Mjassischtschew M-17 Modelsvit 1/72

Diskutiere Mjassischtschew M-17 Modelsvit 1/72 im Jets bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Als ich diesen Bausatz bei Modelsvit sah, gab es nur die Entscheidung: den mußt du bauen! Das Modell hat eine Spannweite von 56 cm und eine Länge...

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  1. #1 fliegerantonow, 24.06.2019
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    Als ich diesen Bausatz bei Modelsvit sah, gab es nur die Entscheidung: den mußt du bauen!

    Das Modell hat eine Spannweite von 56 cm und eine Länge von fast 32 cm; man braucht also ordentlich Platz!

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  3. #2 fliegerantonow, 24.06.2019
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    Zur Entwicklungsgeschichte: In den Jahren 1956 -77 wurden über der Sowjetunion 4112 Spionageballone registriert. Um diese zu bekämpfen wurde hauptsächlich dieJak-25 RW eingesetzt. 1961 kam es zum ersten Abschuß einer U-2 durch Fla-Raketen. Daraufhin wurden Entwicklungen begonnen, die einen Höhenjäger für die Abwehr von Spionageflugzeugen ermöglichen sollte. Die Entwicklung begann 1970. Der erste Prototyp ging bei Bodentests verloren. 1982 startete der Prototyp zum Erstflug. Ab 1990 wurden die ersten deutlichen Bilder der Maschine bekannt. Mit der M-17 wurden 25 Klassenweltrekorde erflogen.
    Da der Verwendungszweck als Höhenjäger in den 90-iger Jahren nicht mehr gegeben war, wurde der Typ zur M-55 „Geofisika“ weiter entwickelt.

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  4. #3 fliegerantonow, 24.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 24.06.2019
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    Der Bausatz umfaßt 160 Teile davon entfallen ca 20 allein auf den Schleudersitz. Leider sieht man das Meiste dann im Model nicht mehr. Die Seitenkonsolen und das Armaturenbrett wird mit Decals ausgerüstet. Die Gurte für den Piloten sind am Sitz mit modelliert.
    Wenn man die Kabine fertig hat und die Turbinenteile positioniert hat, kann man den Rumpf schon fast zusammenbauen. Nur wenn man den 2. Prototyp baut, muß im Bugbereich eine Aussparung selbst „geschnitzt“ werden. Da hier ein Glasteil eingesetzt wird, fand ich das schon etwas nervig. Auch auf dem Rumpfrücken muß man eine Lücke „schnitzen“ in die aber nur ein Teil eingesetzt wird – hier kann man zur besseren Positionierung Anschläge anbringen, damit das Teil nicht in der „Sparbüchse“ verschwindet.
    In der Bauanleitung sind 14g Bugbalsat angegeben; der reicht nicht, bei mir wren es etwa 50g. Die obere Rumpfausparung kann man nutzen um noch etwas nachzulegen.

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  5. #4 fliegerantonow, 24.06.2019
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    Bei dem Tragflächenaufbau schlägt Modelsvit 2 Hilfsspanten vor, die man aus einer 1:1 Vorlage aufbauen soll. Nach mehreren Anpassungsversuchen habe ich diese Teile weg gelassen und es gab keine Probleme.
    Eine gewisse Herausforderung sind die beiden Leitwerksträger, die stumpf angesetzt werden sollen. Hier habe ich mich entschieden zur Stabilisierung einen Hartschaumkern einzusetzen. Allerdings hat es mir dann einen Träger doch etwas verzogen. Eine stabile Röhre ist eventuell die bessere Wahl.
    Die Fahrwerke sind auch detailreich und bei einigen Kleinteilen muß man ganz schön „fummeln“ bis der richtige Sitz klappt. Wenn die Maschine dann steht, mach alles doch einen stabilen Eindruck.

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  6. #5 fliegerantonow, 24.06.2019
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    Am Rumpf gibt es dann noch diverse Kleinteile (Staurohre, Antenne usw). Die Kabinenhaube kann geschlossen oder geöffnet dargestellt werden. Damit man wenigstens etwas vom Kabineninnenleben erahnen kann, habe ich mich für die geöffnete Variante entschieden.

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  7. #6 fliegerantonow, 24.06.2019
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    So, wenn man jetzt denkt es ist geschafft, dann kommt die Einstiegsleiter aus superdünnem Plastikteilen (ca. 20). Hier habe ich fast 2 Wochen zugebracht, bis ich das Teil einiger Maßen in Form gebracht hatte – eine Lösung mit Ätzteilen wäre bestimmt etwas einfacher gewesen.

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    Oh! Hier she ich gerade noch eine Stelle, wo etwas nachgearbeitet werden muß.
     
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  9. #7 fliegerantonow, 24.06.2019
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    In der Bauanleitung gibt es farbige Abbildungen zum zweiten Prototyp und zur Museumsmaschine von Monino mit Pfeilen zur Positionierung der Wartungshinweise – meiner Meinung sind die aber nicht immer eindeutig/hilfreich,
    Verarbeiten liesen sich die Decals gut, allerdings habe ich die langen blauen Streifen geteilt. Man sollte unbedingt nach der fertigstellung des Rumpfes mit der Anbringung der decals beginnen, sonst kämpft man später mit den Windmühlenflügeln (Tragflächen), die ständig im Wege sind.

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    Die Farbangaben in der Bauanleitung sind auf Humbrol orientiert. Ich habe diverse Farben aus meinem Vorrat verwendet und denke in etwa die Vorgaben getroffen zu haben.
    Zum Schluß wurde alle mit farblos Seidenmatt versiegelt.



    Ich hoffe, einige Modellbauer haben Appetit bekommen, zumal es ja auch noch die M-55 als Bausatz gibt. Die muß ich mir aber wegen Platzmangel verkneifen.
     
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  10. #8 Roman Schilhart, 03.07.2019
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    Hübsches Modell eines sehr ungewöhnlichen (und mir bisher unbekannten) Flugzeugs - hast du gut hinbekommen!
     
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Mjassischtschew M-17 Modelsvit 1/72

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