Bermuda Dreieck

Diskutiere Bermuda Dreieck im Navigation, Flugfunk u. Verfahren Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Hi, hab mal ne komische Frage. Ist das Bermudadreieick für die zivile und militärische Luft-und Seefahrt frei? Wenn ja, gibt es offzielle...

Moderatoren: Learjet
  1. #1 Schweinchen, 25.04.2005
    Schweinchen

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    Hi,

    hab mal ne komische Frage.

    Ist das Bermudadreieick für die zivile und militärische Luft-und Seefahrt frei? Wenn ja, gibt es offzielle Notams aufgrund der komischen Vorkommnisse?

    Oder wird hier einfach was komisches und unseriöses überdas Gebiet verbreitet?

    Mich würde interessieren, wie die Sache offiziell gehandhabt wird.
     
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  3. #2 schrammi, 25.04.2005
    Zuletzt bearbeitet: 25.04.2005
    schrammi

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    Das Bermuda-Dreieck ist für jedwede Luftfahrt freigegeben. Es wird "komisches" berichtet, ob es unseriös ist, weiß ich nicht.

    Was sind Notams?

    Als Erklärungsansatz für das Verschwinden von Flugzeugen werden geomagnetische Störungen angeführt. Für selbiges bei Schiffen kommen noch Riesenwellen und Methangasblasen hinzu.
     
  4. #3 Schweinchen, 25.04.2005
    Schweinchen

    Schweinchen Flieger-Ass

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    NOTAM = Notice to Airmen

    Also Mitteilungen von der Flugsicherung/Luffartbehörden etc. an die Crew´s rausgibt und für die Flugplanung berücksichtigt werden müssen.
     
  5. #4 christoph2, 25.04.2005
    christoph2

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    Das Bermudadreieck hat auf "mysteriöse" Weise die Haushaltskassen diverser Schriftsteller und Filmproduzenten gefüllt und sorgte zudem für eine Knappheit an Seemannsgarn in anderen Gewässern der Erde.
    Die geographischen Grenzen des Gebietes sind ja nicht einmal genau definiert und im Endeffekt könnte man auch hingehen und sagen, es befindet sich östlich der USA :p

    Über die "mysteriösen" Vorkommnisse (Schiffe gehen unter und Fluzeuge stürzen ab - das gibt es sonst nirgendwo :rolleyes: ) wird oft mehr als nur unseriös berichtet - aber zugegebenermaßen, solche Mythen braucht der Mensch und man liest solche Stories ja auch irgendwie gerne und eine Avenger vom "Flight 19" steht schon jahrelang bei mir auf der Modellbau-To-do-Liste.
     
  6. AM72

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    Eine überdurchschnittliche Anzahl von vermissten Schiffen und Flugzeugen wird in der Tat in diesem Gebiet verzeichnet.
    Einige Gründe sind auch relativ sicher :
    Das Vorkommen von Methaneis, welches mitunter gewaltige Metahnblasen verursacht. Ein Schiff, das sich auf solcher aufsteigender Blase befindet, sinkt sofort - ist mehrmals wissentschaftlich nachgewiesen wurden.
    Bei den Flugzeugen handelte es sich öfters um Probleme mit den Magnetfeldern/Kompassen.
    Besagte Staffel hat sich damals ganz einfach verflogen, den Fehler wohl nicht bemerkt - dann ging ihnen schlich der Treibstoff aus (so wurde es jedenfalls mal ganz plausibel an Hand von Funkrufen,Karten etc rekonstruiert).

    Also es gibt in diesem Gebiet schon Besonderheiten - aber sie sind letztendlich alle erklärbar.
     
  7. #6 Hunter75, 25.04.2005
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    Riesige Vorkommen von Methanhydrat gibt es aber auch an der westafrikanischen und venezulanischen Küste.
    Es wäre nun zu klären ob das Bermuda-Dreieck nun häufiger von Schiffen und Flugzeugen frequentiert wird und über die Häufigkeit und der damit gestiegenen Wahrscheinlichkeit eines Unfalls es zur Mythenbildung kam.
     
  8. #7 Hunter75, 25.04.2005
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    Hunter75 Flieger-Ass

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  9. mcnoch

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    Es gibt nur einen bewiesenen Fall, bei dem ein (britischer?) Tanker einem solchen Ereignis entkommen ist und dies von einer Überwachungskamera an Bord gefilmt wurde. Daraufhin hat die Londoner Schiffsbau-Versuchsanstalt sich der Sache angenommen. Was merkwürdig ist, ist der Umstand, dass es keine weiteren Berichte über solche Zwischenfälle gibt, bei denen Schiffe noch knapp entkommen konnten, weil sie nur am Rande eines solchen Ereignisses waren. Rein statistisch müsste es mehr solche Berichte geben. Eine Versenkungsquote von 100% ist relativ unwahrscheinlich, andererseits könnte dieses Vorkommnis auch so stark lokal beschränkt sein, dass es am ungefährlichen Rande gar nicht oder kaum wahrgenommen wird und nur im Kerngebiet deutlich wahrnehmbar ist, dort dann aber auch so gefährlich ist, dass (fast) alle Schiffe ihm zum Opfer fallen.
     
  10. AM72

    AM72 Alien

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    Ich habe das so verstanden - Hunter75 kennt es ja auch :

    Das mit Gasbläschen versetzte Wasser ( und das ist das Ergebniss einer aufsteigenden Methangasblase) hat kaum noch Tragfähigkeit - die "normale" Physik ist dahin, ein Schiff sinkt, schnell und sofort. Solche Areale sollen recht groß sein, die Methaneisvorkommen im besagten Gebiet sind riesig.

    Wie oft fahren da Schiffe auf Sichtkontakt und wieviel sind (unerklärt) gesunken ?
     
  11. #10 tailhook, 25.04.2005
    tailhook

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    Zu diesem Thema fällt mir gerade ein Interview mit dem Schauspieler Armin Rohde (Das Gespenst von Canterville) ein:

    "Mir kommt das Übernatürliche relativ natürlich vor. Die meisten Leute, die vom Übernatürlichen sprechen, kommen noch nicht mal mit dem Natürlichen klar. Sobald etwas ihr Spektrum verlässt, ist das für sie schon übernatürlich.
    Aber ich glaube schon, dass wir von nicht sichtbaren Kräften umgeben sind."

    Die Methangas-Theorie ist mir auch bekannt und klingt recht Plausibel.
     
  12. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Das aufsteigende Gas verändert die Dichte des Wassers und damit seine Tragkraft. Dieser Effekt ist nicht nur in der Seefahrt bekannt, sondern vor allem im Off-Shore Betrieb sehr gefürchtet. Es sind schon mehr als eine Schwimmplattform durch einen sog. Blow-Out (wenn z.B. bei der Ölprospektion versehentlich auflagernde Gasvorkommen angebohrt werden und schlagartig nach oben entweichen) versenkt worden.

    Eine signifikante Erhöhung der Verlust im Bermuda Dreieck ist aber nicht festzustellen, je höher der Schifffahrtsverkehr in einer Region, desto höher auch die Verluste in einer Region. Tatsächlich werden in der Presse oftmals selbst weit entlegene Schiffshavarien mit dem Bermuda Dreieck in Verbindung gebracht. Ist einfach eine zu schöne Geschichte und verkauft sich immer gut. Zudem ist es primär ein Problem der Wahrnehmung. Schiffsverluste mit Seeleuten oder mit Heimat- oder Zielhäfen aus unseren Breitengraden schaffen es durchaus in die Presse, Havarien vor Afrika, Südamerika oder Asien eher selten. Man kennt dies aber auch von den Küsten vor dem süd-westlichen Afrika.

    Ob Schiffe auf Sicht oder nach Radar fahren hat hier keinen Einfluss, solche Entladungen geschehen sehr schnell und sind mit den derzeitigen Geräten nicht zu orten, sonst gäbe es wenigstens Meldungen über ungewöhnliche Radareffekte.
     
  13. AM72

    AM72 Alien

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    Was die Presse dazu erzählt , weis ich nicht.
    Die Methaneisvorkommen im Bermudadreieck aber sind nachgewiesene Realität.
    Im übrigen redet keiner von täglichen Vorkommnissen. Die ganzen ungeklärten Unglücke verteilen sich auf weit über 100 Jahre.
    Es ging dabei vor allem um Schiffe, die sofort verschwunden sein müssen.
    Weiterhin um Schiffe, die herrenlos herumtrieben - mit toter Besatzung (offensichtlich durch Methangas vergiftet)
     
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  15. #13 mcnoch, 26.04.2005
    Zuletzt bearbeitet: 26.04.2005
    mcnoch

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    Ähnliches vermutet man auch für Flugzeugbesatzungen, zudem könnte der hohe Methananteil auch Auswirkungen auf die Motoren bzw. Turbinen der Flugzeuge gehabt haben.
     
  16. #14 Hunter75, 26.04.2005
    Hunter75

    Hunter75 Flieger-Ass

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    Dazu Bedarf es nichtmal einem Einfluß auf die Triebwerke.Die geringere Dichte von Methan Verändert die Flugeigenschaften auf einen Schlag.Das Flugzeug beginnt sofort durchzusacken und der Auftrieb wird ebenfalls stark vermindert.
     
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