Absturz "Hapag Lloyd"-Airbus Wien 12.07.200

Diskutiere Absturz "Hapag Lloyd"-Airbus Wien 12.07.200 im Luftfahrzeuge allgemein Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo! Neulich fand im Betrieb eine Diskussion über die aktuellen Abstürze statt. Mitte in dieser Diskussion stellte ein Kollege eine Frage, die...

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  1. #1 Der durstige Mann, 27.08.2005
    Der durstige Mann

    Der durstige Mann Space Cadet

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    Hallo!
    Neulich fand im Betrieb eine Diskussion über die aktuellen Abstürze statt. Mitte in dieser Diskussion stellte ein Kollege eine Frage, die niemand beantworten konnte und zu der auch keine Antwort im Netz gefunden wurde.
    Also: am 12.07.2000 musste ein Airbus A 310 der "Hapag Lloyd" (Flug HF 3378) in Wien notlanden. Den Interessierten dürfte der Sachverhalt bekannt sein. Nun die Frage:
    Welche Konsequenzen hatte dieser Zwischenfall für den Piloten bzw. für beide Piloten (auch: Fliegen sie noch? Gekündigt? Bei einer anderen Gesellschaft? Strafverfahren?)?
    Für die Antworten dankt auf diesem Wege
    der durstige Mann
     
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  3. #2 saxonett15, 27.08.2005
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    Soweit ich mich erinnere, hat der Pilot seine Lizenz verloren und der Copilot wurde freigesprochen.

    Gruß
    Klaus
     
  4. 3.5DME

    3.5DME Testpilot

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    Das deckt sich auch mit dem, was ich gehört habe.
    Der Kapitän, darf nicht mehr beruflich als Pilot tätig werden (auch nicht als Fluglehrer).

    Vom FO habe ich gehört, dass er in der Zwischenzeit Hapag Lloyd verlassen hat und bei Cargolux B744 fliegt.
     
  5. juky0

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    der co wurde freigesprochen, da er dem cpt. mehrmals darauf hingewiesen hat das es niemals getgehen kann, so wie die mascine unterwegs war.
     
  6. #5 IberiaMD-87, 29.08.2005
    IberiaMD-87

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    Seltsam ist bei diesem (schwerem) Zwischenfall, daß die Fluggesellschaft nicht stärker untersucht wurde, denn das Handeln der Piloten wäre bei gelungener Durchführung der Hapag-Lloyd sehr entgegen gekommen.

    Welche Rolle spielte eventuell der "Druck", den Hapag-Lloyd grundsätzlich auf ihre Mitarbeiter ausübte, mit derartigen Problemen möglichst an Flughäfen zu landen, wo Reparaturen günstiger zu bewerkstelligen sind.

    Es ist leider nun mal so, daß diverse Fluggesellschaften ihre Mitarbeiter (natürlich) inoffiziell stark unter Druck setzen und Piloten zu Dingen drängen, die nicht der Norm entsprechen.

    Hapag-Lloyd hielt sich heraus und tut so, als hätten die Piloten einzig aus Falscheinschätzung den Flug fortgesetzt, der dann so endete...
     
  7. #6 frankyk, 30.08.2005
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    Hallo zusammen!

    Bei all der Betrachtung des Drucks, den die Firmen ggf. auf ihre Piloten ausüben, sollte man sich immer wieder mal die Tatsache ins Gedächnis rufen, daß einzig der Flugkapitän die Entscheidungen im Flieger trifft und dafür natürlich auch verantwortlich ist (wie sich in diesem Falle ja auch zeigte). Keine Firma kann seinem Piloten vorschreiben, mit ausgefahrenem Fahrwerk in geringer Flughöhe (mit entsprechend höherem Treibstoffverbrauch) seinen Weg fortzusetzen, wenn dieser die Entscheidung fällt, daß damit der Flug nicht sicher durchführbar ist. Immerhin hat man die Verantwortung für seine Pax! Mit dieser Aussage möchte ich die Handlung des Hapag Kapitäns nicht verurteilen: seine Entscheidung war aber eben nicht richtig, da es nicht hingehauen hat!



    Gruß
    Franky
     
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    Hallo

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