Euer allererstes Modell

Diskutiere Euer allererstes Modell im Modellbau allgemein Forum im Bereich Modellbau; Wenn dort (soweit ich sehe) keine Preise stehen, gibt's zumindest eine Übersicht der Modelle ...
Moquai

Moquai

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Wenn dort (soweit ich sehe) keine Preise stehen, gibt's zumindest eine Übersicht der Modelle :


P. S. : Inzwischen habe ich dort noch ein bisschen 'rum gestöbert...
Die Faller-Kataloge lassen sich auszugsweise anklicken ;
Dort findet man Preise von 1,50DM bis 4,25DM für die großen Bausätze" !
 
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globetrotterin10

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Ich will mir jetzt in der Weihnachtszeit mit dem Modellbau beschäftigen. Was ist ein super Einstiegermodell? Irgendwelche Tipps, was hat euch am meisten Spaß gemacht?
 
Moquai

Moquai

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Tja, das ist fast ein bisschen wie die Frage nach dem Sinn des Lebens.... :squint:
Welche "Art" Modell würde dich den Reizen?
-Flugzeuge (Militär oder Airliner)
-Schiffe
-Sportwagen
-Oldtimer
-Panzer
-Figuren.......

Wenn du bei "Null" startest, gibt's zu unterschiedlichen Themen Startersets!
Ein Besuch im Fachgeschäft, wo man mal ausgiebig IN die Schachteln schauen darf, ist hilfreich!
Sofern du da genauer Vorstellungen hast, ist es leichter Tipps zu geben, was hier sicher von einigen gerne und umfangreich erfolgt! :-60:
 

Astronomicus

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Zurück zur Anfangsfrage, obwohl der Thread ja schon sehr alt ist:

An mein erstes Modell kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es muss um 1968 gewesen sein, als ich von meiner Tante einen Revell-Bausatz geschenkt bekam. Es war eine Boeing 707 mit Decals für eine BOAC-Version. Farben dazu hatte ich noch keine, aber das musste damals reichen.

Das Modellbauvirus fing aber an, aktiv zu werden. In den Sommerferien besuchte ich immer meine Großeltern, die in einem Dorf unweit des Flugplatzes Jagel (MFG1) wohnten. Der Flugbetrieb interessierte mich sehr, und so radelte ich wann immer es ging zur Einflugschneise neben der Hauptwache. Die F-104G, damals noch Standard beim MFG1, übten eine starke Faszination aus. Spät abends waren im Haus meiner Großeltern, wenn der Wind aus Richtung Jagel günstig stand, die Probeläufe der GE J-79-Triebwerke mit dem charakteristischen Geheul deutlich zu vernehmen. Wenn ich heute Soundfiles der F-104G höre, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut. Meine Besuche auf dem Parkplatz an der Wache blieben damals nicht unbemerkt, so sprach mich einmal ein Wachhabender an, ob ich die Flugzeuge einmal aus der Nähe betrachten wollte. Das war natürlich das Größte - und meine erste und einzige Fahrt in einem Jeep. Wir fuhren zu einer der Hallen, in der ich die Gelegenheit bekam, ins offene Cockpit einer Hawker Sea Hawk zu schauen. Beim Starfighter war das leider nicht möglich, aber ich war trotzdem glücklich.

Wie der Zufall es wollte, gab es in der nächsten größeren Stadt, Schleswig, im Ortsteil Friedrichsberg, ein Metallwaren- und Fahrradgeschäft, dessen Name mir nicht mehr einfällt. Dieses konnte ich mit dem Fahrrad erreichen. In den Auslagen im Schaufenster lachten mich die Bausätze von Revell und Airfix an, das waren die einzigen dort erhältlichen Marken damals. Im Geschäft selbst gab es die bekannten und gut gefüllten Regale mit Revell und Humbrol Farbtöpfchen, Verdünner und Modellbaupinseln. Spätestens jetzt ging es los. Jeweils in den Schulferien gab es mindestens ein Bauprojekt. Später sind die fertigen Modelle irgendwann in die Mülltonne gewandert, aber ich erinnere mich noch genau, welche Modelle ich in der Zeit bis ca. 1972 gebaut habe:

Hawker Hunter (mit Funktions-Schleudersitz, Gummiband-Mechanik), Hersteller unbekannt, Maßstab wohl etwas größer als 1:72
F-111 Revell 1:72
F-4B Phantom II Airfix 1:72
F-104G Luftwaffe Revell 1:72
F-104G Luftwaffe Naturmetall Airfix (?) 1:100
B-58 Hustler Revell
F-101 Voodoo Revell 1:72
Folland Gnat "Red Arrows" Airfix 1:72
A-3J Vigilante Revell
Apollo 11 Columbia und Eagle Revell

Ich erinnere mich noch gut an Passungenauigkeiten verschiedener Bausätze (B-58, F-101), die mich fast verzweifeln ließen. Einige Modelle sind mir rückblickend aber sehr gut gelungen, wie z.B. die F-104G im Tarnschema und die F-4B VF-74, natürlich alle ohne Airbrush bemalt.

Vor rund 10 Jahren habe ich wieder von vorn mit dem Modellbau angefangen, und zwar mit einem etwas ungewöhnlichen Bausatz, der Tamiya F-84G "Thunderbirds" in 1:72. Ungewöhnlich insofern, als das Polystyrol bei diesem Bausatz hochglanzverchromt ist, sodass keine Airbrushausrüstung benötigt wird, wenn man auf unterschiedliche Panelschattierungen verzichten kann. Kurz darauf habe ich mir aber dann eine Airbrush zugelegt und seitdem knapp ein Modell pro Jahr gebaut. Die Faszination aus der Jugend ist zurückgekommen.

Viele Grüße
Jürgen
 
Hagewi

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Hawker Hunter (mit Funktions-Schleudersitz, Gummiband-Mechanik), Hersteller unbekannt, Maßstab wohl etwas größer als 1:72
Den gab es in 1:48 (jedenfalls ca.) von Lindberg. Wenn du den goog.... wirst du die Kartonbilder finden und ihn wohl wiedererkennen.

Und schöner Bericht!!
 

Astronomicus

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Hallo Flugi und Hagewi,

vielen Dank Euch beiden, aber natürlich auch allen anderen für Eure Likes.

Jürgen
 
Stovebolt

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Mein erstes Modell war eine Boeing 727 von Plasticart.
1981 haben meine Eltern mit mir eine Flugreise durch die damalige UdSSR unternommen. Als 6 Jahriger konnte ich mir gerade so die verschiedenen Flugzeugmuster merken mit denen wir geflogen sind, Tu-134, IL-62M und Jak-40.
Bei der Rückkehr haben meine eltern mir den Bausatz der 727 in einem Shop in Schönefeld gekauft. Warum es die 727 geworden ist weiß ich nicht mehr, aber ich war von da an infiziert.
Gruß!
 

Astronomicus

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Den gab es in 1:48 (jedenfalls ca.) von Lindberg. Wenn du den goog.... wirst du die Kartonbilder finden und ihn wohl wiedererkennen.

Und schöner Bericht!!
Oh ja, danke Hagewi, es war genau dieser ältere Lindberg-Bausatz mit der cremefarbenen Hawker Hunter. Ohne Deinen Hinweis auf den Hersteller hätte ich im Internet nichts gefunden.

Gruß
Jürgen
 
Hagewi

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Prima, dann hat es ja was geholfen, freut mich.
 
syrphus

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Ich habe lange überlegt und zurück geblickt auf der Suche nach meinem ersten Flugzeugmodell.
Ganz sicher bin ich mir, dass es (Wohnort bedingt) ein Modell von VEB Plasticart war. Und ich meine, es war die Cravelle in der Air France Ausführung. Das Schöne daran war, die silberne Farbe war im Bausatz dabei, der Rest des Modells blieb weiß. Dann die Abziehbilder drauf, fertig. Sehr interessant fand ich damals die dreieckigen Kabinenfenster bei diesem Flugzeug.
Später habe ich dann das gesamte Programm von Plastiart abgearbeitet. Leider ist aber kein Modell davon heute noch erhalten.
Mein erstes Modell aus dem sozialistischen Ausland war dann die L29 Delfin von Kovozavody in 1:72. Bei der wurde es dann schon etwas schwieriger, denn die sollte richtig farbig werden - dafür hatte ich die Bemalung von Uganada ausgewählt. Mein Vater brachte mir einen Topf (1 Liter) weiße Farbe und diverse Abtönpasten mit. so habe ich die Farbtöne selbst angemischt und und mit den Pinseln aus dem Kunstunterricht gemalt.
Mein erstes Modell aus dem kapitalistischen Ausland war eine vom Westbesuch eingeschmuggelte Fw190. Ein kleiner Bausatz von Matchbox.
 
RomanW.

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Ich glaube, mein erstes Modell war ein Papier-/Kartonmodell von GELI. Es war sicher die V1, weil sie am einfachsten zu bauen war, und das billigste Modell war. Daran konnte man sich ausprobieren. Das Modell kostet heute soviel in Euro, wie es damals (Ende der 1980er Jahre) in Schilling gekostet hat, würde ich sagen. Naja, stimmt sicher nicht ganz.... Bin froh, dass es diese schönen Modelle noch gibt! Habe damals sehr viele davon gebaut.
:smile1:
 
Flugi

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Ich habe lange überlegt und zurück geblickt auf der Suche nach meinem ersten Flugzeugmodell.
Ganz sicher bin ich mir, dass es (Wohnort bedingt) ein Modell von VEB Plasticart war. Und ich meine, es war die Cravelle in der Air France Ausführung. Das Schöne daran war, die silberne Farbe war im Bausatz dabei, der Rest des Modells blieb weiß. Dann die Abziehbilder drauf, fertig. Sehr interessant fand ich damals die dreieckigen Kabinenfenster bei diesem Flugzeug.
........
So war das. Eine fast identische Modellbaukarriere.
Bevor die Caravelle von KVZ erschien, hatte mein Vater eine Caravelle aus dem Kranich-Modellbogen gebaut. Die hing bei uns an der Decke in der Veranda und hat mich durch ihre Form als kleiner Junge fasziniert. Man kannte ja nur Propellerflugzeuge und eine Tu-104 war Schall und Rauch.
Mein erstes "Westmodell" war so in den 1980er Jahren eine alte Revell Ju-88. Den Bau hab ich zelebriert und es dann letztlich Robert, einem Nachbarn geschenkt. Er war die Ju geflogen und hatte den Krieg überlebt. Wir saßen oft auf einer Bank und erzählten uns Geschichten aus der Fliegerei. Gott hab sie alle Selig. :smile1:
 
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Justin Case

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Mein erstes Modell waren eine G-91 und eine F-104 von " Wilhelmshavener Modellbaubogen " so um 1963 rum,
weil ich damals schon Pilot werden wollte.
Na, ja, hat ja auch geklappt.
 
Schaufelknecht

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Hallo zusammen. Mein erstes Modell war die L-410 von VEB Plasticart mit Decals der CSA. Gab es ja auch mit Decals für Aeroflot und Interflug. Ich war damals 6 Jahre alt und im Laufe der Jahre hat man dann irgendwann die ganze Plasticard Produktpalette mehrfach gebaut. Waren schon coole Bausätze für die Verhältnisse und sehr erschwinglich. Ich meine die TU-144 war, glaube ich, mit 10 Mark Ost noch einer der teureren Bausätze. Meine Großmutter war mal der Meinung,mich mit 3 Bausätzen für ne Woche Ferien zufrieden stellen zu können... Hat leider nur ein Tag funktioniert.:biggrin:
 
Albatros D.Va

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Mein erstes Modell war eine F/A-18 Hornet in ich glaube 1/144. Von welchen Hersteller die war weiß ich aber nicht mehr. Es war ein kleines Set mit zwei Farben und einem Pinsel.
 
Moquai

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Die könnte passen!?
Das ist der alte Revell Kit mit (umgelabelten) Humbrol Farben....
 
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