Kleinlflugzeug in Bodensee gestürzt

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  1. #1 222cora, 23.03.2012
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    Am Freitagnachmittag ist ein Kleinflugzeug am Wocherhafen in den Bodensee gestürzt. Boote der Wasserrettung, zwei Helikopter sowie Taucher sind im Einsatz. Es gibt widersprüchliche Aussagen zum Unfallhergang.

    Das Flugzeug ist gegen 16.20 Uhr rund 400 Meter vom Land entfernt in den See niedergegangen. Laut Landespolizeikommando prallte das Flugzeug auf der Wasseroberfläche auf und zerschellte dort in seine Einzelteile. Nach Angaben von Stefan Schlosser vom Landeskriminalamt Vorarlberg haben Fischer beobachtet, wie das Flugzeug auf der Oberfläche des Bodensees aufschlug. „Es wurde sofort in Teile zerrissen“, sagte Schlosser.

    Laut Landespolizeikommandant Siegbert Denz hätten dagegen Augenzeugen berichtet, wie das Flugzeug bereits in der Luft in seine Einzelteile zerbrach.

    Es wird von mindestens zwei Insassen ausgegangen

    Derzeit wird von mindestens zwei Insassen ausgegangen. Das Kennzeichen des Flugzeuges sowie einige Gegenstände wurden gesichtet und konnten geborgen werden. Weiterhin unklar bleibt, wohin das Flugzeug unterwegs war. „Die Abklärungen laufen auf Hochtouren“, so Schlosser. Die Ermittler und Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sind vor Ort.
     
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  3. #2 222cora, 23.03.2012
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  4. #3 Learjet, 24.03.2012
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    Das Flugzeug war eine Tecnam P92S Echo mit der angeblichen Kennung D-MAXL. Die Kennung ist aber noch nicht bestätigt, man geht aber davon aus, dass die Kennung stimmt, da eine Echo in der gleichen Farbgebung vom Flugplatz Hohenems-Dornbin operierte. Von selbigem ist auch die Unglücksmaschine gegen 16:05 Uhr gestartet. Ebenfalls sollen beide Insassen ums Leben gekommen sein.

    Siehe auch hier: http://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=144552
     
  5. #4 222cora, 24.03.2012
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    Mit Sonar und Roboter auf Wrack-Suche

    http://www.vol.at/mit-sonar-und-roboter-auf-wrack-suche/3203953

    Mit Sonar und Roboter wird heute Vormittag die Suche nach dem Flugzeugwrack im Bodensee fortgesetzt. „Für unsere Taucher wäre ein längerer Aufenthalt in dieser Tiefe zu gefährlich“, begründet Manuel Winkel, Einsatzleiter der Wasserrettung, die technische Unterstützung. Beide Geräte stellt die deutsche Wasserschutzpolizei bereit. Das Sonar kam schon bei der Suche nach den immer noch vermissten Fischern zur Anwendung. Damals leider ohne Erfolg. Für heute hofft Winkel auf ein positives Ergebnis. Die Bergung des Wracks würde dann durch mit Pressluft gefüllte Hebeballons erfolgen.
    Team von sechs Tauchern
    Das Kleinflugzeug, das mit zwei Personen besetzt gewesen sein soll, wird in einer Tiefe von 40 bis 50 Metern vermutet. „In solchen Bereichen ist nur eine Zielbergung möglich“, sagt Manuel Winkel. Vor allem können nur erfahrene Taucher in solche Tiefen hinabgelassen werden. Bei der Wasserrettung erfüllen Tauchlehrer diese schwierige Aufgabe. Beim heutigen Einsatz steht ein Team von sechs Tauchern für eine mögliche Hebung des Wracks bereit. Zuvor ist es jedoch notwendig, die Absturzstelle zu lokalisieren. Dies geschieht mithilfe eines Sonars, das am Boot befestigt ist. „Wir hoffen sehr, dass eine Ortung gelingt“, so Winkel. Doch man müsse abwarten, da es noch kaum Erfahrungswerte mit dem Gerät gebe. Denn es steht der deutschen Wasserschutzpolizei erst seit Herbst letzten Jahres zur Verfügung. Sollte eine Ortung gelingen, wird der mit einer Kamera ausgerüstete Roboter hinabgeschickt. Seine Bilder sollen klären, ob es sich tatsächlich um das Suchobjekt handelt.
    Schnelles Arbeiten nötig
    Ist das gesichert, sind die Taucher der Wasserrettung am Zug. „Sie befestigen Seile am Wrack, an denen sich Hebeballons befinden. Auf diese Weise kann es aus dem Wasser gehoben werden“, erklärt Manuel Winkel den Vorgang. Die Taucher müssen schnell arbeiten, weil sie nur wenige Minuten in dieser Tiefe verbleiben können. Ob die Aktion so abläuft, wie es sich die Einsatzkräfte wünschen? „Wir müssen darauf vertrauen“, so der Einsatzleiter nach den ersten intensiven Stunden, die den Rettungskräften bereits sehr viel abverlangt haben.
     
  6. #5 Blackjet, 24.03.2012
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  7. #6 222cora, 26.03.2012
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    Nun ist es traurige Gewissheit

    Flugzeugwrack mit zwei Leichen aus dem Bodensee geborgen

    Seit Sonntagabend ist es traurige Gewissheit: Die beiden Insassen des in den Bodensee gestürzten Kleinflugzeugs sind tot. Das Flugzeugwrack konnte geortet und gehoben werden. Laut Sicherheitsdirektion wurden auch zwei Leichen geborgen.

    http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2526406/
     
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    Hallo

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  9. #7 Learjet, 26.03.2012
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    Man weiß inzwischen auch wer der Pilot der Unglücksmaschine gewesen ist. Günter Hinterreiter war erfahrener Pilot und im Verein "Ultraleicht-Interessengemeinschaft" kurz "UL-IG" tätig. Außerdem betätigte er sich bei dem Projekt "Vorarlberg von oben". Die Angehörigen werden momentan seelisch betreut.
     
  10. #8 Flügelstürmer, 18.01.2013
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