W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel

Diskutiere W2012BB Iljuschin Il-14P Amodel im Bauberichte bis 1:144 Forum im Bereich Wettbewerb 2012 "Foreign Service"; Was geht los darein? :emmersed: Mein erster Gedanke beim Anblick des Bausatzes, liebe Macher von Amodel, das ist der falsche Maßstab! Jahrelang...
Flugi

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Alien
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Was geht los darein? :emmersed:

Mein erster Gedanke beim Anblick des Bausatzes, liebe Macher von Amodel, das ist der falsche Maßstab! Jahrelang wartet die Fangemeinde auf eine 72er Il-14 als Spritzgußbausatz und nun dieses Flugzeug im Airliner Maßstab 1:144. Leute bei Amodel, was war da los?

Ja Leute, das ist der falsche Maßstab, auch für mich. Und weil es so ist, setzt sich der Flugi mal hin, und probiert mal aus, was daraus noch zu machen ist, oder die gelbe Tonne gleich Futter bekommt.
Noch zwei Dinge, die mich veranlasst haben, mal was anderes zu machen. Den Ausschlag hat die großzügige Auslegung der Wettbewerbsregeln durch den Hauptschiedsrichter im Falle @silverneck gegeben.
Denn, die DM-SAL war ein Kind der Dresdener Flugzeugbauer. Es gab natürlich auch Il-14 bei der Deutschen Lufthansa, die aus russischer Produktion stammten. Das waren 16 Stück.
Der zweite Punkt ist, ich muss mir was "kleines" vornehmen, weil ich nebenbei ein paar "Leichen" reanimieren muss, bevor sie ins Verwesungsstadium fallen.

Also, mal sehen was wird. Keiner ist mehr gespannt als ich. :star:
 
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Flugi

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Für alle Interessenten, eine kleine Bausatzvorbesprechung.

Die fünf dunkelgrauen Spritzlinge haben augenscheinlich die Spritzform gut verlassen. Aber die Probleme treten erst beim Zusammenbau ans Licht. Viele Teile finden erst nach aufwendiger Vorarbeit richtig zusammen. Die Kabinenhaube passt sich gut in den Rumpf ein.
Das Einsetzen von 19 Scheiben ist einer Sisyphusarbeit, dazu kommt, das die Scheiben auf einer Seite nicht glatt sind. So richtig überzeug das alles nicht. Das Problem ist die Anzahl der Fenster für unterschiedliche Varianten und Baureihen. Für eine Il-14P sind zu viel Fenster auf beiden Rumpfseiten. Wenn man schon andere Varianten im Kopf hat, dann sollte man den Modellbauer in der Bauanleitung nicht im Regen stehen lassen. Die einfachste Möglichkeit ist, man orientiert sich an den Decals für die Fensterstreifen, welches und wie viel Fenster benötigt werden. Bei den Varianten ohne Fensterstreifen geht das aber nicht, hier wären ein paar Vorbildfotos sehr hilfreich. Frühe russische IL-14P hatten rechts 8 und links nur 6 Fenster. Später kam auf der linken Rumpfseite ein siebendes Fenster hinzu. Auch die DM-SAL hatte 7 Fenster.

Mit 88 Bauteilen ist das kleine Modell gut ausgestattet. Fünf Teile sind davon schon für ein minimalistisches Cockpit vorgesehen. Trotzdem, wer das möchte, kann da noch mehr ins Detail gehen. Nur ob es letztlich wegen des Einblicks, Sinn macht, das sei dahingestellt. Die feinen Paneellinien passen sehr gut zum Maßstab, sind aber nicht immer sauber ausgeformt. Die erste Reihe der 18 Zylinder- Doppelsternmotoren scheint wohl für die Optik ausreichend zu sein. Was unbedingt nachgebessert werden sollte, sind die drei typischen Abgasrohre am oberen Flügelende der Triebwerksgondeln. Ein sauber gedruckter Decalbogen erlaubt beim Kit Nr. 1416 zwei, in der Farbgebung identische Aeroflot Maschinen aus dem Jahre 1985.

Im zweiten Bausatz (Art Nr. 1447) sind vier Varianten möglich. Die IL-14 der Deutschen Lufthansa DM-SAL aus dem Jahre 1955, je eine silberne polnische und tschechische militärische Transportmaschine und eine der letzten noch fliegenden IL-14P, RA-02117 aus dem Jahr 2010. Die Bauanleitung von Amodel zeigen zwar den Zusammenbau, aber gerade für den Maßstab 1:144 sind sie bei einigen Details zu ungenau. Bei den Farbangaben nach Humbrol macht man nichts falsch.

Eine abschließende Gesamteinschätzung fällt leider etwas zwiespältig aus.
Ich habe da so meine Zweifel, ob die von Amodel praktizierte Short- run Methode die richtige für so filigrane Airliner ist. Hier fehlt es schlicht und einfach an Präzision. Der Sammler freut sich über solche Modelle und ein ambitionierter Modellbauer wird damit auch keine Probleme haben. Aber der Anfänger sollte sich tunlichst etwas größeres aussuchen.

Wir werden sehen, wie sich das entwickelt.
Die russische Variante des Bausatzes im Überblick. Nur die Decals sind andere.
 
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Basepohl

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Na Flugi, wird doch:-) Willkommen im Boot. 1:144, dass ich das noch erleben darf (bei Dir:-)

Habe mir das Modell zu Weihnachten (bewusst) schenken lassen, ich liebe einfach die Il-14.

Ich behalte dich im Auge,

Gruß David
 
Flugi

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....
.... ich liebe einfach die Il-14.
Gruß David
.... ja David, das genau hatte ich jetzt in meinem Eröffnungspost vergessen,- ich auch! :star: Bin auch mal mit geflogen, bei der NVA. :)
Und noch etwas, was mich dazu bewogen hat, diese IL-14 zu bauen. Es war mein erstes Plastikmodell aus der Kunststoffverarbeitung Zschopau, was ich vor 51 Jahren mehr oder weniger zusammen gepappt habe.
 
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MiG-Admirer

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:FFEEK:Was soll ich sagen .............. Ich sehe schon das Ergebnis vor mir.:rolleyes:
 
MikeKo

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Einer wird bei diesem Baubericht zum ersten mal nicht mehr dabei sein, mein lieber Freund Tommy, der am Montag im Alter von 13 Jahren verstorben ist. :sentimental:
Ich hoffe er hatte ein erfülltes Katzenleben.
Möge er in Frieden ruhen.

Bei der IL-14 wird uns bestimmt wieder ein echtes Sahnestück erwarten....:wink:
Gruss Mike
 
bullseye

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Trotz der Umstände, viel Spaß beim kleinen Maß und gutes gelingen Flugi:encouragement:
 
Flugi

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Trotz der Umstände, viel Spaß beim kleinen Maß und gutes gelingen Flugi:encouragement:
Danke. Ich Dir auch.
Ich hab hier jetzt schon mal Cockpit und Cowling angefangen. Der Kleber funst noch. :emmersed:
Zum Cockpit gehört noch ein Gerätebrett, mehr ist da nicht. Ich denke, zwei Steuerräder werde ich da noch machen. Das muss reichen.
 
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Flugi

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Nun habe ich mal die Fenster eingesetzt. Außen überstehend und dann mit der Außenfläche verschliffen.
Wie ich mir das schon dachte. Durch die schlechte Qualität der Scheiben, überzeugt mich das nicht so recht.
Die Rumpfform einfach ohne Fenster hergestellt und dann die passenden Fenster als Decal dazu, wäre der Sache dienlicher gewesen. :distracted: da muss ich noch mal ein paar Nächte drüber schlafen. :uncomfortableness:
 
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bullseye

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Nun habe ich mal die Fenster eingesetzt. Außen überstehend und dann mit der Außenfläche verschliffen.
Wie ich mir das schon dachte. Durch die schlechte Qualität der Scheiben, überzeugt mich das nicht so recht.
Die Rumpfform einfach ohne Fenster hergestellt und dann die passenden Fenster als Decal dazu, wäre der Sache dienlicher gewesen. :distracted: da muss ich noch mal ein paar Nächte drüber schlafen. :uncomfortableness:
Den Rumpf hinter bzw. unter den Fenstern der Länge nach "dünn" schleifen und aus Klarsicht-Material etc. die Fensterreihe gestalten......vielleicht!?
 
phartm4940

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Nun habe ich mal die Fenster eingesetzt. Außen überstehend und dann mit der Außenfläche verschliffen.
Wie ich mir das schon dachte. Durch die schlechte Qualität der Scheiben, überzeugt mich das nicht so recht.
Die Rumpfform einfach ohne Fenster hergestellt und dann die passenden Fenster als Decal dazu, wäre der Sache dienlicher gewesen. :distracted: da muss ich noch mal ein paar Nächte drüber schlafen. :uncomfortableness:
Moin,
ich schmeiss mal Crystal Clear als alternative in die Runde?!? Müsste bei den kleinen Luken doch gehen, oder? Ansonsten schaue ich hier gespannt zu.

Grüße aus dem kalten Sauerland,

Peter
 
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Den Rumpf hinter bzw. unter den Fenstern der Länge nach "dünn" schleifen und aus Klarsicht-Material etc. die Fensterreihe gestalten......vielleicht!?
oder::uncomfortableness:
Fensterleiste ausschneiden....... Klarsichtstreifen einsetzen.......spachteln + verschleifen.........Fester abkleben. :confused-new:

Nur ein Gedanke .......
 
Flugi

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Danke Leute für die Tipps. :)
Das mit den Fenstern ist schon wirklich krottig. :grief:
Die könnten doch die Rumpfhälften gleich aus transparenten Kunststoff spritzen? :!:
Wisst Ihr was? Bei einem der nächsten Bauabschnitte hau ich die wieder raus und der "Pethe´sche Fenstertrick" wird reaktiviert.
 
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