Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära

Diskutiere Alte Fotos aus der Doppeldecker-Ära im Props Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Olaf, besser bekannt als unser Luftpirat, hat mich überredet, einige Fotos aus meiner Doppeldecker-Sammlung zu zeigen. :D Die Fotos stammen alle...
JohnSilver

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Olaf, besser bekannt als unser Luftpirat, hat mich überredet, einige Fotos aus meiner Doppeldecker-Sammlung zu zeigen. :D
Die Fotos stammen alle aus dem 1. Weltkrieg und sind Originale.

Wenn jemand auch noch Fotos aus der Zeit hat und sie zeigen will, nur zu!

Also dann mal los :engel:
 
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AEG G.II

als erstes eine AEG G.II.
Gebaut ab 1915 in ca. 20 Exemplaren, 2 Motoren 150 PS Benz Bz III, 3 Mann Besatzung
 
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Albatros C.III

Ein zweisitziger Beobachter mit 150 PS Benz Bz III oder 160 PS Mercedes DIII


Ergänzung Hans Trauner
Das ist kein C-Typ, da die Bewaffnung fehlt und der Pilot hinter dem Beobachter sitzt. Der Rumpf weisst auf einen LVG hin, die fehlenden Seitenkühler und die seitlichen Luftschlitze lassen den Schluss auf einen LVG B.III zu
 
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Fokker E.III

Zu dem Typ brauche ich glaube ich nichts mehr zu sagen :FFTeufel:

Ergänzung Hans Trauner :
Das ist eindeutig ein Fokker E.IV. Der Unterschied zum E.III ist an der längeren Motorverkleidung mit den zusätzlichen Kühlöffnungen zu sehen, darunter war ein Doppel-Stern-Umlaufmotor. ( E.III: Einfach-Stern)
 
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Junkers J.I

Quasi das erste gepanzerte Flugzeug mit einer Bodenwanne aus Stahlblech.
Trotz 200 PS (Benz Bz IV) aufgrund des Gewichtes relativ untermotorisiert, aber wegen der Beschussfestigkeit sehr beliebt bei den Besatzungen.

Wenn man Gerüchten glauben darf, ist von diesem Typ kein einziges von einem anderen Flugzeug abgeschossen worden.
 
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Doppeldecker im Gebirge

Ein schönes Stimmungsbild

Ergänzung von Friedarrr:
Zeigt es im Hintergurnd den "Wächter des Allgäus", den Grünten!
Auf der Ebene zwischen Burgberg, Ortwang und Sonthofen/Erzflöße war zu jener Zeit ein "Feldflugplatz".

Ergänzung Hans Trauner
Das ist ein LVG C.II
 
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LVG C.VI

Das selbe Flugzeug nochmal.

So, erstmal Schluss, später gehts weiter.

Ach ja, nein dies sind KEINE Postkarten vom Flohmarkt :HOT:

Bitte um rege Kommentare oder Mitarbeit :engel:
 
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Albatros D.I

Okeeh, okeeh, okeeh, geht ja schon weiter :FFTeufel:
Mit den neuen Albatrossen wurde in kürzester Zeit die Luftüberlegenheit wiedererlangt. Einsatz ab Herbst 1916 in den neugebildeten Jastas, auch von Oswald Boelcke geflogen.
Mit 150 PS Benz Bz III bzw 160 PS Mercedes D III der bis dahin am stärksten motorisierte deutsche Jäger und konnte daher ein zweites MG tragen.
Wurde Ende 1917 durch die moderneren Albatros D.III und D.V ersetzt.
 
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Handley Page Bomber

Ein notgelandeter HP 0/400 wird begutachtet. Interessant an dem Flieger ist, dass die Flächen angeklappt werden konnten, damit der Flieger in der Standard-Halle Platz fand.
Die 0/400 hatte 2 12-Zylinder Rolls Royce Eagle VIII Motoren mit je 365 PS.
Bis zu 907 kg Bombenlast.
 
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L.V.G. C.II

Einer der ersten bewaffneten Beobachter der deutschen Flugwaffe.
Als die Alliierten 1915 bewaffnete Flugzeuge einführten, wurden unbewaffnete Aufklärungsflüge schnell zum unkalkulierbaren Risiko.
Um dem höheren Gewicht durch die Bewaffnung Rechnung zu tragen, wurden in die L.V.G. stärkere Motoren eingebaut: Mercedes D III mit 160 PS.
 
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Zeppelin-Staaken Riesenflugzeug

Eine Zeppelin-Staaken R.XIV oder R.XV. Diese unterschieden sich äußerlich nicht.
5 Maybach Mb IVa mit je 245 PS, bis zu 1000 kg Bombenlast. 6 Mann Besatzung. Von den beiden Typen war vermutlich nur noch die R.XIV im Einsatz.
 
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Rumpler C.I

Eines der erfolgreichsten Flugzeuge vom neuen Typ der bewaffneten 2-Sitzer.
Eingeführt 1915, konnte der Flieger ein nach vorne gerichtetes Mg und ein MG für den Beobachter tragen.
Verschiedene Motoren mit bis zu 180 PS.
Hier ein erbeutetes Exemplar mit offensichtlich abgebauten MGs.
 
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L.V.G. C.II ?

Vermutlich nochmal eine L.V.G. C.II
Weiß es jemand besser?

Ergänzung Hans Trauner:
Rumpler C.I. Typisch für Rumpler sind die abgestrebten Seitendämpfungsflächen
 
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Rumpler

Den genauen Typ kann ich nicht identifizieren, stehen zu viel Leute davor :FFTeufel:

So, das wars für mich.

Bitte viele Klicks und grüne Punkte :TD:

Wenn jemand den Fred verlängern mag, bitte nur keine Hemmungen!

Ergänzung Hans Trauner:
Auch ein Rumpler, wahrscheinlich ein C.IV. Die Tarnung ist etwas zu spät für einen C.I. Ich kann die Schnauze nicht richtig erkennen. Ein C.IV hatte eine aerodynamisch saubere Lösung, hinter dem Spinner gehts übergangslos in den Rumpf. ( Hinweis: C.II gabs nicht und C.III nur in sehr wenig Exemplaren). Ganz eindeutig wäre natürlich die Militärnummer ( also zB Ru C.IV 1234/17) an der Seite, aber auch die kann ich nicht lesen. Wenn da nur steht C 1234/1x, dann ist es ein C.I, wenn da steht C.IV, eben ein C.IV).

Ergänzung JohnSilver:
@Hans: Ich habe mir das letzte Bild nochmals mit einer starken Lupe angesehen, vor der 5742 steht Rubild.
Dann ist es sogar eine Rumpler C.VII , ein Höhenaufklärer, der durch Abspecken der Ausrüstung große Höhen erreichte und dadurch praktisch nicht abzufangen war.
Gipfelhöhe ca. 7200 m, Motor Maybach Mb IV, 240 PS

Ergänzung Hans Trauner:
Stimmt genau! Die Rubild (Rumpler Bildaufklärer) war eine spezielle C.VII. Jetzt begreif ich auch, weshalb ich mit der Schnauze nix anfangen konnte..die C VII hatte keinen Spinner. Klasse Foto, keep on!!
 
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Hans Trauner

Space Cadet
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Tolle Fotos! Sieht man nicht so oft, solche noch nicht veröffentlichen Fotos aus der Zeit bis 1918. Leider verschwimmt der Informationsgehalt immer mehr, da kaum noch zu rekonstruieren ist, wann, wo und bei welchen Einheiten die Fotos gemacht wurden. Zudem kursierten bereits damals professionelle Aufnahmen, die von 'Wanderfotografen' an die Fliegertruppen verkauft wurden - und dann in den Alben der Flieger landeten.

Die Maschinen sind sehr oft nicht einfach zu identifizieren. Besonders die Zweisitzer sehen sich alle sehr ähnlich. Unterschiedliche Motor und insbesondere Kühlervarianten bei ein und derselben Bauserie machen das Ganze nicht einfacher. Gleichwohl gibt es ein paar typische Merkmale, anhand deren man sich vortasten kann. Die Form der Leitwerke ist ganz wichtig, da kann man den Hersteller gut unterscheiden oder auch die Streben vom Rumpf zum Flügel. Flügelform etc ist nicht immer gut zu erkennen. Die Typklasse, also B oder C oder D kann man meist auch einfach identifizieren. Gleichwohl müssen auch Leute, die in 1914-18 einigermassen fit sind, oft mehrere Male genau hinsehen, um näheres sagen zu können.

Man gestatte mir ein paar Vorschläge:

# 4.
Das ist kein C-Typ, da die Bewaffnung fehlt und der Pilot hinter dem Beobachter sitzt. Der Rumpf weisst auf einen LVG hin, die fehlenden Seitenkühler und die seitlichen Luftschlitze lassen den Schluss auf einen LVG B.III zu

#6
Das ist eindeutig ein Fokker E.IV. Der Unterschied zum E.III ist an der längeren Motorverkleidung mit den zusätzlichen Kühlöffnungen zu sehen, darunter war ein Doppel-Stern-Umlaufmotor. ( E.III: Einfach-Stern)

#8
Das ist ein LVG C.II

#23 Rumpler C.I. Typisch für Rumpler sind die abgestrebten Seitendämpfungsflächen

#24
Auch ein Rumpler, wahrscheinlich ein C.IV. Die Tarnung ist etwas zu spät für einen C.I. Ich kann die Schnauze nicht richtig erkennen. Ein C.IV hatte eine aerodynamisch saubere Lösung, hinter dem Spinner gehts übergangslos in den Rumpf. ( Hinweis: C.II gabs nicht und C.III nur in sehr wenig Exemplaren). Ganz eindeutig wäre natürlich die Militärnummer ( also zB Ru C.IV 1234/17) an der Seite, aber auch die kann ich nicht lesen. Wenn da nur steht C 1234/1x, dann ist es ein C.I, wenn da steht C.IV, eben ein C.IV).

H.
 
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