Neuburg - Fliegerhorst Museum

Diskutiere Neuburg - Fliegerhorst Museum im Luftfahrt im Museum Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; [ATTACH] Auf dem Fliegerhorst des JG74 in Neuburg befindet sich ein kleines Museum. Um dieses zu besuchen muss man sich vorher anmelden. Es...

Moderatoren: mcnoch
  1. #1 TF-104G, 04.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 02.02.2018
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    Auf dem Fliegerhorst des JG74 in Neuburg befindet sich ein kleines Museum. Um dieses zu besuchen muss man sich vorher anmelden.
    Es befinden sich verschiedene Exponate in einem Hangar der dem Museum zur Verfügung steht.
    Hier eine F-86K Sabre die c/n 232-168 als "JD+119". Diese Sabre gehörte zwar der Luftwaffe, hatte aber nie die Bemalung der Luftwaffe erhalten, es ist die ehemalige US Air Force 55-4928. Diese Sabre wurde von den USA ohne vorherigen Einflug nach Italien verschifft. In Turin fand dann die Aufrüstung und Einflug statt bevor es auf dem Luftweg nach Oberpfaffenhofen ging. Dort angekommen wurde das Flugzeug eingelagert und kam nie zum Einsatz bei der Luftwaffe. Danach stand das Flugzeug lange Zeit in Fürstenfeldbruck bevor es nach Neuburg kam.
    (c) TF-104G
     
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  3. #2 TF-104G, 04.08.2013
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    ein weiteres Exponat ist dieser F-104G Starfighter, der 21+52.
    Die 21+52 mit der c/n 7021 wurde im April 1962 bei Messerschmitt in Manching gebaut und der Erstflug fand im September 1962 mit der Kennung KE+321 statt. Im Februar 1963 wurde der Starfighter als DA+117 an das JBG31 in Nörvenich ausgeliefert, wobei er bei einem Testflug im Oktober 1963 mit max. Belastung schwer beschädigt wurde. Danach ging es als YA+117 zur Est61 nach Manching und am 10.01.86 wurde die "104" als 21+52 mit 1374 Flugstunden ausser Dienst gestellt.
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  4. #3 TF-104G, 04.08.2013
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    ein weiteres Stück F-104G ist hier ausgestellt, es handelt sich um die Cockpitsektion 21+83.
    Der Starfighter 21+83 c/n 7052 wurde im September 1962 bei Messerschmitt in Manching gebaut und hatte im März 1963 mit der Kennung KE+352 seinen Erstflug. Im Oktober 1963 ging die "104" als DC+110 an das JBG33 in Büchel, dann zu SABCA und wieder zurück nach Büchel. 1976 kam die F-104G als 21+83 zum LVR1 und wurde eingemottet, dann 1981 ausser Dienst gestellt. Das Flugzeug diente zur Ersatzteilgewinnung wobei der Rumpf ca. 1982 verschrottet wurde und das Cockpit in die Kantine nach Neuburg kam.
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  5. #4 TF-104G, 04.08.2013
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    Die letzte große Errungenschaft für das Museum war die F-4F-ICE 38+74.
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  6. #5 TF-104G, 04.08.2013
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    Neuburg hat ja schon eine etwas längere Geschichte und so waren u.A. auch Me 262 hier stationiert. Der Flugplatz wurde öfters durch Bomber angegriffen und um die Flugzeuge zu schützen wurden diese halt am Flugplatzrand, im Wald oder beim Bauer in die Scheune gestellt.
    Dieser Vorderteil einer Me 262 soll zu solch einem Scheunenflugzeug gehören. Es hat den Krieg wohl unbeschadet überstanden, doch der Bauer hat dann das Flugzeug in einem Bombenkrater geschoben und zugeschüttet. Leider, so sagt man, hat die Erdmasse den Rumpf des Flugzeuges total zerstört und nur die Nase konnte erhalten werden.
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  7. #6 TF-104G, 04.08.2013
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    Diese Luftschraube soll von der Bf 109E Werk.Nr. 5095 stammen, geflogen von Ltn. Werner Knittel vom II/JG51 "Mölders" der am 28.10.1940 über England abgeschossen wurde.
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  8. #7 TF-104G, 04.08.2013
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    hier noch ein Teil vom Fahrwerk
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  9. #8 TF-104G, 04.08.2013
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    Hoffe der kleine Rundgang hat gefallen. Laut eines Museummitarbeiter will man wohl noch eine P.149, T-33 und ein Tornado haben um diese hier auszustellen. Hoffe es gelingt und das Museum wird dadurch weiter ausgebaut.
     
  10. CD5E

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    Moin,ja hat er. Vorallem das Groundsafetyboard vor der F-4. An so einem Teil habe ich 15 Jahre F-4 Bordbücher ausgefüllt. Schön war's
     
  11. Tracer

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    Schöner Rundgang, aber warum denn ein Tornado? Der hat doch weder mit der Geschichte des JG, noch des Fliegerhorstes Neuburg etwas zu tun. :headscratch:
    Zur Me 262. Ja, die Erdmassen hatten der Maschine tatsächlich mächtig zugesetzt. Ich kann mich noch gut an die Ausgrabungsarbeiten erinnern. Müsste ca. 1982/83 gewesen sein. Mein Vater hat noch den Zeitungsartikel aus der Neuburger Rundschau mit Bild des Ausgrabungslochs, da er damals die Ausgrabung leitete und ich war selber auch einmal vor Ort. Der Boden um Marienheim ist sehr lehmiger Boden und die Maschine hat sich in türkise Alubrösel verwandelt. Bis auf die Schnauze und andere Kleinteile war da wirklich nichts mehr zu holen. Tragischer vielmehr ist die Tatsache, dass bei Entmunitionierungsarbeiten auf dem Fliegerhorst in den Jahren danach so viele gut erhaltene Me 262 Teile wie Flächen- und Triebwerksteile gefunden wurden, dass man eigentlich das Ziel hatte eine komplette 262 zusammenzustellen. Wurde jedoch seitens der Geschwaderführung abgelehnt und so wurde vieles weg geworfen und nur einiges an Sammler weitergegeben. So ist die zweite weitaus bessere 262 Schnauze aus Neuburg in Rechlin an deren 262 Replika verbaut. Und das noch in Originallackierung!
     
  12. #11 helicopterix, 04.08.2013
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    Wird die 38+10 in Norm 72 auch in dieses Museum wandern?
     
  13. TDL

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    Moin!

    Noch 'ne Frage: Von wann genau sind die Bilder?

    Danke und Gruß aus Leverkusen,
    Thomas
     
  14. Tracer

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    Mein Sachstand ist, dass die 38+10 dort auf den Sockel soll, wo damals die F-86 stand. Quasi vor dem Geschwadergefechtstand.

    @ TDL ich schätze die Bilder sind von Donnerstag. Am Freitag sah es aber noch genauso aus. :FFTeufel:
     
  15. #14 TF-104G, 04.08.2013
    TF-104G

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    Jepp, die Bilder sind vom Donnerstag. Wie mir gesagt wurde soll im laufe der Zeit eine F-4 wohl in die Wilhelm Frankl Kaserne zu der F-86K und F-104G. Welche das sein wird war unbekannt. Ich denke mal die 38+10 muss vorher noch zum Lackierer bevor sie irgendwo Ausgestellt wird. Mit dem JG71 Wappen geht ja wohl gar nicht. :FFTeufel:
     
  16. #15 Lancer512, 04.08.2013
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    Das erklärt dann auch die kurze Tragfläche. Die F-86K in der Wilhelm-Frankl-Kaserne hat jedenfalls die lange Tragfläche wenn ich mich recht erinnern kann.
     
  17. #16 TF-104G, 05.08.2013
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    Die F-86K in der Wilhelm Frankl Kaserne hat den selben Lebenslauf wie die im Museum. Gehört zwar der Luftwaffe, war aber da nie im Einsatz.
    Ist zwar nicht mehr das Museum, aber noch in Neuburg - deshalb ist das Bild nicht ganz OT. :TD:
     
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  18. TDL

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    Danke für die Auskunft.

    Gruß aus Leverkusen,
    Thomas
     
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    Heute Nachmittag eröffnete der Inspekteur Luftwaffe im anlässlich des Neujahrsempfangs des Geschwaders die neue Militärgeschichtliche Sammlung des Geschwaders. Aus meiner Sicht ist diese Sammlung innerhalb der Luftwaffe absolut beispielgebend! Da heute entsprechend viel Publikum vor Ort war konnte ich leider nicht alles fotografieren. Die gezeigten Exponate bilden nur einen Teil der Sammlung ab.

    Die Geschichte des Fliegerhorstes von der Landung des ersten Flugzeuges um 1912 herum über die beiden Weltkriege und im Schwerpunkt natürlich die Geschichte des Geschwaders von den Anfängen bis zur Neuzeit bilden den Rahmen.

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    @Tracer: Und wo bitte ist diese Sammlung zu finden? Wird sie öffentlich zugänglich sein? Gibt es weitergehende Infos (Website?), oder Kontakadressen??

    Danke für zusätzlich Infos - deine etwas knappe Beschreibung macht zumindest neugierig...

    Gruß
    Thomas
     
  22. Tracer

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    Neben Wilhelm Frankl wird im Rahmen der Geschichtsaufarbeitung auch der Name Mölders im Gesamtzusammenhang erklärt. Wer er war, wie es zum Traditionsnamen kam und natürlich auch, warum und dass Mölders nicht länger traditionsstiftend sein kann. Neben diversen Bodenfunden wird auch auf die Geschichte von Fliegerschicksalen und Kriegsteilnehmern eingegangen, die mit dem Fliegerhorst in Verbindung standen.

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