AH-1F Tzefa, 160thSquadron Israeli Airforce, No. 667, Haifa Airbase (Revell 1:48)

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bastelalex

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Israel zeigte ein frühes Interesse an Kampfhubschraubern, verstärkt durch den Jom-Kippur-Krieg 1973. Die ab Mitte der 1970er Jahre eingesetzten Bell AH-1G HueyCobra und Folgemuster wurden wie alle Hubscharauber der israelischen Streitkräfte traditionell nach Schlangen benannt, in diesem Fall Tzefa (Viper). Nach nicht verifizierten Quellen sind/waren insgesamt etwa vierundfünfzig Tzefas in den israelischen Streitkräften im Einsatz.

 
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Dargestellt ist hier eine Tzefa der 160thSquadron mit der taktischen Nummer 667, Israeli Air Force. Ich habe von dieser 667 ein sehr schönes Foto im Internet gefunden, wo der Hubschrauber auf einer rissigen und leicht mit Unkraut bewachsenen Betonfläche vor einer staubigen Wiese abgestellt ist. Nach dem Begleittext des Fotos handelt es sich um die Haifa Airbase im Bereich der dortigen technischen Hochschule der israelischen Luftwaffe, wo der Heli neben zahlreichen weiteren Exponaten als Schulungsexemplar ausgestellt worden sei https://www.airliners.net/photo/Israel-Air-Force/Bell-AH-1S-Tzefa-209/1538147

 
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Die Rotorblätter des Tzefas sind mit starkem Pitch abgewinkelt und mit nach unten gezogenen grünen Haltebändern gegen Windbewegungen fixiert, das Höhenleitwerk am Heckausleger nach oben gestellt. Ein Erdungskabel verläuft rechts der Maschine, die an den Außenlastträgern nur jeweils zwei TOW-Raketenbehälter trägt.

 
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Das tolle Foto mit zahlreichen erkennbaren Details https://www.airliners.net/photo/Israel-Air-Force/Bell-AH-1S-Tzefa-209/1538147 inspirierte mich zur Darstellung dieser israelischen Variante, die durch ihren braun-beigen Tarnanstrich und die interessante Schlangenmarkierung sofort ins Auge fällt. Dazu bediente ich mich des altehrwürdigen Monogram-/Revellbausatzes von 1986 in der Wiederauflage No. 4646 (Bell AH-1F Cobra) aus dem Jahr 2009.

 
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Außerdem ergänzte ich ein paar gescratchte Funkantennen und Sensoren sowie die obligatorischen FOD-Abdeckungen und -Fähnchen an Triebwerk, der rechten Rumpfseite unter dem Canopy und an beiden Rakentenwerfern. Der Kit wurde ergänzt durch Ätzteile von ABER für die Lüftungsgitter rund ums Triebwerk in den Rumpfseiten, ein paar Drähte im Cockpit, und eine fein detaillierte 20mm Gatling Gun als gedrehte Messingröhrchen samt Ätzteilen von Master sowie zusätzliche Anti-Kollisionslichter aus transparentem UV-Resin.

 
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Taylor Durbon

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Alex, du verstehst dein Handwerk einfach. Sieht richtig toll und in sich stimmig aus. Die vielen kleinen Details, die du hinzugefügt hast, runden das Ganze erst richtig ab. Schön wie entspannt die Viper da so in der Sonne sitzt. Klasse!
Ach ja, und wenn du schon im Cobrafieber bist, dann unbedingt noch die ZuluCobra hinterherschieben :wink2:.
 
Norboo

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Sehr schön hast Du die vielen Details umgesetzt. Gut, dass Du das Foto verlinkt hast, sonst hätte ich ein paar Sachen angezweifelt, die ich so noch nicht gesehen hatte. Und die Grundplatte ist auch nicht klein wie sonst.... :-60:

PS: Manchmal wird diese Variante auch als AH-1S bezeichnet. Ist Dir der Unterschied zur F geläufig?
 
bastelalex

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@Taylor Durbon @Gelli
Thx guys - ich bin ja stets bemüht, hier im FF unterhaltsame und/oder auch informative Beiträge zu liefern. Wenn meine Plastikklebereien ein Teil davon sein können - umso besser! :hello:

@Norboo
Ja das stimmt. Israel hatte auch einige AH-1S im Programm. Ab 1983 wurden von den USA weitere modernisierte AH-1S an die IAF geliefert, bezeichnet als AH-1 F, zu denen wohl auch die hier dargestelle 667 zu gehören scheint. Der Unterschied bezog sich auf neue Avionik, optische Zielerfassung, Radarwarngerät und geändertes Abgasrohr. In den 1990er Jahren wurden die Tzefas noch weiter modernisiert (Nachtkampftauglichkeit: Head-Up Display/HUD, Nachtsichtbrillen/NVGs, Nachtzielsystem/NTS, Multifunktionsbildschirm). Quelle: Bell AH-1 Cobra von Alexander Lüdeke (Motorbuch Verlag, 2012, ISBN 978-3-613-3457-0). Auf Seite 167 werden die Tzefas der israelischen Streitkräfte beschrieben. Die Genese der Cobras ist wirklich ein Thema für sich und nicht einfach überschaubar.

Leider weicht mein Modell bei genauem Hinsehen noch in ein paar Details von dem auf dem Link gezeigte Heli ab, insbesondere an dem Sensorturm (auch für das Nachtzielsystem/NTS wirksam?) am Bug, dessen Form ich zwar erahnen kann, von dem ich leider keine Detailaufnahmen habe. Und außerdem habe ich keine Fackel - und Düppelwerfer an der linken hinteren Rumpfseite angebracht, die ab Mitte der 1990er Jahre bei einigen Tzefas montiert waren. Ob auch an der No. 667 weiß ich nicht, daher habe ich beide potenziellen Änderungen weggelassen.
 
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