Spotter-interessiertes FF-Mitglied braucht euren Rat

Diskutiere Spotter-interessiertes FF-Mitglied braucht euren Rat im Spotter-News Forum im Bereich Aktuell; Das heißt die vielen 5D Mark III Nutzer mit 500mm Festbrennweiten (oder mehr) nutzen diese Kameras nur für ihr Ego? Interessant... Ja klar. Ist...

Moderatoren: TF-104G
  1. #21 nexus, 20.05.2017
    Zuletzt bearbeitet: 20.05.2017
    nexus

    nexus Fluglehrer

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    Ja klar. Ist ja deren Hobby, Pferdeliebhaber geben ja auch viel Geld für ihr Hobby aus. Ist ja ok.

    Wenn ich auf Doppelseiten druckbares Bildmaterial liefern muss, und das unter Zeitdruck, dann ist das ein anderer Schnack.

    Ich stelle einfach ganz frech die Behauptung auf, dass die meisten jener 5D Besitzer in der Mehrzahl Bilder für einfache Bildschirmdarstellung machen. Und dafür muss man nicht so viel Geld ausgeben. Man kann aber, wenn einem das Spaß macht.

    Ich möchte nur gerne die Schwelle für interessierte Einsteiger senken, sich nicht von diesen Leuten einschüchtern zu lassen. Man kann eben auch mit billigerem Material zufriedenstellende Ergebnisse erzielen.
     
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  3. #22 flieger28, 30.05.2017
    flieger28

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    Ich denke auch das die Sensorgröße nicht so wichtig ist. Oder anders gesagt, die Gelegenheiten bei denen ich bei meiner 70D an die Grenzen gestoßen bin, würden nicht den Mehrpreis rechtfertigen.
    Persönlich finde ich es immer wieder faszinierend, wenn der ein oder andere Besitzer einer solchen Kamera eindrucksvoll zeigt, wie einfach es ist, schlechte Bilder mit teurem Equipment zu machen ;)
     
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  4. #23 Speedy#32, 31.05.2017
    Speedy#32

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    Ich habe selbst erst vor zwei Jahren mit dem Fotografieren angefangen und mich nach langem hin und her für eine Sony a6000 mit APS-C Sensor entschieden. Als Objektiv musste bisher das Kit-Modell mit 55-210 ausreichen.
    Gründe dafür war unter anderem auch die geringere Gehäusegröße im Vergleich zur Vollformat, da ich die Kamera auch bequem auf Reisen nutzen wollte. Was den Qualitätsunterschied der Bilder angeht glaube ich, dass ich am Anfang die Grenzen einer Kamera eh nicht erreiche und mich erst einmal mit den Basics anfreunden muss. Wo ich dann allerdings die Grenzen erreiche ist bei schlechtem Wetter, wenn die Wolken tief hängen und das Licht Mangelware ist. Da lichtstarke Objetive aber teuer sind habe ich mir jetzt er einmal mehr Brennweite besorgt und mit ein Sigma 150-600 gekauft. Jetzt kann ich sogar optisch mit den Spottern mithalten :-D
     
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  5. nexus

    nexus Fluglehrer

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    Sony a6000 mit dem Sigma 150-600 ist eine sehr sinnvolle Kombination. Die Kamera ist recht schnell, liefert vernünftige RAW-Daten und ist wirklich gut reisetauglich. Und man wird nicht für einen "Profi" gehalten, kann also viel unbehelligter fotografieren.
    Nur sind die Akkus wie bei allen Sony zu klein und man sollte immer einige dabei haben.
     
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  6. #25 Speedy#32, 31.05.2017
    Speedy#32

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    Gebe dir da vollkommen Recht! Der AF der a6000 funktioniert ganz gut mit dem Sigma. Hatte da andere getestet, die mehr Probleme gemacht haben und ständig nachreguliert haben.
    Ich nutze für ein Wochenende 3 original Akkus und komme damit aus. Zumindest, wenn man nicht zu viele Videos macht zwischendurch. Der Verbrauch ist schon ziemlich groß.

    Und man wird wirklich belächelt mit der Kamera. Werde aber auch gelegendlich gefragt wie sie ist und dann lass ich ein paar Testbilder machen und dann finden sie eigentlich alle "ganz okay" :biggrin:
     
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  7. #26 Blueangel, 31.05.2017
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    Da gebe ich dir nicht Recht. Wer die höchstmögliche Qualität erreichen möchte, der braucht eine entsprechende Ausrüstung. Dass wir hier von den letzten 5 - 10 % an Qualitätsgewinn sprechen, stelle ich nicht in Frage. Und dass möglicherweise das Qualitätsproblem auch oftmals noch hinter dem Sucher steht.

    Das möchte ich auch nicht und stimme dir zu.

    Genau so ist es. Eine gute Kamera alleine macht noch kein guten Bilder!
     
  8. nexus

    nexus Fluglehrer

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    Schöne Diskussion.
    Was verstehst du denn unter höchstmöglicher Qualität?
    Fotografie ist ja nicht Selbstzweck, sondern es geht am Ende darum, ein reproduktionsfähiges Foto zu liefern. Für Web, Druck oder Ausstellung…
    Eben, ein gutes Mikrofon macht ja auch keinen Sänger…
     
  9. nexus

    nexus Fluglehrer

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    Oh, shit… Blueangel, das war die Autokorrektur mit dem "Blutmangel", ich seh's jetzt erst, sorry!
     
  10. #29 flightpics, 31.05.2017
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    Im Pott.
    @nexus, mich würde ja mal ein Bild von einem echten Profi interessieren. Zeig mal was! :smile1:
     
  11. nexus

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    Touché! Aber ich spotte ja nicht… dennoch schwirren hier im FF ein paar Bilder herum, die ich aber alle nebenbei gemacht habe. Wäre ja schade, wenn die in meinem Archiv versauern. Und hier findet so etwas zum Glück ja Freunde. Ich fotografiere oft in der Nähe von oder direkt auf Flugplätzen, weil da wenig Autoverkehr ist.
    Interessierten steht dem Blick auf meine Webseite natürlich nichts im Wege.

    Aber vielleicht sollte ich mal ein Test-Shootout mit Top-of-the-Shelf und preiswertem Material machen und die Ergebnisse hier zur Diskussion stellen. Wäre das von Interesse?
     
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  12. #31 Robotic, 12.06.2017
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    Hallo Leute, nachdem dieser Thread hier in einer recht interessanten Diskussion gemündet ist wollte ich mich nochnmal zu Wort melden und einen Zwischenstand der jüngsten Entwicklungen geben.

    Nachdem sich die EOS 700D inkl. Kit-Objektiv zugelegt wurde, darf sich jenes Gehäuse nun mit einem Tamron SP 70-300 (das mit Bildstabilisator) in einem Team zusammen zählen.

    Es ist auf jeden Fall sehr interessant die Erwartungen vor dem Kauf mit dem Besitz des Set-Ups zu vergleichen.
    So durfte ich nun selber merken wie sich schlechte Lichtverhältnisse bzw. hohe ISO-Werte auf die Bildqualität auswirken, das es recht eng wird wenn man mindestens 70mm Brennweite vor einem am Gate parkenden A330 steht oder der Sonnenstand um 12 Uhr mittags kein schönes Licht erzeugt.
    Ich persönlich empfinde jedch gerade das als eine schöne Herausforderung und befasse mich umso mehr mit der Thematik.

    Die Kamera und das Objektiv liefern natürlich keine High-End-Ergebnisse die jetzt im Airways-Magazine abgedruckt werden können oder Jetphoto-Admins zappelig werden lassen, aber mir als Einsteiger sehr akzeptable Ergebnisse liefern und mir bereits eine gute Idee geben was ich mir danach holen würde.
    So kann ich mir gut vorstellen dass das nächste Objektiv weniger Brennweite hat, aber dafür offenblendiger wird da ich bisher sehr gerne Flugzeuge mitsamt der Umgebung fotografiere und dafür auf Details verzichte.

    So viel dazu, auf jeden Fall möchte ich mich nochmal für eure Antworten hier bedanken :hello:

    liebe Grüße, Felix
     
  13. #32 flieger28, 12.06.2017
    flieger28

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    Also ich finde das 70-300 ist eine tolle "Allzweckwaffe" die auch super Ergebnisse liefern kann.
    Also ich bin nach mehreren Jahren noch immer zufrieden, auch wenn inzwischen hochwertigeres in der Tasche liegt.

    Bild von heute, einziger Unterschied zu deiner Kombination ist eine 0 weniger bei der Kamera.

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  14. #33 Blueangel, 06.07.2017
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    Das Bild sollte scharf, korrekt belichtet, rauscharm und die richtige Farben haben.

    Die Monitorauflösung steigt immer weiter an (4K) und ebenso die PPI der Monitore. Also werden auch mögliche schwächen in der Qualität deutlicher sichtbar. [/QUOTE]

    Ein direkter Vergleich würde mich aber auch mal Interessieren.

    Bisher wurde auch noch nicht erwähnt, dass bei einer Vollformatkamera die förderliche Blende niedriger ist -> Eine kürzere Verschlusszeit wird benötigt.

    Ich denke auch dass diese Objektiv ausreichend gute Qualität für die meisten Spotter bietet. Allerdings lässt sich aus einem bearbeiteten und verkleinerten Forumsbild nicht wirklich auf die Qualität eines Objektivs schließen
     
  15. nexus

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    Korrekt. Scharf und korrekt belichtet liegt zu 100 % in der Hand des Fotografen. Richtige Farben qua Weißabgleich ebenso.
    Rauschen eigentlich auch, so lange man sich im Rahmen des mit dem jeweiligen Bildsensor Möglichen bewegt. Hier bieten größere Sensoren jedoch mehr Reserven. Mit der Einschränkung, dass das für Mittelformatsensoren unterhalb 10.000 € nicht gilt, diese werden ab ISO 200 schon deutlich schlechter.

    Außerdem unterstelle ich, dass Otto-Normal-Spotter eh lieber bei schönem Wetter seinem Hobby nachgeht, da sind hohe ISO eher nicht nötig, also ein APS-C Sensor vollkommen ausreichend. Wegen der im Tele-Bereich praktischen Brennweitenverlängerung sogar empfehlenswert.
    Ausserdem sind die Kameras leichter und preiswerter…

    Naja, die effektive Darstellungsgröße ändert sich aber nicht.

    Wenn hier genug Interessenten zusammenkommen, werde ich das im Herbst einfach mal machen. Bestimmt witzig…

    Nie gehört… Was meinst du damit?
    Kurze Belichtungszeiten sind jedoch sinnvoll bei langen Brennweiten und sich bewegenden Objekten… ausser, du willst sogenannte Mitzieher machen, aber dann helfen niedrige ISO und/oder ND-Filter. Sinn macht das aber nur vor statischem Hintergrund…

    Stimmt… nicht nur für die meisten, sondern wenn man ehrlich ist, für alle.
    Die Bereiche, in denen optische Objektivqualität entscheidend ist, erreicht man mit dieser Art der Fotografie nur in Grenzbereichen wie extremen Gegenlichtaufnahmen. In der Architekturfotografie ist das viel kritischer. Da rechnet man je nach Verschiebung unterschiedliche Vignettierungen raus, muss mit Zirkularfiltern arbeiten, hat Schärfe- und Helligkeitsabfall zu den Ecken hin. Das ist beim Spotten mit Teles völlig egal, da das Hauptmotiv immer schön in der Bildmitte ist.
    Aber natürlich macht ein massives 400 f/4 schon verarbeitungsmäßig mehr her als ein klappriges Kunststoff-Supertelezoom. Aber wenn man mit letzterem pfleglich umgeht, hält das auch ewig.
     
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  17. #35 Blueangel, 10.07.2017
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    Auf dieser Seite als förderliche Blende bezeichnet, hier eher als kritische Blende. Besonders für das Fotografieren von Kampfflugzeugen interessant.
     
  18. nexus

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    Ok, alles klar. In dem zweiten Beitrag wird ja zwischen förderlicher und kritischer Blende unterschieden. Die Überschrift sagt es ja auch richtig und es ist problemlos in der Praxis zu beobachten: "Abblenden macht scharf, noch mehr Abblenden bringt Unschärfe".
    Gemeint ist die Beugungsunschärfe, die bei jeder Optik bei zunehmendem Schließen der Blende irgendwann auftritt. Aber das ist auch eher ein Problem von Weitwinkeln, die ja aufgrund des Retrofokus-Prinzips bei SLRs eh aufwändiger konstruiert werden müssen.

    Wir wollen uns hier aber nicht verrennen, denn das sind alles Probleme, mit denen man beim Spotten nicht wirklich konfrontiert wird. Oder die man beim Kauf einer praktikablen Grundausstattung bedenken sollte. Dafür ist das zu akademisch…

    Man braucht für jede Aufgabenstellung eben einfach nur das richtige Werkzeug. Und dieses sollte einem selber Freude bereiten, denn mit einer Kamera, die man nicht mag, zieht man nicht los. Und da es sich ja um ein Hobby handelt, soll es ja eben Spaß machen.

    Hier kommt man eben ganz schnell an den Punkt, der die bezahlte Fotografie von der des Amateurs (Im besten Wortsinne) unterscheidet. Ich muss mein Werkzeug nach wirtschaftlichen Kriterien aussuchen, Anschaffungspreis, Unterhalt und ROI spielen da eine Rolle wie auch steuerliche Überlegungen. Zuverlässigkeit unter allen Umständen ist extrem wichtig, denn meinen Kunden können keine Ausreden drucken und wenn ich wegen unzuverlässigem Material eine Produktion, an der noch viele andere Leute beteiligt sind, vergeige, habe ich Regress an der Backe und der Kunde kommt nie wieder, auch spricht sich das herum. Wenn man vom Spottingausflug mit etwas Rauschen in der Datei wiederkommt, ärgert man sich allenfalls etwas selber, das war es dann aber auch, aber die Existenz ist nicht gefährdet.

    Deswegen bitte bei der ganzen Materialdebatte immer ganz entspannt bleiben… schöne Bilder bekommt man mit etwas Geschick immer hin.
     
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