Hubschrauberpilot...und dann???

Diskutiere Hubschrauberpilot...und dann??? im Hubschrauberforum Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Hallo! Ich würde gerne eine Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten absolvieren. Dazu aer eine Frage, die mir vielleicht die "Insider" unter...

Moderatoren: gothic75
  1. n/a

    n/a Guest

    Hallo!

    Ich würde gerne eine Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten absolvieren.
    Dazu aer eine Frage, die mir vielleicht die "Insider" unter euch beantworten können:
    Wie stehen später die Chancen eingestellt zu werden (evtl. sogar "heimatnah" also Nähe Saarland und was verdient man denn so im Schnitt??

    Antworten wären echt nett..... danke schon mal!

    Grüße,
    Sascha
     
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  3. #2 Erdferkel, 20.07.2003
    Erdferkel

    Erdferkel Space Cadet

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    Bei meiner Musterung habe die auch gesagt sie werden "heimatnah" eingesetzt.. Ihre Heimat ist Deutschland...:D
     
  4. #3 pa200_tornado, 21.07.2003
    pa200_tornado

    pa200_tornado Berufspilot

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    Soweit ich weiss, muss man um Helis bei der Luftrettung fliegen zu können um die 1000 Flugstunden Erfahrung haben! Und um das privat zu erreichen, muss man schon ordentlich Kohle haben!
    Das beim ADAC ehemalige Polizei oder BGS-Piloten fliegen, würde icb bezweifeln, da die ja Beamte sind, und oft auch auf Lebenszeit, sprich, sie gehen mit 63 in Rente, und ob man mit dem Alter noch Retungsheli fliegen darf, ist für mich unglaubwürdig! Und ich bin mir ziemlich sicher, das in den Rettungshelis keine Co-Piloten mitfliegen!
     
  5. #4 troschi, 23.07.2003
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    Der ADAC fliegt an folgenden Standorten mit einem "Bordwart" .
    München (Chr.1)
    Ingolstadt (Chr. 32)
    Sande (Chr. 26)
    Murnau (Chr. Murnau)

    Ich bin aber der Meinung , das der Bordwart keine fliegerische Ausbildung hat , sondern nur den Part des HEMS Crew Members übernimmt.
    So kann man also nicht unbedingt von einem Co sprechen.
    Korrigiert mich bitte falls das Falsch sein sollte

    Der ADAC scheint aber Co-s seit jüngster Zeit einzustellen um vielleicht damit dann die 24-Stunden Standorte zu Bedienen.
    Vorraussetzung: mind. 500 flying hours PIC in Luftrettung oder ähnlichem Aufgabenbereich
     
  6. #5 Sergeant, 09.08.2003
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    Pilot, Bordwart, und wo fliegt man?

    Zur Info für alle,
    Hubschrauberpilot kann man in einer Flugschule werden. Privat kostet das eine Menge Geld. Der ADAC rekrutiert seine Leute hauptsächlich vom BGS und der BW. Geforderte 1000 Stunden Erfahrung kommen hin. Nicht alle verbeamteten Piloten bleiben bis zur Pension beim BGS oder der BW. Flugtechniker (Bordwarte) werden für den BGS und die Polizei ausgebildet, auf einem Pilotenlehrgang. Meistens beim BGS, aber Motorflug Baden Baden hats auch schon gemacht. Die theoretische Prüfung von Piloten und Flugtechnikern erfolgt vor dem LBA und ist zu 90% identisch. Das abwechselungsreichste Fliegen gibt es beim BGS. Der fliegt nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und z.B. in Afrika (Hochwasser Mosambik). Vom BGS genutzte Simulatoren befinden sich in der Schweiz, Frankreich und in Schweden.
    Am besten bei einem Einstellungsberater der BW, oder des BGS vorstellig werden.
    MfG Sergt
     
  7. #6 Schweinchen, 01.09.2003
    Zuletzt bearbeitet: 01.09.2003
    Schweinchen

    Schweinchen Flieger-Ass

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    Schaut mal hier!

    http://www.adac.de/24h_hilfe/Luftrettung/Crew/default.asp?ComponentID=2169&SourcePageID=7684#1&TL=2

    Ich kann, falls euch Ausbildung interessiert, nur empfehlen den DLR Test so früh wie möglich zu machen. Bei dem Test sind schon viele erfahrene und wirklich gute Flieger gescheitert weil die Psychos in der Sportallee wirklich schwer ein sitzen haben.

    Wie schauts beim BGS aus? Hätte ich mit 30 und einem Dipl. Ing FH Luft und Raumfahrt noch ne Chance oder bin ich zu alt, oder gibts da Ausnahmen? Wie sind die beim Medical, auch so streng wie beim Bund?
     
  8. nico

    nico Fluglehrer

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    Hi,
    also ich kann wir wirklich schlecht vorstellen, dass der ADAC gerne Piloten aus der Zivilluftfahrt nimmt. Alleine schon wegen der fehlenden Außenlandungen und der fehlenden Flugstunden unter Stressbelastung. Was glaubt ihr wie ein Großteil der Zivilpiloten reagiert wenn da mal hinten einer drinneliegt bei dem das Blut bis an die Kabinendecke spritzt. Und das kommt vor. Ein Bekannte von uns ist Rettungssanitäter und fliegt in einem Hubschrauber mit. Übrigens sein Pilot kommt auch von der BW und ist 53!!

    Zivilpiloten muss es auch geben ganz klar, aber die sind vielleicht eher als Cityhopper (gibts das Wort, oder hab ichs grade erfunden?!) zu gebrauchen. Ihr müsst auch zugeben, dass es leichter ist auf einem großen Flugplatz zu laden als auf einer Straße oder zwischen Mengen an Schaulustigen.

    Mich würde jedoch auch mal euere Meinung interessieren.
    Ich will übrigens selbst auch nach meinen 15 Jahren BW in die Rettungsfliegerei wechseln. Mal schauen was dann der Markt noch hergibt.

    Grüße aus der Pfalz!
    nico
     
  9. #8 Schweinchen, 16.09.2003
    Schweinchen

    Schweinchen Flieger-Ass

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    Hallo,

    mich würde interessieren wo deine Kollegen in der Staffel die 10.000 Stunde erreicht hat? Ich kann mir nicht vorstellen bei der Bundeswehr ausser SAR bei Marine oder Luftwaffe.

    ALso ich habe damals meine Piloten vom MFG3 (Sea Lynx) mal gefragt wie es bei den ausschaut, kaum einer hat Interesse nach der Dienstzeit zum ADAC oder zum BGS zu wechseln. Auch die enormen Kosten für den Schein und dem Typrating schreckt viele ab. Die meisten möchten dann was anderes machen.

    Bei der finanziellen Lage zur Zeit beim Bund, wird kaum ein Pilot der SAZ15 ist, die geforderten mind. Stunden on Typ fliegen können, um problemlos in die Wirtschaft wechseln zu können.
     
  10. #9 troschi, 16.09.2003
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    naja , das mit 10.000 FH ist keine Seltenheit , durchaus möglich.
    Die Umschreibung auf einen zivilen Schein muss der jenigen selbst bezahlen , aber doch nicht die Ratings.
    Die meisten Leute gehen aus einem ganz anderen Grund in die Wirtschaft... die BW gestattet es einem Piloten in der Regel auch nur ein LFZ-Muster zu fliegen, die meinen man waere damit ausgelastet. Das LBA hatte immerhin 3 erlaubt ( wie das nach JAR-FCL jetzt ist weiss ich nicht)
    Eine geringere Anzahl von Bw-Piloten wechselte auch zum BGS.
     
  11. #10 Maier2309, 20.09.2003
    Maier2309

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    @van-Helsing

    Sorry van -helsing

    muß dich leider korrigierien. Bei der BW benötigt man auf der EC 135 130 Flugstunden und auf Alouette 100 Stunden bis zum Final Check.

    gruß Maier
     
  12. May

    May Kunstflieger

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    Hallo, ich möchte niemandem auf die Füße treten, aber es gibt hier sehr viele, die nicht den Schimmer einer Ahnung haben.

    1.) BGS und Polizei werden zivil ausgebildet.
    Es gibt z.B. Hamburger Kollegen, die wurden beim HFS in Kassel auf Hughes 300 ausgebildet, weils einfach kostengünstiger ist.

    2.) Man konnte schon immer mehr als 3 Typeratings haben, laut JAR-OPS darf man nur 3 gleichzeitig nutzen.

    3.) zu den Cityhoppern: Alle zivilen Heli-Unternehmen haben generelle Außenlandeerlaubnisse, Voraussetzung hierfür: Genehmigtes Luftfahrtunternehmen und Berufspiloten,gilt Bundesweit, nur für Flächenstaaten.Auch für uns sind Außenlandungen Standard, anders sieht es aus bei PPLern.

    4.) Auch zivile sind Europaweit unterwegs, wir heben auch Außenlasten, verlegen Patienten, landen auf Schiffen, Plattformen, usw.

    und, als vorerst letzter Einwand: zivile Piloten haben zu 80% mehr Flugstunden im Jahr als die Kollegen von der Bundeswehr.

    Diskussion erbeten!
    Gruß
    :)
     
  13. nico

    nico Fluglehrer

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    Hi May!
    ersteinmal: Willkommen im FF!

    Was machst du denn beruflich, bzw. bei was für einer Art Unternehmen bist du tätig?
    Grüße!

    nico
     
  14. May

    May Kunstflieger

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    Hi, danke für das Willkommen.

    fliege zivil, JAR-FCL CPL(H),FI(H),TRI(H), FAA CPL(H)/IFR,CFI,CFII.
    Ich nehme an, deine 15 Jahre BW sind nicht im fliegerischen Dienst?

    Außenlandungen sind übrigens unser täglich Brot, von Flugplätzen allein können die privaten nicht existieren, Helis sind auch nicht für Flugplätze gebaut.

    Gruß
     
  15. nico

    nico Fluglehrer

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    Hi,
    habe deinen Post bis "fliege zivil" verstanden. Danach hab ich kein Wort mehr verstanden.
    Doch, ich bin für die Heeresfliegertruppe als Hubschrauberpilot mit Studium Luft- und Raumfahrttechnik, eingeplant.
    Habe aber, sofern ich einen passenden Termin bekomme, einen Einstellungstest beim DLH für di LH.
    Grüße!
    nico
     
  16. May

    May Kunstflieger

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    Hi Mike,

    das mit den Mustern ist so eine Sache...
    Die Hubschrauberei in Deutschland ist so klein, bei nur ca. 1300 Lizenzen und ca. 40 Firmen kennt Jeder Jeden, man sollte hier also etwas vorsichtig sein, eine Identifizierung über Lizenzen und Muster wäre sehr einfach.
    Aus diesem Grund möchte ich die Frage erst einmal nicht beantworten.

    Gruß
     
  17. Thone

    Thone Astronaut

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    Moin.
    Da ich letztens beim Überlebenslehrgang im MFG 3 einen BGS-Piloten mit im Lehrgang hatte, haben wir uns natürlich auch über unser aller Zukunft unterhalten.
    Und er hat mir gesagt, dass in ca 3-5 Jahren knapp die Hälfte der BGS-Hubschrauberpiloten in Pension geschickt werden.
    Frag doch da mal nach, ist von der Fliegerei her sicherlich auch interessant.
    Allerdings wird es dann mit Deiner heimatnahen Verwendung sicherlich eng, aber meiner Meinung nach ist es immer von Vorteil, wenn man von zu Hause weg kommt.
    Und den Beamtenstatus kannst Du mit Geld kaum aufwerten.

    Thomas
    HFO-Anwärter
    MFG 5
    Kiel-Holtenau
     
  18. May

    May Kunstflieger

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    Hallo!

    @greenthumb:


    Danke für die allgemeine Zustimmung.
    Es ist richtig, dass der TRI im FI enthalten ist, das LBA weist ihn in der Lizenz jedoch
    zusätzlich aus.

    Die zivile Ausbildung ist nicht schlecht, kann sie auch gar nicht sein, ansonsten ließen BGS und Polizei wohl nicht an zivilen Schulen ausbilden. Man lernt alles, was man wissen sollte und muß. Das später eine Spezialisierung erfolgt ist klar, kann aber nicht Teil der Ausbildung sein. Schick mal einen alten Kalkpiloten mit einem Filmteam los, das funktioniert auch nicht auf Anhieb. Ebensowenig ist garantiert, dass unser 8000 Stunden Kalker/Filmer, wie auch immer, ein guter Lehrer wird.


    Zu dem Schulungsverfahren in den USA: Wie war es denn bisher bei uns? Genauso, nur einen Zacken schlimmer: Fritzchen macht seinen PPL mit 50 Stunden, gurkt dann noch 250Std durch die Gegend, von Flugplatz zu Flugplatz, denn anderes darf er nicht, macht dann mit seinen 300 Stunden PPL eine Lehrberechtigung und schult, auch Außenlandungen. Ohne Worte.

    Zum Thema IFR: IFR fliegen ist einfach cool.
    Braucht man aber in Deutschland ein IFR ? Wozu? Gut, die Luftretter fliegen in der Regel nur day VFR, haben auch einige wenige Nachtflüge zu absolvieren, da ist ein IFR nicht schlecht, aber nicht unbedingt nötig oder hilfreich. Hat z.B. bei einer gewissen Bell 412 auch nicht geholfen.
    Wieviele echte IFR Flugstunden werden in Deutschland jährlich geflogen ? Ich meine die mit einer IFR clearance, nicht die inadvertant IMC´s.
    Es geht die Theorie, dass man mit einem IFR Piloten seine Versicherungsprämie minimieren kann: Die Chance, dass ein IFR Pilot den Flieger aus schlechtem Wetter heil zurück bringt ist höher als bei einem der nur VFR kann, somit das Risiko geringer, du verstehst?

    Du schreibst: „ Alle Luftretter wollen aber Leute mit Instrumentenflugerfahrung...“. Das ist nicht richtig!

    Und nun ein ganz wichtiges Thema, habe ich noilich schon mit Kollegen besprochen, ich hatte nicht mit soviel Zustimmung gerechnet:

    Du schreibst:“ Der nicht uniformierte Weg ist ohne Zweifel ein sehr steiniger und harter Weg:“ Und dann weiter:“ Die Ex-Uniformträger sind nach ihrem Uniformabgang meist bestens abgesichert...sie können sich locker zurücklegen und einen netten Job suchen und auch mal für ein schlechtes Gehalt arbeiten...“

    Sie arbeiten nicht nur nach ihrem Abgang für weniger Geld, hier ist das Problem, sondern auch noch während ihrer aktiven Dienstzeit.
    Es gibt Firmen, die beschäftigen nur „Uniformierte“, während beim Arbeitsamt 13 CHPLer gemeldet sind, die liebend gerne arbeiten würden, ist das OK? . Die Dunkelziffer dürfte höher liegen, da die meisten noch versuchen als free-lancer was zu bekommen, sie haben dann noch einen „richtigen“ Job.
    Es könnte alles viel einfacher sein, aus Sicht der Piloten, wenn die Beamten ihr Ding machen würden und sich aus der zivilen Fliegerei raushielten.
    Wäre doch mal ein guter Ansatz für die Schaffung von Arbeitsplätzen in dieser Pleite-Bananen-Republik.

    Zum Thema Flexibilität:

    Wenn ich geregelte Arbeitszeit und halbwegs geregeltes Leben gewollt hätte, wäre ich bei einer Airline, jeder Heli-Flug ist eigentlich ein Arbeitsflug und so soll es bleiben.
    Hubschrauber und Familie vertragen sich in der Regel nicht, das ist auch nicht neu.
    Ich übrigens, habe die 25 Jahre bereits weit hinter mir gelassen...


    Gruß
     
  19. nico

    nico Fluglehrer

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    Hi,
    so wie ich das hier sehe sind hier einige sehr erfahrene Piloten anwesend. Wie seht ihr (Piloten) denn die Chanden, nach der BW-Zeit im Zivilleben, auch mit der Verwendung als Hubschrauberpilot, unter zu kommen?

    Mich würde auch interessieren ob ihr schonmal versucht habt etwas im Ausland zu finden. Vorallem in den südlichen Ländern. Ich denke mal das Jobs dort ziemlich begehrt sind.
    Grüße!

    nico
     
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    Hallo

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  21. #19 May, 27.09.2003
    Zuletzt bearbeitet: 27.09.2003
    May

    May Kunstflieger

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    Hi!

    Das Land liegt finanziell darnieder.
    Was haltet ihr von der Idee, zivilien CHPLern eine kurze Polizei/BGS-Ausbildung zu verpassen, ich denke da so an 6 bis 9 Monate, und sie dann im Polizei/BGS-Dienst fliegen zu lassen ?
    Das scheint in anderen Ländern sehr gut zu funktionieren und der Staat spart sehr viel Geld.

    Trüge das zur Erhöhung der Sicherheit bei wenn man statt eines Polizeneulings einen zivilen Piloten mit sagen wir 2000 Stunden auf einen Polizeiheli setzt ?


    Hit me !

    Gruß
     
  22. Spunk

    Spunk Flugschüler

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    .
    Der BGS und auch die Polizei fliegen mit einer zivilen Lizenz, ausgestellt durch das LBA. Somit muss also jeder dieser Piloten früher oder später einen Checkflug mit einem vom LBA anerkannten und ernannten Prüfer gemacht haben. In den meisten Fällen ist dies der Herr Elm persönlich. Sowohl die Ausbildung zum Piloten als auch die Prüfung, die zum Erwerb einer zivilen Lizenz führt, unterliegen Ausbildungsrichtlinien, die für alle gleich sind, für die ganz Zivilen wie auch für die Polizei/BGS. Der Kreis schließt sich, weil auch alle an zivilen Luftfahrerschulen ausgebildeten Piloten, sich genau dieser Prüfung unterziehen müssen. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es da keine Differenzen, alle sind gleich.
    Erst nach der Ausbildung gibt es Unterschiede, ob man dabei von gut oder besser sprechen kann sei dahingestellt. Meines Erachtens unterscheiden sich lediglich die Einsatzgebiete wie May ´so schön an dem Beispiel des Kalkers/Filmers verdeutlicht hatte.
    Sicherlich fliegen die "Zivilen" nicht mit "BIFF" etc durch die Gegend, müssen sie auch nicht (irgendwann wollen auch wir Piloten mal schlafen )
    :D
    Aber ich behaupte mal so ganz locker, dass so manch ein BGS-Pilot seine Probleme hätte seinen Heli in der Waldlichtung zu parken, aus der zuvor gerade ein Kalker mit samt vollbeladenem Kalkeimer rausgestartet ist...
    Diese ganze Diskussion hier ist so alt wie das Hubschrauberfliegen. Jeder will der Bessere sein. Aber was ist denn nun eigentlich ein guter Pilot???
    Das bringt mich doch glatt auf die Idee, 'n neuen Post zu plazieren...
    Viel Spaß!!!
     
Moderatoren: gothic75
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