Österreich: „Massive Gefährdung“: NATO-Flug verletzte Luftraum (C-17, Ungarn)

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"Eine ungarische C-17 der NATO mit einer gültigen Überfluggenehmigung hat am Freitagvormittag den österreichischen Luftraum „massiv“ verletzt. Wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, sagte, sank das Flugzeug über dem Attersee im Salzkammergut von der vorgeschriebenen Flughöhe von 10.000 bis 11.000 Metern auf 1000 Meter hinab. Die Maschine wurde daraufhin von zwei Eurofightern aus dem Flugraum eskortiert.

Der österreichische Luftraum werde Bauer zufolge zwar 30- bis 50-mal im Jahr verletzt, eine derartige Abweichung von der vorgeschriebenen Flughöhe habe es zumindest „in den vergangenen 20 Jahren“ aber nicht gegeben. Bauer sprach von einer „massiven Gefährdung“ für die Luftfahrt.
Das Flugzeug habe sich „wie ein Geisterfahrer auf einer Autobahn“ verhalten. Um 11.35 Uhr verließ die C-17 den Luftraum in Begleitung der zwei Eurofighter wieder.
https://imgl.krone.at/scaled/2504314/vda0b20/full.jpg
Vorfall könnte diplomatisches Nachspiel haben
Wieso der Pilot so tief über den Attersee flog, ist noch unbekannt. Der Sprecher ging aber davon aus, dass der Vorfall ein diplomatisches Nachspiel haben werde."
 
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Wieso der Pilot so tief über den Attersee flog, ist noch unbekannt. Der Sprecher ging aber davon aus, dass der Vorfall ein diplomatisches Nachspiel haben werde.
Wobei so ein "diplomatisches Nachspiel" auch völlig unspektakulär sein kann. Man fragt doch zuerst, warum das Flugzeug so tief flog. Anschließend entscheidet man erst, ob man sich empört. Falsche Reihenfolge, wenn man jetzt schon empört ist.
 

jackrabbit

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Moin,

hätte man die C-17 ohne Eurofighter eigentlich noch „abfangen“ können?

Grüsse
 
FE747

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So ein Aufstand wegen ein "bisschen" Sightseeing. Wahrscheinlich mit Genehmigung des Fluglotsen VFR geflogen 😄😎
 
Kenneth

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Wie der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, sagte, sank das Flugzeug über dem Attersee im Salzkammergut von der vorgeschriebenen Flughöhe von 10.000 bis 11.000 Metern auf 1000 Meter hinab. Die Maschine wurde daraufhin von zwei Eurofightern aus dem Flugraum eskortiert.
Laut FR24 fand der ganze Einflug nach Österreich, bis Attersee, in Tiefflug statt, einschließlich mehrere Vollkreise. Erst der Rückflug fand in großer Höhe statt. Wenn es nicht eine geplante Übung war, die nicht richtig kommuniziert wurde, dann nützen die Eurofighters den Österreichern wohl auch nicht viel 😂

 
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Welcher Österreicher traut sich denn, einem großen ungarischen Transportflugzeug eine Genehmigung für einen lärmintensiven "Tiefflug" zu erteilen? Ich würde mal sagen, die arme Sau. Die wird/würde jetzt ihr blaues Wunder erleben. Hoffentlich handelte es sich um ein Kommunikationsproblem :FFTeufel:.
 
Kenneth

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Auch lustig, dass der Sprecher (vorausgesetzt er wurde richtig zitiert) sich nicht besser über dem Flugverlauf informiert (oder informiert wurde)….
 
Killnoizer

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1000 Meter sind wohl kaum Tiefflug.
 
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Wenn die 1.000 Meter tatsächlich in Relation zu 10.000 bis 11.000 Meter genehmigter Flughöhe gesetzt werden, ist wohl MSL gemeint. Sonst würde man ja Äpfel mit Birnen vergleichen. Und 10.000 Meter AGL genehmigte Flughöhe halte ich für ungewöhnlich.
 
Kenneth

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1000 Meter AGL oder MSL? Hmm, die Kronenzeitung, ist das nicht das Österreichische Pendant zur Bild Zeitung?
Ob AGL oder MSL, eine C-17 ist in beiden Fällen wohl ein ungewöhnlicher Anblick. In einem der Video sieht man, wie sie hinter einen Bergkamm verschwindet. Was bedeutet eigentlich „kalibrierte Höhe“ auf FR24?

Wie auch immer, sieht für mich nach einer (von jemand, der bald sein Job los ist) geplanten und genehmigten Übung aus, wo die Kommunikation in Österreich von unten nach oben, und sonst überall, vollkommen versagt hat.
 
Kenneth

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Es wird immer skurriler:

„Eigentlich hätte die Maschine über Salzburg nach Ungarn fliegen sollen [sie ist aber in Ungarn gestartet!]Doch um 11.06 Uhr machte der Pilot einen selbstständigen Abstecher ins Salzkammergut. Über dem Attersee sank das Flugzeug von der vorgeschriebenen Höhe von 10.000 bis 11.000 Metern auf gerade einmal 1000 Meter. Die Austro Control – für einen sicheren Flugverkehr verantwortlich – versuchte vergebens, mit dem Piloten Kontakt aufzunehmen [was machte Austro Control als sie die Landesgrenze südlich von Wien in Tiefflug überquerte?]“

 
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... Eigentlich hätte die Maschine über Salzburg nach Ungarn fliegen sollen ...
Ist sie doch - in großer Flughöhe - vermutlich wie genehmigt; aber ohne Kontakt zur Flugverkehrskontrolle und deshalb mit militärischer Eskorte, wie das in solchen Fällen bei fehlendem Funkkontakt üblich ist. Warum der Funkausfall war, keine Ahnung. Aber dafür gibt es feste Regeln: man fliegt genau so wie es im Flugplan steht und versucht, die Überflugzeiten und vor allem die Ankunftszeit am beabsichtigten Beginn des Instrumenlandeverfahrens am Zielflugplatz genau einzuhalten.

Was fehlt, ist der erste Teil des Fluges, sozusagen der Hinflug. Tief, vermutlich VFR, deshalb auch für die Flugverkehrskontrolle uninteressant. Vielleicht ist er deshalb "verloren" gegangen.

Na, da bin ich ja mal gespannt, wie die Auflösung des Rätsels aussieht.
 
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Auf meinem Screenshot oben sehe ich sie nur in der Nähe von Salzburg, aber nicht darüber? Fällt es keine Flugsicherungsstelle oder Luftraumüberwachungseinheit auf, wenn ein Flugzeug unangemeldet als „BARTK99“ mit +250 kts VFR über der Grenze fliegt? Muss man einen Flugplan aufgeben, wenn man von Ungarn in österreichischen Luftraum einfliegt, ohne zu landen?
 
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