Nürnberger Flughafenvorfeld im Modell

Diskutiere Nürnberger Flughafenvorfeld im Modell im Modellbau allgemein Forum im Bereich Modellbau; Hallo liebe Mitglieder im Flugzeugforum, ich heiße Jeanpierre und mache seit vielen Jahrzehnten Modellbau in verschiedenen Bereichen. (...

Moderatoren: AE
  1. #1 jeanpierre, 03.02.2019
    jeanpierre

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    Hallo liebe Mitglieder im Flugzeugforum,

    ich heiße Jeanpierre und mache seit vielen Jahrzehnten Modellbau in verschiedenen Bereichen. ( Dioramenbau, Eisenbahn, Fahrzeugbau, Architekturmodellbau). Dabei bin ich auch mit dem Thema Flughafen und Flugfeldfahrzeugen konfrontiert worden.
    Da ich ursprünglich Fahrzeugmodelle im Maßstab 1:50 gebaut habe, blieb es nicht aus, dass ich in diesem Maßstab auch Flugfeldfahrzeuge - und da gab es nicht viel - entweder durch kompletten Selbstbau, oder durch Umbauten gewonnen habe. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass es auch von Flugzeugen neben dem mir bekannten Maßstab 1:48 auch in 1:50 Modelle gibt. Das realisierte ich erst, als ich das Modell einer Boeing 737 in der Hand hatte, die ich sehr günstig erwerben konnte. Das liegt nun schon etliche Jahre zurück. Inzwischen sind einige weitere Modelle in diesem großen Maßstab dazu gekommen und es entstand der Wunsch ein Flugfelddiorama in diesem Maßstab aufzubauen. Damit habe ich vor ca. zwei Jahren begonnen. Ich möchte aber nicht nur die Maschinen und die entsprechenden Fahrzeuge aufstellen, ich möchte später auch etwas Aktion auf dem Flugfeld haben. Wie das ganze aussehen soll, kann ich jetzt noch nicht wirklich sagen, da das Vorfeld und die Arbeiten daran und auch die dazugehörigen Fahrzeuge noch nicht alle vorhanden sind, was immer noch Eigenbau bedeutet.

    Da das Vorbild des Empfangsgebäudes Nürnberg mit seiner Größe alle räumlichen Möglichkeit in dem Maßstab sprengt, musste ich mich auf eine Darstellung als Teilrelief beschränken. Gleiches gilt auch für das Vorfeld. Nicht alles kann und wird so dargestellt werden können, wie es beim Vorbild angelegt ist, und dennoch will ich versuchen, diesem so Nahe wie möglich zu kommen.

    Ich hoffe, der Beitrag bereichert und findet vielleicht bei euch auch die eine oder andere Resonanz.
    Herzlichst

    Jeanpierre

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  3. #2 Hangar-Hamster, 03.02.2019
    Hangar-Hamster

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    Hallo Jeanpierre,

    herzlich willkommen beim Flugzeugforum. Danke für Deinen Beitrag. Da steckt bestimmt eine Menge Arbeit und Geduld in Deinem Diorama, das sieht man. Mach weiter so, mir gefällt es und es ist einmal etwas ganz anderes! :applause1:
     
  4. #3 Augsburg Eagle, 03.02.2019
    Augsburg Eagle

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  5. #4 jeanpierre, 04.02.2019
    jeanpierre

    jeanpierre Kunstflieger

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    Liebe "Mitflieger",

    so möchte ich euch, liebe Mitleser gerne im Positiven ansprechen, habt Dank für eure ersten Reaktionen. Wie Ihr in der Vorstellung seht, komme ich aus einer ganz anderen "Ecke", bzw. bin ich von dort hergekommen. Ich muss allerdings gestehen, als Kind und Jugendlicher habe ich mich schon sehr für die Fliegerei interessiert und tue es jetzt wieder.

    Vielleicht interessiert es euch wie ich den Unterbau des Dioramas aufgebaut habe. Er sollte leicht, stabil, preiswert und gut zerlegbar sein. Daher besteht er aus 10 mm Buchenholzleisten 10 cm hoch und 1,20 m lang. Die Breite jedes Elementes beträgt 0,60 m. Sie wurden aus Platen von Buchensperrholz geschnitten. Zusammengebaut werden die Rahmen mit Schlossschrauben und Flügelmuttern (womit wir wieder bei der Fliegerei sind) :-). An den Enden der 1,20 m Längsseiten sind Abschnitte von 20 x 20 mm Rechteckleisten, 10 cm lang angebracht um die einzelnen Rahmenelemente von 60 x 120 cm zusammensetzen zu können. Die Füße bestehen aus dem selben Material und sind 70 cm hoch. Untereinander werden die Rahmenelemente mit 10 x 10 cm großen und 10mm starken Abstandshaltern, die wegen der Köpfe der Schlossschrauben nötig sind ebenfalls mit Schlossschrauben verbunden. Auf diese Weise entsteht ein sehr stabiles Traggerüst, das mit OBS-PLatten von 6 mm belegt wurde, Größe 121x 61cm.

    Im Nächsten Schritt werden die Platten an den 4 Seiten von unten an den Unterkanten mit kleinen 4-Kantstäben versehen, sodass eine verrutschen der Platten auf dem Gerüst nicht mehr Möglich ist. Das geschieht mit Blick auf die "Äktschn" die ich auf der Platte aufbauen will.

    Die Bilder zeigen euch die Einzelteile des Gerüstes, das Gerüst und die Belegung mit den Platten und eine erste Stellprobe.

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  6. #5 jeanpierre, 05.02.2019
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    Guten Morgen liebe Mitflieger,

    heute möchte ich euch erzählen, wie der Himmel und der Hintergrund entstanden sind. Wie aus den Fotos zu entnehmen, handelt es sich bei dem verwendeten Raum um ein Dachzimmer, das leider nicht nur zwei Dachschrägen, sondern auch eine schräg stehende Giebelwand hat. Zu allem Überfluss wird der Abstand der Dachschrägen zur Giebelwand auch noch breiter... Ich erwähne das deshalb, weil es für den Zuschnitt der Platten aus denen der Himmel in der Dachschräge entstanden ist zur Maßfindung nicht so ganz einfach ist.

    Damit diese Platten für eine Person noch handelbar sind, habe ich diese geteilt und die Fuge mit einem H-Profil, wie man es für Schrankrückwände verwendet, verbunden/abgedeckt. Ich habe leider keine bessere Lösung für das Problem "Fuge" gefunden. Gehalten werden die Platten 3 cm unterhalb des Gerüstes durch eine an der Dachschräge verschraubte Holzleiste mit einem einseitigen ca. 5 mm tiefen und ebenso breiten Absatz. Angebracht wurde die Leiste so, dass zwischen wand und dem Überstand der Leiste nach oben eine Nut entsteht, in die die Platten eingesteckt werden können. An der Oberkante der Platten halten in 50 cm Abständen Winkelhaken die Platten.

    Gestrichen wurden die Platten und die Giebelwände auf eine Höhe von ca. einem Meter mit einer 1:1 Mischung aus Dispersionsfarbe im Farbton Himmelblau und Weiß. Nach dem Trocknen habe ich mit einer Dose matter, hellgrauer Grundierung die Wolken aufgesprüht. Die Bäume als Hintergrund beim Teilrelief des Gebäudes wurden ebenfalls später aufgemalt und getupft.

    Die Vorfeldplatten wurden nach dem Streichen mit einer Farbrolle und 1 : 2 gemischter Farbe aus weiß und schwarz gestrichen und dann mit einen permanenten Fineliner die Fugen zwischen den einzelnen Platten im Abstand von 5 cm mit Hilfe einer langen Leiste aufgemalt. Wichtig: auch die Kanten sollten grau gestrichen werden.
     

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  7. #6 jeanpierre, 05.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 05.02.2019
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    Liebe MItflieger,

    hier noch eine kleine Ergänzung zu den heutigen Ausführungen.

    Um dem ganzen mehr Tiefe zu geben, habe ich im Moment provisorisch mit einer nicht genutzten Hintergrundkulisse experimentiert. Sie gibt in der Blickrichtung, nach Westen, also über die Breite des Vorfeldes, in die man vor dem Diorama stehend sieht, durchaus die Situation des im sogenannten "Knoblauchsland" liegenden Flughafens wieder. Sie soll demnächst durch eine, die den typischen "Steckerlerswald" wiedergibt, im Bereich unterhalb der startenden Maschine ergänzt werden.

    Kommen wir zum Teilrelief des Flughafengebäudes.

    Es entstand aus weißen Polystyrol-Platten, aus denen die Metallskelett-Struktur ausgeschnitten wurde. Die Verglasung besteht ebenfalls aus klarem Polystyrol. Damit war eine stabile und dauerhafte Verklebung der beiden Materialien gewährleistet. Im Moment ist die Struktur rückseitig noch offen, um Ergänzungen an der Innenausstattung vornehmen zu können. Die Einrichtung stammt aus dem Architekturbereich. Die Figuren von verschiedenen Herstellern, überwiegend aber von Preiser. Hier wurden aufgrund der geringen Größenunterschiede Figuren von 1:50 und 1:45 gemischt. So entstand ein buntes Bild.

    Die Bilder zeigen die Entstehung des Gebäudes und seine endgültige Platzierung am linken Dioramenrand.
     

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  8. #7 jeanpierre, 06.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2019
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    Liebe Freunde der Fliegerei und Mitflieger,

    ich denke jetzt wird es für euch eigentlich erst richtig interessant. Denn sicher wollt Ihr wissen, welche Flugzeuge ich in dem großen Maßstab 1:50 mein eigen nenne. Hier sind zunächst drei verschiedene Varianten der C-130 Herkules zu nennen. Es sollten eigentlich nur 2 sein, nämlich eine normale und eine mit verlängertem Rumpf. Doch was tut man mit den Resten des Dritten Bausatzes? Man besorgt sich im Baumarkt ein Stück Abwasserrohr und verlängert den gekürzten Rumpf wieder auf die Originallänge! So wurden es dann wieder drei.

    Die Silberne war das erste Modell, die rot/silberne de verlängerte, zweite Maschine und schließlich die gelbe Maschine als dritte. Bilder auf dem Vorfeld gibt es noch nicht. Das werde ich nachholen, wenn ich in 2 Wochen wieder von einer bevorstehenden Tour zurück bin. Bis dahin viel Freunde mit dem Modellbau und eine gute Zeit.

    NS.: Basis für die Umbauten waren die einschlägigen Modelle in 1:48. Wobei eigentlich der Maststab 1:48 aus dem Zollsystem herrührt und international gesehen dem Maßstab 1:50 entspricht der auf Basis des Metrischen Sytems errechnet wird.

    Zur Zeit prüfe ich, ob sich aus den Bausätzen der C 130 nicht auch eine C-133 Douglas Cargomaster ableiten lässt. Auch über einen kompletten Selbstbau einer Globemaster 1 denke ich nach. Zivil- und Transportmaschinen reizen mich persönlich viel mehr als die Unheil bringenden Militärmaschinen. Weil Transporter immer auch für Humanitäre Dienste eingesetzt werden können. Außerdem wurden bereits vor 2017 etliche ausgemusterte C130 als Zivilmaschinen umgerüstet und eingesetzt. So ist die jetzige L100 von Loockheed Martin nicht die erste zivile Ausführung der C 130.

    Herzlichst Jeanpierre
     

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  9. #8 jeanpierre, 07.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 15.02.2019
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    Liebe Mitflieger,

    vor meinem Start in die schon vorerwähnte Tour kann ich noch schnell eine paar Dinge ergänzen.

    Eine der nächsten, kleinen Errungenschaften war dann eine ATR aus Holz und eine Reparatur bedürftige, vor allem aber lackierbedürftige Canadair Twinotter. In 1:48 folgte eine CH 53 die - wie könnte es anders sein ebenfalls privatisiert wurde - und leider im Moment über einen beschädigten Hauptrotor verfügt, der demnächst repariert werden wird.
     

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  10. #9 jeanpierre, 04.03.2019
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    Bleiben wir noch ein wenig bei den 1:48/50 Modellen für meinen Flughafen.

    Neben dem restaurierten CH 53 gibt noch eine zivilisierte Osprey. Aber auch noch weitere andere Modelle, die ich euch gerne auf dem Modell zeigen möchte. Die muss ich aber erst mal "her suchen". Also bis demnächst und viel Spaß mit den Bildern...

    Herzlichst

    Jeanpierre
     

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  11. #10 jeanpierre, 09.03.2019
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    Liebe Mitflieger,

    endlich,endlich habe ich meine beiden American Eagel Modelle ausgegraben. Eine ATR und eine Saab. Viel Freude mit den Bildern.

    Herzlichst

    Jeanpierre
     

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  13. #11 jeanpierre, 10.03.2019
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    Hallo liebe Mitflieger und Flugzugbegeisterte,

    endlich habe ich mir die Zeit genommen und meine Boenig 727 vom "Haken" im Modellzimmer geholt, abgestaubt und auf´s Diorama gebracht. Die Aufnahme wäre fast "historisch" zu nennen, hätte ich ein Modell des Empfangsgebäudes von anno damals 70-/80-iger Jahre, als die Concorde in Nürnberg war. Wer möchte kann ja mal mit "Bilder Flughafen Nürnberg" googlen. dann weiß er, was ich meine. Das Modell ist ein Aluguß und fast 10 kg. schwer. Wer eiß ,wenn mich der Rappel packt, mach ich noch so eine Halbrelief. Aber erst mal abwarten und ruhifg in die Ecke setzten und warten wie lange der Anfall anhält.

    Herzlichst

    Jeanpierre
     

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  14. #12 jeanpierre, 28.03.2019
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    Liebe Mitflieger,
    so langsam wird auch das Reliefgebäude vollkommener. Im Moment arbeite ich am Flugsteig. Für die Beschriftung habe ich mich auf die Zeit vor der Namensgebung "Albrecht Dürer" festgelegt.

    Herzlichst
    Jeanpierre
     

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