JG8 - russische MiG im Rückenflug über SLB in Marxwalde ?

Diskutiere JG8 - russische MiG im Rückenflug über SLB in Marxwalde ? im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Einem Gerücht zufolge soll einmal ein russischer Pilot im Rückenflug über die SLB in Marxwalde geflogen sein. Wer von den "Ehemaligen" kann...
Fishbed-N

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Einem Gerücht zufolge soll einmal ein russischer Pilot im Rückenflug über die SLB in Marxwalde geflogen sein.

Wer von den "Ehemaligen" kann dieses bestätigen ???

Wer kennt Details zu Pilot, Maschine, Zeitpunkt usw. ???
 
DDA

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Kenne ich nicht, das hat aber nichts zu sagen. Ich hab allerdings mal eine MiG23U (? auf jeden Fall einen Doppelsitzer), so tief zwischen Bahn und NFB bügeln sehen, daß ich, auf der Box 36 stehend von oben in die Kabine schauen konnte.

Axel
 
Fishbed-N

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... Ich hab allerdings mal eine MiG23U (? auf jeden Fall einen Doppelsitzer), so tief zwischen Bahn und NFB bügeln sehen, daß ich, auf der Box 36 stehend von oben in die Kabine schauen konnte.
Axel
Wann war das und war es ein russischer Pilot ?

Ich dachte, solche Flugmanöver wären für deutsche Piloten mit Disziplinarmassnahmen behaftet. :?!
 
atlantic

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nicht unbedingt.

wenn einer der Flieger seinen letzten flug hatte, dann wurden auch mal alle Augen zugedrückt.

ja eigendlich haben wir "Schwarzen" so einen tiefflug über die VSL auch erwartet von dem zukünftigen Rentner.:D

Das hab ich 2 oder 3 x erlebt, aber nur einmal wars wirklich richtig tief.
Oder gern gemacht wurde ein Tieflug auch in Dresden, wenn ein FZ abgeholt wurde.
Das sieht schon imposant aus, wenn er mit 3 fässern heimlich und leise anfliegt, sich auf 10 bis 20 meter höhe einpegelt, und beim Abdrehen übern Tower den Brenner reinwirft.:HOT:
 
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dem kann ich nur zustimmen. Wenn das so gewesen wäre, hätten wohl bei uns einige Piloten eine dicke Disziplinarakte gehabt. :D
Bei Bani gab es mal ein Bild eines solchen extrem tiefen Vorbeiflugs an der GDFL. Ich glaube der Pilot damals war unser Tiefflugexperte Mj. B.. Wir haben danach den Flugschreiber besonders genau ausgewertet, es waren weit weniger als 10 m Höhe. Ansonsten gab es häufig beim Wetterflug tiefe Überflüge der VSL, bis runter auf Laternenhöhe.
Oft war nach einem Flug die Warnhöhe des Funkhöhenmessers auf "Null" gedreht und auch die Mechaniker hatten ihren "Spass", wenn sie die Salzkruste vom Eingangsteil kratzen durften (nach einem Tiefstflug über der Ostsee).
Generell lautete bei uns das Motto für den Ernstfall: "Wer höher fliegt wie 100m, ist tot!".

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Andruscha

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...

Ich kenne über drei Ecken jemanden,der aus der DDr Luftwaffe in Unehren entlassen worden ist,weil er unter dem 'Blauen Wunder' in Dresden mit einer MiG....21(?) durch geflogen ist.

SLB im Rückenflug haben alle gesehen bei der Verabschiedung der Russen Anfang der 90-iger in Finow. Da haben die es RICHTIG(!) brennen lassen. Leider findet man darüber nichts im Internet,denn seinerzeit steckte ja diese erfindung noch leider in den berühmten Kinderschuhen...schade eigentlich...
 
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Ich kenne über drei Ecken jemanden,der aus der DDr Luftwaffe in Unehren entlassen worden ist,weil er unter dem 'Blauen Wunder' in Dresden mit einer MiG....21(?) durch geflogen ist.
Ja, wenn es zu offensichtlich war und nichts mit dem Flugauftrag zu tun hatte, dann war eine Bestrafung wohl nicht zu vermeiden. Auf einem Flugplatz war das wohl eher möglich bzw. wurde es geduldet.
Mir war auch solche eine Sache zu Ohren gekommen, wo ein Pilot mit seinem Abgasstrahl ein Segelboot auf der Müritz zum Kentern brachte. Diese wurde dann wohl auch degradiert und in Unehren entlassen.
Andererseits soll es bei einer Zieldarstellung für Marineverbände auf Reede vor Rostock zu einem Durchfliegen des Rostocker Hafens im Tiefflug gekommen sein. Eine Beschwerde des Hafenkapitäns bei höherer Stelle brachte wohl in diesem Fall nichts.

Gruß Tester
 

lokis08

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Ich kenne über drei Ecken jemanden,der aus der DDr Luftwaffe in Unehren entlassen worden ist,weil er unter dem 'Blauen Wunder' in Dresden mit einer MiG....21(?) durch geflogen ist.

Mit der MIG-21 sicherlich nicht.
Oberstleutnant Horst Becker vom JAG/FAG 25 in Bautzen ist in den 50-ern mit einer Jak-11 oder Jak-18 unter dem Blauen Wunder durch geflogen. Entlassen wurde er nicht, er war während meiner Zeit Zeit im JAG-25 (1975 bis 1878) im Stab tätig. Er war ein exzellenter Pilot, seine Kunstflugvorführungen auf L-29 waren Spitze. Auf die Frage, ob das Gerücht mit dem Blauen Wunder stimmt, hat er ausweichend geantwortet aber nicht verneint.
 
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Wann war das und war es ein russischer Pilot ?

Ich dachte, solche Flugmanöver wären für deutsche Piloten mit Disziplinarmassnahmen behaftet. :?!
Das muß irgendwann im Frühjahr/Sommer 1983 gewesen sein. Der Überflug war die Verabschiedung des zuletzt abfliegenden Kommandeurs einer sowjetischen Staffel (im Rahmen eines Staffelaustausches?) vom Platz.

Er startete in Richtung 26 und zog kurz nach dem Abheben scharf nach rechts. Wir standen zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Box (36). Kommentar meines Hauptmannes: "Der kommt nochmal wieder!" Und richtig- nach ein/zwei Minuten war über der Bahn ein kleiner Punkt zu sehen, der schnell größer wurde. Besagter Flieger kam in Bierflaschenhöhe heran und zog fast vor unseren Augen mit Nachbrenner und unter Aussendung zweier Kondensstreifen an den Tragflächenenden steil in den Himmel, bis er in einer relativ hoch hängenden Schichtwolkenschicht verschwand, das Geräusch blieb uns jedoch noch etwas erhalten.



Axel
 
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Bei Bani gab es mal ein Bild eines solchen extrem tiefen Vorbeiflugs an der GDFL. Ich glaube der Pilot damals war unser Tiefflugexperte Mj. B.. Wir haben danach den Flugschreiber besonders genau ausgewertet, es waren weit weniger als 10 m Höhe. Ansonsten gab es häufig beim Wetterflug tiefe Überflüge der VSL, bis runter auf Laternenhöhe.
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Du meinst sicher dieses hier?
Leider ließ sich bis zum heutigen Tag nicht 100%ig klären wer da die VSL-Beleuchtung kontrolliert hat, oder???
Böse Zungen haben ja auch behauptet, daß der damalige Geschwaderkommandeur zu diesem Zeitpunkt im Urlaub gewesen sein soll und ihm so dieses "Ereignis" entgangen ist. ;)
 
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Du meinst sicher dieses hier?
Leider ließ sich bis zum heutigen Tag nicht 100%ig klären wer da die VSL-Beleuchtung kontrolliert hat, oder???
Ja, das Foto dieser Gelegenheit meinte ich. Leider konnte/kann ich mich da nicht mehr dran erinnern. Es spricht aber vieles für den Genannten. Wir haben danach den Flugschreiber besonders genau ausgewertet. Wimre waren es so 5 bis 6 Meter über Grund. Die Rauchschleppe spricht jedoch für eine eher gemäßigte Geschwindigkeit.
Ich kann mich an den VSL auch an Überflüge erinnern, wo die Maschinen ohne Rauchschleppe ankamen, man hörte sie erst, wenn sie da waren. Das wurde dann ziemlich laut und Gäste haben sich dabei oft erheblich erschreckt.


Böse Zungen haben ja auch behauptet, daß der damalige Geschwaderkommandeur zu diesem Zeitpunkt im Urlaub gewesen sein soll und ihm so dieses "Ereignis" entgangen ist. ;)
Oh, der ärmste...:p
 

uti

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Gemäßigte Geschwindigkeit ist glatt untertrieben. Das waren schon um die 500-600 km/h. Mich hätte es fast vom Wall des ZPDG gehauen. Übrigens haben sie es mehrmals gemacht. Zu diesem Zeitpunkt, nach der Wende und unklar was werden soll, hat es niemanden interessiert, auch den Kommandeur nicht. :FFTeufel:
 
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