Ablehnung der Zulassung des Helikopters N-6195G, UH-1H

Diskutiere Ablehnung der Zulassung des Helikopters N-6195G, UH-1H im Hubschrauberforum Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Ich bin im stöbern im Internet auf diesen interessanten Artikel gestossen. Was meint Ihr dannach? Wurde der Firma mit recht die Zulassung...

Moderatoren: gothic75
  1. #1 Huey II, 03.08.2006
    Huey II

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  3. #2 muermel, 03.08.2006
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    ***
    Hätte eine 4 zeilige Zusammenfassung nicht auch gereicht? Wer liest sich denn die x Seiten in schönstem Beamtendeutsch durch? :D

    Könnte jemand mal kurz und knapp zusammenfassen?

    lg
     
  4. Lubeo

    Lubeo Testpilot

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    Irrtum vorbehalten will da jemand eine UH-1H einführen, die das US-Recht erfüllöt, aber nicht das schweizerische (EU ?) Recht.

    Kann es sein, dass dieser für die Schweiz
    ... zu laut ist?
    ... zu viel CO erzeugt?
    ... irgend etwas geändert wurde, das die US-Behörden durchlassen, aber die CH-Behörden nicht?
    ... ?
     
  5. #4 Hind 444, 04.08.2006
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    in dem Bericht steht doch klar drin, daß dieser Hubschrauber N-6195G nicht einmal in den USA eine Zulassung zum zivilen Betrieb bekommen hat und nur >>> " für landwirtschaftliche Sprühflüge eingesetzt werden dürfe"
    Warum dann diese Aufregung ??? wenn der Hubschrauber nicht mal nach Papierlage außerhalb der USA fliegen darf.

    P.S: eine (auch wenn ehemalige) militärische Bo-105M bekommt man übrigens in D auch nicht zivil zugelassen, da sie nicht die Forderungen des Gerätekennblatts ihrer "zivilen" Schwestern erfüllt !!!!!
     
  6. #5 Rocky135, 04.08.2006
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  7. #6 Huey II, 05.08.2006
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    Kennt jemand diese Firma? Besitzer dieser UH-1H?

    Was mich mal interessieren würde wiese diese Maschine in Altenrhein stationiert ist, respektive dann diese überhaupt Abheben darf obwohl sie nicht zugelassen wurde vom BAZL.
    Anscheinend kann man ohne probleme auch mit einer FAA Nummer wie diese herumfliegen analog wie die Amis mit Ihren Autos mit Ihren KZ in der Schweiz herumfahren dürfen.

    Ich verstehe nicht warum mann mit so einer Ex-US Army Maschinen so ein Theater macht da ja die Bell 205 im Grunde das gleiche ist und auch bei diversen Militärs im Gebrauch ist. Die Spezifische Militäravionik wurde ja anhand der Photos entfernt. Sogar die beiden an den Nasen montieren ARP-39 Radar Warn Antennen wurden wieder abmontiert obwohl in Spanien (selbst von mir gesichtet) Ex-US Army UH-1H bei zivilen Benutzer noch geflogen werden mit dem APR-39.
     
  8. #7 Medevac71, 05.08.2006
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    kann man denn eine Army Uh-1H denn so einfach als 205er umschreiben lassen ?

    Also, gibt ja mehr Unterschiede zwischen den Militärversionen und der zivilen Muster der 205, oder ? ist doch nicht nur die Avionik

    Ps: Ich sags mal mit Vorsicht meinerseits, weil ich jetzt nur die 205A1 soweit kenne. ^^

    und, wie, bzw was ist nicht mehr an der Maschine so flugtauglich ?
    ich las das jetzt nicht im Text
     
  9. #8 iroquis, 05.08.2006
    iroquis

    iroquis Flugschüler

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    Tja, so einfach ist es wohl nicht einen Bell UH 1 zu einem zivilen Flugzeug zuzulassen. In den USA gibt es dazu die Zulassung als Restricted Aircraft aber in D (oder wie in diesem Fall in CH) scheint es nicht so einfach so einen Dino auf venünftigem Weg in die Luft zu bekommen.

    Interessant finde ich auch die stetige Hervorhebung der "Akustik des Helikopters". Es gibt (zum Leid der Huey Fans) schon seit einigen Jahren die Composite Blades, die die Schallemission erheblich reduzieren. Das sonore Geräusch des Puma empfinde ich dagegen sehr viel lauter.

    Es muss allerdings Ausnahmen zur Zulassung geben: Ich selbst kannte noch die an der MHH in Hannover stationierte Bell UH-1D (Christoph 4) mit dem Kennzeichen D-HBZU. Die Bell wurde um 2000/2001 aus dem BGS-Dienst genommen und anschließend meines Wissens irgendwo nach Südamerika verkauft (Sehr schade, die Bell wäre fast ins Luftfahrt-Museum in Hannover Laatzen gekommen, aber ein "politischer Umstand" kam dazwischen).

    Der zivil zugelassene Hubschrauber hat kein vollständiges ziviles Leben hinter sich. Laut Aussage der Piloten/ Bordmechaniker von damals wurde der Hubschrauber vor der BGS-Zeit von der Bundeswehr betrieben und nach einer Notwasserung auf See komplett überholt. Danach kam er zum Grenzschutz und wurde bis zum o.g. Jahr als Rettungshubschrauber betrieben.

    Daher scheint es auch Ausnahmen/ Einzelfälle zu geben bei Hubschraubern mit "lückenhaftem Betriebslebenslauf". Es wäre aber auch denkbar, dass die Hubschrauber der Bundeswehr damals nach dem gleichen geltenden Gesetzmäßigkeiten wie zivile Hubschrauber betrieben wurden. Vielleicht weiss jemand in diesem Forum etwas genaueres über diesen Fall...

    Hat irgendjemand Informationen wo sich die ehemalige Christoph 4 heute befindet? Mich würde auch noch die Seriennummer interessieren (irgendetwas mir 80XX oder so ähnlich...)

    Viele Grüße, Iroquis
     
  10. #9 muermel, 06.08.2006
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    ****
    Auf dem TdoT zum 50-jährigen Bestehen des BGS-Flugdienstes am 22.05.2005 in Sankt Augustin habe ich mich mit einem Mechaniker vom BGS unterhalten und der sagte mir dass ihre Bell 212 auch nur noch mit den GFK-Rotorblättern ausgerüstet seien um die Lärmbelastung zu mindern. Hingegen die UH-1D der BW hätten noch die alten Aluminium-Rotorblätter welche um einiges lauter seien. Ich konnte jedoch nicht direkt behaupt einen klaren Vorteil für die 212 herauszuhören. Viel leiser sind die GFK-Blätter auch nicht finde ich. Ok, aber ich bin da wohl auch etwas befangen. Als Lärm würde ich den Sound einer 212 oder 205/UH-1D auch nie bezeichnen. Eine EC 135 ist gegen die alten Bell allerdings wirklich einiges leiser.

    lg
     
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    Hallo

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  12. #10 TF-104G, 06.08.2006
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    @ Iroquis
    die D-HBZU hatte die Werk-Nr. 8135 und sollte mal ursprünlich die 70+81 werden, die Kennung wurde aber nicht übernommen und so wurde daraus 70+75.Wo sie hin ist weiss ich leider nicht.
     
  13. #11 iroquis, 06.08.2006
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    Danke schön @TF-104G
    Ich habe mit der Nummer und dem Stichwort D-HBZU auch die Seite www.helionline.de gefunden. Allerdings sind auch auf dieser seite keine näheren Info bekannt...

    Wenn noch jemand Informationen über den Verbleib der D-HBZU hat, dann findet er hier einen dankbaren Abnehmer...

    (Beim BGS in Hangelar hatte ich auch schon angefragt, dort konnte (oder wollte?) man mir nicht weiterhelfen)

    @muermel
    Meines Wissens fliegt die Bundeswehr mittlerweile auch mit Kunststofffaser-Blättern. Der Unterschied der Schallemission ist übrigens kaum vom Material (Alu/ Kunststoff) abhängig: Der Unterschied ist, dass die Composite Blätter am Rotorblatt-Ende schmäler sind als an der Blatt-Wurzel. Dadurch werden die schädlichen Verwirbelungen am Blattende verringert. Verwirbelungen bedeuten Energie-Dissipation (auf deutsch Energieverluste) in Form von Schall- und Wärmeenergie. Nach dem Flug konnte man an der D-HBZU mit den damaligen Alu-Blättern immer noch eine leicht erhöhte Temperatur feststellen.

    Es gab tatsächlich einen Unterschied im Sound; er war früher einfach herrlich...
    Bei den heutigen Bells ist das tpische Flap-Flap natürlich auch noch vorhanden. Es hat aber deutlich nachgelassen.

    Übrigens: ich war ebenfalls auf dem TdoT bei dern Grenzschützern in Bonn/ Hangelar -> Die Pumas sind deutlich lauter als die TwinTwoTwelve
    Gruß Iroquis
     
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