D-Day Squadron kündigt Europatournee für 2024 an (21.07.2022)

Diskutiere D-Day Squadron kündigt Europatournee für 2024 an (21.07.2022) im Besondere Ereignisse Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Mittlerweile werden die Planungen konkreter. So sind für den 15. bis 17. Juni Aktivitäten zum Luftbrückenjubiläum in Wiesbaden geplant...

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D-Day Squadron Returns to Germany to Celebrate The Berlin Airlift 75th Anniversary

(übersetzt)

D-Day-Geschwader kehrt nach Deutschland zurück, um den 75. Jahrestag der Berliner Luftbrücke zu feiern

Die U.S. Army Garrison Wiesbaden wird gemeinsam mit dem Land Hessen am 16. Juni eine öffentliche Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Endes der Berliner Luftbrücke ausrichten.
Nach Abschluss der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des D-Day in der Normandie, Frankreich, werden einige Douglas C-47 und DC-3 der D-Day Squadron zusammen mit anderen in Europa stationierten Flugzeugen nach Deutschland weiterfliegen, um an den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des erfolgreichen Abschlusses der Berliner Luftbrücke teilzunehmen.

Wie die meisten Leser wissen, wurde nach der Kapitulation Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkriegs die Verwaltung des Landes zwischen den vier Besatzungsmächten aufgeteilt: dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Frankreich und der Sowjetunion. Dies sollte eine vorübergehende Situation sein, bis ein neues demokratisches politisches System in Deutschland eingeführt werden konnte, und natürlich auch, um das Wiederaufleben eines Regimes im Stil der Nazis nach dem Sieg der Alliierten zu verhindern.

Ähnlich wie die Nation selbst war auch Deutschlands ursprüngliche Hauptstadt Berlin in vier Sektoren aufgeteilt, wobei jede Zone von einer der vier Besatzungsmächte verwaltet wurde. Berlin lag jedoch tief im Osten Deutschlands, was bedeutete, dass die Sowjets für die Versorgung der westlich ausgerichteten Sektoren die Durchfahrt von Versorgungszügen und LKW-Konvois durch ihre Zone gestatten mussten. Im Frühjahr 1948 witterten die Sowjets die Chance, West-Berlin zu annektieren, und beschlossen, die anderen Besatzungsmächte aus Berlin zu vertreiben, indem sie einfach die Land- und Wasserwege durch Ostdeutschland sperrten... um die Stadt praktisch auszuhungern und zur Kapitulation zu zwingen. Doch zu Stalins Verärgerung weigerten sich die Westmächte, Berlin aufzugeben, und so begann die Luftbrücke, die rund um die Uhr die dringend benötigten Versorgungsgüter in die immer noch zerbombte Stadt nach West-Berlin brachte. Während die Sowjets die Land- und Wasserwege nach West-Berlin relativ leicht blockieren konnten, war es weitaus schwieriger, dies aus der Luft zu tun, ohne einen neuen, weitaus verheerenderen Krieg zu riskieren.

Solange sich die westlichen Flugzeuge an ganz bestimmte Routen hielten - und jede Abweichung davon hatte schlimme Folgen -, durften die Frachtflugzeuge mit ihrer wertvollen Ladung passieren. Es war eine unglaubliche Leistung an Entschlossenheit und Tapferkeit, an der neben den Besatzungsmächten auch Flugzeugbesatzungen aus Kanada, Südafrika, Neuseeland und Australien beteiligt waren, um zu verhindern, dass West-Berlin in sowjetische Hände fiel. Auf dem Höhepunkt landete alle dreißig Sekunden ein Frachtflugzeug in West-Berlin!

Die Blockade endete nach etwa einem Jahr, als die Sowjets einlenkten und die Landwege nach West-Berlin wieder öffneten. Was die finanziellen Aufwendungen anbelangt, so war die Luftbrücke mit 224 Millionen US-Dollar (rund 2 Milliarden US-Dollar in heutigen Dollar) ein unglaublich teures Unterfangen. Aber die Berliner Luftbrücke hatte auch einen hohen menschlichen Preis: 101 Flugzeugbesatzungen verloren bei dem Unterfangen, bei dem 17 US-amerikanische und acht britische Flugzeuge abstürzten, ihr Leben.

Als Ergebnis dieses mutigen Einsatzes zur Rettung West-Berlins wird die Berliner Luftbrücke heute in Deutschland sehr hoch geschätzt und entsprechend gefeiert. Anlässlich des 75. Jahrestages ihres Abschlusses finden in Deutschland mehrere Veranstaltungen statt, bei denen eine Reihe von Douglas C-47/DC-3 in Wiesbaden einfliegen.

2019 flog Gail Halvorsen, einer der Veteranen der Berliner Luftbrücke, an Bord der C-47 Skytrain Placid Lassie der D-Day Squadron in Wiesbaden ein. Halvorsen wurde als "Candy Bomber" bekannt, weil er 1948 damit begann, Süßigkeiten an winzigen, aus Taschentüchern gebastelten Fallschirmen für die Kinder in West-Berlin abzuwerfen, als sein Frachtflugzeug im Landeanflug auf die belagerte Stadt war.

Von 9.30 Uhr bis 20.00 Uhr können die Besucher auf dem Flugplatz der Clay Kaserne bei Essen, Spaß und Live-Musik historische Flugzeuge aus der Zeit der Berliner Luftbrücke sowie aktuelles Gerät des amerikanischen und deutschen Militärs besichtigen. "Die U.S. Army Garrison Wiesbaden, ein ehemaliger Flugplatz der Air Force, war einer der Hauptstandorte für den Start von Flugzeugen zur Unterstützung der Berliner Luftbrücke", sagte Oberst David W. Mayfield, Kommandant der U.S. Army Garrison Wiesbaden. "Es war ein historisches Ereignis und die größte humanitäre Luftbrücke der Geschichte. Die Berliner Luftbrücke war auch der Beginn einer Partnerschaft und schließlich eines Bündnisses zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland, das heute noch weiter wächst."

Für die Veranstaltung sind keine Eintrittskarten erforderlich, allerdings gibt es eine Obergrenze für die gleichzeitige Teilnahme an der Veranstaltung. Wenn die Obergrenze erreicht ist, müssen die Besucher am Eingang Schlange stehen, bis sie die Veranstaltung verlassen.

Am Tag der Veranstaltung ist der Zugang für Besucher nur durch das Haupttor der Clay Kaserne möglich. Die Zufahrtsstraße zur Clay Kaserne (Luftbrückenstraße) ist für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Die Stadt Wiesbaden wird Park & Ride-Plätze einrichten, deren Zufahrten über die Autobahnen A66 und A671 sowie die Bundesstraße B455 ausgeschildert sind. Besucher können das Veranstaltungsgelände nur mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Taxi oder mit Shuttlebussen erreichen. Zusätzlich zum regulären Busverkehr bietet ESWE Verkehr an den Wochenenden Verstärkung auf den Linien 5, 15 und 28 an.

Darüber hinaus sind auf dem Veranstaltungsgelände folgende Gegenstände verboten: Glasbehälter, alkoholische Getränke, Cannabis, Messer, Waffen aller Art, Abwehrsprays, Feuerwerkskörper und Sprengstoffe, Spraydosen, Laserpointer, Werkzeuge, große sperrige Gegenstände wie Campingstühle, Rucksäcke mit Gestell, Kühlboxen oder Drohnen / UAVs. Auf dem Veranstaltungsgelände gilt ein striktes Rauchverbot.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der website der U.S. Army Garrison Wiesbaden und auf deren Facebook -Seite. Weitere Einzelheiten werden kurz vor dem Veranstaltungstag auf diesen Seiten, unter www.eswe-verkehr.de und in den Pressemitteilungen der Stadt veröffentlicht.
 
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hmmm Berlin steht nicht sooo auf dem Plan
 
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hmmm Berlin steht nicht sooo auf dem Plan
Wer brauch schon Berlin dazu?! War es doch nur der Grund des Ganzen! ;-)

THF absperren, Sonderflugplatz draus machen und alle Rosinenbomber einfliegen lassen. SOOO wird eine Party draus. (Da kann die Bundeswehr gleich mal üben, wie man ein Behelfsflugplatz in Betrieb nimmt. Denke mal, die können das gar nicht mehr.)
 
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hmmm Berlin steht nicht sooo auf dem Plan
Wenn ich mich richtig daran erinnere, dann war in 2019 von politischer Seite in Berlin keine Interesse daran, bzw. regelrecht Widerstand gegen einen Besuch der Flugzeuge. Das wird wohl jetzt nicht anders sein, so warum sollen die Teilnehmer sich bemühen? Bei der Einstellung in Deutschland wundert es mich ohnehin, dass sie hier ein Besuch machen.
 
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Faßberg fehlt leider auch …
 
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Laut der Bundeswehr Webseite ist in Fassberg auch „75 Jahre Berliner Luftbrücke“ ein Thema, allerdings steht dort nicht ob dann auch die passenden Flugzeuge einfliegen werden:
 
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Die DC-3 / C-47 Gruppe welche aus den USA rüber nach Europa kommt, nennt sich ja eindeutig „D-Day Squadron“, was ja schon den Fokus auf die Normandie lenkt. Dass nun zeitgleich ein Luftbrückenjubiläum stattfindet, nehmen die Flieger halt so mit weil sie nun schon mal in Europa sind. Dementsprechend wird der Flugplan halt auch etwas locker gehalten und ist nicht für alle teilnehmenden Flugzeuge richtungsweisend, was vor allem die Flugzeuge betrifft, welche nicht aus den USA kommen und schon hier in Europa stationiert sind.

Wenn man den Link in meinem Post #21 aktiviert, erkennt man unter „Proposed Timeline“ auch schon einige Änderungen gegenüber dem Plan vom Dezember. So werden die Flugzeuge wohl schon ab dem 10. Juni in Wiesbaden erwartet und ab den 17. Juni Wiesbaden verlassen. Ich denke die Webseite wird auch weiterhin aktualisiert, so dass sich ein regelmässiger Blick darauf auf Änderungen im Zeitplan hinweisen kann.
 
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Mit dabei sind wohl (natürlich wenn vorher keine kaputt geht).
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N33644 Western Air Lines (nie im Dienst vom Militär und war auch 2019 nicht in Wiesbaden).

Edit :
Dazu kommen noch aus den USA
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Hoffe es werden noch mehr.
 
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Lese ich das richtig, dass es am 15./16. in Wiesbaden kein Flugprogramm - nicht mal einen Überflug - geben wird? :confused1:
 
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Sorry ich hab wohl Tomaten auf den Augen; wo steht was von nem FD im Text?

From 9:30 a.m. until 8 p.m. on the Clay Kaserne Airfield, visitors can enjoy food, fun, live music and history while getting the chance to see historic aircraft from the time of the Berlin Airlift, and current aircraft types from the U.S. Army and U.S. Air Force.
 
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Sorry ich hab wohl Tomaten auf den Augen; wo steht was von nem FD im Text?

From 9:30 a.m. until 8 p.m. on the Clay Kaserne Airfield, visitors can enjoy food, fun, live music and history while getting the chance to see historic aircraft from the time of the Berlin Airlift, and current aircraft types from the U.S. Army and U.S. Air Force.
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Während die anderen vier Maschinen schon über den Atlantik sind, hängt N151ZE Ready for Duty immer noch in Conneticut fest und bekommt einen neuen Motor, Ziel ist aber immer noch die Normandie (Quelle FB DDS)
Noch hoffe ich, sie dort in 10 Tagen auch zu sehen...

Mit dabei sind wohl (natürlich wenn vorher keine kaputt geht).
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Edit :
Dazu kommen noch aus den USA
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und aus Europa
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Hoffe es werden noch mehr.
 
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