KC-135 R/FR Stratotanker in 1:72

Diskutiere KC-135 R/FR Stratotanker in 1:72 im Jets bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Nachdem der Baubericht im November 2010 in der Modell Fan erschien kann ich jetzt ohne bedenkenhier veröffentlichen. Mit der KC-135 R/FR wurde...

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    Nachdem der Baubericht im November 2010 in der Modell Fan erschien kann ich jetzt ohne bedenkenhier veröffentlichen.

    Mit der KC-135 R/FR wurde bei AMT konsequent die Linie der Stratotanker fortgeführt. Nach einer Modifikation bei Heller beschert uns jetzt Italeri diesen Bausatz mit neuen Decals im neuen Klappkarton.
    Die fast 130 grauen und sauber gespritzten Teile haben feine und scharf versenkte Gravuren. Auch die 17 Klarsichtteile sind Grat- und Schlierenfrei und dank der separaten Verpackung auch kratzfrei.
    Insgesamt ist das Modell gut detailliert, dazu gehören die CFM56-Triebwerke, das Cockpit, Rumpfinnenraum mit Zwischenboden, sowie das Fahrwerk. Dank des detaillierten Decalbogen können insgesamt vier verschiedene Varianten gebaut werden: Version A: KC-135R 916th ARW, Seymor Johnson AFB, North Carolina, 2007 mit einer auffälligen Tigermarkierungen, Version B: U.S.A.F. KC-135R 93 rd ARS, 93rd BW, Castle AFB, California, 1995. Version C: USAF KC-135R 100th
    ARW, Mildenhall RAF base, 2007 und Version D: Armee de l’Air-C135FR 93eme Escadre de Ravitaillement en Vol. 2007.
     

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    Welche Version baue ich?
    Bei der KC-135 ist der Hellgrauen Farbanstrich mit den großen Hoheitsabzeichen eindeutig mein Favorit.
    Da viel die Entscheidung welche Maschine ich bauen würde, schnell. Und zwar die:
    Version B: U.S.A.F. KC-135R 93 rd ARS, 93rd BW, Castle AFB, California, 1995.
    Da 1995 nicht alle KC-135R auf ein gläsernes Cockpit umgerüstet waren, konnte ich das Airwaves Ätzteilset mit dem alten Instrumentenpaneel gut verwenden. So fing ich, wie bei fast allen Flugzeugmodellen, mit dem Bau des Cockpits an.


    Aufwendiges Innenleben:
    Die Bodenplatte die den Frachtboden, das Cockpit und den Platz des Boomoperators ausmacht, geht durch die gesamte Länge des Rumpfes und kann beliebig durch Eigenarbeiten verfeinert werden. Da der Platz des Boomoperators ohne Einsicht hinterher im Rumpf verschwindet wurde er von mir auch nur laut Bauanleitung bemalt und dann eingebaut. Da die Cockpitfenster der KC-135 sind recht groß sind und einen Einblick in Cockpit gewähren, habe ich dem Cockpit mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Die Ätzteile von Airwaves wurden für das Instrumentenpaneel, die Ruderpedale, die Seitenkonsolen und die Gurte für die Sitze verwendet. (Bild 2 und 3) Hinter dem Cockpit liegt ein kleines WC mit Waschbecken. WC-Papier und ein Playboy Heft lassen den Aufenthalt dort erträglicher erscheinen.
    Der Einbau der gesamte Inneneinrichtungseinheit in den Rumpf plus Gewichte für den sicheren Stand, bereitet keine Schwierigkeiten. (Bild 4)
    Die Cockpitverglasung (Teil 200e), sowie die Haube mit den Stirnfenstern (Teil 111B) finde ich weniger gelungen. Die Stirnfenster haben eine unerklärliche Form, Cockpitfenster erscheinen mir zu Schmal und ein kleiner Buckel zwischen den Fenstern (den diese KC-135R nicht hatte) nahm mir die Entscheidung ab, diese Teile zu benutzen. Eine Passprobe mit einer klaren Cockpitverglasung aus einem Heller Bausatz der B-707, brachte die Lösung. Die Cockpitverglasung von Heller passte mit kleinen abstrichen gut auf den Italeri Rumpf. Auf Bildern ist oft zu sehen, dass bei parkenden Maschinen das Seitenfenster geöffnet wurde. Dies wollte ich nachstellen, also habe ich auf der Backbordseite ein Fenster herausgetrennt und hinter dem letzten Fenster versetzt wieder angeklebt. (Bild 6)


    1. Fachliteratur und Zubehör: Ätzteile von Airwaves und abgeflachte Reifen von True Detail.
     

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    2. Die Inneneinrichtung wurde mit Details wie Karten und eine Playboy Heftes aus der entsprechenden Zeitepoche sowie die Ätzteile von Airwaves verfeinert. WC Papier darf natürlich auch nicht fehlen.
     

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    3. Der Arbeitsplatz des Commanders und des Co- Piloten.
     

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    4. Das Einpassen der Inneneinrichtung mit der Steuerbord Rumpfhälfte klappte ohne weiteren Probleme.
     

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    5. Nach dem Zusammenkleben der beiden Rumpfhälften wurde die Cockpitverglasung des Hellerbausatzes eingepasst und verspachtelt.
     

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    Der Flügel und die beweglichen Klappen:
    Da ich die Idee, die KC-135 mit ausgefahren Klappen darzustellen, am Anfang noch grandios fand, wurde die Idee auch umgesetzt. Beim heraustrennen der Klappen mit einer KMC Säge kam die erste Ernüchterung: Die Gravuren des oberen Flügels und die Gravuren des unteren Flügels stimmen nicht überein. So lag der Versatz mal bei 2mm mal bei 3mm. Mit Verschleifen und Aufspachteln wurde hier ein wenig ausgeglichen. Danach werden die Bleche am Tragwerk wo die Klappen in den Flügel einfahren werden, hauchdünn abgeschliffen. Die Klappen, die hinterher abgesenkt dargestellt werden sollen, wurden mit Plastiksheet und Spachtelmasse auf die richtige Größe aufgebaut. (Bild 8)
    Jedes Triebwerk besteht aus sieben Teilen. Bei der Trockenanpassung viel mir jedoch auf das der Konus der Endkegelverkleidung zu lang ist. Da ich eine kürzen des Konus nicht gleich viermal machen wollte, stelle ich mir eine Silikonform der gesamten Triebwerkssektion her und so Zeit und Nerven gespart. (Bild 7) Wenn man beim Original in den Triebwerkslufteinlass hineinschaut fällt einem der Ring um die Triebwerksschaufel auf. Die wurde beim Bausatz aber vernachlässigt. Auch hier wurde die Triebwerksschaufel neu gestaltet. Als erstes wurden die Schaufeln mit einer Säge getrennt, sodass man durch sie wie beim Original hindurchsehen kann. Dann der besagte Ring angebracht und wieder zur Zeitersparnis eine Silikonform erstellt und alles abgegossen. Das Zusammenkleben der einzelnen Triebwerksteile ist dann kein Problem mehr. Die Passgenauigkeit zwischen Triebwerk und Flügel ist dann aber nicht mehr so berauschend. Nach dem Ausrichten der Triebwerke am Flügel und dem fixieren mit Sekundenkleber ist dann doch reichlich spachteln angesagt. (Bild 13)


    6. Der Flügel mit ausgesparten Klappen.
     

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    7. Links die veränderten Triebwerksteile und rechts die Ursprungstriebwerksschaufeln.
     

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    8. Kleinere Passungsprobleme beim Hauptflügel.
     

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    9. Anpassung der Elevatoren mit Hilfe eines Messingrohres.
     

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    10. Beide Elevatoren sind jetzt dank des Messingrohres um Ihre Längsachse beweglich.
     

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    Damit der Vogel aus sicheren Beinen steht:
    Die beweglichen Klappen am Höhenruder wurden auch herausgetrennt, mit Plastiksheet und Spachtel wieder verschlossen und in geänderter Position wieder angeklebt. Die Plastikstifte die das rechte und das linke Höhenruder mit dem Rumpf verbinden sollen sind sehr kurz und mein Vertrauen in deren Haltbarkeit nicht sehr hoch. Ein Messingrohr als Höhenruderdrehachse (Bild 9) brachte den sicheren Halt und ermöglicht eine Bewegung der Höhenruder um die Längsachse.
    Das Fahrwerk ist wie beim Vorbild massiv um das Gewicht der KC-135 zu tragen. Mit Hilfe von Kupferdrähten wurden Bremsleitungen dargestellt. Die abgeflachten Reifen von True Details runden das Bild eine KC-135 am Boden ab. (Bild 11)
    Hier und da sollte man der Anleitung aber doch nicht trauen, so sind. die Hauptfahrwerksklappen Nr.129B und 130B nur bei Start und Landung sowie bei Wartungsarbeiten geöffnet. Außerdem müssen die Klappen links nach rechts vertauscht werden.
    Die Grundplatte der Abluftkanäle des Hilfstriebwerkes Teil 301D ist zu dick und würde an den Spanten am Rumpf überstehen und einen unschönen Spalt hinterlassen. Ich habe durch das Verschleifen der Platte und das Anpassen einer Aluplatte am Rumpf dieses Problem gelöst. (Bild 12)
     

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    12. Die Abluftkanäle des Hilfstriebwerkes Teil 301D nach dem Wegschleifen der Grundplatte.
     

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    13. Beim Übergang Triebwerk / Flügel wurde der Spalt mit Spachtel verschlossen
     

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    Das wichtigste beim Tanken:
    Der Tankausleger oder richtiger das Boeing- Flying- Boom-Hochgeschwindigkeitsbetankungssystem kann optional mit einem Trichter oder einem festen Teleskoprohr ausgerüstet werden. Trichter für ein zu betankendes Flugzeug mit einem externen Luftbetankungsausleger wie zum Beispiel einer F-100, F-4, Tornado oder einem festen Stachel für Flugzeuge die direkt eine Luftbetankungsöffnung im Rumpf haben wie zum Beispiel F-105, B-52, F-16. Ich habe mich für das Teleskoprohr entschieden. Da ich Angst hatte den Tankausleger beim späteren Hantieren mit dem Rumpf abzubrechen habe ich ihn nicht wie angegeben in Baustufe 4 angeklebt sondern ihn erst zum Schluss mit ein wenig Kraftaufwand in den Rumpf montiert.

    14. Vor dem Einsatz sind noch kleinere Reparaturarbeiten notwendig.
     

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    15. Der Anschluss für den Groundpower wurde nachträglich in den Rumpf eingearbeitet.
     

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    16. Der Kleintransporter von Hasegawa lockert das Bild ein wenig auf. Die vorderen Reifen sind eingeschlage dargestellt. Der linke Vorderreifen sieht hier aber ein wenig aus der Spur aus.
     

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    17. Bei einer Länge von 58 cm der KC-135R ist beim Fotografieren eine große Grundplatte und Hintergrundposter notwendig.
     

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    18. Die Frachtluke bekam aus Ätzteil ein Sicherheitsnetz.
     

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    19. Bei der Draufsicht sind die abgesenkten Klappen gut zu erkennen
     

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