Einbau von Elektromotoren in 1/72 Propellerflugzeugen

Diskutiere Einbau von Elektromotoren in 1/72 Propellerflugzeugen im Tips &Tricks allgemein Forum im Bereich Tips u. Tricks; Hallo Leute! Wer von Euch weiss, wie man ein 1/72 Propellerflugzeug (z.B. in die P-47 von Revell weil da wohl Platz genug drin ist...) mit...

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  1. #1 rumprollica, 20.09.2006
    rumprollica

    rumprollica Sportflieger

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    Hallo Leute!

    Wer von Euch weiss, wie man ein 1/72 Propellerflugzeug (z.B. in die P-47 von Revell weil da wohl Platz genug drin ist...) mit einem Elektromotor ausstattet, dass sich der Propeller dreht?

    Finde die Möglichkeit sehr interessant, weiss aber absolut gar nicht, was man dafür braucht und wie das verkabelt wird und so weiter...

    Grüße

    Rumprollica
     
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  3. L29

    L29 Testpilot

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    einfach einen kleinen Motor nehmen (zum beispiel von den 5cm großen rc autos den gibts auch extra zu kaufen und kostet etwa 2-3€) ein kleines Loch für die Motorachse in die Propellernabe bohren , Kabel ganz vorsichtig an den Motor löten (sonst wird er zerstörrt) , Motor in den Rumpf kleben hierfür eignet sich Weißleim mit etwas Sägespäne verdickt,die Kabel an einem Punkt möglichst nach dem Boden aus dem Rumpf herausleiten (Fahrwerk oder als Tankschlauch durch den Tankdeckel) Prop aufkleben FERTIG

    für den Motor reicht ein kleiner Akku mit nur einer Zelle
     
  4. BauAir

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    Ich möchte hier L29 nicht wirklich etwas dagegenreden, aber sooo simpel ist's nun doch wieder nicht, Du solltest Dich vergewissern, daß die Drehzahl nicht zu hoch wird - das könnte Dir Deinen Prop ganz locker zerfetzen. Weiters mußt Du größte Sorgfalt beim Bohren walten lassen. Den Propeller exakt zentrisch aufbohren und anschließen auf jeden Fall so gut als möglich wuchten. Beim Einleimen des Motors auf vorherige Entfettung/Entstaubung achten. Notfalls sogar das Plastik mit grobem Schleifpapier leicht anschleifen um eine bessere Haftung zu erzielen.

    Das schwierigste ist mit Sicherheit die exakte Bohrung und das Wuchten! Wenn Du das vermasselst, dan wird Dir Dein Modell mit laufendem Motor ziemlich zu vibrieren - ev. sogar zu tanzen - beginnen. Darunter würde auf jeden Fall die Verleinumg des Motors leiden!

    Also vorher alle Schritte gut überlegen und ggf. mit einem "Schrott-Teil" testen ...

    Laß uns wissen, wie's Dir daei geht

    Grüße
     
  5. L29

    L29 Testpilot

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    ich hab eh vor in naher Zukunft (dieses Jahr) einen kleinen Baubericht nur zu diesem Thema zu machen
     
  6. #5 ted, 11.10.2006
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2006
    ted

    ted Kunstflieger

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    E -Motorisierung

    Also ich habe die besten Erfahrungen gemacht mit Elektromotoren aus Kameras, alten Discmen und alten CDR / DVD - Laufwerken.
    Sie brauchen nicht nur wenig Spannung ( zwischen 1, 5 bis maximal 5 Volt ), sie sind vor allem winzig im Vergleich zu den "normalen" Modellbaumotoren - siehe Vergleichsmotor auf dem Foto in der Mitte.
    Das heißt, man kann sie nicht nur selbst in kleinen Modellen noch in Rümpfe bauen, sondern man kann sie auch als Sonderantriebe in div. Dioramen etc. verwenden. Und ihre Drehzahl ist geringer als die der RC - Motore.
    Tip : Auch die in den Geräten an die Motoren angeschlossenen Getriebe mit demontieren ! Davon kann man nie genug haben...
    Man gehe auf die Wertstoffhöfe mit einer Werkzeugkiste und zerlege alles, was da herumliegt an PC´s und Heimelektronik...

    Guckst Du :
    [​IMG]


    Was die Befestigung des Motors im Rumpf betrifft - sie sollte nicht bretthart sein, sondern etwas vibrationsdämpfend entkoppelt, denn wenn eine Unwucht des Props auf einen Bretthart eingeklebten Motor trifft, so gibt es eine extrafeine Resonanzkatastrophe... Wenn möglich kann man da auch die angesprochenen Getriebeteile verwenden, so daß der Prop nicht direkt auf der Motorwelle sitzen muß.

    Um eingermaßen präzise im Spinner einzubohren :
    - bei hohlem Spinner diesen mit Stabilit Express ausfüllen, aushärten lassen und sauber abschleifen bis zur Kante des Spinners
    - den Montage - Wellenstummel langsam abfeilen bis er fast weg ist. Man sollte aber noch seinen Umfang als feinen Kreis sehen können.
    - Mit Geduld und Gefühl in diesem Kreis jetzt genau zentrisch ankörnen
    - ein Stückchen Alu - oder anderes Rohr besorgen, in das der Spinner möglichst spielfrei oder mit nur ganz wenig Spiel gerade so eingelegt werden kann, daß die Propellerflügel oben auf dem Rohrrand sauber aufliegen. Das Rohr muß natürlich exakt winklig abgeschnitten sein, nicht daß der Prop schief drauf zu liegen kommt !
    - Dieses Rohrstück exakt senkrecht einspannen
    - Spinner reinlegen
    - feinen Bohrer in die Maschine spannen, Schraubstock genau unter den Bohrer schieben und vorsichtig aufbohren, eventuell in mehreren Stufen mit wachsendem Durchmesser.
    - erster Test: den "finalen" Bohrer verkehrt rum einspannen, Spinner auf den Bohrerschaft stecken und LANGSAM die Maschine laufen lassen ( sonst fliegt der Prop weg ...), oder aber von Hand drehen.
    - ggf. jetzt eventuelles Pendeln oder Schlagen korrigieren - sollte aber kaum vorhanden sein.



    Ted
     
  7. cargo

    cargo Space Cadet

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    Diese Idee finde ich wesentlich eleganter.
     
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    Hallo

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