RD-250 in Nordkorea!?

Diskutiere RD-250 in Nordkorea!? im Russische / Sowjetische LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Das International Institute for Strategic Studies (IISS) will anhand von Foto-Vergleichen herausgefunden haben, dass die letzten Raketen...
Veith

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Das International Institute for Strategic Studies (IISS) will anhand von Foto-Vergleichen herausgefunden haben, dass die letzten Raketen Nordkoreas mit Triebwerken vom Typ RD-250 (8D518) bestückt gewesen sein sollen.
The secret to North Korea’s ICBM success

Jetzt wurden diese TW in den 1960ern für die SS-9 (R-36) entwickelt. Werden die in der Ukraine (Dnipropetrovsk / Pavlograd) tatsächlich noch hergestellt? Der Diebstahl von Unterlagen wäre m.E. glaubhafter gewesen, zumal der durchaus als NATO-freundlich zu bezeichnende Think-Tank schreibt:

"Workers at Yuzhnoye facilities in Dnipropetrovsk and Pavlograd were likely the first ones to suffer the consequences of the economic misfortunes, leaving them susceptible to exploitation by unscrupulous traders, arms dealers and transnational criminals operating in Russia, Ukraine and elsewhere." :biggrin:

Vielleicht auch nur um die Kiewer Regierung aus der "Schußlinie" zu nehmen.
 
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Guest
Das International Institute for Strategic Studies (IISS) will anhand von Foto-Vergleichen herausgefunden haben, dass die letzten Raketen Nordkoreas mit Triebwerken vom Typ RD-250 (8D518) bestückt gewesen sein sollen.
The secret to North Korea’s ICBM success

Jetzt wurden diese TW in den 1960ern für die SS-9 (R-36) entwickelt. Werden die in der Ukraine (Dnipropetrovsk / Pavlograd) tatsächlich noch hergestellt? Der Diebstahl von Unterlagen wäre m.E. glaubhafter gewesen, zumal der durchaus als NATO-freundlich zu bezeichnende Think-Tank schreibt:

"Workers at Yuzhnoye facilities in Dnipropetrovsk and Pavlograd were likely the first ones to suffer the consequences of the economic misfortunes, leaving them susceptible to exploitation by unscrupulous traders, arms dealers and transnational criminals operating in Russia, Ukraine and elsewhere." :biggrin:

Vielleicht auch nur um die Kiewer Regierung aus der "Schußlinie" zu nehmen.
Inzwischen dementiert der US-Geheimdienst offiziell die zitierte Studie:
US-Geheimdienst: Nordkorea kann Raketentriebwerke herstellen - WELT
... demnach soll NK jetzt die Raketentriebwerke selbst herstellen können !?

Da auch andere (u.a. deutsche) Raketenexperten, dieses - den RD-250 Bezug - in ein paar wenigen Artikeln bereits angesprochen haben, dies aber in der weiteren Presselandschaft nicht publiziert wurde, liegt die Vermutung nahe, dass deine Schlußfolgerung nicht so weit her gegriffen ist. Sollte die Spur nach Russland führen, wäre es längst die dauernde Schlagzeile in allen Medien. So beschränkt man sich in der Überschrift von "russischer Raketentechnik" zu sprechen und erst im Text auf alte sowjetische Raketentechnik und Herstellung in der Ukraine zu differenzieren.

Laut Wikipedia wird/wurde das RD-250 ausschließlich in einem (zwei?) Werken in der Ukraine hergestellt und u.a. auch vor der Ukraine-Krise noch in einem russisch-ukrainischen Zivilraketenprojekt verwendet. In dem Artikel wird ja auch daraufhin gewiesen, dass diesem Werk nach dem Zerwürfnis mit Russland sämtliche Aufträge weggebrochen sind.

Ein plötzlicher, so kurzfristiger Durchbruch in der Triebwerkstechnologie ist NK ... gerade weil es keine Hinweise auf eine Entwicklung/kontinuierliche Test hin zu den Erfolgen gibt ... kaum eigenständig zuzutrauen, so dass zumindest Konstruktionspläne des RD-250, wenn nicht gar ein paar komplette Triebwerke in die Hände NKs gelangt sein müssen. Außerdem besteht natürlich noch die Möglichkeit, dass kleinere Hochtechnologieteile der Triebwerke, die nicht so einfach nachzubauen sind, in größerer Zahl geliefert worden sind, so dass NK jetzt(?) in der Lage ist, die Triebwerke selbst nachzubauen ... zumindest bis der Lagerbestand an Hochwertteilen aufgebraucht ist.
 
Berkut

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Ja die Ukraine...ich glaube wir können alle froh sein das damals alle Atomsprengköpfe nach Russland gegangen sind.
 

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Aber klar Berkut, und bei Nordkorea sieht das Deiner Ansicht nach sicher ganz anders aus. Natürlich, die müssen sich ja irgendwie vor den Amis schützen. In der Ukraine ist ja auch nur der liebe große Bruder gekommen und hat die armen Bürger vorm bösen Wolf gerettet...
 
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Aber klar Berkut, und bei Nordkorea sieht das Deiner Ansicht nach sicher ganz anders aus. .......
Aus meiner Sicht sieht es da genau so aus - man könnte froh sein, wenn die Dinger (so sie denn vorhanden sind) dort verschwinden. Genau so wie die In Südkorea, Pakistan . . . Die List lässt sich noch fortsetzen.
 
Berkut

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Aber klar Berkut, und bei Nordkorea sieht das Deiner Ansicht nach sicher ganz anders aus. Natürlich, die müssen sich ja irgendwie vor den Amis schützen. In der Ukraine ist ja auch nur der liebe große Bruder gekommen und hat die armen Bürger vorm bösen Wolf gerettet...
Von Nordkorea oder großen Brunder habe ich kein einziges Wort verloren, ich weis nicht was du da versucht aus meine Text heraus zu interpretieren. :rolleyes1: (Meiner beschiedenen Meinung nach, sollte überhaut kein Land Atombomben besitzen)

Tatsache ist, das die Ukraine für ein Handvoll $ auf der ganzen Welt ihre Militärtechnik verhökert. Da brauch man sich nicht zu wundern, wenn zufällig Triebwerke, die in der Ukraine hergestellt werden/ wurde in Nordkorea landen.
 
Peter Wimpsey

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Ganz kurz, ohne vom Thema abzuschweifen:
Im Fall einer atomwaffenfreien Ukraine gab es mehrere Interessenten:
A, allen voran Russland. Man wollte rasch an alle Atomwaffen kommen.
B, die USA um die illegale Verbreitung zu verhindern (ist nicht ganz geglückt), wofür u.a. Geld für den Abtransport bereitgestellt wurde.
C, die Ukraine selbst, da man das Arsenal aus budgetären Gründen kaum warten konnte.

Ja, Berkut, es stimmt absolut, daß die Ukraine seit der Unabhängigkeit in großer "Exporteur" an Waffen aller Art ist. Sobald das Geld am Tisch liegt wird geliefert, egal an wen.
Bis gegen Ende der 1990er auch sehr oft ohne jede staatliche Kontrolle.
 
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