Verzögerter Nachschub aus den USA

Diskutiere Verzögerter Nachschub aus den USA im Israel Defence Force / Air Force Forum im Bereich Einsatz bei; Die IDF/IAF hat derzeit an unerwarter Stelle mit einem Problem in ihrer Versorgungskette zu kämpfen. Die El Al Fracht-Flugzeuge, die Naschubgüter...

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  1. mcnoch

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    Die IDF/IAF hat derzeit an unerwarter Stelle mit einem Problem in ihrer Versorgungskette zu kämpfen. Die El Al Fracht-Flugzeuge, die Naschubgüter für die IDF/IAF aus den USA heranschaffen dürfen in vielen europäischen Ländern derzeit nicht zum Tanken zwischenlanden. Auf diese Weise wollen verschiedene europäischen Regierungen (darunter Frankreich, Großbritannien und Deutschland) dem Vorwurf der indirekten Unterstützung des Krieges im Libanon entgehen. Dies hat zur Folge, dass die Frachtflugzeuge nur mit einem deutlich kleineren Ladevolumen in den USA starten können und daher mehr Zeit und vor allem mehr Flüge benötigen, um die dringend benötigten Nachschubgüter nach Israel zu bringen. Besonders betroffen sind hiervon Raketenteile und eilige Ersatzteile für Flugzeuge. Ohne Zwischenlandemöglichkeiten steigt aber auch die Belastung für die Piloten und übrigen Besatzungsmitglieder.

    Der Vorsitzende der El Al Pilotengewerkschaft hat sich daher mit einem offiziellen Beschwerdeschreiben an verschiedene Behörden der israelischen Regierung gewandt.

    http://www.haaretz.com/hasen/spages/758607.html
     
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  3. #2 Schorsch, 06.09.2006
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  4. #3 Bleiente, 06.09.2006
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    Deutschland hat nach offiziellen Angaben im Flugverkehr entgegen anderslautenden Medienberichten keine Einschränkungen für Waffenlieferungen an Israel erlassen. Maschinen der israelischen Fluggesellschaft El Al dürften unverändert auf deutschen Flughäfen landen, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums gestern. Dabei gebe es keine Einschränkungen. Israelische Medien hatten unter Berufung auf El-Al-Vertreter berichtet, wegen des Libanon-Krieges erteilten Deutschland und vier weitere europäische Staaten keine Landeerlaubnis mehr für Flugzeuge, die militärische Ausrüstung nach Israel transportierten. Auch Großbritannien, Spanien, Italien und Portugal hätten ihre Landegenehmigungen für El-Al-Flugzeuge eingeschränkt. ....
    http://www.abendblatt.de/daten/2006/09/06/607446.html
     
  5. #4 beistrich, 06.09.2006
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    Ist El Al eigendlich an neue Frachtflugzeuge interessiert? zb: eine 777F wär ja recht praktisch
     
  6. #5 Schorsch, 07.09.2006
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    Bei 6000nm Distanz Ostküste USA direkt nach Israel ohne kreuzen von Landesgrenzen (also nur über Wasser) sieht es so aus:

    C-5 Galaxy, B747-100: beide etwa 25 Tonnen Nutzlast
    An-124: Um die 50 Tonnen Nutzlast
    B-777F: geschätzte 60 bis 80 Tonnen Nutzlast
    B-747-400ERF: etwa 90 Tonen Nutzlast
    A380F: etwa 150 Tonnen Nutzlast

    Der A380F hätte die gleiche Nutzlast wie die Galaxys in Nickel Glass transportieren können bei der Hälfte der Flüge und ohne Zwischenstopp. Schade, dass niemand solche markanten Features hochhält und lieber auf madigen Kabinenkabeln rumbohrt.
     
  7. #6 Ghostbear, 07.09.2006
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    Ich glaub eh nicht, dass Israel, solange die Bindungen an die USA so stark sind, Airbusse kauft. Da geht es um Politik und nicht um Performance. :mad:
     
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  9. mcnoch

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    Außer, man läßt sich die Systeme wieder von den Deutschen "schenken", machen wir mit den U-Booten ja auch so, weil es so ein schönes Nullsummenspiel ist. Mehr Einheiten = weniger Kosten/Einheit, bei gleichen Einsatz, gibt mehr EInheiten, die mehr Einheiten gehen direkt nach Israel. Cleverle!
     
  10. #8 Schorsch, 07.09.2006
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    Weniger von Deutschland, als mehr von Airbus. Fliegen kann der A380 schließlich hevorragend, nur Klos, Küchen und Kabel machen Kopfschmerzen. Da Boxen mit Waffen und Ersatzteilen kein Inflight Entertainment brauchen, bei Bedarf sogar im Dunkeln sitzen können und frieren dürfen, könnte man ja interimsmäßig einige A380 an Israel liefern. Dann könnte man schonmal Flugstunden schrubben, bevor das Flugzeug auf die Airlines und atmende Fracht losgelassen wird.

    Da allerdings mehr als ein Drittel der A380 von moslemischen Fluggesellschaften bestellt wurden, könnte das problematisch sein.
     
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