Aero Múzeum Martin Tomčany (Slowakei)

Diskutiere Aero Múzeum Martin Tomčany (Slowakei) im Luftfahrt im Museum Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Nach meinem Besuch in Nitra (siehe: Aero Slovakia - Aviatik Klub, Nitra (Slowakei)) ging es noch am gleichen Tag (3. Mai 2018, also alle Fotos von...
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Nach meinem Besuch in Nitra (siehe: Aero Slovakia - Aviatik Klub, Nitra (Slowakei)) ging es noch am gleichen Tag (3. Mai 2018, also alle Fotos von diesem Tag) zur nächsten Sammlung weiter: dem "Aero Múzeum" am Flugplatz Martin Tomčany. Die Stadt Martin liegt ca. 1 1/2 Stunden nordöstlich von Nitra im Norden der Slowakei.

Leider ist der zugehörige Flugplatz Tomčany, der östlich des Stadtzentrums liegt, nicht ausgeschildert gewesen. Mangels Navi und da auch die Google Maps-Suche via Smartphone aufgrund fehlender Straßennamen-Beschilderung nicht hilfreich war, kostete uns das Finden des Flugplatzes eine gute halbe Stunde: Glücklicherweise fand dort während unseres Besuches ein Segelflugwettbebwerb statt - die startenden Schleppzüge waren für einen Ex-Segelflieger nicht zu übersehen und ein ausreichender Wegweiser (allerdings erst von außerhalb des bebauten Stadtgebiets aus).

Die Sammlung scheint dem Aeroclub in Martin zu gehören, bzw. von diesem verwaltet zu werden - aber das habe ich mir nur aus den spärlichen Informationen in diversen Nachschlagewerken zusammengereimt.

Nachdem ich vor den Gebäuden des Aeroklubs geparkt hatte - und meine Frau lieber den Segelflug-Starts zuschauen wollte - ging ich die Zufahrtsstraße zum Flugplatz zirka 100 Meter zurück und stand vor dem Gelände des Museums:

 
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Das Museum/die Ausstellung ist vom "Freiluft"-Typ - aber im Gegensatz zur Sammlung am Flugplatz Nitra von einem rundum verschlossenen Zaun umgeben. Anwesend war niemand, Öffnungszeiten hatte ich im Vorfeld auch nicht in Erfahrung bringen können. Bob Ogden spricht in "Aviation Museums and Collections of Mainland Europe" von "By prior permission only"... Meine nachfolgenden Fotos habe ich aus diesem Grund ausschließlich von außerhalb des Zaunes gemacht.

Vielleicht hätte man in den Räumlichkeiten des Aeroclubs jemanden fragen können, aber die zwei Leute, die ich auf den Gelände angesprochen hatte, konnten leider weder englisch noch deutsch sprechen...

Am Zaun des Geländes hängt folgendes Schild (vielleicht hätte ja ein Anruf unter der dort angegebenen Nr. etwas gebracht!?):

 
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Hier noch einmal die "Baracke" auf dem Ausstellungsgelände. Ich gehe sicher nicht ganz falsch in der Annahme, dass man keine "Komfort-Features" (Toiletten, Shop, Kinderspielplatz, Verköstigung, ...) erwarten darf... Aber immerhin konnte ich um das ganze Gelände herumgehen und fotografieren, ohne dass ich Eintrittsgeld zahlen musste!

 
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Es handelt sich um die OK-ADN.

Diese L-410A wurde am Dienstag, den 18 April 1972, auf einem CSSR-Inlandsflug nach Nürnberg, Deutschland entführt. :mad:

Der ASN-Report #19720418-2 lautet wie folgt:
After departure at 16:00 from Mariánské Lázne Airport, two hijackers demanded to be taken to Germany. One of the hijackers shot and wounded the first officer.
After landing at Nürnberg in Germany the hijackers sought asylum in West Germany. After an initial prison term, they were granted asylum in 1976.


Und am 08. Juni 1972 wurde die Maschine nochmals entführt, diesmal nach Weiden:
ASN-Report #19720608-0:
The Slov-Air flight Prague to Mariánské Lázne (Czechoslovakia, now Czech Republic) was routine. Turnaround time at Mariánské Lázne Airport was 20 minutes before the flight back to Prague. The Let 410 took off shortly after 16:00. Over the Becov control point two passengers, one wielding a gun, entered the flight deck and grabbed both pilots headphones shouting: "Fly to West Germany, otherwise I will shoot you dead!" Then sound of shot was heard. The captain, Ján Micica had been killed. The hijacker then threatened to shoot the copilot as well, demanding an immediate course to Munich. At the same time eight other hijackers attacked the last four passengers using bottles, to avoid resistance of a possible security guard on board.
The copilot told the hijacker that they did not have enough fuel to reach Munich and that he would land in nearest bigger city. Just after hijackers had seen "Glassfabrik" writing on a factory and western cars on the roads, a landing was performed on Weiden airstrip, just 600 m long.
Ten hijackers (including three women, one with infant baby) escaped and were later caught by police.
 
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Die Maschinen sind auf Betonsockeln aufgestellt - wenigstens etwas. Außerdem (auf dem letzten Foto gut zu sehen) gibt es häufig Schautafeln mit Erläuterungen - nur kann man die von außerhalb des Geländes aus nicht lesen!

 
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Das Zudecken ist leider bei vielen Maschinen unbedingt notwendig, weil der Kunststoff der Kabinendächer unter ultraviolettem Licht sehr schnell und stark vergilbt.

Axel
 
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Das Zudecken ist leider bei vielen Maschinen unbedingt notwendig, weil der Kunststoff der Kabinendächer unter ultraviolettem Licht sehr schnell und stark vergilbt.
Hallo Axel!

Das ist mir zwar bekannt... sieht aber trotzdem Sch... aus! Es gibt das eine oder andere Museum (z.B. in Orange/F), das ich aus diesem Grunde (alle mir bekannten Bilder von dort zeigen abgedeckte Hauben) bisher nicht besucht habe, obwohl ich die Gelegenheit gehabt hätte. Erinnert irgendwie an Nacktfotos, bei denen die Gesichter der Protagonisten unkenntlich gemacht wurden...:angry:

Gruß,
Thomas
 
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