werden auch für die Army fliegen.
    Stationierungsort soll RAF Waddington werden, in Anlehnung an die dortige 51.Sqn mit ihren Nimrod R.1.
    Die RAF fliegt (leider) schon keine Jetstream mehr, die sind alle durch die Beech 200 ersetzt worden, die in RAF Cranwell fliegen.
    Die Royal Navy fliegt noch Jetstream, da war mal ein Nachfolger im Gepräch (auch Beech 200), da gibt es aber noch nichts konkretes (soweit ich weiss).
    Oder liege ich bei den Be.350C falsch und es sind ganz andere gemeint ?
    Übrigens ist die erste (FM-14, ex N815KA) gestern aus dem FAA Register wieder gelöscht worden, mit dem Hinweis "Exported to UK".
    Könnte also demnächst interessant werden, mit welchen Markierungen die Maschine auftaucht.

    Grüße Cujo
     
  5. 3.5DME

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    Danke für die interssante Information.:TOP:
    Wird die Royal Army ihre Islander abgeben?:?!

    Gruß
    3.5DME:engel:
     
  6. CUJO

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    Hallo,
    da nich' für :TD: .
    nein, deren Hauptaufgabe ist es als Verbindungsflieger zu dienen - tatsächlich wird sie hauptsächlich zur "Gefechtsfeldüberwachung" (siehe auch http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=43675) und zum Absetzen und Versorgen von Special Forces genutzt.
    Die neuen Beech sollen vor allem SIGINT (SIGnal INTelligence) machen, da haben die britischen Streitkräfte bisher einfach eine Lücke (zwischen SIGINT mit Fahrzeugen und der Nimrod R.1).

    Grüße Cujo
     
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  7. 3.5DME

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    Danke!:)

    Gruß
    3.5DME:engel:
     
  8. #7 TF-104G, 17.11.2008
    TF-104G

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  10. #8 Luftpirat, 18.11.2008
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    Britisches SEMA Beechcraft King Air

    Hallo zusammen!

    Die vier Hawker Beechcraft B300C (Super) King Air 350ER, die im Herbst 2007 bzw. Frühjahr 2008 von Kansas über Island nach Großbritannien eingeflogen wurden, werden derzeit von Raytheon Systems Ltd. im Werk Hawarden nahe Chester (Flughafen CEG/EGNR) in Wales mit elektronischer Ausrüstung für die ISTAR-Rolle ausgestattet.

    Merkwürdig finde ich, dass man über dieses Beschaffungsprojekt keinerlei Berichterstattung findet. :?! Der Hersteller gewährt immerhin einen Blick in die Innenraumaufteilung der Special Mission King Air 350 und nennt die Sensoren beim Namen: Raytheon AVES (Airborne Vision Enhanced System), bestehend aus dem Raytheon HISAR und dem integrierten FLIR-Gehäuse.

    Die G-JENC und die G-OTCS haben augenscheinlich schon ihre komplette Antennenausrüstung erhalten. Unter dem Vorderrumpf erkennt man einen drehbaren FLIR-Behälter, allerdings nicht den länglichen SLAR/SAR/GMTI-Behälter, wie ihn manche Beech 200 und Beech 1900 unter dem Rumpf tragen. Übrigens, wie bewirbt der Hersteller sein Produkt so trefflich? "HISAR is watching you!" :FFTeufel:

    Hier noch der aktuelle Status der vier SEMA King Airs:
    Ob die Maschinen nun dem Army Air Corps oder der Royal Air Force zugeteilt werden, wird offiziell wohl erst mit der Truppenübergabe des ersten Flugzeugs bekannt gegeben. Sicher ist zumindest, dass die britische Armee und die RAF sich um diese kleine SIGINT-Flotte gestritten haben. Den Bedarf an dieser Art elektronischer Aufklärung hat vornehmlich die Army, während die Air Force als Betreiber deutlich besser gerüstet ist. :TD: Äh, hier steht übrigens alles, was Sie schon immer über ISTAR wissen wollten. :cool:

    Ergänzend zur King Air will die britische Armee ihre bestehende ISTAR-Lücke mit dem unbemannten Thales WK 450 ‚Watchkeeper’ schließen, einem britischen Abkömmling des Elbit Hermes 450. Diese Aufklärungsdrohne machen die Hellblauen den Rotröcken jedenfalls nicht streitig. :p

    Nach derzeitigem Informationsstand werden die vier Beechcraft-Maschinen der British Army unterstellt, aber wegen deren extrem limitierten personellen und logistischen Ressourcen jedenfalls von der Aufklärerbasis RAF Waddington aus eingesetzt, wo bereits Flugzeuge wie die Raytheon Sentinel R.1, die Boeing Sentry AEW.1 und die BAE Nimrod R.1 im Einsatz stehen. Als Typenbezeichnung wird „Beechcraft Shadow R.1“ kolportiert, wobei diese schattige Bezeichnung für meinen Geschmack aber etwas zu einschlägig wäre.

    Die Entwicklung der King Air 350ER (= Extended Range) ist übrigens unabhängig von ihrer Einsatzrolle eine pfiffige Erfindung gewesen: dank der Treibstofftanks in den verlängerten Triebwerksgondeln sind die Tragflächenendtanks, wie sie z. B. die RC-12 hat, entbehrlich geworden.

    Abgesehen von der Frage, welche Teilstreitkraft die Super King Airs künftig betreiben wird, werden die Markierungen dieser Maschinen aber nicht allzu aufregend sein: vermutlich fliegen sie mittelgrau oder dunkelgrün, mit kleinen schwarzen Seriennummern auf dem Rumpf und – wenn überhaupt – mit kleinen, herunter getönten Kokarden. Wenn sie dann noch eine Heckmarkierung (‚fin flash’) tragen, hätte die Royal Air Force sie in Beschlag genommen... :D We will see.

    Gruß :)
    Luftpirat

    PS: Wie in aller Welt haben die Briten es geschafft, so schnell am Ende der Typ-B-Seriennummern (ZZ999) anzukommen? :rolleyes:
     
  11. #9 Luftpirat, 10.01.2009
    Luftpirat

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    Militäranstrich für die B300C

    Anfang Dezember 2008 war für die G-JENC das Debüt in ihrem militärischen Farbkleid, einer grauen RAF-Uniform. Zwar ist auch diese B300C noch zivil bei Raytheon Systems Ltd. zugelassen, doch unter dem dunklen Klebestreifen (unter dem Seitenleitwerk) ist sicherlich schon die Seriennummer ZZ416 aufgemalt, die mit Übergabe an die Streitkräfte enthüllt wird.

    Hier ein paar Bilder vom Testeinsatz der G-JENC mit Hitzefackeln auf dem Luft-Boden-Schießplatz Donna Nook an der englischen Nordseeküste. Auf den Fotos erkennt man auch den Unterrumpfbehälter dank der künstlichen Beleuchtung ganz gut.

    Gruß :)
    Luftpirat
     
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